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Ich kann nicht schlafen bei Histamin-Intoleranz

Jetzt sitze ich hier und kann nicht schlafen. Seit ich mich ketogen ernähre ist es mir nicht mehr passiert, dass ich nachts wach liege. Bestimmt schon eine Stunde lang drehe mich von einer Seite zur anderen und kann – nachdem ich aufgewacht bin – einfach nicht mehr in den Schlaf finden. Das ist einer der Gründe, warum ich diese Ernährung so konsequent durchhalte: weil ich nachts durchschlafe und viel mehr Energie zur Verfügung habe.

Lange war das Routine für mich

Jetzt erst, durch diesen zeitlichen Abstand wird mir wieder bewusst: Über Jahre hinweg war das Wachliegen Nacht für Nacht normal für mich. Noch etwas ist so wie es auch die Monate vorher war. Am nächsten Morgen gab es Termine. Ich musste aufstehen und zur Arbeit gehen. Am liebsten hätte ich vorher meine Yoga-Übungen gemacht – denn die tun mir immer sehr gut. Nur ist das sehr schwierig nachts stundenlang wach zu liegen und dann morgens die Kraft aufzubringen, mindestens eine halbe Stunde früher aufzustehen, um Yoga zu praktizieren – die Kraft dazu ist schlichtweg nach so einer Nacht nicht vorhanden. Zusätzlich lässt dieser Druck mich nicht schlafen – das Wissen morgens zu einem bestimmten Zeitpunkt aufstehen zu müssen, nicht zu spät kommen zu dürfen und zu wissen genau dann wenn ich in den Schlaf gefunden haben werde muss ich aufstehen. Das raubt mir das letzte Quäntchen Schlaf, das ich finden könnte.

Der Druck muss weg – nur wie? 

Selig ist, wer ruhen oder schlafen kann.

Ich stehe auf und nehme meine Yoga-Matte. Ich beginne, die Atemübungen zu machen. Die Luft durchströmt meinen Körper wie einen Blasebalg. Dr. Rohit, der ayurvedische Arzt in Indien hat mir empfohlen, diese Übungen nicht abends zu machen – wahrscheinlich weil sie viel Energie in den Körper bringen. Ich fühle mich energetisiert. Durst kann es auch nicht sein, was mir den Schlaf raubt – einen Schluck Wasser habe ich schon getrunken. Ebenso ist die Traumerinnerung seit einigen Monaten wieder vorhanden. Ich habe geträumt, dass ich aufwache – der Traum war komplexer – aber an mehr kann ich mich jetzt mit diesem zeitlichen Abstand nicht mehr erinnern. Zumindest ist das Leitsymptom der HPU verschwunden – ich träume wieder. Hunger habe ich auch keinen – vorsorglich nahm ich einen Löffel vom Kokosöl, damit mein Gehirn mit Energie versorgt ist.

Der Körper hat alles was er braucht

Mein Körper ist durch die kohlenhydratarme Ernährung in Ketose und bekommt seine Energie aus den Ketonkörpern, die meine Leber aus den Fetten gewinnt, die ich zu mir nehme. Kokosfett kann die Leber ohne weitere Verarbeitung direkt umwandeln, deshalb eignet es sich gut für so einen „Zwischen-Energie-Schub“. Seit ich mich ketogen ernähre kenne ich auch keine Heißhungerattacken mehr – und ich kann nachts durchschlafen – bis auf heute.

Wenn ich nur wüsste was los ist? 

Aber darüber nachzudenken hilft auch nicht weiter. Dies hat sich sicher auch eine Patientin von mir gedacht, sie beschloss kurzerhand, sich viel Mehl zu kaufen und die Zeit nachts zu nützen – sie suchte ihre Brotrezepte heraus und buk nachts Brot. Nach kurzer Zeit hatte sie so viel davon, dass sie es verschenken musste. Andere hatten ihre Freude daran.

Die Schlafstörungen gehören zu den Symptomen von HIT, NNS, HPU

So wie mir heute geht es vielen, die unter Histamin-Intoleranz, HPU oder Nebennierenschwäche leiden.  Vielleicht war es der Kaffee gestern? Oder die Kälte? Oder Weihnachten? Und wie bekomme ich jetzt den Druck weg? Morgen früh um 8 Uhr habe ich einen Termin beim Friseur ausgemacht. Ausgerechnet an dem Tag, an dem ich morgens einen festen Termin vereinbart habe, kann ich nachts wieder nicht schlafen. Nicht denken. Ich atme weiter und beuge meinen Körper. Denken bringt jetzt nichts. Ich mache mein Übungsprogramm fertig und stehe danach noch wie eine Kiefer. „Das ist entscheidend, das so zu nennen – denn es gibt viele Bäume“, wie mir meine Qi Gong Lehrerin verschmitzt sagte als ich ihr erzählte, dass die einzige Übung, die ich mir aus den Übungsstunden behalten könne, der „Baum“ sei.

