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Schwache Nebennieren bei Histamin-Intoleranz?

Verträgst Du Kaffee? Wenn Du unter einer Histamin-Intoleranz leidest, dann wirst Du jetzt vielleicht sagen: Ja. Denn Du bekommst davon weder Durchfall, noch Kopfschmerz, Hautausschläge, Übelkeit oder sonst eines der typischen Symptome. Es könnte jedoch sein, dass Du Kaffee doch nicht verträgst. Die Symptome einer Nebennieren-Insuffizienz überschneiden sich zum Teil mit der einer Histamin-Intoleranz – zum Teil ist auch die Behandlung dieselbe. Das Hauptsymptom ist eine bleierne Müdigkeit. Und die entsteht auch beim Genuss von Kaffee – oder sollte ich lieber sagen nach dem Genuss von Kaffee? Das trügerische daran ist, dass diese Müdigkeit nicht im engen zeitlichen Zusammenhang mit dem Trinken der schwarzen Brühe aufritt – sondern mehrere Stunden danach erst. Und für die Nebennieren ist Kaffee purer Stress…

Auf der Spur der Nebenniereninsuffizienz

Ein Heiler hat mich auf die Fährte der NNI gelockt – darüber hatte ich schon geschrieben (Histamin-Intoleranz – was hilft wirklich?). Was ich dazu fand fesselte meine Aufmerksamkeit: Ein Buch mit 480 inhaltsschweren Seiten, das so spannend geschrieben ist, dass ich es wirklich um Nu durchgelesen hatte. „Grundlos erschöpft? Nebennieren-Insuffizienz  –  das Streß-Syndrom des 21. Jahrhunderts“, das Buch von Dr. James Wilson. Die Erkenntnisse aus diesem Buch haben mir geholfen, wieder mehr Energie zu haben und vor allem wieder richtig durchschlafen zu können. Die Nebennieren erschöpfen sich durch chronischen Streß – im schlimmsten Fall entwickelt sich die Addison-Krankheit bei der die Nebennieren verschlissen sind. Dies ist lebensgefährlich und gehört in die Hände eines Fachmannes.

Genügend Salz ist wichtig bei NNI

Genügend Salz ist wichtig bei NNI

NNI – eines der Stiefkinder der Medizin

Jeder Hausarzt kann den Test durchführen – es werden im Labor die Cortisol-Werte in Speichel, Blut oder Urin bestimmt. Werte über einem Referenzwert sind zu hoch – der Betreffende leidet unter dem sogenannten Cushing-Syndrom (zuviel Cortisol). Werte unter dem Referenzwert sind zu niedrig – der Betreffende leidet unter Morbus Addison. Dr. Wilson beschreibt eindringlich, dass viele Betroffene trotz erfolgter Diagnostik nicht erkannt werden – und zwar diejenigen, deren Cortisol-Wert sich  im unteren Referenzbereich befindet, jedoch noch nicht die Schwelle zu Morbus Addison überschreitet.  Diese Menschen leiden unter einer Insuffizienz der Nebennierenrinde. Wenn Du also den Verdacht hast, unter einer NNI zu leiden, dann vertraue nicht Deinem Hausarzt, sondern vergleiche Deine Werte zusätzlich mit den Referenzwerten oder finde einen Arzt, der sich mit NNI auskennt. Falls Du betroffen bist, die Gute Nachricht ist: Deine Nebennieren können sich auch wieder erholen!

Was kann ich tun, um der NNI entgegen zu steuern?

Was Du wissen solltest: es wird nicht schnell gehen – sondern langsam. Aber das bist Du ja gewohnt wenn Du unter einer HI leidest. Deine Nebennieren brauchen Zeit, sich von dem ständigen Streß zu erholen und Du musst sie entstressen. Ich habe hier die Tipps zusammengestellt, die mir selber am meisten geholfen haben. Die Zusammenhänge erkläre ich in zukünftigen Beiträgen – oder Du liest sie einfach bei Dr. Wilson nach.

