Energie und Kraft im Leben

Wissen über Nahrung und mehr…


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Morgen geht es auf die #veggiefreivon17

Sie läuft schon seit heute – die #veggiefreivon17. Morgen bin ich mit dabei, deshalb habe ich mir Gedanken dazu gemacht, wie ich mit viel Kraft durch die Messe gehen kann. Zum einen habe ich beschlossen, dieses Mal einen Trolley mitzunehmen, um die Einkäufe nicht mehr tragen, sondern fahren zu können. Zum anderen habe ich einige Lösungen gefunden, die ich in meinem anderen Blog geteilt habe.

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Alptraum – Lähmung durch passive Aggression

Ich wache auf mit Schmerzen im Bauch. „Was ist denn jetzt schon wieder los?“ Schießt es mir durch den Kopf. Ich kenne dieses Gefühl sehr gut – es bedeutet, dass in den letzten Tagen wieder im Alltag irgend etwas geschehen ist, das mein Nervensystem dazu veranlasste, sich zu schützen, sich zu verschanzen – mich ganz in mich zurückzuziehen. In diesem Zustand bin ich zwar geschützt, kann aber nur noch das Nötigste um mich herum wahrnehmen. Ich nehme die Hand meines Liebsten, sage ihm meine Wahrnehmung und bitte ihn, hineinzuspüren.

Wie oben so unten, wie innen so außen?

„Für mich fühlen sich die Organe einfach nur gelähmt an, nichts weiteres.“ Nichts weiteres, nichts weiteres.“ Das war ja genau das Schlimme, dass ich in diesem gelähmten Zustand zu nichts fähig bin – ich bin wehrlos. Dabei hatte er ja gesagt, mein Darm sei gelähmt. Vielleicht ist das ja nur ein Symptom für das wie ich mich fühle? Vielleicht zeigt mein Körper ja nur, was mit mir als Person los ist?

Unerwarteter Angriff im Traum

Dann kommt die Erinnerung an den Alptraum von der Nacht zurück. Ich gehe durch eine Tür, will rechter Hand zum Aufzug, da kommt mir eine Person entgegen. Die Stimmung ist eiskalt, ich spüre Gefahr. Die Person geht in stählernem Schritt auf mich zu, halb an mir vorbei. Dann bemerke ich, dass sie eine Maske trägt – eine dieser Clown-Masken, die in Horror-Filmen vorkommen. Die habe ich mir zwar noch nie angesehen – aber die Werbung dafür habe ich dennoch wahrgenommen. „Sieht nicht freundlich aus.“, denke ich noch und schon bin ich in einen Angriff verwickelt. Noch bevor die Hand des Fremden in meinem Gesicht landet, wache ich auf. Es beschäftigt mich die ganze Nacht, ich finde nicht mehr wirklich tiefen Schlaf.

Zeig Dich auf der inneren Bühne

Was um alles in der Welt hat dieser Traum zu bedeuten? Ich gehe in den Alltag und vergesse ihn wieder. In der nächsten Nacht wache ich wieder auf. Kein Alptraum – aber die Situation von letzter Nacht beschäftigt mich. Die Ideen, die in der Nacht kommen sind immer die Besten, da scheint die Intuition ungetrübt zu sein. Ich bin noch im Alpha-Zustand, hole meine innere Bühne her. Ich bitte, die maskierte Person von gestern, sich dort zu zeigen. Ich rechne mit Widerstand, ich rechne mit Kampf, ich bin bereit dem zu begegnen was sich da zeigt.

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Masken haben ihre eigene Faszination.

Zeit, sich nicht mehr zu verstecken

Der Mensch mit der Clown-Maske zeigt sich, tritt durch die Tür auf die Bühne. „Zeig Dich, wer bist Du?“, frage ich die Gestalt. Diese nimmt die Arme in die Höhe und zieht sich mit den Händen die Maske vom Gesicht. „Gleich weiss ich wer das ist.“, freue ich mich halb, halb graut mir vor der Wahrheit. Doch die Gestalt dreht sich herum, während sie sich die Maske abstreift, so dass ich auf ihren Rücken schaue. Fast möchte ich enttäuscht sein – doch ich erkenne sie. Die Frisur erkenne ich auch von hinten. Und die Gesten kommen mir sehr bekannt vor, die Körpersprache verrät den Maskenträger.

Und es zeigt sich noch mehr

Dann etwas Unerwartetes: die Gesten zeigen Scham, die Gestalt schämt sich. Der Blick geht nach unten. Zwar erkenne ich nicht, ob es die Scham einer Niederlage ist – oder ob es die Scham ist, entdeckt zu sein, die Scham darüber was sie mir angetan hat. Vielleicht alles oder eine Mischung daraus? Die Schultern hängen, die Gestalt hat alle Macht verloren. Die Macht lag rein darin, unentdeckt zu sein. Im Licht der Klarheit, der Offenheit fällt sie schier in sich zusammen.  „Solange Du mir keine Wertschätzung entgegen bringst, gehe aus meinem Leben und zeige Dich nicht bevor Du dazu bereit bist.“ Mit hängenden Schultern, schlurfendem Schritt,  vollkommen niedergeschlagen verlässt sie die innere Bühne. Ich fühle mich stark und selbstbewusst.