Ich tippe diese Gedanken in den Computer und bin mir sicher: jetzt werde ich Schlaf finden. Der fehlende Druck, vor dem morgendlichen Termin kein Yoga mehr machen zu brauchen lässt mich schnell in Schlaf sinken.

Was machst Du wenn Du nicht schlafen kannst?

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Bild: Shivani Allgaier (cc)


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Was steht in Deinem Badezimmer? Mache den Check…

Die letzten 3 Wochen haben mir was meine Histamin-Intoleranz betrifft mehr Erkenntnisse gebracht als alles andere, das ich bisher darüber erfahren habe. Wenn es Dich interessiert, was die Produkte in Deinem Badezimmer damit zu tun haben können, dann lies weiter.

Körperpflege, die alles nur noch schlimmer macht?

Was ist passiert? Ich habe einen Krimi gelesen. Ich hatte eine Herpes-Viren-Infektion. Ich habe meine Körperpflege neu kennen gelernt und mein Badezimmer ausgeräumt. Aber der Reihe nach. Der Krimi war ziemlich spannend. Die Protagonistin hustet als sie ihr Deo verwendet, das ihr bereits jahrelang diente ihren Körpergeruch in Schach zu halten. Mehrere Tage hintereinander. Sie macht sich auf die Suche nach dem Übeltäter – und macht eine überraschende Entdeckung. Sie bringt ans Licht, dass Chemie-Giganten gefährlich giftige Substanzen in unserer Kosmetik – Cremes, Zahnpasten, Duschgels, Rasierschaum, Kinderschampoo, Deodorants und Sonnenschutzmittel untermischen. Ich staunte nicht schlecht was sie alles unternehmen muss, um die wahren Hintergründe herauszufinden – wer ihr eher hilft und wer die schockierenden Zusammenhänge auch noch hilft zu verschleiern. Noch spannender wird es bei dem Thema, was alles in die Kosmetik darf, wer das erlaubt und was davon deklariert werden muss…

Offene Lippen vom Lippenstift

Offene Lippen vom Lippenstift

Was sind die Folgen der Stoffe, die auf die Haut gelangen?

Im Krimi erkranken viele, weil die giftigen Stoffe die körpereigene Fähigkeit, freie Radikale zu bekämpfen verringern. Die Substanzen reichern sich an bestimmten Organen (Gehirn, Nieren, Leber) oder auch an Rezeptoren an oder verändern diese gar. Hormone werden nicht mehr gebildet, weil Pseudohormone sich an den Rezeptoren anlagern, Drüsen die Rückmeldung bekommen genug Hormone seien im Umlauf und die Produktion heruntergefahren bzw. einstellen. Die Substanzen schwächen auch das Immunsystem und bringen den Körper dazu, sich selbst anzugreifen – dutzende Menschen zersetzen ihre eigene Schilddrüse und leiden unter Hashimoto-Thyreoiditis. Aus gesunden Zellen bilden sich Krebszellen. Gesunde Haut altert früher. Menschen sind geschlagen mit Allergien und verschiedensten Unverträglichkeiten. Konservierungsstoffe machen den Kosmetik zersetzenden Bakterien den Garaus und machen sie so über Jahre hinweg haltbar – sorgen aber auch dafür, dass die gesunden Darmbakterien ebenso nicht mehr leben können und legen die Verdauung lahm. Die Umwelt verseucht mit Mikroplastik, das von der Natur über Jahrtausende nicht abgebaut werden kann. Eltern geschockt, weil milde Babyshampoos nicht deshalb mild sind weil sich mildere Tenside darin befinden, sondern betäubende Substanzen, die bewirken, dass Babys die Augenreizung nicht spüren. Wie bitte!?!

Der Krimi vom Giftcocktail in der Körperpflege jetzt als Video

In diesem Kurzfilm sind die gesamten Zusammenhänge eindrucksvoll als Video präsentiert.

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Und was sind meine Konsequenzen?

Die Gesichtspflege von Ringana verwende ich schon seit geraumer Zeit. Ich verwendete sie, weil meine Haut sie vertrug und ich davon keine Reizungen wahrnahm wie bei anderen Produkten. Mein Hautbild wurde dadurch feiner. Jetzt wird mir auch der Zusammenhang klar warum ich das Produkt so gut vertrug. In meinem Badezimmer tummelte sich aber noch mehr: Shampoo, Duschgel, Rasierschaum, Handcreme, Fettstifte, Körpermilch und Sonnenschutz – von Lippenstiften und & Co ganz zu schweigen – daran habe ich mich noch nicht gewagt. Ich wußte nichts davon, was sich unter deren Inhaltsstoffen so alles tummelt und welche Wirkungen diese erzeugen können. Jetzt weiß ich es besser – ich habe fast restlos alles weggeschmissen. Entsorgt im Sondermüll. Denn da gehört alles hin. Mit dem Duschgel putze ich das Klo. