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Welchen Essig bei Histamin-Intoleranz?

8 Kommentare

Ich habe aufgehört zu testen nachdem ich feststellte, dass ich einen vertragen kann: den Surol 7 Kräuter Essig von Kühne. Ich möchte hier nochmal betonen, dass ich kein Geld dafür bekomme, dass ich hier Produkte bzw. Verträglichkeiten beschreibe. Es ist wirklich meine authentische Erfahrung was ich in meinen Artikeln wiedergebe.

Für mich war es recht einfach, die Unverträglichkeit von Essig herauszufinden

Der Essig fühlt sich wohl bei den Kräutern - nicht nur im Salat...

Der Essig fühlt sich wohl bei den Kräutern – nicht nur im Salat…

Dass ich Essig eher schlechter vertrage als andere Nahrungsmittel habe ich recht früh schon bemerkt. Es war ein „unwohles“ Gefühl in der Magengegend und ich spürte, dass er mir eher nicht gut tut. Bei so manchem Essig habe ich schon beim Riechen Brechreiz bekommen und zu mir nehmen konnte ich ihn dann gar nicht mehr. So war es mir einfach, nach und nach herauszufinden welcher Essig für mich möglich war. Ich erinnere mich an kein anderes Nahrungs- oder Würzmittel auf das ich in dieser Weise reagierte. Salat habe ich immer gerne gegessen – deshalb war es gar nicht so einfach für mich plötzlich festzustellen, dass ich gar nicht mehr so oft „Lust“ hatte, ihn zu essen. Diese Reaktionen bemerkte ich schon zu einem Zeitpunkt da ich von Histamin-Intoleranz keinen blassen Schimmer hatte. Erst als ich dann später die Erfahrungen von anderen las konnte ich dieses Phänomen dann zuordnen.

Verträglichkeit von Essig bei HI

Essig ist wie Wein oder Parmesan ein Lebensmittel, das sehr viel Histamin enthält. Viele steigen aus diesem Grund um und verwenden Essig-Essenz. In dieser ist kein Histamin enthalten. Jedoch wirkt die Essenz als Liberator für Histamin. Sie sorgt dafür, dass im Körper Histamin ausgeschüttet wird. Von manchen wird aus diesem Grund die Essenz gut vertragen – manche müssen auf beides verzichten.

Und falls ich keinen Essig und auch keine Essig-Essenz vertrage?

Von Jörg Krebber habe ich gelernt, dass Ume Su ein Würzmittel ist, das durchaus Essig ersetzen kann. Ich wäre niemals selber darauf gekommen. Ich habe die Würzsause Ume Su und auch den Essig Ume Su immer vertragen – auch in den Zeiten in denen ich viele Symptome hatte. Anderen wird es wohl nicht so gehen, dann auch Ume Su ist ein Nahrungsmittel, das eine lange Reifezeit besitzt. Warum ich es vertragen konnte kann ich mir nicht erklären – aber ich schreibe ja hier meine Erfahrung.
Ume Su ist ein Produkte, bei dem Ume-Aprikosen milchsauer vergoren werden. Es ist deshalb sehr basisch und unterstützt den Körper deshalb sehr, in ein gesundes Säure-Basen-Gleichgewicht zu kommen. Vielleicht ist das ja der Grund?

Ich hole mir den Essig bei Edeka

Ich hole mir den Essig bei Edeka

Eher weniger Salat tut dem Magen gut

Auch wenn ich den beschriebenen Essig in den schlimmsten Zeiten, in denen ich viele Symptome hatte vertragen konnte, reduzierte ich ihn doch auf ein Mindestmaß. Zwar hatte ich oft Appetit auf Salat und konnte ihn auch vertragen – hatte aber einfach ein unwohles Gefühl im Magen. Ich kann nicht sagen, woran es lag. Von manchen habe ich schon gelesen, dass sie Salatblätter noch nach Stunden wieder erbrochen haben – wobei die übrige Nahrung die sie gegessen hatten nicht mit rückwärts kam. So schlimm war es bei mir zum Glück nie. Aber es könnte eine Erklärung sein, dass es sich nie ganz wohl anfühlte, Salat zu essen. Womöglich braucht der einfach länger, um zu verdauen? Und wenn die Verdauungskraft sowieso nicht so groß ist und dies viel Energie benötigt,  könnte das ja einfach ein Unwohlgefühl auslösen?

Welche Erfahrung hast Du mit dem Essig?

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Bilder: Shivani Allgaier

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Autor: Shivani Vogt

Psychologist and Hypnotherapist. Love to blog. Ich bin Diplompsychologin und um meine Arbeit in meiner Privatpraxis für Klinische Hypnose und Kurzzeittherapie transparent zu machen blogge ich. Das macht mir sehr viel Spaß. Außerdem blogge ich über meine Erfahrungen mit Histamin-Intoleranz und hoffe, dass diese möglichst vielen Betroffenen helfen immer weniger Symptome zu haben. In einem privaten Blog schreibe ich dann und wann Erfahrungen, die ich berührend finde.