Voller Lebendigkeit

Mein Liebster legt seine Hand auf meinen Bauch. Die Organe fühlen sich vital an, präsent und weich. So funktioniert auch die Verdauung. Wenn es mir so geht, dann habe ich keine Beschwerden. Jetzt habe ich einiges verstanden. Solche Auswirkungen kann passive Aggression haben. Meinen Kopf kann sie täuschen – meinen Körper nicht, er reagiert darauf – und zwar automatisch. Ich verspreche mir selber, dass ich sehr wach sein werde. Sobald ich bemerke, dass sich jemand in meinem näheren Umfeld mir gegenüber passiv aggressiv verhält, werde ich meine Konsequenzen ziehen. Das ist Energieraub, das brauche ich nicht.

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Foto: Shivani Vogt (cc)


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Das Geheimnis körperlicher Gesundheit – oder wie Du Herz und Hirn elastisch hälst.

Ich bekomme viele Newsletter, manche abonniere ich – bestelle sie wieder ab. Auf einen freue ich mich jedes Mal wenn er hereinschneit: den Newsletter vom Auditorium Verlag. Hier bloggt der Chef selbst. Bernd Ulrich schreibt authentisch und transparent. Er bloggt Erfreuliches genauso wie Unerfreuliches. Als durch eine Intrige die Existenz seiner Firma auf dem Spiel stand hat ihm seine Offenheit das Überleben seines Verlages gerettet. Er hat sich auf audio-visuelle Medien aus dem psychologisch-pädagogischen Bildungsbereich spezialisiert.

Dieses Wissen hilft mir maßgeblich, gesund zu werden und zu bleiben!

In meinem Praxisblog hatte ich bereits (in Absprache mit ihm) einen Newsletter von ihm veröffentlich, in dem es um Trauma ging. Den neuesten  möchte ich gerne hier zugänglich machen. Warum? Weil ich genau dieses Wissen mittlerweile nütze, um auch meine Klienten und Patienten zu unterstützen. Und es hilft mir täglich, immer gesünder zu werden – und es auch zu bleiben. Die folgenden Zeilen stammen erneut aus der Feder von Bernd Ulrich und sind seine Inspirationen zur Live-Demo vom Seminar Porges und Levine – Zähmen des Tieres, was als Aufnahme bestellt werden kann:

Die Polyvagal-Theorie in Kurzform

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Füße hoch und entspannen…

Im Zentrum der Polyvagal-Theorie steht der Nervus Vagus (VAGAL), der größte unserer zehn Hirnnerven, der vom Gehirn ausgehend in den Körper zieht und lebenswichtige Körperfunktionen regelt, wobei der NERVUS VAGUS den größten Einflussbereich hat und mit seinen zwei Zügeln links und rechts vom Gehirn aus in den Körper hineinstrahlt, besonders ins Herz.

 

Die Polyvagal-Theorie zeigt, welche Möglichkeiten MENSCHEN haben, auf ihr autonomes (VEGETATIVES) Nervensystem einzuwirken, um gesund zu werden oder Gesundheit aufrechtzuerhalten, und wie es an Krankheitsentstehung mitwirkt oder wie das autonome Nervensystem uns andererseits steuert. Es ist Wissen über die alten Gehirnteile, die uns steuerten, als wir noch „tierisch“ unterwegs waren.

Die bedeutenden sozialen Signale kommen von der Augenpartie

Shivani Allgaier

Was macht das Strahlen im Gesicht?

Als meine Kinder klein waren und mit Schnuller durch die Gegend liefen, war ich fasziniert, wie da oft eine Strahlkraft, ein Lachen, eine Freundlichkeit in ihren Augen und in der oberen Gesichtshälfte stand und das, obwohl kein Mund zu sehen war, weil der ja durch den Schnuller verdeckt war; ich dachte doch immer irgendwie, dass der Mund zum Lachen dazugehört. Wohl, weil das Lachen dann aus dem Mund tönte.

Lauschen wir dem Vortrag von Stephen Porges und beobachten die Live-Arbeit von Peter Levine in diesem Seminar, dann wird klar, dass es der Augenmuskel (MUSCULUS ORBICULARIS OCULI) und die obere Gesichtspartie sind, die bei allen Säugetieren Sicherheit, Verbundenheit und Verbindung signalisieren. Etwas, das wir im Leben unbedingt benötigen und von dem unser Leben (gesundes Leben) abhängt. Autisten lächeln zum Beispiel nicht mit dem Augenmuskel, sondern mit dem Kiefermuskel. Dieser steht allerdings entwicklungsbiologisch auch für Kampf, Angriff und Beißen.

Gekauft vom „Herzenssprecher“

Der Augenmuskel hat einen direkten Einfluss auf unsere Herzfrequenz, die Physiologie des Herzens, seine Biochemie, d. h. (so Porges) wir projizieren unser Gesicht in unser Herz und wiederum unser Herz in unser Gesicht und … in unsere Stimme … Ich traf mal in der Toskana einen Maler, der mir seine Bilder zeigte und auf eine Art und Weise mit mir sprach, die mich anrührte. Ich kaufte drei postkartengroße Aquarelle. Nicht nur der Bilder wegen, sondern um mich an die Begegnung zu erinnern, und hinten auf die Aquarelle schrieb ich: „Gekauft vom Herzsprecher“. Bei ihm hat sich oben Beschriebenes wohl sehr gut ausgebildet. Er konnte mit mir mühelos einen für beide Seiten wohlwollenden Kontakt herstellen (und ich bin eher der lonesome Cowboy und von Haus aus erst mal eher misstrauisch). Er liebte, was er tat, und das spürte mein Herz. Es ging nicht mehr nur um die Bilder… Es wurde gegenseitig ein Zustand der Ruhe und des Friedens hergestellt. Das war ein eindrückliches Erlebnis.

