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Wo kann ich frisches Kurkuma kaufen?

Wo ich mein erstes Kurkuma gekauft habe kann ich gar nicht mehr sagen. Ich sehe mich noch in meiner damaligen Küche stehen, die gelben Knollen schälend. Ich war ganz schön erstaunt, als ich feststellte, dass die Farbe recht hartnäckig ist und nicht mehr von den Fingern abgeht. Ich war eher noch geschockt, als ich feststellte, dass die Farbe auch in allen Textilien haften bleibt. Aber darüber habe ich ja bereits geschrieben – heute weiß ich, dass die Flecken auch wieder herausgehen. Heute schreibe ich meine Erfahrungen wo ich am besten frisches Kurkuma kaufe.

Die tolle gelbe Knolle

Die tolle gelbe Knolle

Bio ist immer meine erste Wahl

Wenn ich die gelbe Knolle kaufe, dann fahre ich in Tübingen zuallererst zum Marktladen am Bahnhof. Dort gab es seit ich mit frischem Kurkuma koche immer welches zu kaufen. Die Knollen stehen direkt neben der Waage in der Obst- und Gemüseabteilung. Manchmal sind einige eher trockene Knollen darunter, die frischeren lassen sich aber immer herauslesen. Manchmal gibt es auch frisches Kurkuma bei denns in Reutlingen – aber oft lassen sie die Knollen ausgehen, wahrscheinlich ist die Nachfrage dort nicht so gut? Im Reformhaus Vitalia habe ich die Knollen noch nie ohne Bestellung angetroffen. Die Mitarbeiter sind jedoch immer so freundlich und bestellen für mich eine Ration mit wenn ich danach frage. Ich kann dort auch anrufen und ich werde zurückgerufen sobald die Ware angekommen ist. Das ist toller Service.

Meine zweite Wahl sind die Frische-Anbieter

Wenn ich bei den Bioläden kein Kurkuma bekomme, dann frage ich bei den Obst- und Gemüsehändlern nach. In Reutlingen in der Markthalle verkauft die Gärtnerei Hespeler immer frische Ware. Dann und wann hatten sie auch schon Kurkuma im Angebot. Falls es mal keines gibt kann ich dort auch anrufen oder vorbeifahren und welches bestellen. Genauso ist es mit dem türkischen Obst- und Gemüsehändler am oberen Ende der Wilhelmstraße. Bei ihm bekomme ich sehr viele frische Sachen, die es anderswo gar nicht gibt – zum Beispiel frisches Koriander-Blatt. Wenn ich dort sage, dass ich gerne frisches Kurkuma hätte, dann bringt er mir welches in der folgenden Woche vom Markt mit. Wer also spontan nirgends frisches Kurkuma findet, für den lohnt es sich – am besten bei den Händlern bei dem er sowieso gerne einkauft – nachzufragen. Die meisten bestellen es gerne.

Und wenn ich niemanden finde, der mir Kurkuma vor Ort verkauft?

Frisches Kurkuma kommt  ins Haus...

Frisches Kurkuma kommt ins Haus mit bringmirbio.de

Wer bei sich vor Ort tatsächlich keine Möglichkeit findet, frisches Kurkuma zu kaufen, dem sei der Bio-Versand www.bringmirbio.de empfohlen. Dieser Anbieter hat außerdem Ideen, die ich sehr toll finde. Sie können dort alle möglichen Pakete und Kisten bestellen. Darin sind dann die Zutaten für ein einzelnes Rezept, z.B. Guacamole, Hessische Grüne Soße oder auch Wraps mit Frischkäse-Spinat-Füllung enthalten. Der Versand bietet auch Familienkisten mit Obst, Gemüse und Salat. Die Menge errechnet sich an der Anzahl der Personen im Haushalt. Speziell für Berufstätige gibt es Büroobst zu bestellen. Auch hier orientiert sich die Menge an der Anzahl der teilnehmenden Personen. Es soll sogar steuerlich absetzbar sein. Kurkuma gibt es in der Rubrik „Biogemüse“ als frische Knollen oder auch als Pulver in gemahlener, getrockneter Form ebenfalls in Bio-Qualität.

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Histamin-Intoleranz – was sagt die ayurvedische Medizin?

Eher durch Zufall kam ich im Januar zu einer Konsultation bei einem ayurvedischen Arzt in Indien. Ich war mit einem Kollegen verabredet, der so wie ich Mitglied einer therapeutischen Intervisionsgruppe ist. Ich bekam mit, dass er in Goa lebt und ich schrieb ihn an mit dem Vorschlag, dass wir uns treffen könnten.

