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Histamin-Intoleranz und Sport

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Sport und Bewegung helfen mir sehr, um mich wohl zu fühlen. Den Körper zu bewegen scheint auch bei einer Histamin-Intoleranz sehr wichtig zu sein. Mir bringt es das Gefühl von Ausgeglichenheit und Leichtigkeit. Es ist angenehm wahrzunehmen wie der Körper ausgepowert ist.

Die richtige Sportart finden

Lange habe ich nach der richtigen Sportart gesucht. Am liebsten hätte ich meinen Lieblingssport weiter ausgeführt: Tanzen – und zwar Rock’n’Roll. Das ist zum einen tänzerischer Ausdruck – aber auch Ausdauersport. Der Nachteil ist, dass es feste Trainingszeiten einzuhalten gilt und dass es einen Tanzpartner braucht. Schon während dem Studium habe ich das nicht mehr unter einen Hut bekommen. Die Termine waren einfach zu viel und auch zu unregelmäßig als dass ich das hätte einhalten können so daß es alles auch noch Spaß gebracht hätte. Damals begann ich zu Laufen. Jedoch saß ich dann sehr im Trockenen sobald es regnete.

Welche Sportart kann ich auch bei Regen ausführen?

Als ich schließlich unter der Histamin-Intoleranz litt beschloss ich, dass ich eine Sportart brauche, bei der ich nicht auf einen Partner angewiesen bin – und die ich bei jedem Wetter ausführen kann. Nun sind Fitneß-Studios nicht so mein Ding. Da hätte ich auch noch hinfahren müssen. Mir war es wichtig, dass ich zu Hause trainieren kann. Yoga fiel mir ein – jedoch wollte ich eine Ausdauersportart finden. Ich war lange ratlos.

Hüpfen hebt auch die Stimmung

Hüpfen hebt auch die Stimmung

Wie wäre es mit hüpfen?

Wo ich davon erfahren habe weiß ich nicht mehr. Plötzlich war ich Besitzer eines Trampolins, Verzeihung eines bellicons. Das bellicon ist ein Trampolin, bei dem die Matte, auf der man hüpft nicht mit Federn am Rahmen befestigt ist – sondern mit Gummiseilen. Ich habe das ungewöhnliche Sportgerät gesehen und war sofort überzeugt. Das mußte her. Seither steht es mitten in meinem Wohnzimmer. Manchmal steige ich einfach im Vorbeigehen drauf und schwinge in paar Runden – mehrmals in der Woche nehme ich mir jedoch Zeit für ein ausgiebiges ca. 1 Stündiges Training. Dabei bin ich auch gar nicht auf mich selber gestellt – sondern Gast im ersten Life-Fitness-Studio der Welt – bei pur-life. Dabei mache ich entweder bei den Life-Kursen mit oder spiele eines der vielen Trainingsvideos ab, die vom Schwierigkeitsgrad und von der zeitlichen Länge variieren. Es gibt auch unterschiedliche Trainer. Wer nicht das Geld für ein Trampolin ausgeben möchte, der kann sich sicherlich auch ein Hüpfseil anschaffen. Aber ich mag auf mein bellicon nicht mehr verzichten. Welche Vorteile das Hüfen noch hat schreibe ich in einem späteren Artikel.

Mein liebstes Fortbewegungsmittel

Mein liebstes Fortbewegungsmittel

Welche Sportarten gibt es noch?

Im Sommer gehe ich gerne Schwimmen. Ich liebe es, im Natursee meine Runden zu ziehen. Dabei wechsle ich immer wieder ab zwischen Brust- und Rückenschwimmen. Ich fühle mich dadurch entlastet – der Nacken fühlt sich besser an. Bei facebook habe ich erfahren, dass manche gar nicht Brustschwimmen können – weil der Nacken recht instabil ist und das sofort Beschwerden auslöst. Schwimmen ist aber nicht nur aus diesem Grund nicht die richtige Sportart für Betroffene einer Histamin-Intoleranz. Falls jemand nicht wie ich nur im See schwimmen geht, sondern auch im Schwimmbad spielt die Chlorbelastung des Wassers eine Rolle. So wie viele Chemikalien eine Belastung für einen histaminsensiblen Körper darstellen können scheint es auch mit dem Chlor zu sein. Kein Wunder, dass ich schon seit einigen Jahren „keine Lust“ mehr habe, ein öffentliches Schwimmbad mehr aufzusuchen.
Was ich auch liebe ist mit meinem Fahrrad zu fahren. Mittlerweile fahre ich den ca. 20 km weiten Weg zur Arbeit auch bei leichtem Niesel-Wetter mit dem Fahrrad. Mit der richtigen Ausrüstung geht das alles ganz leicht. Ich fühle mich einfach anders wenn ich mich vor oder nach der Arbeit körperlich anstrenge. Fahrradfahren tut mir richtig gut. Ich liebe es. Früher legte ich auch kleine Strecken mit dem Auto zurück – die Zeiten sind vorbei.

Was gilt es noch zu beachten?

Immer wieder lese ich darüber, dass es bei einer Histamin-Intoleranz wichtig ist, sich zu bewegen. Ich lese jedoch auch, dass es wichtig ist, sich nicht zu verausgaben. Das richtige Maß ist wichtig. Für den einen kann das sein, im Bett Übungen mit Armen und Beinen zu machen, um aus der Bettlägerigkeit herauszukommen – für den anderen kann das ein Training auf dem bellicon sein und wieder ein anderer trainiert alle zwei oder drei Tage. Wichtig ist, dass jeder seine persönliche Leistungsgrenze nicht überschreitet. Wichtig ist auch, dass das Training regelmäßig stattfindet und dies bis zu einem bestimmten Ziel hin steigert.

Welche Sportart ist Dir ans Herz gewachsen?

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Bilder: Shivani Allgaier (cc)

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Autor: Shivani Vogt

Psychologist and Hypnotherapist. Love to blog. Ich bin Diplompsychologin und um meine Arbeit in meiner Privatpraxis für Klinische Hypnose und Kurzzeittherapie transparent zu machen blogge ich. Das macht mir sehr viel Spaß. Außerdem blogge ich über meine Erfahrungen mit Histamin-Intoleranz und hoffe, dass diese möglichst vielen Betroffenen helfen immer weniger Symptome zu haben. In einem privaten Blog schreibe ich dann und wann Erfahrungen, die ich berührend finde.

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