Und welche Rolle hat das Herz dabei?

In dem sehr interessanten Buch des Schweizer Herzchirurgen René Prêtre fand ich auf einer Seite die Erklärung, warum das Herz so wichtig ist bei der Gefühlsregulation, bei Empfindung… Bis dato hatte ich Herzlichkeit, herzliche Menschen, jemand hat Herzenswärme, etc. wohl im Leben bei mir und bei anderen erlebt, aber es war mir rational noch nicht ganz klar, was die Rolle des Herzens denn nun eigentlich ist. René Prêtre schreibt, dass im Laufe der Evolution unser primitives Gehirn (Säugetierhirn) unsere Eingeweide mit einem Nervensystem infiltriert/umwickelt hat, dem sogenannten vegetativen Nervensystem. Auf unser Herz hat dieses System den größten Einfluss, da reaktionsschnell, permanent aktiv und sehr sensibel in seinen Empfindungen. Durch diesen alten Mechanismus ist unser Herz zum Resonanzkörper unserer Emotionen geworden. (Aus René Prêtre: „In der Mitte schlägt das Herz.“)

Das Wichtigste wiederhole ich:

Das Herz ist der Resonanzkörper unserer Emotionen, aber nicht nur der unseren, sondern auch jener, die aus der Peripherie auf uns zukommen (indem es sich synchronisiert; siehe der Herzsprecher), und es lässt uns spüren, was ist. Spüren, so Wolf Büntig in seinem Vortrag Spüren, Fühlen, Wahrnehmen , ist etwas anderes, als Gefühle haben. „Beim Fühlen geben wir mit den Sinnen Empfundenem persönliche Bedeutung. Dadurch nehmen wir wahr, was wir fühlen.“ Das war das fehlende Teil auf meiner Suche: der Resonanzkörper. Das Herz ist ein Resonanzkörper. Ich verstand sofort, was gemeint ist, denn … ich bin seit langen Jahren Trommler.

Bernd Ulrich trommeltUnd eine der wichtigsten Botschaften meines Trommellehrers Reinhard Flatischler war, dass ich das, was ich in die Trommel hineingebe, eins zu eins wieder zurückbekomme. Die Trommel ist „nur“ der Resonanzkörper dessen, wes Geistes Kind ich bin. Und ähnlich wie bei der Trommel haben wir beim Herzen die Möglichkeit, Einfluss auf unser Nervensystem zu nehmen, indem wir spüren, was sich da regt. Dieser Einfluss geschieht über Atmung.

Exkurs: „Die Atmung gehört zu den wenigen Vorgängen, die sowohl in unserem somatischen Nervensystem (das wir bewusst beeinflussen können) als auch in unserem autonomen Nervensystem (das wir nicht beeinflussen können und das u. a. den Herzschlag und andere Funktionen autonom regelt) verankert ist. Die Atmung bildet demnach eine Brücke zwischen den beiden Systemen. Indem man die Atmung bewusst verlangsamt, kann man z. B. primäre (Angst)Reaktionen eindämmen oder anderweitig beeinflussen, die sonst dominant sind.“ (Aus Amanda Ripley: „Survive: Katastrophen – wer sie überlebt und warum.“) Ende des Exkurses.

Wie kann ich mein Verhalten ändern?
Eine unserer Hörerinnen fragte mich neulich in einem Brief, wie man VERHALTENS-Muster unterbrechen kann. Begriffen hat sie alles, aber ES (unerwünschtes Verhalten) passiert ihr immer wieder. Ich übe seit 25 Jahren mehr oder weniger regelmäßig Atemmeditation. Es gibt da eine Übung, bei der man versucht, die Konzentration nur beim Atem zu halten. Man zählt die Atemzüge – von eins bis zehn und zurück von zehn bis eins, so lange, bis man merkt, dass man wieder in seinem inneren Kino ist und nicht mehr weiß, ob man bei vier ist oder bei neun war, oder, ja, wo hab‘ ich eigentlich aufgehört zu zählen und auf meinen Atem zu achten, ohne es zu merken? Und dann fange ich wieder bei eins an.

Die Auswirkung dabei ist, dass Reaktionen/Reflexe/Muster, wenn sie dann im täglichen Leben auftauchen, wie in Zeitlupe verlangsamt, in slow motion, auftreten (zumindest empfinde ich dann in der jeweiligen Alltagssituation so) und ich Zeit habe, sie zu stoppen, bevor sie raus sind.

Diese verflixten Muster sind ja immer so schnell…..