So schön sind die Strände in Goa, Indien.

So schön sind die Strände in Goa, Indien.

Gesagt, getan – wir hatten ein Blind-Date am Strand.

„Ich trage ein grünes Kleid und trage kinnlages braunes Haar.“ Er erkannte mich gleich, wir redeten geraume Zeit – tauschten uns über alle möglichen Themen aus, die uns gemeinsam interessierten. Wir waren zum Lunch verabredet und ich sagte ihm, dass ich froh sei, hier in Indien alles essen zu können da üblicher Weise ohne Geschmacksverstärker gekocht würde. Er erfuhr von meiner Histamin-Intoleranz und schlug mir vor, Dr. Rohit aufzusuchen. Er gab mir eine Visitenkarte mit und riet mir, mich telefonisch anzumelden. Der Termin würde eine halbe Stunde dauern und vielleicht würde er mir Kräuter verschreiben. Weiteres würde er nicht anordnen. Auch wenn er feststellen würde, dass alles in Ordnung sei wisse ich wenigstens meinen Konstitutionstyp. Er selber fühlte meinen Puls und meinte: Das ist sicher Pitta-Kapha. Gehört hatte ich diese Begriffe bereits öfters – aber ich konnte bis dahin nichts damit anfangen.

Ein Termin in der Ayurclinic Goa

Ich vereinbarte telefonisch einen Termin in der ayurvedischen Klinik und ließ mich von einem Freund dort mit dem Roller absetzen. Ich verstand unter einer Klinik etwas anderes – in Deutschland sind die Kliniken einen kleinen Deut größer… ich stand vor einem kleinen Häuschen, das locker als Hexen-Häuschen durchgehen könnte. Es war liebevoll gepflegt und eingerichtet – es lud mich ein zum Eintreten. Drinnen wurde ich schon erwartet und in einen kleinen Untersuchungsraum geführt. Dort wartete ich kurz auf den Arzt. Dr. Rohit hatte eine ruhige Ausstrahlung – ein kleiner dunkelhäutiger Inder, dem ich sofort vertrauen konnte.

Die etwas andere Konsultation

Zunächst erklärte er mich den Zusammenhang zwischen den Elementen (Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther) und den Doshas (Kapha, Pita, Vata). Er schrieb alles auf einen Zettel. Dann nahm er mein Handgelenk und fühlte für eine Minute meinen Puls: Pitta-Kapha. Er meinte, dass sicher meine Verdauung nicht ganz in Ordnung sei, weil meine Verdauungsfeuer durch eine Energie-Blockade etwas schwach seien. Ich hätte zuviel Feuer meinte er. Aus diesem Grund verordnete er mir eine Diät, bei der ich Nahrungsmittel, die wiederum der Feuer-Energie zugeordnet werden. Diese sollte ich entweder meiden oder zumindest reduzieren. Außerdem solle ich 7-15 Stunden Sport in der Woche machen. Im Yoga vor allem Pranayama und Asanas, bei denen ich den Körper beuge und drehe. Dies alles würde die Blockade aufheben und mein schwaches Verdauungsfeuer wieder anfachen. Außerdem empfahl er mir, für 4 Wochen Kräuter einzunehmen – Triphala

Indisches Frühstück: Linsensuppe mit Naan

Indisches Frühstück: Linsensuppe mit Naan

Meine ayurvedische Diät

Zu trinken empfahl mir Dr. Rohit kühlende Kräuter-Tees wie Minze, Rose, Lavendel, Kreuzkümmel, Anis oder Koriander. Kokosnuss- oder Mandelöl soll ich sowohl zur Zubereitung meiner Nahrung verwenden und auch eine viertel Stunde vor dem Duschen auf die Haut auftragen und es dann wieder abduschen. Auf keinen Fall soll ich zu mir nehmen: rohe Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Kohl, keine Cashwe-Nüsse, keine Erdnüsse, weder Bier noch sonst starken Alkohol, keine starken Gewürze, nicht zu viele Zitrusfrüchte, reduzieren soll ich den Konsum von rotem Fleisch (zum Glück bin ich Vegetarierin) und hartgekochten Eiern, Rote Beete, Gurke, Avocado, Banane, Yoghurt, Kaffee und Schwarztee.

Und was ist die Auswirkung der Verordnung?

