Energie und Kraft im Leben

Wissen über Nahrung und mehr…

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Was gab’s auf der #veggiefreivon16 in Stuttgart?

Viel Zeit hatte ich nicht für die Messe – dieses Mal reichte es nicht, in mehreren Hallen img_3286präsent zu sein – ich wollte mich auf Halle 9 beschränken. Zwei Stunden bevor die Türen schließen ist es leicht, die Messe zu betreten – die Massen sind bereits in den Hallen und es gibt keine Warteschlangen mehr.

Menschenmassen überall

Es ist gar nicht so leicht, zur Halle 9 vorzudringen – die Gänge sind voll, jeder strömt seinem Ziel entgegen. Jeder trägt volle Taschen mit sich, Kinder quängeln, kaum einer wirkt entspannt und glücklich.

Zuerst treffe ich einen alten Bekannten

Zwei Mal war ich bereits dabei und habe jedes Mal habe ich etwas Neues kennen gelernt. Zunächst begegne ich dem Pfiffikus – der Gemüsebrühe, auf die ich schwöre. Zum Messepreis nehme ich einen Nachfüllpack mit. Nach wie vor ist es die einzige Instant-Brühe, die mein Körper verträgt. Vertrieben wird das verträgliche Fertigprodukt von einem Verein – der Hersteller hat längst keine Zeit mehr dafür. Und das Geheimnis? Das ist wie bei fas allem der „Content“, die guten Zutaten – sonst nichts. Mein Körper zeigt mir ja, dass es stimmt.

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Das Glück ist immer „jetzt“

Das nächste worüber ich stolpere ist glutenfreies Bier. Ich nehme gleich einen Sixpack mit – für die Party am Abend. Und ein Test ist natürlich obligatorisch. Tatsächlich bleibt die Müdigkeit aus, die ich sonst erlebe wenn ich ein Bierchen schlürfe. Das merke ich mir. Wie war noch die Brauerei? Neumarktes Lammsbräu. Glutenfrei – und Bio ist es auch noch. Wie toll ist das denn?

Einige Weine testen wir dann. Ein wenig war ich irritiert darüber, dass Winzer vegane Weine kreieren, ohne sich selber vegan zu ernähren und persönlich dahinter zu stehen. Als leidenschaftliche Gärtnerin interessiert mich dann natürlich auch, ob gespritzt wird oder nicht. Ja, wird. Oh – das geht auch anders wie ich weiß. Offenbar nicht – Biobetriebe würden sogar noch mehr spritzen als die

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Die Knödel aus Südtirol waren lecker – und verträglich.

Konventionellen. Biowinzer müssen mit Kontaktmitteln arbeiten, die dann aber vom Regen weggewaschen werden. An dieser Fragestellung werde ich mal dranbleiben. Dabei weiss ich von Biobetrieben in Österreich, die sogar dem Feuerbrand den Garaus machen konnten – und das nur mit den richtigen Bakterien – mit Effektiven Mikroorganismen. Aber das ist ein ganz anderes Thema – zurück zur Messe. Spaß hatte ich auch mit den Jungs vom Stand eines Heilpraktikers, der für seine Patienten, die unter Histamin-Intoleranz leiden extra Produkte entwickelte. Hier erstand ich leckere Hanf-Aufstriche. Tolle Idee, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei den mir bekannten und bevorzugten Chiron-Produkten (weil regional) immer noch besser.

Kein Schwein hat was dagegen

Natürlich darf Veganz auf so einer Messer nicht fehlen. Im Imbiß-Mobil gibt es tierleidfreies Essen und am Stand jede Menge vegane Süßigkeiten. Natürlich probiere ich

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Schonmal von einem Schwein überholt worden?