Mit fortlaufender Übung merkt die Reaktivitäten und Muster außer mir dann keiner mehr. Nicht, dass sie gänzlich verschwinden, denn, gelernt ist gelernt und man müsste schon, wie Gunther Schmidt zu sagen pflegt, sein Gehirn an der Garderobe abgeben, um sie loszuwerden, aber man hat ein Instrument entwickelt und ist nicht mehr schier hilflos ausgesetzt, wenn aus dem Unbewussten (autonomen Nervensystem) mal wieder etwas alt Eingeprägtes hochschnellt. Man ist zum Meister seiner selbst geworden. Das kann man schon mit Fug und Recht von sich sagen. Ein Meister, der übt. Ein schöner Zustand, kann ich Ihnen sagen. Ein sehr schöner… Also, der musculus orbicularis oculi … zentral in Porges‘ Ausführung und Levines Arbeit. Sie werden sehr viel darüber hören und sehr gute Bilder dazu sehen (Anmerkung: In dem Mitschnitt vom Schweizer Bildungsfestival 2017).

Was ist das heilsame an Beziehung?

Paare, die sich wohlfühlen miteinander und Vertrauen haben zueinander, signalisieren das durch den ORBICULARIS Muskel. Eine weitere wichtige Funktion, um sich sicher fühlen zu können (und das ist essentiell für Heilung und Wachstum), ist, das wir reglos sein können in Gegenwart anderer und uns wohl fühlen ohne Angst. So stellt das autonome Nervensystem Heilung her. Orte und Begegnungen, in denen Regungslosigkeit (Immobilisation) herrscht ohne Angst, führen zu Heilung. Sie waren jedoch auch immer ein Risiko, da wir Fluchttiere waren und sind. Durch angstfreies stilles Verharren im Moment (das deutsche Wort STILLEN ist hier sehr aussagekräftig) stellt die Physiologie des autonomen Nervensystems Unterstützung, Gesundheit und Wiederherstellung/ Regeneration her. Ein ohne Angst ruhender Körper kann heilen, und zwar körperlich und seelisch. Es ist der Schlüssel zur Heilung. Körperfunktionen (genetische Veränderung, Schlaf, Verdauung, Zellwachstum, Atmung etc. werden durch diesen Zustand optimiert – siehe meine Beschreibung der Atemmeditation, die übrigens im stillen Sitzen stattfindet) und wir sind in diesem Zustand in der Lage,

  • Sicherheit, Liebe und Vertrauen in uns zu entwickeln.
  • Sicherheit, Liebe und Vertrauen anderen gegenüber zu entwickeln.
  • Sicherheit, Liebe und Vertrauen uns selber gegenüber entstehen zu lassen. Man kennt sich und traut sich selber und seinen Empfindungen.

Und damit, sehr geehrte Leser, höre ich auf.

Levine und Porges zeigen ihnen ein Meisterstück ihrer Arbeit, und es wird bei Ihnen zu einem Feuerwerk an neuen Ideen und Verknüpfungen ihres vorhandenen Wissens führen.

Ich kann Ihnen die Aufnahmen sehr empfehlen. Sie geben neue Einsichten in die menschliche Psyche und das menschliche Wachstum, bzw., wie es verhindert wird und zu Störungen kommen kann. Prädikat wertvoll! Das Seminar hält Herz und Hirn elastisch bzw., es macht (sehr wichtig) wieder elastisch. Geeignet für alle an menschlichem Wachstum interessierte Menschen.

Ein gutes Wochenende und viele Aha-Momente!

Ihr

Bernd Ulrich

Link zu den Medien des Verlages (klick auf Bild)

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sbf17-setv_levine_285x255 Aufnahme vom 11. Schweizer Bildungsfestival 2017

Links zu Büchern dazu bei Amazon

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Bilder:  Bernd Ulrich, Shivani Vogt (c)


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Zuckerhunger – meine Erfahrung

Diese Woche machte ich eine sehr interessante Erfahrung. Seit langer Zeit hatte ich mal wieder einen Hunger, den ich kaum stillen konnte. Nachmittags musste ich mir Eis kaufen, ebenso wie einen Schokoriegel (meingott, die werden ja über die Jahre immer kleiner – weil ich die letzten Jahre keine mehr kaufte bemerkte ich das gar nicht) und eine Butterbrezel. Heutzutage brauche ich das nicht – ich esse meine Hauptmahlzeiten, vielleicht ein oder zwei Stück Schokolade nach dem Essen und ich bin vollkommen zufrieden.

Dieses unstillbare Verlangen

Früher hatte ich das täglich – dieses Verlangen von innen heraus, sofort etwas Süßes essen zu müssen – eine manifestierte Sucht. Von einem Tag auf den anderen war dieses Verlangen jedoch verschwunden. Langsam verstehe ich zum einen wie dies entstand – und auch wie es wieder verschwinden konnte.

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Früchte schmecken sehr lecker mit Wildkräutern und Blüten.

Frühstück mit Freunden

Normalerweise frühstücke ich zu Hause. Am Mittwoch traf ich mich mal wieder zum Frühstück für Selbständige beim Bäcker. Einen leckeren Cappuccino und zwei Croissants genehmigte ich mir. Mein Mittagessen hat mir mein Liebster gekocht – ich nehme es gerne mit zur Arbeit, weil ich Essen das mit Liebe zubereitet ist einfach noch am besten vertrage. Ich ging wieder an die Arbeit, führte Gespräche mit Patientinnen und Patienten, die in der Klinik stationär sind. Dann gab es einen Zeitpunkt, zu dem konnte ich an nichts anderes mehr denken als: Essen! Essen, essen, Essen, Schokolade, Eis, sofort, sofort, sofort, sofort! Und ich genehmigte es mir – was war nur passiert?

