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Entspannung leicht gemacht…

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Manche können genau zuordnen was die Verdauung geschwächt hat. Bei den einen sind das tatsächlich Vergiftungen durch beispielsweise Amalgam oder auch Wohnraumgifte. Bei anderen liegt womöglich eine psychische Traumatisierung vor. Noch andere erfahren diese Einschränkungen nachdem eine medizinische Therapie mit Antibiotika oder Cortison durchgeführt wurde. Und dann gibt es auch noch jene, bei denen auch die Symptome der HI psychosomatisch zu sein scheinen. Bei wieder anderen bleibt die Ursache im Verborgenen.

Auch der Anblick von schönen Bildern kann sehr entspannen (Goa, Indien)

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Entspannung als Schlüssel zur Verdauung

Wer sich mit der Verdauung und dem Nervensystem eine zeitlang beschäftigt, dem wird klar, wie beides zusammen hängt. Unser periphäres Nervensystem besteht aus zwei Anteilen – dem sympatischen und dem parasympatischen Anteil. Der erste wird immer dann aktiv, wenn der Mensch aktiv werden will, der zweitere ist dann aktiv wenn der Mensch sich entspannt. Gesund ist ein Mensch genau dann, wenn sich die Aktivität des sympathischen und des parasympathischen immer wieder abwechselt – Aktivität und Entspannung im Wechsel sind Vorraussetzung für einen gesunden Körper.
In der Entspannungsphase findet die eigentliche Verdauungsarbeit statt. Es gibt einen Hauptnerv, der dies vermittelt – den Vagusnerv. Herz, Lunge, Pankreas, Dünndarm, Dickdarm  und Leber werden unter anderem von ihm gesteuert. Wenn wir schlafen oder uns entspannen ist der Vagus-Nerv aktiv.

Die Atmung hat Schalterfunktion

Die Schwierigkeit beim unwillkürlichen Nervensystem liegt darin, dass es mit dem Willen nicht steuerbar ist. Oder haben Sie schonmal beschlossen, dass Ihr Pankreas jetzt mehr Enzyme ausschütten soll? Zum Glück macht der Körper das ja ganz automatisch – oder nicht? Wenn nicht, dann wäre es praktisch, das ankurbeln zu können. Und genau das ist möglich – auch wenn es nicht so scheint. Immer dann wenn der Körper in die Entspannung geht, kann die Verdauung besser funktionieren. Wenn es nun möglich wäre, willentlich den Körper in die Entspannungs-Reaktion zu bringen, das wäre doch die Lösung? Und genau das ist möglich – und zwar über die Atmung.

Auf die Geschwindigkeit der Atmung kommt es an

Füße hoch und entspannen...

Füße hoch und entspannen…

Schnelle Atmung ist ein Kennzeichen, dass sich das Nervensystem in der sympatischen Aktivität befinden und langsame Atmung ist ein Zeichen dafür, dass das Nervensystem sich in der parasympatischen Aktivität befindet. Um dazwischen umzuschalten reicht es aus, die Geschwindigkeit der Atmung zu regulieren. Du kannst dazu einfach die Atmung beobachten und nach dem Einatmen kurz innehalten und darauf warten, bis die Luft wieder ganz von alleine beginnt auszuströmen. Auch nach dem Ausatmen hältst du kurz inne und wartest darauf bis die Luft wieder ganz von alleine beginnt, einzuströmen. Schon alleine dieses kleine Innehalten wird dazu führen, dass Du ruhiger wirst, dass Du langsamer atmest. Wenn Du das für einige Atemzüge durchführst merkst Du, wie Dein Körper immer ruhiger wird. Vielleicht ist es Dir möglich, in dieser Ruhe in wenig Kraft zu tanken? Noch einfacher ist es, wenn Du diese Aufmerksamkeitslenkung nicht selber durchführen brauchst, sondern eine Stimme Dich anleitet. Diese Stimme kann entweder aus der Konserve kommen – Angebote gibt es online oder auch auf CD. Du kannst jedoch auch jemanden aufsuchen, der sich auf die Anleitung von Entspannungen spezialisiert hat. Es gibt Entspannungspädagogen – oder wer gleichzeitig an einer Veränderungsarbeit interessiert ist dem empfehle ich, einen Therapeuten aufzusuchen, der in Hypnosetherapie ausgebildet ist.

Komm mit mir auf eine Reise

Du kannst auch die beiden Trancen nützen, die ich in meinen Veränderungspodcast gestellt habe. Hier gibt es Unterstützung für die Seelische Verdauung und hier eine Reise zum Kraft tanken.

Das Wissen in den Alltag integrieren

Aus diesem Zusammenhang wie die Aktivität des Nervensystems und die Verdauung zusammenarbeiten leiten sich auch Verhaltensregeln für den Alltag ab, die sich vor allem aufs Essen beziehen. Zum Beispiel ist es höchst ungünstig, beim Essen Probleme zu besprechen – dabei kann der Körper einfach nicht richtig entspannen – und auch nicht richtig verdauen. Besprich also beim Essen nur angenehme Dinge mit Deinen Tischnachbarn. Diese Regel kennt auch das Ayurveda (Sanskrit: Wissen vom Leben). Außerdem ist es gut, langsam zu essen. Nicht zufällig bezeichnet der US-amerikanische Essenspsychologe Marc David das „langsame Essen“ als einen Stoffwechselverstärker. Er berichtet sogar davon, dass seine Klienten plötzlich kein Fast-Food mehr zu sich nehmen können wenn sie beginnen, langsam zu essen und die Nahrung zu genießen.

Und die Histamin-Intoleranz?

Die Entspannung ist sicherlich nur ein kleiner Teil dessen warum es mir im Yoga der Stille gesundheitlich immer gleich viel besser geht. Hier möchte ich jedoch nur auf die Entspannung eingehen. Meine Erfahrung ist, dass mir Entspannung hilft, die Verdauungskraft anzufeuern. Ich habe dann merklich weniger Symptome. Außerdem ist Streß bekannt als einer der vielen Auslöser der HI. Streßreduktion ist also eine Möglichkeit der Symptomreduktion. Was ist Deine Erfahrung?

In diesem Sinne wünsche ich eine gute Entspannung!

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Bilder: Shivani Allgaier (CC)

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Autor: Shivani Vogt

Psychologist and Hypnotherapist. Love to blog. Ich bin Diplompsychologin und um meine Arbeit in meiner Privatpraxis für Klinische Hypnose und Kurzzeittherapie transparent zu machen blogge ich. Das macht mir sehr viel Spaß. Außerdem blogge ich über meine Erfahrungen mit Histamin-Intoleranz und hoffe, dass diese möglichst vielen Betroffenen helfen immer weniger Symptome zu haben. In einem privaten Blog schreibe ich dann und wann Erfahrungen, die ich berührend finde.

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