8 Kommentare zu “Welchen Essig bei Histamin-Intoleranz?

  1. Vielen Dank für den Blog, denn Gefahr erkannt bedeutet Gefahr gebannt !

    Welche Erfahrung hast Du mit (dem) Essig?
    Schlimme !
    Wobei ich jetzt (noch) nicht weiß, ob es der Essig (u. U. Balsamico „xy“) oder die Tomaten sind, oder BEIDES zusammen, gleich >high explosiv<, im wahrsten Sinne des Wortes? Nach dem Essen stellte sich rel. schnell ein Unwohlsein ein und nach 3 bis 4 Stunden endete es dann mit Niesattacken (6 bis 8 mal in 5 Minuten), Nasen laufen und mehrmaligem starken ("selektivem" = Tomaten) Erbrechen, bis der Magen komplett geleert war !
    Man(n) verbringt SOMIT ca. 2 bis 4 echt böse Stunden, jetzt bin ich ja schlauer (nach den viele Stunden Recherche im Netz), natürlich schlottern einem die Knie, natürlich ist man total schlapp und hat kalt (zittern am ganzen Körper) ! Die Gedanken (meine ~) und die reale Verknüpfung“ mit Seekrankheit (Histamin) Stufe II bis III, "Leute festbinden" und Psyche usw. usw. …, jetzt ist mir einiges klar !?!

    Ich "forsche" aktuell in Richtung Verjus (Agrest), Senf (Dijon, früher mit Verjus; die deutsche Wikipedia "lügt") und Brottrunk ! Vorerst, zumindest bis der Verjus eintrifft, wird mit Apfelessig gearbeitet ! Darüberhinaus habe ich noch Einiges bestellt, bzw. schon erhalten und natürlich lasse ich diverse Sachen weg UND was soll ich sagen: Es geht mir insgesamt bereits deutlich besser, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit steigt (in jeder Beziehung) !
    Warum ich das SO schreibe bzw. sehr gut finde, naja immerhin werde ich in Kürze 66 und mein Eindruck war bzw. ist, die HIT hat mich latent runter gezogen, auch wenn ich nicht immer gleich die große Attacke hatte !?!

  2. Hallo Shivani : Da bin ich nochmal (oder schon wieder) der SUROL 7 enthält als Basis Branntweinessig ! DAS nur um es zu erwähnen, weil Kühne es auf seiner Seite im Internet nicht sagt, aber auf der Flasche steht es „natürlich“ drauf !?! Mein „Essig der Zukunft“ ist heute bereits eingetroffen: Verjus (Agrest) ! OK, ein wenig teuer, aber meine Fitness ist es mir wert (Hauptsache keinerlei Stunden und Tage mehr mit Watte im Kopf) ! Und der Geschmack, sehr fein !
    Anderes Thema: Nach und trotz 100 Stunden (oder MEHR) online und SUCHEN und AUSDRUCKEN hat es bis heute Abend gedauert, bis ich auf 2 u. U. sehr interesannte Themenbereiche gestoßen bin:
    WER mag, WEN es interessiert, GOOGLEt mal nach Curcuma oder Kurkuma bzw. Propolis und nach Chia-Samen !!!
    DAS sind (sollen ALLES) Antihistaminika sein ! Ob es stimmt, einen Versuch ist es immer wert ! Nach dem Motto, WER nicht gegen uns ist, ist eben für uns !

    Rückmeldungen / Meinungen usw. werden natürlich gerne entgegen genommen !

    AaS (Alfred alter Schwede) „Bitte das Wort in der Mitte betonen, DANKE !“

    • Danke Alfred, letztlich muss jeder selber finden was er verträgt. Bei mir ging einfach jahrelang nur dieser eine. Bei anderen wird es wohl anders ausschauen. Derzeit verwende ich den Kombucha-Essig. Ich braue Kombucha selber und wenn einer mal zu sauer wird, dann lasse ich ihn einfach weiter reifen und verwende ihn als Essig. Kurkuma verwende ich in vielen Versionen, frisch in roher Qualität oder auch in Gerichten verarbeitet oder auch als Pulver getrocknet. Chia-Samen sind immer inmeinem Frühstück, Propolis habe ich noch nie getestet.
      Viele Grüße

  3. Hallo Shivani !
    Das ging ja echt schnell mit der Antwort – am Sonntag, dafür ein weiteres Dankeschön.
    Chia-Samen im Frühstück !
    Seit heute haben wir auch die erste Ration Chia-Samen im Haus und haben gleich mal welchen zwecks Einweichen in Wasser versenkt. Er ist also bereits prächtig gequollen, das Volumen beträgt aktuell (nach 4 bis 5 Std.) bereits ca. das 4-fache.
    Folglich werden wir ihn morgen früh ins Müsli mischen.
    Trotzdem noch die Frage: Samen ?
    Sollte er nicht besser gemörsert werden, wenn JA, würde sich das anschließende Einweichen auf 30 Min. reduzieren – meine Amateurmeinung !

    Was sagt bzw. wie macht es die Fachfrau ?

    Sorry, aber es steht ja die Behauptung im Raum : Dumme Fragen gibt es nicht, ganz sicher bin ich mir da aber bei mir derzeit nicht ! NUR, mein Problem ist, ich habe keine andere Wahl !

