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Entfernen von Kurkuma-Flecken

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Das Entfernen von Kurkuma-Flecken ist denkbar einfach, es benötigt nur ein wenig Geduld und Zeit. Diesem Satz habe ich nicht immer zugestimmt. Schlimmer noch: diese gelben Flecken haben mich zu Beginn in Angst und Schrecken gestürzt – denn ich stellte fest, dass sie nach dem Waschen noch immer in der Kleidung waren und dass die gelben Flecken auch an Händen und Fingern ziemlich resistent zu sein schienen.

Die schmackhafte gelbe Knolle.

Die schmackhafte gelbe Knolle.

Es gibt bei uns auch frisches Kurkuma zu kaufen

Gehört hatte ich von Kurkuma schon sehr viel, ich wußte jedoch nicht wie es aussieht. In einem ayurvedischen Kochkurs, den ich bei der Volkshochschule absolvierte lernte ich schließlich, dass es sich bei Kurkuma um das gelbe Pulver handelte, das dem Curry die charakteristische Farbe gab. Hier erfuhr ich auch, dass Curry eine Mischung von Gewürzen ist und Curry nicht gleich Curry ist. In Indien sei es sogar üblich, dass die Familien ihre Curry-Rezepte als Geheimnis hüteten, erfuhr ich von der Kursleiterin. Ihr Wissen war jedoch nicht ganz auf dem neuesten Stand – machte sie doch damals der ganzen Gruppe weiss, dass Kurkuma außer der schönen Farbe sonst keinen großen Sinn machen würde. Dass diese Aussage so nicht stimmt kann heute jeder überall nachlesen.

Farbe nicht nur im Essen – sondern auch an den Fingern

Kurkuma

Farbenprächtiges Kurkuma

Zunächst kannte ich nur das stark gelb farbige Pulver. Ich war ganz glücklich, als ich in Tübingen im Marktladen frisches Kurkuma entdeckte. Die Knolle sieht aus wie Ingwer – von der Größe etwas kleiner. Das könnte ja bedeuten, dass diese Knolle noch nicht so verzüchtet ist wie die Ingwerknolle mittlerweile? Ich erinnere mich, dass diese früher ähnlich klein ausfielen. Am Anfang habe ich Handschuhe verwendet, um die gelben Knollen zu schneiden. Die gelbe Farbe färbt nicht nur das Essen – sondern auch die Finger. Mittlerweile stehe ich zu meinen gelben Fingern – für gesundes Essen muss ich mich ja schließlich nicht schämen. Viel zu gerne fasse ich die Knollen mit den puren Fingern an und mag ehrlich gesagt die Handschuhe zum Kochen gar nicht verwenden. Es fühlt sich einfach nicht gut an, damit Essen zuzubereiten.

Oh Graus, ein Fleck – der geht nicht weg!

Die Farbe der Knolle bleibt natürlich nicht nur im Essen und an den Fingern – sondern auch an Geschirrtüchern, Schürzen und der Kleidung. „Kein Problem“, dachte ich mir „die Waschmaschine wird’s schon richten.“ Das war zu einfach gedacht – denn der Fleck schien nicht einmal ausgebleicht durch die Bearbeitung in der Waschmaschine. Also versuchte ich Gallseife. Der Erfolg war nicht besser. Ich testete alle möglichen Fleckentferner: Handwäsche, sauerstoffaktive Reiniger und so fort. Das einzige was ich erreichte war die Erkenntnis, dass nichts half.

In Indien erreichte mich die rettende Information

Ich war in Indien im Retreat Awakening zu Füßen des Berges Arunachala in Tiruvannamalai. Ich hatte mich für Guruseva bereit erklärt – ich übernahm eine kleine Aufgabe in der Organisation des Retreats. Diese bestand unter anderem darin, die Servietten von Madhukarji zu waschen. Dies sei eine einfache Aufgabe, die mir nicht viel Mühe bereitete – so dachte ich. Zumindest bis zu dem Augenblick als ich den gelben Fleck entdeckte – oh Schreck! Blütenweiss hatte ich die Servietten aus dem feinen Leinen in Empfang genommen. Ich sah schon vor meinem geistigen Auge wie ich sie wieder zurück geben würde: voller gelber Flecken. Ich teilte meine Befürchtung mit Rita und sie meinte: „Hänge sie einfach in die Sonne.“ „Klar hänge ich sie zum Trocknen in die Sonne“, entgegnete ich ihr. „Nein, ich meine hänge sie in die Sonne und die Flecken verschwinden.“

So einfach soll das sein?

Ich muss gestehen, zunächst glaubte ich ihr kein Wort. So einfach sollte das sein? Und ich hatte mich davor so sehr abgemüht, die Flecken aus verschiedenen Geweben zu entfernen? Aber ich testete es aus – und was soll ich sagen? Nach nur drei Stunden unter der Bestrahlung indischer Sonnenstrahlen waren die Flecken verschwunden. Heute bin ich ganz ruhig wenn ich einen Kurkuma-Fleck entdecke – die Sonne macht ihn ja wieder weg.

Hier ein Video vom Retreat Awakening aus dem Jahr 2013:

Wollen Sie aus dem Hamsterrad aussteigen?

RausausdemHamsterrad

Für mehr Info auf den „Ja, ich will raus aus dem Hamsterrad!-Button drücken.

Update Januar 2017: Auch in diesem Jahr gibt es das Retreat Awakening in Tiruvannamalai, Indien. Und wer weiss, womöglich kann ich in diesem Jahr auch mit dabei sein?

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Bilder: Shivani Allgaier (cc)

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Autor: Shivani Vogt

Psychologist and Hypnotherapist. Love to blog. Ich bin Diplompsychologin und um meine Arbeit in meiner Privatpraxis für Klinische Hypnose und Kurzzeittherapie transparent zu machen blogge ich. Das macht mir sehr viel Spaß. Außerdem blogge ich über meine Erfahrungen mit Histamin-Intoleranz und hoffe, dass diese möglichst vielen Betroffenen helfen immer weniger Symptome zu haben. In einem privaten Blog schreibe ich dann und wann Erfahrungen aus meinem privaten Leben.

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