Meine Erklärung

Zu Hause angekommen erzählte ich es meinem Liebsten. „Das Frühstück, was hattest Du zum Frühstück?“ Klar, das Frühstück! Normalerweise frühstücke ich Reis oder Hirse mit warmem Obst oder eine schöne Gemüsesuppe. Das sind Gewohnheiten, die ich immer noch beibehalten habe aus der Zeit, in der ich nichts anderes vertragen konnte. Mittlerweile kann ich Süßes wieder essen, aber ich fühle mich wohler wenn ich zum Frühstück darauf verzichte. Offenbar kann der Genuss von Weißmehl und Zucker zum Frühstück (oder auch zu anderen Zeitpunkten des Tages) genossen, Heißhunger auf noch mehr davon auslösen. So klar hatte ich das bisher nicht erfahren.

Und meine Konsequenz?

Jetzt hab eich meine eigene Erfahrung gemacht – und kann Konsequenzen ziehen. Seit es mir wieder besser geht, konnte ich wieder mehr Zucker zu mir nehmen – aber ich werde das jetzt ganz dosiert machen – es tut mir einfach nicht gut. Seit diesem Croissant-Frühstück habe ich natürlich wieder mein Früchte-Frühstück genossen – und jeglicher Heißhunger blieb aus. Ich denke nachmittags nichtmal an Schokolade, ein Eis oder sonstige Süßigkeiten. Ich bin vollkommen zufrieden mit mir selbst. Ich kann ein Stück Schokolade essen – oder es auch lassen – ganz wie mir beliebt. Verteufeln muss man ihn ja nicht gleich.

Was ist so schlimm am Zucker?

Das waren immer meine Gedanken, wenn ich irgendwo das Wort „Zuckersucht“ gelesen habe. Bis ich draufkam, dass meine Schmerzen manchmal von Zucker ausgelöst wurden. Als mir klar wurde, dass der Blutzuckerspiegel bzw. der Insulinspiegel in direktem Zusammenhang mit dem Streßhormon Cortisol stand, wurde mir einiges klarer. Als ich dann noch erfuhr, dass Cortisol die Empfindlichkeit der Zellen für Insulin herabsetzen kann, wurde es noch klarer für mich: Der Körper schreit nach immer mehr Nahrung, nach immer mehr Zucker sobald ein gewisser Pegel mal überschritten wurde – der Körper verhungert obwohl er genügend Nahrung aufnimmt. Deshalb so wenig Süßes wie möglich – das ist mein Entschluss. Was mir zudem guttut sind meine zwei Fasten-Wochen im Jahr, eine im Frühjahr und eine im Herbst. Da kann sich der Stoffwechsel wieder erholen von allem, was ihn aus dem Lot brachte die Wochen davor.

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Bild: Shivani Vogt, geb. Allgaier (cc)


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Heilung von innen bei Histamin-Intoleranz

Bevor Du das liest bitte ich Dich, weislich zu überlegen, ob die Inhalte hier für Dich geeignet sind. Ich schreibe in diesem Artikel sehr persönliche Dinge. Wenn Du einfach neugierig bist und etwas über mich erfahren magst, dann lies nur weiter wenn Du verschwiegen sein kannst und verantwortungsvoll damit umgehen magst. Wenn Du das nicht tust, soll Dich der Blitz beim Scheißen treffen (Verzeihung, das musste sein). Falls Du ein hochsensibles Nervensystem hast könnte es sein, dass Dich die Inhalte aufregen – unruhig machen. Wenn das der Fall ist, dann lies bitte nur weiter, wenn Du Dich genügend selbst beruhigen kannst.

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Veränderungen geschehen schrittweise und hinterlassen Spuren im Gehirn

Transformation in vollem Gang

Im Halbschlaf spüre ich einen wohl bekannten Schmerz. Das Herz scheint mir zu bersten und diese Empfindung zieh die Schultern und die Arme entlang. Der gesamte Torso brennt vor Schmerz, auch hier windet er sich entlang der Gliedmaßen bis hinunter in die Füße. „So alleine, so allein.“, purzeln die Worte in den Kopf. Verstehen ist da, ich schlafe weiter. Immer wieder spüre ich diese Empfindung während der gesamten Nacht im Halbschlaf, schließlich werde ich damit wach – dankbar, dass sich das jetzt alles löst.