Bereits mehr als 6 Wochen danach kann ich sagen, dass ich das Sportprogramm nicht immer so strikt einhalten kann. Ich springe fleißig auf meinem Bellicon, aber täglich schaffe ich es nicht. Ich mache regelmäßig meine Yoga-Übungen – aber täglich schaffe ich es nicht. Was ich schaffe ist, dass ich täglich auf dem Trampolin schwinge oder Yoga mache. Und es scheint Wirkung zu zeigen. Ich hatte seither außerdem keine kalten Füße mehr – die gestaute Hitze verteilt sich dermaßen im Körper, dass ich oft so sehr schwitze wie ich es gar nicht für möglich gehalten hätte. Meine Rückenschmerzen im unteren Rücken haben sich gelöst und die Verdauung ist noch stabiler geworden als sie vorher schon war. Einige der Nahrungsmittel, die ich meiden soll hatte ich sowieso schon als nicht so verträglich aus meinem Speisezettel gestrichen – mit dem Nahrungsplan ist mein Essen noch verträglicher geworden.

Das ist die Pranayama-Übung, die mir Dr. Rohit verordnet hat. Ich soll davon 5 Mal 30 Runden jeweils morgens praktizieren. Auf keinen Fall solle ich diese mittags oder abends ausführen, da sie dann eine andere Wirkung hätten. Aus diesem Grund mache ich meine Yoga-Übungen nur dann, wenn ich am Vormittag auch Zeit dazu habe. Da ich Hormonyoga mache habe ich mich entschieden, diese Atemübung nicht extra mit einzubinden. Beim Hormon-Yoga praktiziert man ja die Asanas sowieso mit Pranayama.

Mein Fazit zum Ayurveda für Sie

Wer also die Gelegenheit hat, dem empfehle ich auf jeden Fall eine Konsultation beim ayurvedischen Arzt. Dr. Rohit kommt offenbar auch immer wieder nach Europa. Die Ayurclinic Goa hat zwei Standpunkte – zum einen in Mandrem Beach, zum anderen in Baga. Wer nicht die Gelegenheit hat, zu ihm nach Indien zu reisen, der kann ihn ja anschreiben und anfragen wann bzw. wo man ihn in Europa treffen kann. Vielleicht gibt es ja auch einen ayurvedischen Arzt in Ihrer Nähe? Was sind Ihre Erfahrungen mit dem Ayurveda?

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Dumpingsyndrom – Ursache für Symptome auch bei HI?

Über meine Beobachtung zur Ähnlichkeit der Symptome von Patienten, die eine Teilresektion des Magens bekommen und meinen eigenen Symptomen der HI habe ich hier bereits geschrieben. Jetzt mag ich dieses Thema etwas genauer beleuchten.

Lieber kleine Portionen essen...

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Was ist ein Dumping-Syndrom?

Beim Dumping wird unterschieden in Frühdumping und in Spätdumping. Das englische Wort „to dump“ bedeutet hier „ausschütten“, „ausleeren“, „plumpsen“, denn es geht darum, dass sich der Inhalt des Magens nicht wie üblich in kleinen Portionen, sondern verfrüht und in einer großen Menge in Richtung Dünndarm entleert. Diese unvollständige Verdauungs-Tätigkeit kann nun im Dünndarm erhebliche Probleme bereiten und diese treten entweder gleich oder bis zu einigen Stunden nach der Nahrungsaufnahme auf.

Frühdumping und seine Symptome

Falls Sie gleich nach der Nahrungsaufnahme unter Symptomen leiden erleben Sie das Frühdumping-Syndrom. Der Nahrungsbrei gelangt ohne genügende Verdauung in den Dünndarm. Die Darmwand dehnt sich untypisch aus und sie erfährt einen ungewöhnlichen Flüssigkeitseinstrom. Die Folge reicht von Blutdruckabfall bis hin zum vollständigen Kollaps, Schwankungen des Blutzuckers, Übelkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Milchzuckerunverträglichkeit, Herzrasen, Blässe und Schweißausbrüche.

Spätdumping und seine Symptome

Aufgrund der mangelnden Vorverdauung treten Kohlehydrate in den Dünndarm und lassen den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen. Die Bauchspeicheldrüse schüttet viel Insulin aus. Sind die Kohlenhydrate verdaut ist immer noch Insulin übrig und es kommt zur Unterzuckerung. Einige Stunden nach der Nahrungsaufnahme kommt es dann zu den typischen Symptomen Schwindelgefühl, Zittern, Herzklopfen und vor allem Heißhungerattacken.

Was hat das Dumping nun mit Histamin-Intoleranz zu tun?

Brot mit Flohsamen und wenig Kohlehydraten.

Brot mit Flohsamen und wenig Kohlehydraten.