vegane Schokolade, beim Geschmack scheiden sich oft die Geister. Was ich teste kann sich schmecken lassen, das merke ich mir. Das riesige Schwein, das mir dann im Weg steht hat natürlich meine ganze Aufmerksamkeit. Es wirbt für die „Vegan Taste Week“ der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt. Dort kannst Du Dich in eine Email-Liste eintragen lassen und unter fachkundiger Anleitung für eine Woche vegan leben. Wenn es Dir damit gut geht, welche Konsequenzen das dann wohl hat? Das Schwein fasziniert mich. Wie das wohl ist, wenn auf der Autobahn eine Sau mit 100 Sachen an einem vorbeizieht? Das große Tier ist viel unterwegs, es ist ca. 150 Tage im Jahr auf der Straße. Auf jeden Fall lohnt es sich, bei der Stiftung vorbeizusehen, dort gibt es viele tolle Projekte.

 

Mein Fazit: lohnenswert. Über alles, was ich entdeckte kann ich nicht bloggen – das ist zuviel. Bei den Kochshows war ich nicht dabei, das war sicher sehr interessant. Was wichtig ist: ich hatte keine Symptome von dem was ich auf der Messe getestet habe. Mich überzeugt jedes Mal wieder von neuem die Kreativität, die Menschen an den Tag legen wenn sie eine Lösung brauchen zu einem Problem. Die Messe ist sehr inspirierend.

Und: Dieses Jahr reichte es aufgrund von Terminen wieder nicht. Aber: Nächstes Jahr bin ich endlich mit dabei auf dem Bloggertreffen, das nehme ich mir ganz fest vor.

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So schmeckt das Leben nach Histamin-Intoleranz

Zu meinen schlimmsten Zeiten hätte ich mir nicht träumen lassen, was ich in den letzten drei Wochen erlebte. Ich war mal wieder im Urlaub. Neben schönen Erlebnissen gab es wieder jede Menge Erkenntnisse. Das erste was wirklich sehr erleichternd ist – mir geht es weiterhin immer besser.

Was ist anders?

Ganz konkret kann ich es gar nicht benennen – ich merke einfach, dass ich endlich richtig lebe. Ich habe aufgehört zu kämpfen. Mir scheint, ich habe bisher alles bekämpft – und das schlimme daran ist, dass es mir noch nichteinmal bewußt war. Ich merke es erst jetzt, da mein Erleben vollkommen anders ist. Heute früh wachte ich auf und hatte das Gefühl, dass ich bisher sogar gegen die Zeit kämpfte. Ich fühle mich jetzt so leicht, dass ich den Eindruck habe, mit der Zeit einfach mitzufließen.

Wie soll da ein Körper zur Ruhe kommen?

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Dolce Vita in der Toskana

Jetzt kann ich mir auch erklären, warum ich Probleme mit der Verdauung hatte. Wenn das gesamte Nervensystem sich im Kampfmodus befindet,  wie soll da der Körper zur Ruhe kommen? Wie soll da der Körper richtig verdauen können? Wie sollen die Organe da ihre Arbeit tun? Vor allem, weil ja das Verdauungssystem gerade in der Ruhephase arbeitet – also wenn das parasympathische Nervensystem aktiv ist.

Urlaubstest

Was ich im Urlaub alles gegessen oder getrunken habe, das hätte ich vor Monaten selber nicht geglaubt. Ich mag gar nicht alles aufzählen – zum Beispiel saß ich mit Freunden bei einem Aperol-Spritz in der Sonne. Dazu gab es: Chips, Essiggurken, Erdnüsse – ich habe von allem gegessen. Und wie war meine Reaktion? Bisschen Blähungen hatte ich schon – aber weder kam die Verdauung in Unordnung – noch hatte ich einen Schmerzanfall. Für mich ein Wunder.

Wie erkläre ich mir das?

Was mir wirklich nachhaltig hilft sind meine Sitzungen mit BodyTalkSystem. Ich kann es wirklich jedem nur empfehlen. Kein Kampf mehr, alte Programme, jetzt LEBEN

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Buchtipp: Das Histaminbuch das Dein Leben leichter macht

Nicht dass es nicht schon viele davon gäbe – Bücher über und zu Histamin-Intoleranz. Ich möchte heute noch eines vorstellen: „Histaminintoleranz – der Wegweiser im Umgang mit Deiner Unverträglichkeit“.  Die Autorin lebt in Berlin, leidet selber unter Histamin-Intoleranz, ist mittlerweile als Gesundheitscoach tätig und hat im Mai ihr Buch dazu herausgebracht. Sie heisst Nora Hodeige. Es steckt voller Informationen zum Thema Histamin, Histamin-Intoleranz und wie das Leben damit leichter sein kann.