Endlich kann sich die emotionale Belastung aus dem Körper lösen

So lange schon war sie im Körper – genauer im Nervensystem – festgehalten. Was ich in der Nacht spüre ist alt – sehr alt. Als Säugling habe ich massive Ungeborgenheits-Situationen erlebt. Meine Mutter wurde von meiner Großmutter regelrecht bekämpft – diese war vollkommen alleine damit. Ihr Nervensystem war im Kriegs-Zustand – und konnte sich deshalb nicht empathisch auf mich einlassen. Die Folge für mich war fatal – das Nervensystem erlebte viel zu wenig Beruhigung und war mit den aggressiven Gefühlen, die ihm aus der Familien-Interaktion entgegenschlugen vollkommen überfordert. Die Folge: mein Nervensystem befand sich praktisch ständig im Ausnahmezustand, in der Schock-Starre. Deshalb war ich so ein liebes Kind, wie mir immer erzählt wird – ich war ständig auf mich alleine gestellt – obwohl die gesamte Familie um mich war. Deshalb war ich sozial so gehemmt – ich fühlte mich in Sozialverbänden einfach unsicher. Deshalb war ich so schüchtern – ich war einfach ständig in der Schockstarre, die sich seit dieser Zeit erst jetzt auflösen kann. Mein familiäres Umfeld war in meiner Kindheit so sehr mit sich beschäftigt, dass sie mich mit ihren Interaktionen mehr belasteten als sie für mich da sein konnten.

Heute entspannt sich alles immer mehr.

Ich erlebe Vertrauen und Sicherheit – das was ein Nervensystem braucht, um aus dem Flucht-Kampf-Modus auszusteigen. Dafür bin ich sehr dankbar. Wenn ich mich an meinen Mann ankuschle, lösen sich oft noch alte Gefühle – der Ekel vor dem Körperkontakt mit meiner Mutter – ich spürte ihre Verzweiflung und dass mir diese absolut nicht gut tat – es war zuviel für mein damaliges kleines Nervensystem. Ich war dem Gefühl ausgeliefert und hatte keine andere Chance, als mich vom Körper abzuspalten. Mein Körper hatte Kraft – aber keinen Zugang dazu. Mein Körper war in eine Schutz-Haltung geraten und ich hatte bis vor einigen Wochen keine Ahnung darüber. Mein gesundheitlicher Zustand machte darauf aufmerksam. Und endlich verstehe ich, was es bedeutet, verstehe ich, was mein Körper mir mit den Unverträglichkeiten sagte. Das gute ist: Ich kann mittlerweile durch mein Verhalten Einfluß nehmen darauf wie es mir geht – und es geht mir von Tag zu Tag immer besser und besser. Vieles Altes löst sich – und ich bin dankbar darüber. Die Verdauung wird immer besser – und die letzte Migräne-Attacke erlebte ich vor drei Monaten.

Und wie kommt diese Veränderung?

Manchmal habe ich Scheu, hier darüber zu schreiben, weil es ja auch Neugierige Menschen gibt, die mein Innerstes genau genommen nichts angeht. Mir ist aber wichtig, dass andere Betroffene von meinen Erfahrungen profitieren können. Was hat mir geholfen? Das habe ich hier schon oft geschrieben: Genau in dieser beschriebenen Abspaltung befand ich mich bis vor einigen Monaten – und genau dieser Zustand führte zu meinen Verdauungs-Problemen und auch zu den ständigen Migräne-Attacken. Was mir nach wie vor hilft sind Sitzungen in BodyTalkSystem. Durch die Sitzungen geht die Dissoziation zurück, geht die Abspaltung zurück – ich komme mehr und mehr im Körper an. Ich habe mehr Selbstvertrauen, mehr Kraft, bin gesünder, die Intuition wird stärker, ich lebe eine glückliche Beziehung und meine Wahrnehmung wird immer klarer.

Anmerkungen zu den Buchtipps:
Worunter ich leide ist ein Entwicklungstrauma. Wenn es Dich interessiert, lies mehr was Laurence Heller und Aline LaPierre dazu schreiben. Wenn Dein Nervensystem eher unruhig ist, kann Dir das Selbsthilfe-Buch von P. Levine weiterhelfen, Dich zu beruhigen. Wenn Dich das Thema Trauma näher interessiert, ist das Buch über Trauma von P. Levine ein wahrer Leckerbissen – auch als Hörbuch zu empfehlen.

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Wie funktioniert mein Nervensystem bei Histamin-Intoleranz?

Seit meinem Psychologie-Studium habe ich viel über das Nervensystem gelernt. Sympathikus, Parasympathikus und das Zusammenspiel mit dem Hormonsystem. Vor allem im Zusammenhang mit Psychosomatik und auch den ganzen Streß-Theorien ist das Wissen um das Nervensystem ganz zentral. Dabei gelten Schlafstörungen als ein erstes Alarmzeichen, das auf die Entwicklung von Psychosomatischen Erkrankungen hinweisen kann. Nur muss ich ganz nüchtern sagen: ganz praktisch hat mir das Wissen darum für das Management meiner eigenen Erkrankung nichts genützt. Zudem bin ich Psychotherapeutin, Hypnosetherapeutin und mit Streß-Management sehr vertraut. Für mich selbst war mein Wissen jedoch bis dahin nicht nützlich gewesen, Einfluß auf die Histamin-Intoleranz zu nehmen.