Das Dumping ist mir bekannt aus meiner Arbeit, bei der ich Patienten betreue, die eine Magenresektion oder Magenteilresektion erhalten haben. Es tritt sicherlich nicht in allen Fällen einer HI auf. Sind jedoch Ihre Organe – vor allem der Magen – schwach und können diese Ihre Nahrung nicht vollständig verdauen, ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Teil Ihrer Symptome durch ein Früh- oder Spätdumping verursacht wird.
Die Heißhungerattacken wie sie beim Spätdumping typisch sind kenne ich selber auch. Diese führten bei mir oft dazu, dass ich dann wieder Nahrungsmittel in mich hineinstopfte, die ich gar nicht vertragen konnte. Das führte natürlich dann wiederum zu Symptomen der HI. Symptomfrei zu sein bei einer HI ist gar nicht so einfach… entlastend war für mich zu kapieren, dass viele Symptome gar nicht von Nahrungsmitteln ausgelöst werden, sondern dadurch dass mein Körper nicht genügend Verdauungskraft besitzt.

Und was hilft gegen das Dumping-Syndrom?

Die Therapie des Dumping ist denkbar einfach. Sie passen sich einfach an die Verdauungskraft Ihrer Organe an. Wichtig ist als erstes, dass Sie gründlich kauen und bewußt essen. Als nächstes ist darauf zu achten, dass Sie während des Essens nicht zusätzlich den Magen noch mit Flüssigkeit füllen. Sie trinken deswegen bis spätestens eine halbe Stunde vor dem Essen und danach erst wieder nach einer Stunde. Ebenso reduzieren Sie die Menge dessen was Sie essen. Sie essen kleinere Mahlzeiten und essen dafür lieber häufiger. Falls Ihnen dies möglich ist, legen Sie sich nach dem Essen hin – das verlangsamt die Darmpassage.

Aus diesen Verhaltensregeln besteht Ihre Therapie:

  • kauen Sie Ihr Essen gut
  • trinken Sie nicht zu den Mahlzeiten
  • kleinere und häufigere Mahlzeiten
  • legen Sie sich nach dem Essen hin (falls möglich)

Sie können außerdem Ihre Ernährung etwas verändern, um diese ebenso an die kleinere Verdauungskraft Ihrer Organe anzupassen. Begrenzen Sie die Menge an zuckerhaltigen, kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln. Essen Sie stattdessen eiweißreicher. Erhöhen Sie den Faseranteil Ihrer Nahrung. Flohsamen, Guarkernmehl und Pektin können die Aufnahme von Kohlenhydraten im Dünndarm verzögern. Pektin ist in vielen Früchten wie Pfirsichen, Äpfeln und Pflaumen enthalten. Durch Nahrungsergänzungsmittel können Sie kompensieren, dass der Körper durch die schnelle Passage des Nahrungsbreis gar nicht alle Mineralien und Vitamine aus der Nahrung aufnehmen kann. Oft kommt es zu einer Milchzuckerunverträglichkeit. Ich selber war zum Beispiel irritiert, dass der Laktose-Intoleranz-Test negativ war – ich jedoch heftige Symptome auf Milchprodukte entwickelte.

Umsetzung im Alltag ist ganz einfach

Um sicher zu gehen, dass es sich bei Ihnen auch wirklich um das Dumping-Syndrom handelt, besprechen Sie Ihre Vermutung mit Ihrem Arzt. Dieser wird den Blutzuckerspiegel bestimmen, um so sicher ein Dumping-Syndrom zu bestätigen oder auszuschließen.
Sie haben darüber hinaus  nichts zu verlieren wenn Sie die oben beschriebenen vier  kleinen Regeln befolgen. Es kostet Sie nichts – außer einem kleinen Experiment. Falls bei Ihnen die Verdauungskraft niedrig sein sollte, dürfte diese kleine Umstellung zu einer sehr großen Erleichterung führen. Freilich bin ich mir bewußt, dass nicht jeder, der an einer HI leidet, auch die Symptome des Dumpings zu spüren bekommt. Das kleine Experiment sollte sich doch auf jeden Fall lohnen – oder?

Was ist Ihre Erfahrung? Treffen bei Ihnen auch die Symptome des Dumping-Syndroms zu? Was hat sich bei Ihnen verändert wenn Sie die Regeln befolgen?

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Entfernen von Kurkuma-Flecken

Das Entfernen von Kurkuma-Flecken ist denkbar einfach, es benötigt nur ein wenig Geduld und Zeit. Diesem Satz habe ich nicht immer zugestimmt. Schlimmer noch: diese gelben Flecken haben mich zu Beginn in Angst und Schrecken gestürzt – denn ich stellte fest, dass sie nach dem Waschen noch immer in der Kleidung waren und dass die gelben Flecken auch an Händen und Fingern ziemlich resistent zu sein schienen.