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Brotzeit beim Wandern

Die letzten Schmerzanfälle konnte ich abfangen

Mir geht es unterdessen immer besser. Die letzten drei, vier Schmerzanfälle konnte ich erfolgreich abfangen. Seit mehreren Wochen bin ich schmerzfrei. Und dabei kenne ich es noch so gut, dieses Gefühl – wenn der Schmerz von hinten den Kopf hochsteigt, die Übelkeit den unausweichlichen Schmerzanfall ankündigt, die Zeit die zu ertragen ist, durch nichts aufzuhalten, durch nichts zu mildern. Drei Tage meines Lebens wieder vom Schmerz geraubt.

Soll das jetzt vorbei sein? Kann ich dem trauen?

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Hefezopf mit Marmelade

Die letzten Anfälle habe ich kommen spüren. Dadurch, dass ich dem dahinter stehenden Mechanismus durchschaut habe, konnte ich aus dem bisherigen Geschehen aussteigen – mich förmlich gegen den Schmerz entscheiden. Wenn ich hier jetzt schreibe was ich die letzten Tage gegessen habe – Du wirst es nicht glauben: Spaghetti mit Tomatensoße, Unmengen an Brot (selbst gebacken und mit Bergkäse!!! belegt), weil ein jeder Wanderer braucht eine ordentliche Jause.  Hefezopf habe ich gegessen und jede Menge mehr an für mich die letzten Monate und Jahre verbotenen Lebensmittel. Was für eine Freiheit. Zudem war ich verreist-eine lange Zeit wäre das für mich aufgrund des Essens schlicht unmöglich gewesen, einige Tage in die Berge zu fahren. Jetzt habe ich gelernt: Das Gift sitzt eben auch im Kopf – aber darüber schreibe ich ein anderes Mal – zurück zum Buch von Nora.

Was haben wir gemeinsam?

Wie ich die Zeilen von Nora lese merke ich: wir haben einiges gemeinsam. Sie hatte auch eine Histamin-Intoleranz und sie ist sie beinahe losgeworden. Diese Nahrungsmittel-Intoleranz hat sie einiges gelehrt. Das kann ich von mir auch sagen – und wie. Um mein Wissen darum, wie es leichter wird schreibe ich ja diesen Blog. Eigentlich hatte ich vor, ein Buch zu schreiben – nun brauche ich diese Zeit gar nicht zu investieren – denn Nora hat das ja schon für mich übernommen. Toll!

Noch eine Gemeinsamkeit

Nicht nur die Krankheit scheint uns zu verbinden – sondern auch unsere Werte und was uns im Leben wichtig ist. Ich kann bei jeder Seite des Buches nur „Ja“ sagen. So auch bei dem, was Nora als unsere wahre Bestimmung ansieht: Glücklich, gesund und „ich selbst“ sein. Ja, ja, ja!

Was steht im Buch?

Du erfährst einiges zu Histamin an sich, über den Einfluss auf den Schlaf-Wach-Rhythmus, über die Geschichte von Histamin, über die Aufgaben im Körper, Ursachen, Symptome und Behandlung einer Histamin-Intoleranz, Du erfährst was Histamin mit Hormonen zu tun hat und mit Schwangerschaft, was die Unterschiede sind zur Mastzellaktivierungserkrankung, alles was in diesem Zusammenhang über Lebensmittel nützlich ist. Sie hat ein ganzes Kapitel zu Streß geschrieben – dass er sowohl Auslöser, aber auch Verstärker der Unverträglichkeit sein kann. Weil die Migräne so eine zentrale Rolle spielt bei HIT widmete sie ihr ein ganzes Kapitel im Buch. Du erfährst einiges über Anti-Histaminika, Nahrungsergänzungsmittel, Probiotika und natürlich vieles über Darmbakterien. Last but nur least beschreibt sie wie angekündigt natürlich noch ihre ganz eigene Geschichte.

Wie kommst Du an das Buch?

Zunächst noch meine Antwort auf die Frage: „Warum gerade dieses Buch?“ Weil aus der Erfahrung heraus geschrieben ist, aus persönlicher Erfahrung – und die Autorin das Herz am rechten Fleck hat. Und wo bekommst Du es? Gehe auf Nora’s Seite * – dort sind alle Versionen zugänglich. Zunächst war es als pdf erschienen, mittlerweile ist es auch als E-Publikation und auch in gedruckter Version erhältlich. Ich kann das Buch aus ganzen Herzen empfehlen – und bin neugierig über Deinen eigenen Weg, Deine eigene Geschichte zur Histamin-Intoleranz und wie Du sie überwunden hast. Vor allem möchte ich Hoffnung machen – es ist möglich. Nora und ich sind lebende Beweise dafür. Schreibe gerne hier einen Kommentar, ich freue mich drauf!

Anderes Buch von Nora bei Amazon:

 

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Stoffwechselstörung HPU / KPU und Histamin-Intoleranz

Schon lange habe ich ihn bei mir liegen – erst jetzt komme ich dazu, ihn mir auch wirklich anzuhören. Ein wenig bin ich traurig, dass ich nicht vorher schon die Zeit dazu gefunden habe.

Foto am 06.06.16 um 17.09

Dann höre ich eben meine CDs…

Jetzt habe ich Zeit, meine CDs zu hören

Ich bin umgezogen, mein Festnetzanschluss ist nach über 4 Wochen immer noch nicht installiert – und es kann noch dauern bis es wieder klappt. Sonst höre ich meine gebuchten Fortbildungen und Video-Seminare. Jetzt kann ich das leider nicht in Anspruch nehmen – also suche ich mir die CDs raus, die ich schon lange anhören wollte. Darunter finde ich auch eine, die ich schon wieder vergessen hatte: „Entgiftungsstörung HPU“.

Ich kann auch den Verlag empfehlen

Die Biologin und Heilpraktikerin Tina Maria Ritter spricht darin über die Entgiftungsstörung HPU – die auch als KPU bezeichnet wird. Den Vortrag gibt es hier beim Auditorium-Netzwerk. Ich empfehle ausserdem, sich dort in den Newsletter einzutragen. Der Inhaber Bernd Ulrich schreibt den Newsletter jeweils selber. Sein Schreibstil ist authentisch, sehr nahbar und auch unterhaltsam. Er wirbt mit seinen Zeilen nicht nur für die tollen Aufnahmen aus seinem Verlag – sondern er gibt in seinen Zeilen auch sein neu aufgesammeltes Wissen weiter. Vorteil ist: jeder Leser kann auch etwas bei ihm lernen. Außerdem gibt es von ihr auch noch einen Vortrag, in dem Sie auf den Zusammenhang von HPU und Schilddrüse eingeht.

Aber worüber spricht die Autorin denn nun?

Du erfährst im Vortrag etwas darüber was HPU mit den roten Blutkörperchen zu tun hat und warum der Körper zuwenig Mikronährstoffe hat und welche dem Körper fehlen. Sie spricht darüber wie es dazu kommt, dass das Entgiftungssystem des Körpers kippt und daraus chronische Krankheiten entstehen – auch darüber welche das sind. Sie spricht auch über die Therapie mit Mikronährstoffen und wie sie dabei vorgeht. Sie geht auch darauf ein, dass der Körper mit der Zeit ein Histamin-Problem bekommen kann.  Frau Dr. Ritter hat ihre Naturheilpraxis in Mannheim.

Dann steht bei mir wohl mal wieder ein Arztbesuch an

Mein Hausarzt hat bei den ersten Besuchen bei ihm damals einen HPU-Test gemacht, der positiv war. Heute geht es mir um Welten besser. Viele gehen ja davon aus, dass es sich bei HPU um ein chronisches Geschehen handelt. Ich mag das ehrlich gesagt mittlerweile bezweifeln. Dafür geht es mir wieder viel zu gut. Und meine BodyTalk Therapeutin (Darüber habe ich hier schon geschrieben) sagte in einer der Sitzungen: „Das Gift sitzt auch im Kopf.“ Sie scheint recht zu haben. Und man kann auch das „entgiften“. Darüber schreibe ich ein anderes Mal.

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Rückenschmerz ade – Streß aus dem Körper lösen

Kennst Du das – Du wachst morgens auf und Dein ganzer Körper ist träge? Der Rücken tut weh? Mir ging das die letzten Jahre so und ich hatte schon gar keine Hoffnung mehr, dass es sich lösen könnte. Jetzt wache ich morgens auf, fühle mich frisch, mein Rücken ist entspannt und ich habe Lust auf das was mich am Tag erwartet.

 

Füsse hoch

Wohlbefinden und Entspannung

Wie habe ich das erreicht?

 

Zum einen hat das mit den Behandlungen mit BodyTalkSystem zu tun. Das besteht aus Techniken, mit denen man Streß aus dem Körper löst – auch aus dem Nervensystem. Zum anderen habe ich aber auch Übungen entdeckt, mit denen ich das noch unterstützen kann: TRE. Dabei handelt es sich um „Trauma Realeasing Exercises“, also Übungen um Traumen aus dem Körper zu lösen. Als Diplompsychologin habe ich viel mit dem Thema Trauma zu tun und ich bin auch in verschiedenen Formen davon ausgebildet. Aber so eine einfache Methode, um den Streß aus dem Körper zu lösen kannte ich bisher noch nicht.

Wie kommt der Streß in den Körper?

Am besten ist es zu verstehen, wenn man im Tierreich nachsieht. Hier ist ein Video von einem Polarbären. Er wird betäubt, diese Betäubung läßt langsam nach, die im Körper durch den Schuss eingefrorene Energie entlädt sich durch Zittern, er nimmt ein paar tiefe Atemzüge, atmet dann normal weiter und kommt langsam wieder zu sich, so wie die Betäubung wirkungslos wird.

Grundsätzlich ist das also eine ganz normale Reaktion unseres Nervensystems – eine wichtige Fähigkeit. Der Körper konserviert die Energie, die in der Bewegung da war wenn diese plötzlich unterbrochen wird (wenn ein Tier gerissen oder gejagt wird), um diese dann wieder vollständig für die Flucht zur Verfügung zu haben, falls es nicht gefressen wird. Bevor die Energie wieder zur Verfügung steht schüttelt sich der Körper unwillkürlich. Ich beobachte das ganz oft bei den Patienten, die ich betreue wenn sie auf der Intensivstation lagen und womöglich sogar fixiert werden mussten. Es ist dann für Angehörige und Patienten gleichermaßen erleichternd zu hören, dass nach so einer Erfahrung das Zittern nicht bedeutet, dass der Patient einen Anfall erleidet – sondern dass sich das Nervensystem beruhigt.

Und wie gehen die Übungen?

Diese Mechanismen haben bereits einige Traumatherapeuten verstanden. So baut zum Beispiel die Somatic Experience (begründet von Dr. Peter Levine) genau darauf auf. Und jetzt habe ich eben TRE entdeckt. Sehen Sie was Heiner Steckel (TRE-Trainer) und der Begründer Dr. David Berceli dazu zu sagen haben:

Die Übungen, aus denen TRE besteht ist genau betrachtet nur eine einzige Übung – man legt sich auf den Rücken und läßt das Nervensystem zittern. Dadurch lösen sich alte Traumen. Man kann die Übungen in Begleitung eines Therapeuten machen – aber auch alleine zu Hause – genauso wie man sich selbst am sichersten fühlt. Im Zittern besteht nun aber die Schwierigkeit – wie bekomme ich den Körper dazu? In unserer Zivilisationsgesellschaft weiß kaum jemand darüber Bescheid, dass es diesen Mechanismus überhaupt gibt. Und über Reden ist es nicht möglich, die Schock-Energie loszuwerden. Aber wie bekommt man jetzt den Köper zum Zittern? Dazu braucht es mehrere Übungen, mit denen die Muskeln überlastet werden, um sie zum Zittern zu bringen. Das zeigt das folgende Video, das von einem Tantra-Lehrer stammt – denn der zugehörige Muskel spielt auch in der Sexualität eine große Rolle. Jetzt verstehe ich auch, warum ich bis dahin nach dem Sex oft große Rückenschmerzen hatte und für mich Slow-Sex die Alternative ohne Symptome war. Langsam kommt Licht in die Sache

Und wie kann ich mir die Lösung meiner Rückenschmerzen erklären?

Die beschriebene Fähigkeit besitzt unser Reptiliengehirn. Genau dort ist auch die Energie gebunden – und natürlich in den zugehörigen Muskeln, die ein „Davonlaufen“ nach dem „Einfrieren“ wieder möglich machen. Das ist die Schulterpartie und das Becken. Der Muskel im Becken ist der Psoas-Muskel. Dieser ist einerseits am unteren Rücken befestigt – andererseits an den Oberschenkeln. Und genau dieser muss die Hauptarbeit „herausschütteln“. Und plötzlich habe ich meine Rückenschmerzen verstanden – beziehungsweise dass sie verschwunden sind. Aber ich habe verstanden, womit sie zu tun hatten – es war eingefrorene „Schock-Energie“ aus der Vergangenheit. In diesem Zustand hat der Körper auch nicht seine volle Energie zur Verfügung – die Verdauungskraft ist vermindert. Jetzt bin ich neugierig wie sich das in einigen Wochen auswirkt… Da ich weiß, dass auch andere diese Rückenschmerzen im unteren Rücken kennen, schreibe ich darüber und bin gespannt auf Deine Rückmeldung dazu.

Diese Artikel sind thematisch verwandt:

Histamin-Intoleranz und Symptome nach dem Sex?

Histamin-Intoleranz und BodyTalkSystem

Wie mir BodyTalkSystem bei Histamin-Intoleranz hilft

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Histamin-Intoleranz und BodyTalkSystem

Nachdem sich mein Befinden während der letzten Monate sukzessive verbesserte, brauchte ich eine Weile, bis ich diese Veränderung der richtigen Ursache zuschreiben konnte. Ich weiß, dass es anderen auch so geht – die Intervention ist so unscheinbar und sieht so einfach aus, dass es schier unmöglich scheint, es habe etwas mit einer frappierenden Veränderung zu tun. Viele, die BodyTalkSystem anwenden und auch solche, die damit balanciert wurden bestätigten mir das gleichermaßen – dass es ihnen genauso erging.

Körperliche Entlastung

Je mehr Stress sich aus meinem Körper löst, desto weniger Beschwerden habe ich im Rücken. Die Schmerzen im unteren Rücken spüre ich nur noch ganz, ganz selten. Wenn ich aufwache, fühlt sich der Bereich weich und geschmeidig an – früher musste ich mich oft erst langsam im Bett bewegen, um den Schmerz zu lösen und den Bereich beweglich zu machen. Der Schmerz in meiner linken Schulter ist mittlerweile sogar ganz verschwunden. Meine Organe sind weniger anfällig für „Störungen“ in Form von Funktionseinschränkung – sprich die Verdauung funktioniert viel, viel besser. Die Beweglichkeit in meinem Becken ist leicht und frei, die Blockade ist verschwunden.

Psychische Verwandlung

Zunächst war die Veränderung auf der Erlebens-Ebene sehr unangenehm. Vielfältige Gefühle gewitterten durch meinen Körper: Angst, Schuld, Scham, Wut und Ekel besuchten mich sowohl tagsüber, als auch nachts. Auch wenn es sehr unangenehm war merkte ich sehr bald, dass sich der Körper dadurch offenbar entspannte. Ich vertraute einfach dem was da geschah und lies es geschehen. Ich lies die Gefühle auftauchen – sie verschwanden auch wieder. Es gelang mir, ruhig zu bleiben und nicht zusätzlich noch einen Gefühls-Angst-Kreislauf aufzubauen. Die Entspannung, die sich daraus ergab zeigte mir erst, wieviel Stress in Form von unverarbeiteten Gefühlen in meinem System gefangen waren.

Und wie finde ich jemanden, der das anwendet?

Warum sich meine Beschwerden durch die BodyTalk-Sitzungen sehr stark verbessert hatten, war mir klar: Den ganzen Stress hatte mein Körper im sogenannten Reptiliengehirn festgehalten. Da ich auch in BodyTalkSystem ausgebildet bin, werde ich auch in Zukunft die Übungen in den Alltag einbauen können, damit sich das Streß-Erleben nicht wieder im Körper manifestieren kann. Auch Du kannst davon profitieren. Auf der Seite der IBA findest Du Praktitioner, die in Deiner Nähe tätig sind. Ich werde von Jutta Blumhagen in der Praxis Blumhagen begleitet. Ich kann sie wirklich sehr empfehlen. Der Vorteil einer BodyTalkSystem Balance liegt daran, dass diese auch über die Distanz stattfinden kann. Es lohnt sich also, Kontakt mit der Praxis Blumhagen aufzunehmen, auch wenn Du weiter weg wohnst. In einem Access-Kurs kannst Du die beschriebenen Übungen auch für Deinen Alltag erlernen..

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Heilen mit Nahrungsmitteln?

Seit Jahren schon mache ich jetzt die Erfahrung, dass meine Nahrung auch mein Befinden beeinflusst. „Mit Ernährung läßt sich so viel erreichen. Aber nur wenige wissen das – und noch viel weniger nutzen diese Chance.“ Das ist ein Zitat eines der Ernährungsdocs. Das sind Ärzte, die montags beim NDR um 21 Uhr auf Sendung sind. Anzutreffen sind sie auf dem Boot – auf der „Hausboot-Praxis“.  Die „Docs“ Anne Fleck, Matthias Riedl und Jörn Klasen,  zeigen wie sie allein mit gezielten Ernährungsstrategien Symptome deutlich verbessern und Krankheiten sogar heilen.

Bei welchen Beschwerden gibt es Hilfe?

Die Liste ist vielfältig. Sie reicht nicht von A-Z, sondern von A-W

Die zugehörigen Rezepte kann jeder beim NDR nachlesen.  Außerdem im Blog „Happy Mahlzeit„. Hier findest Du eine Sammlung von allen – hoffentlich stimmt das – Kochsendungen im TV. Und zum Glück auch die Rezepte der Ernährungs-Docs. Hier ist die Liste von den Kategorien, in die diese eingeteilt sind:

Die Konsultation bei den drei Ärzten vom Boot gibt es entweder beim NDR montags um 21 Uhr. Die Videos sind auch jeweils in der Mediathek zugänglich – oder bei youtube. Neugierig wie so ein Arztbesuch aussieht?

Ich wäre ja neugierig, was die Ärzte mir raten würden – schade, dass sie so weit entfernt von mir sind. Mich haben die Ernährungsdocs aber inspiriert, einen Gastroenterologen aufzusuchen, der die Spur einer Fettleber verfolgt. Die Symptome deuten in die beschriebene Richtung: Leberdruck, Zuckerstoffwechsel gestört, besseres Befinden bei lowcarb-Ernährung. Da bleibe ich erstmal dran. Falls Du Dir eine Sendung der Docs ansehen möchtest, in der Mediathek kannst Du auswählen, welche Du Dir ansehen möchtest.

Warst Du schonmal bei einem Ernährungsdoc?

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