  • Esse genügend Salz. Wahrscheinlich hast Du sowieso einen großen Salzhunger. Gib dem ruhig nach.
  • Achte auf eine ausgewogene Balance von Fett, Kohlehydraten und Eiweiß in Deiner Nahrung.
  • Verzehre keine ranzigen Öle. Verwende im Zweifelsfall Kokosfett. Versorge den Körper mit essentiellen Fettsäuren, zur Not mit Hilfe von  Nahrungsergänzungsmitteln
  • Verzichte auf Alkohol und Kaffee
  • Verzichte auf Transfette und raffinierten Zucker
  • Verzichte auf Obst, das hohe Kaliumanteile hat (Bananen, Rosinen, Datteln, Feigen, Orangen, Grapefruit) und iß stattdessen lieber Papaya, Mango, Pflaumen, Birnen, Äpfel, Trauben oder Kirschen
  • Verwende Nahrungsergänzungsmittel (Vitamin C, Vitamin E, Magnesium, Betain HCL)

Befinden sich Deine Werte nicht weit entfernt von denen von Morbus Addison, wird Dein Arzt womöglich sagen, Du seist gesund. Teste, ob Dir diese Regeln helfen. Das sind die Dinge, die Du selbst erstmal tun kannst. Ganz wichtig: Wer jedoch von Morbus Addison betroffen ist gehört in die Hände eines Fachmannes – damit ist nicht zu spaßen.

Der Schlaf ist enorm wichtig bei der Regeneration 

Wenn sich die Nebennierenrinde wieder erholt kannst Du wieder besser schlafen. Mir ging es so. Jedoch ist es nicht nur eine Konsequenz aus der Regeneration – der Schlaf ist auch eine wichtige Bedingung für die Regeneration der Nebennierenrinde. Dr. Wilson empfiehlt vor 22 Uhr zu schlafen und möglichst nicht vor 8 oder 9 Uhr morgens aufzustehen. Wer später schläft oder früher aufsteht, dessen Körper gerät unter großen Streß und es kostet vor allem die Nebennieren viel Kraft, die Energie dafür bereit zu stellen.

Wie geht es Deinen Nebennieren?

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Histamin-Intoleranz: Was kann ich da noch essen?

Nach und nach zeigte mir mein Körper welche Nahrungsmittel ich nicht mehr vertragen konnte. Ich bekam Magenschmerzen, Völlegefühl, Durchfall, Kopfschmerz, Müdigkeit, Ödeme, unreine Haut und alle möglichen anderen Beschwerden wenn ich nicht darauf hörte. Nach langer Zeit der Suche und Ratlosigkeit hatten meine Körperreaktionen auch einen Namen: Histamin-Intoleranz. Zum Glück stieß ich recht schnell auf die hilfreichste Seite, die ich je dazu gefunden habe: Die Seiten der Schweizerischen Interessengemeinschaft Histamin-Intoleranz (SIGHI).

Homepage der SIGHI mit allem was wichtig ist.

Homepage der SIGHI mit allem was wichtig ist.

Was soll ich nur essen?

Mittlerweile bin ich recht sicher, diese Frage zu beantworten – für mich selber. Es hat Zeit gebraucht – und viele, viele Stunden in denen ich sehr, sehr orientierungslos war. Ich weiß, dass Betroffene zu Beginn ganz schön ratlos sind mit der Frage was sie essen können. Nun wäre es sehr einfach, wenn ich meine Liste mit verträglichen Lebensmitteln einfach veröffentlichten könnte. Aber so einfach ist das nicht, denn: jeder reagiert individuell auf Lebensmittel – der eine verträgt Kaffee, der andere nicht.

Histamin-Intoleranz ist nicht gleich Histamin-Intoleranz

Als Therapeutin bin ich Teilnehmerin einer Intervisionsliste, die über Emails funktioniert. Kollegen können andere Kollegen um Rat fragen. Eines Tages kam dort ein Hilferuf von einer Kollegin, die eine Patientin begleitete – diese litt unter HI und wußte das auch. Die Kollegin fragte bei den anderen nach, ob es denn wirklich so schlimm sein könne wie diese Patientin es erlebte… Ich schrieb der Kollegin meine eignen Erfahrungen und war erschüttert, als ich die Antworten meiner anderen Kollegen darauf las. Ich beschloss, was ich wußte in einem Blog zu veröffentlichen. Schon verfaßte meinen ersten Artikel. Was mich so schockierte? Sie leide auch darunter und mit ein wenig Fließschnupfen könne man schließlich gut leben. Den Darm mit Zeolith entgiften reiche aus, um die Symptome in Schach zu halten und sie solle auf jeden Fall den sekundären Krankheitsgewinn im Auge behalten.

