Energie und Kraft im Leben

Wissen über Nahrung und mehr…


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Kohlenhydrate reduzieren bei Histamin-Intoleranz?

Wo ich davon erfahren habe kann ich gar nicht mehr sagen. Viel ist es nicht mehr, worauf ich bei der Ernährung verzichten muss. Schon eine Weile beobachte ich jedoch, dass mein Körper sich nicht sehr wohl anfühlt, wenn ich zu viele Kohlenhydrate verzehre. Das kann ein Nougatkringel sein, den ich in der Mittagspause verputze oder auch ein Kartoffelgericht, das  ich am Abend genieße. Ich fühle mich schwer, kraftlos und müde. Mein Körpergeruch verändert sich – ich mag mich nicht riechen und da ist noch diese innere Unruhe.

Wer sollte sich diesen Artikel durchlesen?

Nicht nur für Betroffene einer Histamin-Intoleranz können von den folgenden Zeilen profitieren. Vor Wochen habe ich noch nichts über diese tolle Ernährungsform gewußt – und heute ernähre ich mich bereits seit über sieben Wochen auf diese Weise. Ich habe viel getestet und viele Erfahrungen gesammelt und einige Bücher gelesen. Sie können davon profitieren weiterzulesen wenn Sie folgendes interessiert bzw. Sie folgende Beschwerden haben:

– Abnehmen bzw. Übergewicht / Vermeiden von Jojo-Effekt
– Schmerzerkrankung / Migräne / Fibriomyalgie
– Krebserkrankung
– Diabetes Typ 2 / Insulinresistenz
– Nebenniereninsuffizienz
– Definieren der Muskeln im Rahmen von BodyBuilding

Kochen ohne Kohlenhydrate?

Schokolade ist verboten - außer sie enthält sehr viel Kakao

Schokolade ist verboten – außer sie enthält sehr viel Kakao

Ganz ohne ist es freilich gar nicht möglich. Aber es ist möglich, diese zu reduzieren. Schon öfter hörte ich von Diäten, mit denen man plante, Krebs „auszuhungern“. Die Devise dabei lautete „der Krebs lebt vom Zucker“. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen wie das vonstatten gehen sollte – und vor allem wie eine Diät dabei helfen sollte, eine Krankheit auszuhungern. Jetzt habe ich von der ketogenen Diät gehört. Ich las ein Buch von Peter Mersch, der mithilfe dieser Nahrungsumstellung seine jahrelangen Migräneattacken zum Stillstand bringen konnte. Also mußte ja was dran sein – aber was nur?

Fett als Brennstoff

Daß es sich bei der „hungern Sie den Krebs aus“ – Diät um eben diese ketogene Ernährung handelt habe ich erst erfahren als ich mich ein wenig intensiver damit befaßte. Mit dieser Nahrungsumstellung lassen sich eine ganze Reihe von Erkrankungen lindern oder die Symptome ganz zum Stillstand bringen – aber davon später. Erstmal geht es darum was dabei denn anders sein soll. Der Größte Energie-Abnehmer im Körper ist das Gehirn. Es braucht die meiste Energie – und zwar ständig. Die Versorgung darf nicht wie bei anderen Geweben auch mal unterbrochen werden. Diese Energie kommt – so die verbreitete Meinung – aus den Kohlenhydraten. Diese werden mittels Insulin als Glucose in die Zellen geschleust und dient dort als Brennstoff. Dass der Körper auch in einen anderen Modus schalten kann – das war mir bisher unbekannt.

Wird da ein Schalter umgelegt?

Besteht die Nahrung nicht mehr wie sonst empfohlen aus vielen Kohlenhydraten, ein wenig Fett und Eiweiß, sondern aus sehr wenig Kohlenhydraten und viel Eiweiß und noch mehr Fett, schaltet der Körper seinen Modus der Energiegewinnung um. Der Stoffwechsel verändert seinen Modus. In der Leber entstehen aus Fetten sogenannte Ketone, die über den Blutkreislauf zu den Zellen – und vor allem zum Gehirn gelangen. Die Ketone dienen nun als Brennstoff für die Zellen. Und worin besteht jetzt der Schalter? Indem Sie einfach die Kohlenhydrate reduzieren bzw. weitgehend darauf verzichten. Ähnliches passiert übrigens beim Fasten. Ohne Kohlenhydrate beginnt Ihre Leber mit Ketogenese – sie fängt an, Fett zu verbrennen.