    Aus der verschneiten Nordeifel mit den besten Wünschen für das Wohlbefinden und gegen HIT, AaS !

  4. ! ! ! Wichtige Erkenntnis -endlich- Begriffsbestimmung ( lange gesucht ) :

    Alkoholessig ( Branntweinessig , Weingeistessig )

    Begriffe : Alkoholessig ist in Deutschland und Österreich eher unter der Bezeichnung Branntweinessig , Weingeistessig oder Essigessenz bekannt (engl.: white vinegar, distilled vinegar) und wird zu den Gärungsessigen gezählt.
    Definition: Alkoholessig = Gärungsessig aus reinem Alkohol, der aus pflanzlichem Material gewonnen wird (Art. 434 LMV).
    Herstellung : Als Ausgangsmaterial eignen sich sämtliche stärke- und zuckerhaltigen Agrarprodukte wie Zuckerrüben- oder Zuckerrohrmelasse, Getreide, Kartoffeln usw. Diese pflanzlichen Rohstoffe werden zunächst zu einer alkoholhaltigen Masse vergoren. Durch Destillation wird daraus reiner Alkohol (Ethanol) gewonnen. Der destillierte Alkohol wird mit Wasser auf ca. 13 % verdünnt und mit einer geringen Menge einer künstlichen Nährstofflösung versetzt. Diese Alkohollösung lässt man dann im Bioreaktor über ein Trägermaterial (Keramikscherben oder Holzspäne) rieseln, auf dessen Oberfläche sich Essigsäurebakterien festgesetzt haben. Die Essigsäurebakterien oxidieren den reinen Alkohol zu Essigsäure (und benötigen noch eine geringe Menge weiterer Nährstoffe, um wachsen und arbeiten zu können, daher der Nährstoffzusatz). Auf diese Weise erhält man einen viel reineren, geschmacksneutralen Essig. Er enthält viel weniger Histamin und andere „Verderbnisprodukte“, als wenn man das pflanzliche Ausgangsmaterial direkt zu Essig vergären würde. Alkoholessig ist daher vergleichsweise gut verträglich.

    Verwendung : Alkoholessig / Branntweinessig / Weingeistessig wird in der Lebensmittelindustrie oft zum Würzen und Ansäuern verwendet ( z.B. in Senf , Essiggemüse etc. ) !

    Nun ist es klar, wieso >Kühne SUROL 7< verträglich ist; es handelt sich um Essigessenz, er darf nur nicht so heißen (das soll nicht auf Anhieb erkenntlich sein) ! "Dann müßte er ja bei den Putzmitteln stehen !"

  5. Chia – Samen „Ganz eingeweicht und gequollen“ oder „geschrotet / gemahlen“ ? Meine o. a. Frage ?
    Nun beantworte ich sie selbst, ich bin kein Vogel und meinem Magen traue ich diesbzgl. nicht über den Weg : Deshalb schroten / mahlen wir jetzt !

    Eine US – Studie ergab, dass sich der ALA-Spiegel nach Chia-Einnahme um fast 60 Prozent erhöhte und der EPA-Spiegel um fast 40 Prozent. Allerdings nur in jener Versuchsgruppe, die die Chia-Samen gemahlen ass. Keine signifikante Änderung des Omega-3-Fettsäurespiegels stellte man hingegen in der Kontrollgruppe fest (sie aß keine Chia-Samen), aber genauso in der Gruppe, welche die ganzen Samen ass. Es lohnt sich also ganz deutlich, die Chia-Samen gemahlen zu verzehren. Denn wenn die Chia-Samen den Fettsäurespiegel so gut beeinflussen können, dann kann man von ihnen auch die den Omega-3-Fettsäuren eigenen gesundheitlichen Auswirkungen erwarten, wie z. B. eine Entzündungshemmung, Stärkung von Herz und Gedächtnis, reduzierte Arthroseschmerzen, erhöhte Konzentrationsfähigkeit, bessere Augen und vieles mehr.

    Stimmt das ? Weiß ich doch nicht, aber sicher ist sicher : Schroten / mahlen ! Es sei denn, Sie sind eine
    „Amsel“ !

    Eine gute Zeit allen HI – Leidenden usw. usw. …

  6. Vielleicht darf ich daran erinnern, dass man schon 1985 Ume Su als Essig denjenigen empfohlen hat, die einen Essigersatz suchten. Ich erinnere mich z.B. an einen makrobiotischen Laden in Aachen am Pontdriesch, wo man solche Empfehlungen bekam und auch das Produkt. Kaum zu glauben, aber wahr!

    • Danke für die Empfehlung – die ist jedoch für Menschen, die unter Histamin-Intoleranz leiden nicht so nützlich. Bei Ume Su handelt es sich um ein fermentiertes Produkt, das aufgrund des Reifungsprozesses sehr viel Histamin enthält.
      Darüber hinaus liebe ich fermentierte Produkte und bin glücklich, dass ich diese mittlerweile wieder genießen kann. Was aber für mich wundervoll ist, kann für HI-Betroffene sogar gefährlich werden.

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