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Ein zündender Funke löst ein Lächeln aus…

Und plötzlich geht mir ein Licht auf…

Ich weiss nicht mehr, was genau der Anlass war, dass ich mich mit einer ganz neuen Theorie beschäftigt habe. Wahrscheinlich war mein Anliegen, mich fortzubilden um meine Patienten noch besser unterstützen zu können. Von einer Kollegin habe ich von einer neuen Theorie gehört, die sich mit dem Nervensystem beschäftigt – vor allem mit dem Vagus-Nerv. Beim Lesen ist mir ein Licht aufgegangen – wenn es stimmt, was er schreibt, dann bin ich jetzt meinen Migräne-Anfällen nie wieder hilflos ausgeliefert. Diese Erkenntnis kam mir um den Jahreswechsel – uns sie bewahrheitet sich bis heute. Zwar hatte ich seither ein oder zweimal Migräne – aber ich konnte nachvollziehen warum ich sie bekam. Mit der Zeit gelang es mir, die Anfälle zu vermeiden und seit Februar bin ich anfallsfrei. Für mich immer noch ein Wunder und zudem ein großer Segen.

Was hat das nun mit der Theorie zu tun?

Steven Porges ist Psychiater, er beschäftigte sich in der Vergangenheit vor allem mit dem Nervensystem von Kindern. Im Rahmen seiner Arbeit machte er sich eines Tages auf die Suche, um Ungereimtheiten aufzuklären und fand faszinierende Zusammenhänge. Seine Kollegen taten die Entdeckungen zunächst als „altes Zeugs“ ab und wollten nichts davon wissen. Bis er in Kontakt mit Traumatherapeuten kam – die waren begeistert, da er mit seiner Theorie genau das erklären konnte, was die Erfahrung der Therapeuten mit ihren Patienten im Alltag war.

Das Nervensystem kennt nur drei Zustände

„Wenn das auch für mich gilt, dann bin ich jetzt meinen Migräne-Anfällen nie wieder ausgeliefert.“ Porges beschreibt die drei Haupt-Zustände, in denen sich unser Nervensystem befinden kann: das Beziehungs-System, das Kampf-Flucht-System und ein Schock-System. Jedes der Systeme hat unterschiedliche Fähigkeiten, die dem Organismus helfen, auf Anforderungen von aussen angemessen zu reagieren. Ich war mir gar nicht bewusst gewesen, dass ich mich überwiegend im Kampf-Flucht Modus befand und meinen gesamten Organismus ständig an die Leistungs-Grenze brachte. Die Migräne hat einfach nur als Not-Schalter diesen Zustand beendet. Danach ging es mir jeweils wieder richtig gut – besser als je zuvor. Und noch eine Erkenntnis: Ich hatte immer danach gesucht, was mich vergiftete – jetzt bin ich mir sicher: das Gift saß im Kopf!

Eine neue Basis für meine Arbeit

Jetzt habe ich eine ganz neue Basis für meine Arbeit. Ich werde meine gesamte Internet-Präsenz darauf anpassen und ebenso meine gesamte Arbeit. Denn so wie es mir erging ergeht es ja noch viel mehr Menschen. Zentral dafür ist zum einen das Wissen um die drei Zustände, wie man erkennt in welchem man sich befindet uns wie man in den Zustand kommt, in dem man Zugriff hat auf sein volles Potenzial – ausserdem Zeit, Energie und Lebensfreude zur Verfügung hat. Und wer bitte will das nicht? Was so einfach klingt, ist in der Umsetzung ganz schön komplex – und genau das möchte ich gerne ab jetzt in die Welt bringen.

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Der „schwierige Patient“ mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeit

Eben schrieb ich einer Kollegin, die sich in einer Email-Liste Intervision (Unterstützung von KollegInnen) geholt hatte. Es gibt um einen „schwierigen Fall“. Natürlich stehe ich unter Schweigepflicht und darf inhaltlich davon nichts hier veröffentlichen.

Viele Behandler sind mit den Patienten überfordert

Es ging ja nicht nur mir selber so – ich lese ja täglich in den Foren oder Facebook-Gruppen, dass Patienten, die von Histamin-Intoleranz oder andern Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten betroffen sind, sich von Ärzten oder anderen Behandeln wie Psychotherapeuten gänzlich unverstanden vorkommen. Was ich im Folgenden schreibe, trifft nicht nur auf Patienten mit NMI zu, sondern auch auf diejenigen, die unter neurologischen Symptomen leiden oder unter Problemen mit dem Immunsystem usw.

Woran könnte das liegen?

Ganz langsam verstehe ich die Ursachen, es sind aus meiner Sicht mehrere. Und diese habe ich der Kollegin geschrieben. In meinem Organismus ist zuviel Aluminium. Ich bin geimpft – in einer Sitzung mit BodyTalkSystem kam die Aluminiumbelastung aus dieser Impfung als Mit-Ursache für meinen desolaten gesundheitlichen Zustand zutage. Das sagt auch die Messung vom Oligoscan. Was Aluminium mit Körper und Psyche macht hat Bert Ehgartner sehr gut recherchiert. In seinem Institut Al-ex gibt es viele Informationen zu Aluminium, auch einen Film, den er produzierte. Bei Al-ex gibt es auch einen Text, der einen Hinweis gibt aus Aluminium-Belastung. Ich empfehle zusätzlich eine Messung mit dem Oligoscan. Ich selber habe ausserdem eine hohe Blei- und auch Qecksilberbelastung.
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Ein Entwicklungstrauma kann der Nervensystem starr machen – diese Starre kann aber auch wieder „schmelzen“.

Und wenn eine Belastung besteht?