Klare Aussagen sind bei HI gar nicht so leicht

Ein Quentchen Wahrheit steckt schon drin… Meine Kollegen hatten natürlich nicht ganz unrecht. Bei HI tritt eben Fließschnupfen auf – aber HI ist eben nicht nur Fließschnupfen. Zeolith einzunehmen kann auch unterstützend sein – nur das alleine hilft nicht wirklich. Und auf den sekundären Krankheitsgewinn („sie braucht ein bißchen Aufmerksamkeit“) mag ich gar nicht erst eingehen – die Symptome alleine machen ja schon mürbe genug. Um es dann noch schwieriger zu machen sage ich jetzt auch noch: Es gibt keine Patentrezepte was ein Körper verträgt und was nicht. Jede HI ist anders. Jeder Körper reagiert individuell. Jeder muss für sich herausfinden welche Nahrungsmittel er verträgt und welche nicht.

Aber wie genau soll ich mich denn nun ernähren bei HI? 

So könnte Dein Essen aussehen bei HI

So könnte Dein Essen aussehen bei HI

Auch wenn niemand vorhersagen kann was Dein Körper verträgt – einen groben Fahrplan gibt es schon was Du essen kannst und was lieber nicht. Als erstes empfehle ich die Lebensmittelliste der SIGHI. Es gibt dort eine pdf-Datei, die als Merkblatt bei HI sehr wertvoll ist. Dann gibt es unter Downloads eine ausführliche Lebensmittel-Liste zum herunterladen – und zwar in drei Sprachen. Was für ein toller Service. Genau auf den Erfahrungen dieser Seite basiert auch die App „Histaminintoleranz„, die von Escaluete UG entwickelt wurde. Es sind 350 Grundnahrungsmittel enthalten. Der Vorteil dieser App ist, dass man sie leichter mit zum Einkaufen mitnehmen kann als jedes Buch. Aus diesem Grund empfehle ich dieses Mal auch keine Literatur – die beste gibt es eben als App und im Internet. Zudem kann die Einkaufsliste über die Merkliste auch noch individualisiert werden – was für ein Luxus!

Und wenn ich nicht weiß was ich kochen soll?

Für wirklich hilfreiche Rezepte habe ich zwei gute Adressen im Internet. Die eine führt Dich in einen anderen Blog. Bei „Kochtrotz“ gibt es Rezepte und jede Menge Information über HI. Bitte darauf achten, über Schlagwörter auf histaminarm zu selektieren, da die Autorin auch andere Rezepte veröffentlicht. Die zweite Adresse führt Dich zu facebook. Die Gruppe „Kochen, Speisen mit Histaminintoleranz und zusätzlichen Unverträglichkeiten“ ist eine wahre Fundgrube für Rezepte. Es ist dort auch Raum, um die Erfahrung mit den Rezepten zu teilen.

Wie erging es Dir am Anfang – oder wenn Du genau dort bist: was fehlt Dir noch?

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Körpertherapie bei Histamin-Intoleranz?

Lange habe ich es geschafft, die Symptome der Histamin-Intoleranz ganz alleine zu bewältigen. Ich legte mich nach dem Essen hin, nahm Bitterkräuter, benutzte Pfefferminzöl und hielt strenge Diät. Es war an einem Tag, da lag ich erschöpft im Bett und bemerkte, dass ich Fieber bekam. Meine Glieder und meine Gelenke begannen zu schmerzen. Viele Betroffene haben diese Schmerzen regelmäßig und müssen sehr oft damit leben, bzw. dagegen ankämpfen. Ich habe wirklich Hochachtung vor allen Menschen, die mit Schmerzen leben müssen. Für mich war Schmerz jeweils das Signal, mich auf die Suche nach einer Lösung zu machen. Und so war es auch in diesem Fall.

Mein Rücken bereits nach der 2. Sitzung

Mein Rücken bereits nach der 2. Sitzung

Eine Ärztin will mehr wissen und entwickelt ein geniales Verfahren

Zum Glück ist es mir gelungen, denn dieser eine Rheuma-Schmerz-Anfall ist bisher der einzige geblieben. Mir reichten schon der Migräne-Kopfschmerz, da brauchte ich sicherlich nicht noch mehr davon. Meine Intuition führte mich dieses Mal zu einem Körper-Therapeuten, einem sogenannten Rolfer. Diese Therapieform arbeitet im tiefen Bindegewebe mit dem Ziel, die darin gespeicherten Muster aufzulösen. Folge ist eine bessere Haltung, eine größere Bewegungsfreiheit und möglicher Weise hat die körperliche Arbeit auch einen Einfluß auf das Befinden. Begründet wurde das Rolfing von der amerikanischen Chirurgin Dr. Ida Rolf – nach der es ja auch benannt wurde. Sie studierte um 1920 in den USA Medizin und ging später nach Europa in die Schweiz, um dort unter anderem auch Homöopathie zu studieren. Ihr Wissensdurst ging immer weiter und so entwickelte sie aus Ostheopathie, Chiropraktik, Yoga und auch geistigen Praktiken die Strukturelle Integration – ihre Schüler benannten es später um in Rolfing.

Mit sanften Strichen die Körperstatik verändern

Mein Rücken nach Ende der Behandlung

Mein Rücken nach Ende der Behandlung

Einen Hohlrücken hatte ich schon seit der Kindheit. Meine Vermutung war, dass durch diesen Haltungsschaden vielleicht die Verdauung in Mitleidenschaft gezogen war. Vom Therapeuten erfuhr ich dann, dass mein Körper voller Haltungsschäden war: die Füße vollkommen verkrampft, die Beine ohne Dynamik, der Hohlrücken, ungleiche Schultern und einen ziemlich verschobenen Nacken und daraus resultierend eine falsche Kopfstellung. Ob ich dann keine Probleme mit Kopfschmerz hätte wurde ich gefragt. Also war ich richtig gelandet. Erst später verstand ich den Sinn hinter diesen strukturellen Veränderungen meines Körpers. In meiner eigenen Arbeit mit Patienten ist es meine Erfahrung, dass alle Symptome, die der Körper produziert zumindest unter einem Gesichtspunkt Sinn machen: Irgend etwas war mir zuviel geworden und mein Körper hatte eine Schutzhaltung eingenommen.
Am auffallendsten auf den Bildern ist nach meiner Einschätzung die Veränderung der Schultern  zu sehen. Erst nach mehreren Sitzungen fiel mir dann auch ein, dass ich oft unter Schmerzen in der linken Schulter litt. Der Schmerzbereich entspricht laut Angaben des Therapeuten genau den Reflexzonen von Magen und Galle. Wenn er mir diese Reflexzonen bearbeitete war der Schmerz in der Schulter jeweils ganz verschwunden. Später lernte ich auch noch die Vorzüge einer anderen Reflexzonen-Arbeit kennen, aber darüber werde ich gesondert schreiben.
Beeindruckend war für mich jeweils der Tag nach der Behandlung. Ganz deutlich war zu spüren, dass die Statik des Körpers wirklich anders war als vorher – die Muskeln und Sehnen passten nicht mehr zur neuen Körperstruktur. Auch das Gehirn musste sich erstmal umstellen, um mir die die richtige Rückmeldung zu geben – so hatte ich ganz regelmäßig das Gefühl der Körper sei schräg oder ich würde schräg laufen, weil ich noch die alten Signale von meinem propriozeptiven System erhielt. So ist auch zu verstehen, dass diese Veränderung gar nicht in ein oder zwei Sitzungen zu erreichen wäre – die Muskeln, Bänder, Sehnen und auch das Gehirn können sich nur ganz allmählich an die immer stabiler und kraftvoller werdende Körperhaltung anpassen.

Ist Rolfing für Menschen mit Histamin-Intoleranz empfehlenswert?

Ich kann freilich nicht für andere sprechen – mir hat es Erleichterung gebracht. Ich fühle mich einfach wohl in meinem Körper. Meine Schultern sind entspannt, mein Gang ist entspannt und auch ziemlich kraftvoll geworden. Ich bin mir sicher, dass ich seit der Korrektur meiner Halswirbelsäule auch weniger anfällig für Kopfschmerz geworden bin. Mir hat das Rolfing sehr geholfen und einmal im Jahr vereinbare ich nach wie vor einen Termin beim Körper-TÜV, damit die Körperstruktur in Schuß bleibt. Für mich bleibt noch die Frage, ob nicht durch den Vitamin-Mangel Bänder und Faszien sich verändern und die Haltungsschäden dadurch verursacht werden?

Hilfreicher Tipp für Mißempfindungen in den Händen

Einen  Tipp habe ich bekommen, den ich hier auch noch weiter geben kann. Mein linker Daumen war oft eingeschlafen. Dem entgegenzuwirken solle ich einfach meinen Kopf ganz langsam und sanft nach jeder Richtung bis zum Anschlag drehen, dort kurz festhalten und wieder in die Mitte zurück. Oft brauchte ich dies nicht anzuwenden, denn die Mißempfindungen in den Daumen verschwanden recht schnell. Aber ich muss sagen, es wirkte jeweils sofort und mein Gefühl in den Fingern kam zurück. Vielleicht bringt das Ihnen auch Erleichterung? Auf der Seite Rolfer suchen können Sie jemanden in Ihrer Nähe finden.