Warum sollte ich von Kohlenhydraten auf Fett umstellen?

Kohlenhydratreduzierte Kost.Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich begann, das erste Buch von Peter Mersch zu lesen. Ich bin nach wie vor begeistert von seiner Didaktik mit der er jedes seiner Bücher aufbaut – es liest sich spannender als ein Roman. Die gesamten Vorteile dieser Stoffwechselumstellung klingen sehr erstrebenswert. Für mich klangen sie so erstrebenswert, dass ich ganz schnell den Wunsch verspürte, dies auch auszutesten und am eigenen Leib auszuprobieren. Und ich muss sagen: Es lohnt sich, es ist ein ganz anderes Körpergefühl. Aber jetzt der Reihe nach. Der Körper braucht ständig Energie – vor allem das Gehirn. Ein Körper, der sich von Kohlenhydraten ernährt meldet bei sinkendem Blutzuckerspiegel sofort Bedarf: Heißhunger entsteht. Wenn der Bedarf sehr dringend ist, beteiligen sich auch die Nebennieren an der Regulierung des Blutzuckerspiegels. Passiert dies öfters kann das fatale Folgen haben: Cortisol bewirkt Insulinresistenz – die aufgenommenen Lebensmittel können nicht mehr als Nahrung fürs Gehirn ins Blut gelangen. Noch mehr Heißhunger – ein Teufelskreis. Ich kannte das nur zu gut, die innere Unruhe, das „metallische Gefühl des Hungers“ bei gleichzeitiger bleierner Müdigkeit und Erschöpfung. Einmal bin ich nach der Arbeit im Zug fast eingeschlafen nachdem ich einen Schokoriegel vertilgt hatte – ich schaffte es kaum, die Augen offen zu halten.

Der Teufelskreis kann sich erholen

Wird das Gehirn hingegen von Ketonkörpern ernährt entfällt der Streß-Mechanismus. Es wird zur Ernährung des Gehirns kein Cortisol mehr gebraucht – die Nebennieren können sich erholen. Die Insulinresistenz bildet sich zurück. Ruhe kehrt ein – innere Ruhe. Schlafen wird erholsam. Der Körper hat Kraft und Energie. Diese wird aus Fett gewonnen. Steht Nahrung mal nicht zur Verfügung tritt nicht gleich Heißhunger auf – der Körper beginnt einfach Fettpölsterchen zu verbrennen. Dies ist auch der Grund, warum diese Ernährungsform zum Abnehmen geeignet ist. Seit ich mich ketogen ernähre hatte ich nie wieder Ödeme – keine Stunde lang. Ich fühle mich pudelwohl und mache erstmal weiter. Peter Mersch berichtet von einer Frau, die sich 7 Monate ketogen ernährte und danach schrittweise wieder Kohlenhydrate in ihre Ernährung einbauen konnte – ihre Nebennieren hatten sich erholt und gleichzeitig hatte sich ihre Insulinresistenz zurückgebildet. Das ist erstmal auch mein Ziel. Ich möchte 7 Monate durchhalten. Gleichzeitig werde ich einige vegetarische Rezepte entwickeln – ich kann unmöglich so viele Eier und Berge von Tofu essen. Ich habe für mich den Hanf entdeckt. Wunderbares Lebensmittel – aber davon später.

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Wie mir BodyTalk bei Histamin-Intoleranz hilft

Seit der letzen Sitzung habe ich sie nur noch ganz, ganz selten, die Schmerzen in der linken Schulter. Dabei begleiten mich diese jetzt schon so lange. Ich hatte schon angenommen, die Schmerzen gehören zu mir und ich müßte lernen, damit zu leben. Obwohl die Schmerzen direkt gar nicht Thema der letzten Sitzung waren, sind sie seither beinahe verschwunden. Und dieser Schmerz ist nicht das einzige, das sich verabschiedete…

Ob ich es vielleicht doch nochmal mit BodyTalk probieren sollte?

Als ich vor 2 oder 3 Jahren zum ersten Mal von Michaela Mantwill balanciert wurde konnte ich ihr nicht vertrauen. Mir ging es so lala, sie wies mich darauf hin, dass meine Bauchspeicheldrüse nicht richtig arbeitet. Eine Veränderung hatte ich durch die Behandlung nicht gespürt und so richtig wollte ich ehrlich gesagt auch gar nicht hören was sie mir sagte. Die Äußerung über die Bauchspeicheldrüse blieb mir aber im Hinterkopf – merkte ich doch die letzten Monate und Jahre immer wieder, dass diese etwas schwach auf der Brust war – und Michaela war die einzige, die dies richtig erkannt hatte. Vielleicht konnte sie mir doch helfen?

Die Vorbereitung für die Veränderung

Mit dieser Hoffnung im Gepäck vereinbarte ich im Frühjahr 2014 erneut einen Termin bei ihr. Bereits am Tag der BodyTalk Balance wußte ich, dass dies der richtige Entschluss war. Meine Ödeme waren noch am selben Tag verschwunden, ich konnte wieder Wasser trinken, mein Hautbild verbesserte sich, die Histaminbeulen heilten ab und kamen nicht wieder, der Haarausfall verabschiedete sich – und noch vieles mehr, das ich mir leider nicht notiert habe. Auf meine Nahrungsergänzungsmittel und die Hilfen für die Verdauung konnte ich ohne Symptome zu bekommen noch nicht verzichten. Das Thema der ersten Sitzung war noch gar nicht die Verdauungskraft – sondern den Organismus ganz grundlegend für eine Veränderung vorzubereiten – die Stabilität dafür hatte gefehlt. Und dennoch waren bereits die Veränderungen nach der ersten Sitzung so eindrücklich, dass ich beschloss, dieses tolle System selber zu erlernen und ich habe es noch keinen Tag bereut.

Sitzungen im Abstand zwischen 4 – 10 Wochen

Das Thema der zweiten Sitzung habe ich mittlerweile vergessen. Jedoch kann ich sagen, dass ich seither eine ganz andere innere Stärke besitze. Menschen in meinem Umfeld reagieren anders auf mich. Besonders eindrücklich war eine Situation, die früher sicherlich anders abgelaufen wäre. Mit einer Bitte rief ich eine Freundin an – sie fühlte sich angegriffen und machte mir alle möglichen Vorwürfe. Ich behielt meine Klarheit, parierte ihre Angriffe und Vorwürfe nur immer wieder dadurch dass ich meine Bitte ganz stereotyp erneut aussprach – ich ließ mich nicht provozieren und in einen Streit verwickeln. Das hätte es früher nicht gegeben. Angriffe und Vorwürfe hätten mich verunsichert und ich hätte mich nach den Gespräch schuldig und schwach gefühlt. Es war kein angenehmes Gespräch, dennoch fühlte ich mich innerlich stark, als ich den Höhrer auflegte.

Nach jeder Sitzung steigt die Klarheit

Grundlegende Prinzipien des BodyTalk.

Es gibt viel zu entdecken beim BodyTalkSystem.

Seit der dritten Sitzung weiß ich ganz genau was meine berufliche Aufgabe sein wird – schau’n mer mal ob ich damit Recht behalte – es fühlt sich nach wie vor stimmig an. Das Thema war „Erfolgsblockade“ und bereits drei Tage  nach der Sitzung hatte ich Klarheit über meine beruflichen Ziele. In der vierten Sitzung, die Ende Juli stattgefunden hat ging es schließlich um die mangelnde Verdauungskraft. Für mich war diese Sitzung ein richtiger Durchbruch. Was ich merke ist, dass der Körper sich langsam verändert – eine schnelle Veränderung habe ich gar nicht erwartet. Seither ist auch der Schulterschmerz verschwunden. In 10 Wochen – also im Oktober ist die nächste Sitzung geplant. So lange waren die Abstände noch nie. Es ist nicht der Behandler, der den Abstand festlegt, sondern der Körper selber – denn der weiß was er braucht. Mittlerweile fand diese angekündigte Sitzung bereits statt – es ging dieses Mal um die Körperchemie und die Qualität mit der mein Körper die Nahrung verstoffwechselt. Bin schon neugierig was sich bis zur nächsten Sitzung – die in 7 Wochen stattfinden wird – wieder alles verändert hat.

Was ist BodyTalkSystem?

Wer dieses System anwendet ist geschult, mittels neuromuskulärem Feedback Kontakt herzustellen zur inneren Weisheit des Körpers. Dieser gibt Auskunft wo Ungleichgewichte liegen, welche Organe oder Systeme nicht richtig miteinander kommunizieren und daher nicht im Gleichgeweicht mit dem Rest des Körpers sind. Durch sanftes Tippen auf Kopf und Brustbein wird so erreicht, dass der Selbstheilungsprozess des Körpers angeregt und beschleunigt wird. Der Körper kann sich immer besser wieder selber ins Gleichgewicht bringen. Sehen Sie hier was der Begründer, Dr. John Veltheim selber dazu sagt:

Falls ich Dich neugierig machen konnte, es gibt einen interessanten Newsletter – dort bekommst Du mehr Informationen darüber. Du findest sicherlich auch einen Behandler in Deiner Nähe. Du kannst Dich auch auf der facebook Seite der IBA Europa umsehen – dort gibt es weitere interessante Videos in deutscher Sprache über dieses tolle Behandlungssystem.

