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Histamin-Intoleranz oder sind Sie vergiftet?

Ein Kommentar

Ich kann nicht mehr genau sagen wann es war, als ich feststellte, dass es klassische Vergiftungs-Symtpome sind, unter denen ich leide. Lange war ich auf der Suche danach, was es war, das mich vergiftet. Wer unter einer Histamin-Intoleranz leidet, dem sind die Symptome nicht fremd: Heute bin ich der Überzeugung, dass die Reaktion meines Körpers auf vielen Faktoren beruht. Hier möchte ich die mir heute bekannten kurz zusammenfassen.

Wut ist noch nicht giftig - aber Hass!

Wut ist noch nicht giftig – aber Hass!

Was ist eine Vergiftung?

Wird ein toxisch wirkender Stoff vom Körper aufgenommen kann es zu Vergiftungsreaktionen kommen. Ein gesunder Körper kann unter Umständen bis zu einer bestimmten Dosis durchaus auch mit dem Toxin zurecht kommen. Wird ein Grenzwert erreicht, kommt es jedoch zu Symptomen – die freilich auch abhängig vom Toxin sein können. Die Symptome einer Histamin-Intoleranz sind häufig deckungsgleich mit einer Lebensmittelvergiftung: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchkrämpfe, Fieber, Wattegefühl im Kopf.

Welche Gifte schaden dem Menschen?

Dass durch Toxine unser Körper vergiftet sein kann leuchtet uns ein. Diese können sich in der Nahrung, im Trinkwasser, in der Kosmetik, in der Kleidung oder auch in der Luft befinden. Dass es jedoch auch vergiftete Gefühle gibt, das scheint vielleicht erstmal abstrus. Ich durfte das lernen, als ich wiederholt erlebte, dass ich durch eine Umarmung einer bestimmten Frau einen Schmerzanfall erlitt. Zuerst verstand ich nicht was der Grund war – heute weiß ich, dass destruktive Gefühle wie Neid, Eifersucht oder Hass im Spiel gewesen sein müssen. Seither habe ich auch wiederholt erlebt, dass starke Neidgefühle Schmerzanfälle auslösen können – sie hinterlassen tiefen Schmerz im Emotionalkörper und vergiften unsere Beziehungen. Die Betroffenen fühlen sich isoliert und einsam. Schließlich können auch Gedanken wie Gift wirken – wer ständig destruktive Gedanken hat schadet damit sich und auch seinem Umfeld. Diese wirken wie eine Erfolgsblockade, der Geldfluß bleibt aus – ein Symptome der HI, das leider viele kennen.

Und was kann ich tun?

Entsprechend multidimensional wie die Ursachen sehen auch die Lösungen aus: Es gilt, die bekannten Gifte zu vermeiden oder aus dem Körper zu befördern wo immer es geht. Reines Trinkwasser trinken, Lebensmittel in Bioware kaufen oder selber anbauen, saubere Kleidung und Kosmetik kaufen und möglichst saubere Luft atmen. Zum Teil entstehen Gifte auch durch unvollständige Verdauung im Körper selbst. Durch Stärkung der Verdauungskraft kann dem entgegen gewirkt werden. Gift können im Darm auch durch Zeolithe gebunden werden. Gegen die giftigen Gedanken und Gefühle hilft Psychotherapie oder auch ein Kommunikationstraining. Wer sich darauf einlassen kann auch ein Verfahren wie BodyTalkSystem oder der Besuch bei einem Heiler oder Heilpraktiker.

Der Skorpion muss mit seinem Stachel oft als Sinnbild für "Giftiges" hinhalten.

Der Skorpion muss mit seinem Stachel oft als Sinnbild für „Giftiges“ herhalten.

Ich brauche doch aber keine Psychotherapie!

Viele Betroffene sind der Überzeugung – wie ich das auch war – dass sie keine Psychotherapie zur Behandlung ihrer Histamin-Intoleranz benötigen. Mittlerweile denke ich – aus eigener Erfahrung – und auch aus Erfahrung durch die Begleitung meiner Klienten/Patienten – anders darüber. Gerade der Zusammenhang zwischen Traumatisierung im weitesten Sinn und Symptomkomplexen wie HPU/KPU, Histamin-Intoleranz oder Hochsensibilität wecken in mir den Verdacht, dass dies irgendwie zusammenhängen könnte. Sicher ist jeder Fall anders und eine Generalisierung ist zu einfach. Aber in vielen Fällen scheint dieser Zusammenhang eindeutig zu bestehen. Wenn wir dann auch noch davon ausgehen, dass ein Trauma gar nicht selber erlebt werden muss – sondern dass dies auch über Generationen weitergegeben werden kann („transgenerationales Trauma“ ist der Fachbegriff), dann sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Es könnte also sein – auch wenn Du es bisher nicht in Betracht gezogen hattest – dass eine therapeutische Begleitung Dich in der Behandlung der HI weiterbringen könnte.

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Hier noch der künstlerische Beitrag von Jan Delay zu diesem Thema:

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 Bilder: Shivani Allgaier (cc)

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Autor: Shivani Vogt

Psychologist and Hypnotherapist. Love to blog. Ich bin Diplompsychologin und um meine Arbeit in meiner Privatpraxis für Klinische Hypnose und Kurzzeittherapie transparent zu machen blogge ich. Das macht mir sehr viel Spaß. Außerdem blogge ich über meine Erfahrungen mit Histamin-Intoleranz und hoffe, dass diese möglichst vielen Betroffenen helfen immer weniger Symptome zu haben. In einem privaten Blog schreibe ich dann und wann Erfahrungen aus meinem privaten Leben.

Ein Kommentar zu “Histamin-Intoleranz oder sind Sie vergiftet?

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