Die schmackhafte gelbe Knolle.

Die schmackhafte gelbe Knolle.

Es gibt bei uns auch frisches Kurkuma zu kaufen

Gehört hatte ich von Kurkuma schon sehr viel, ich wußte jedoch nicht wie es aussieht. In einem ayurvedischen Kochkurs, den ich bei der Volkshochschule absolvierte lernte ich schließlich, dass es sich bei Kurkuma um das gelbe Pulver handelte, das dem Curry die charakteristische Farbe gab. Hier erfuhr ich auch, dass Curry eine Mischung von Gewürzen ist und Curry nicht gleich Curry ist. In Indien sei es sogar üblich, dass die Familien ihre Curry-Rezepte als Geheimnis hüteten, erfuhr ich von der Kursleiterin. Ihr Wissen war jedoch nicht ganz auf dem neuesten Stand – machte sie doch damals der ganzen Gruppe weiss, dass Kurkuma außer der schönen Farbe sonst keinen großen Sinn machen würde. Dass diese Aussage so nicht stimmt kann heute jeder überall nachlesen.

Farbe nicht nur im Essen – sondern auch an den Fingern

Kurkuma

Farbenprächtiges Kurkuma

Zunächst kannte ich nur das stark gelb farbige Pulver. Ich war ganz glücklich, als ich in Tübingen im Marktladen frisches Kurkuma entdeckte. Die Knolle sieht aus wie Ingwer – von der Größe etwas kleiner. Das könnte ja bedeuten, dass diese Knolle noch nicht so verzüchtet ist wie die Ingwerknolle mittlerweile? Ich erinnere mich, dass diese früher ähnlich klein ausfielen. Am Anfang habe ich Handschuhe verwendet, um die gelben Knollen zu schneiden. Die gelbe Farbe färbt nicht nur das Essen – sondern auch die Finger. Mittlerweile stehe ich zu meinen gelben Fingern – für gesundes Essen muss ich mich ja schließlich nicht schämen. Viel zu gerne fasse ich die Knollen mit den puren Fingern an und mag ehrlich gesagt die Handschuhe zum Kochen gar nicht verwenden. Es fühlt sich einfach nicht gut an, damit Essen zuzubereiten.

Oh Graus, ein Fleck – der geht nicht weg!

Die Farbe der Knolle bleibt natürlich nicht nur im Essen und an den Fingern – sondern auch an Geschirrtüchern, Schürzen und der Kleidung. „Kein Problem“, dachte ich mir „die Waschmaschine wird’s schon richten.“ Das war zu einfach gedacht – denn der Fleck schien nicht einmal ausgebleicht durch die Bearbeitung in der Waschmaschine. Also versuchte ich Gallseife. Der Erfolg war nicht besser. Ich testete alle möglichen Fleckentferner: Handwäsche, sauerstoffaktive Reiniger und so fort. Das einzige was ich erreichte war die Erkenntnis, dass nichts half.

In Indien erreichte mich die rettende Information

Ich war in Indien im Retreat Awakening zu Füßen des Berges Arunachala in Tiruvannamalai. Ich hatte mich für Guruseva bereit erklärt – ich übernahm eine kleine Aufgabe in der Organisation des Retreats. Diese bestand unter anderem darin, die Servietten von Madhukarji zu waschen. Dies sei eine einfache Aufgabe, die mir nicht viel Mühe bereitete – so dachte ich. Zumindest bis zu dem Augenblick als ich den gelben Fleck entdeckte – oh Schreck! Blütenweiss hatte ich die Servietten aus dem feinen Leinen in Empfang genommen. Ich sah schon vor meinem geistigen Auge wie ich sie wieder zurück geben würde: voller gelber Flecken. Ich teilte meine Befürchtung mit Rita und sie meinte: „Hänge sie einfach in die Sonne.“ „Klar hänge ich sie zum Trocknen in die Sonne“, entgegnete ich ihr. „Nein, ich meine hänge sie in die Sonne und die Flecken verschwinden.“

So einfach soll das sein?

Ich muss gestehen, zunächst glaubte ich ihr kein Wort. So einfach sollte das sein? Und ich hatte mich davor so sehr abgemüht, die Flecken aus verschiedenen Geweben zu entfernen? Aber ich testete es aus – und was soll ich sagen? Nach nur drei Stunden unter der Bestrahlung indischer Sonnenstrahlen waren die Flecken verschwunden. Heute bin ich ganz ruhig wenn ich einen Kurkuma-Fleck entdecke – die Sonne macht ihn ja wieder weg.

Wie koche ich mit frischem Kurkuma? Darüber habe ich hier geschrieben.

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