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 Bild:  Shivani Allgaier


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Frühstück mit reduzierten Kohlenhydraten

Schon lange habe ich sie in meinem Schrank stehen. Von Zeit zu Zeit habe ich sie einfach nur über meinen Salat gestreut: geschälte Hanfsamen. Versehentlich hatte ich auch mal ungeschälte gekauft. Zunächst habe ich versucht, diese überall hineinzumischen und sie loszuwerden – jetzt lerne ich die ungewöhnliche Ölsaat langsam zu schätzen und experimentiere mit allen möglichen Rezepten. Die ungeschälte Version stecke ich einfach in den Mixer und zerkleinere die Samen – das Resultat enthält ganz viele Ballaststoffe. Die geschälte Version ist bereits fertig zum Verzehr.

Abwechslung beim ketogenen Frühstück

Seit ich mich kohlenhydratarm ernähre ist es nicht mehr so leicht, ein gutes Frühstück zuzubereiten. Ich mag nicht immer dasselbe essen. Solangsam kann ich kein Rührei mehr sehen. Ich habe das Bedürfnis nach Müsli oder einem Frühstücksbrei. Nur ist das in lowcarb-Version kaum machbar – dachte ich bisher. Bis ich das Rezept im Blog „Eat the cookie!“ gefunden habe: Hemp seed poridge – Frühstücksbrei aus Hanfsamen!

Der fertige Frühstücksbrei mit etwas warmer Birne

Der fertige Frühstücksbrei mit etwas warmer Birne

Rezept

1 Tasse Mandelmilch

1/4 Tasse geschälte Hanfsamen (in zwei Teilen)

1 TL geschrotete Leinsamen

1 TL gehackte Mandeln

1 Prise Zimt

1/2 Birne

1 EL Olivenöl oder Butter

1 EL Chiasamen

Minze zum Dekorieren

Die Chiasamen in Wasser einweichen und beiseite stellen. Die Birne in Würfel schneiden und in dem Olivenöl oder der Butter in einer Pfanne dünsten, beiseite stellen. Die Milch zum Kochen bringen und jeweils die Hälfte der Hanfsamen und der Leinsamen zugeben, außerdem den Zimt. Für ca. 10 Minuten leicht köcheln, oft umrühren. Dann vom Herd nehmen und die übrigen Zutaten einrühren. In einer Schüssel servieren und mit gehackten Mandeln servieren und mit etwas Minze dekorieren.

Was sind die Vorteile von Hanfsamen?

Oft ist mir schon aufgefallen, dass Hanfprodukte entölt werden. Für sich normal ernährende Menschen ist das ja auch wichtig. Aber wer sich ketogen oder kohlenhydratarm ernährt, für den sind die berüchtigten Samen die ideale Nahrung – enthalten sie doch viel Fett, einige Proteine und kaum Kohlenhydrate. Berüchtigt sind die Samen, da manche immer noch denken, dass darin THC enthalten wäre – ein Stoff weshalb der Anbau von weiblichen Pflanzen bei uns verboten ist – er gilt als Droge. THC ist allerdings in den Samen nicht enthalten. Hier ein Vergleich der Nährstoffe mit Haferflocken (100 g):

Hanfsamen:   638 kcal,   55,7 g Fett (davon 5,32 g gesättigte Fettsäuren), 2 g Kohlenhydrate, 30 g Protein

Haferflocken: 354 kcal, 8 g Fett, 63 g Kohlenhydrate,   10 g Protein

Zudem enthält Hanf sowohl Omega3 als auch Omega 6 Fettsäuren – und das auch noch in der günstigen, sehr gesunden Mischung von 1 : 3.

Variationen des Rezeptes

Du kannst mit dem Rezept auch experimentieren. Wenn Du den Leinsamen weglässt, dann wird alles etwas flüssiger. Wenn Du nicht so sehr auf die Kohlenhydrate achten brauchst kannst Du auch anderes Obst oder mehr davon zufügen.

Was liebst Du zum Frühstück?

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