Falls eine Belastung mit Leicht- oder Schwermetallen gemessen wird ist es Zeit, jemanden aufzusuchen, der sich mit der Ausleitung auskennt.  Es ist erwiesen, dass Leicht- und Schwermetalle Nervenschädigungen verursachen. Manche behaupten, diese seien irreversibel – sind sie auch – aber nur bedingt. Denn es gibt ein Nahrungsergänzungsmittel, das geschädigte Nervenzellen – bedingt zwar, aber dennoch – reparieren kann: Alpha-Liponsäure! Auf Selbstbehandlung sollte jeder verzichten, denn es wird sicherlich nicht ausreichen, nur damit zu behandeln, die Mittel sind komplexer, die nötig sind. Meist geht es darum, eine ganze Flut an Belastungen auszuleiten.
Woher kommt die Vergiftung?
Das erste was mein damaliger Hausarzt machte war die Diagnostik von HPU, die positiv war. Erst jetzt verstehe ich, was es damit auf sich hat. Noch ist diese Stoffwechselstörung unverstanden.  Leitsymptome können sein die weissen Flecken auf den Fingernägeln (Zinkmangel) bzw. das Fehlen von Träumen in der Nacht. HPU ist eine Entgiftungsblockade, der Körper verbraucht verschiedene Vitalstoffe, die dann zur Entgiftung von Schadstoffen nicht mehr zur Verfügung stehen. Diese Blockade kann von nur zwei Praxen deutschlandweit mit komplexen Therapiemethoden behoben werden – ich ging einen anderen Weg. Wenn es mir wieder ganz gut geht, werde ich die Diagnostik wiederholen – und bin jetzt schon neugierig auf das Ergebnis.
Aus meiner Erfahrung sitzt das Gift auch im Kopf!
 Wenn Schwermetalle im Körper sind, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es auch „Gift“ im Kopf gibt. Mit Hilfe von BodyTalkSystem wurden bei mir etliche Blockaden gelöst, die auf der Ebene des Reptilien-Gehirns entstanden waren. Ich fühlte mich nach den Behandlungen jeweils wie ein neuer Mensch – nach und nach bekam ich wieder Zugang zu meinem vollen Potenzial. Und ich spüre, dass es noch nicht ganz abgeschlossen ist.  Mittlerweile habe zwei Therapieverfahren gefunden, die mir halfen, damit klar zu kommen. Das ist zum einen
– BodyTalkSystem (ein Verfahren, das jeder lernen kann und über das ich hier schon einiges geschrieben habe) und zum anderen
NARM – Neuroaffektives Regulationsmodell (ein Therapieverfahren, das auf Somatic Experience nach P. Levine aufbaut und somit nur für Psychotherapeuten zugänglich ist)
Ein Schlüssel für ganz vieles
Beide Verfahren beruhen auf der Polyvagal-Theorie von Steven Porges. Darum ging e auch im vorherigen Artikel. Diese Theorie hat mittlerweile meine gesamte Arbeit verändert. Sie hat mir auch den Schlüssel in die Hand gegeben, meine Migräne zu verstehen und auszuheilen. Ich bin noch nicht anfallsfrei, aber ich kann Anfälle abfangen wenn ich merke, dass sie im Anmarsch sind. Dass dies möglich ist, hatte ich gar nicht zu hoffen gewagt.
Wie erkenne ich, ob das auf mich zutrifft?
Wer sich hiermit näher beschäftigen sollte, hat in den ersten Lebensjahren entweder Schocktraumen oder Entwicklungstraumen erlebt. Ein Nervensystem, das diesem Stress ständig ausgesetzt ist, entwickelt eine Entgiftungsblockade (HPU / KPU). Du müsstest dann auch recht „therapieresistent“ sein, will heissen, andere sagen über Dich, Du seist „immun“ gegen Psychotherapie, Empathie erreicht Dich nicht. Dein Nervensystem ist so im Schock / Dissoziation / Kampf / Flucht gefangen, dass es einfach nicht erreichbar ist („reden hilft nicht“).
Was hilft dann?
Es hilft aus meiner Erfahrung,  mit den Methoden der beiden oben genannten Verfahren zu arbeiten. Vielleicht gibt es ja noch mehr davon, ich kenne derzeit nur diese beiden.
Meine Empfehlung für Dich:
1. Bevor Du mit Trauer-Arbeit um Dein verlorenes Leben beginnst und Dich auf Krankheitsverarbeitung einlässt, frage Deinen Arzt oder Heilpraktiker, einen HPU/KPU-Test mit Dir zu machen.
2. Mache einen Schwermetall-Test, ich empfehle den Oligoscan.
3. Beschäftige Dich mit der Polyvagal-Theorie von Steven Porges
4. Suche Dir jemanden, der Dich mit BodyTalkSystem oder mit NARM unterstützt. Auf den oben verlinkten Seiten befinden sich jeweils auch Therapeutenlisten, auch für den deutschprachigen Raum.
5. Beschäftige Dich damit, wie Du in der Zwischenzeit Deine Symptome so gering wie möglich halten kannst – über meine Erfahrung damit habe ich hier schon zig Artikel verfasst. Du musst herausfinden, was Dir persönlich hilft – denn jede Erkrankung ist anders.
Wünsche Dir viel Erfolg, wieder Lebensqualität für Dich zu erobern.
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Bild: Shivani Allgaier (cc)