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Welchen Essig bei Histamin-Intoleranz?

Ich habe aufgehört zu testen nachdem ich feststellte, dass ich einen vertragen kann: den Surol 7 Kräuter Essig von Kühne. Ich möchte hier nochmal betonen, dass ich kein Geld dafür bekomme, dass ich hier Produkte bzw. Verträglichkeiten beschreibe. Es ist wirklich meine authentische Erfahrung was ich in meinen Artikeln wiedergebe.

Für mich war es recht einfach, die Unverträglichkeit von Essig herauszufinden

Der Essig fühlt sich wohl bei den Kräutern - nicht nur im Salat...

Der Essig fühlt sich wohl bei den Kräutern – nicht nur im Salat…

Dass ich Essig eher schlechter vertrage als andere Nahrungsmittel habe ich recht früh schon bemerkt. Es war ein „unwohles“ Gefühl in der Magengegend und ich spürte, dass er mir eher nicht gut tut. Bei so manchem Essig habe ich schon beim Riechen Brechreiz bekommen und zu mir nehmen konnte ich ihn dann gar nicht mehr. So war es mir einfach, nach und nach herauszufinden welcher Essig für mich möglich war. Ich erinnere mich an kein anderes Nahrungs- oder Würzmittel auf das ich in dieser Weise reagierte. Salat habe ich immer gerne gegessen – deshalb war es gar nicht so einfach für mich plötzlich festzustellen, dass ich gar nicht mehr so oft „Lust“ hatte, ihn zu essen. Diese Reaktionen bemerkte ich schon zu einem Zeitpunkt da ich von Histamin-Intoleranz keinen blassen Schimmer hatte. Erst als ich dann später die Erfahrungen von anderen las konnte ich dieses Phänomen dann zuordnen.

Verträglichkeit von Essig bei HI

Essig ist wie Wein oder Parmesan ein Lebensmittel, das sehr viel Histamin enthält. Viele steigen aus diesem Grund um und verwenden Essig-Essenz. In dieser ist kein Histamin enthalten. Jedoch wirkt die Essenz als Liberator für Histamin. Sie sorgt dafür, dass im Körper Histamin ausgeschüttet wird. Von manchen wird aus diesem Grund die Essenz gut vertragen – manche müssen auf beides verzichten.

Und falls ich keinen Essig und auch keine Essig-Essenz vertrage?

Von Jörg Krebber habe ich gelernt, dass Ume Su ein Würzmittel ist, das durchaus Essig ersetzen kann. Ich wäre niemals selber darauf gekommen. Ich habe die Würzsause Ume Su und auch den Essig Ume Su immer vertragen – auch in den Zeiten in denen ich viele Symptome hatte. Anderen wird es wohl nicht so gehen, dann auch Ume Su ist ein Nahrungsmittel, das eine lange Reifezeit besitzt. Warum ich es vertragen konnte kann ich mir nicht erklären – aber ich schreibe ja hier meine Erfahrung.
Ume Su ist ein Produkte, bei dem Ume-Aprikosen milchsauer vergoren werden. Es ist deshalb sehr basisch und unterstützt den Körper deshalb sehr, in ein gesundes Säure-Basen-Gleichgewicht zu kommen. Vielleicht ist das ja der Grund?

Ich hole mir den Essig bei Edeka

Ich hole mir den Essig bei Edeka

Eher weniger Salat tut dem Magen gut

Auch wenn ich den beschriebenen Essig in den schlimmsten Zeiten, in denen ich viele Symptome hatte vertragen konnte, reduzierte ich ihn doch auf ein Mindestmaß. Zwar hatte ich oft Appetit auf Salat und konnte ihn auch vertragen – hatte aber einfach ein unwohles Gefühl im Magen. Ich kann nicht sagen, woran es lag. Von manchen habe ich schon gelesen, dass sie Salatblätter noch nach Stunden wieder erbrochen haben – wobei die übrige Nahrung die sie gegessen hatten nicht mit rückwärts kam. So schlimm war es bei mir zum Glück nie. Aber es könnte eine Erklärung sein, dass es sich nie ganz wohl anfühlte, Salat zu essen. Womöglich braucht der einfach länger, um zu verdauen? Und wenn die Verdauungskraft sowieso nicht so groß ist und dies viel Energie benötigt,  könnte das ja einfach ein Unwohlgefühl auslösen?

Welche Erfahrung hast Du mit dem Essig?

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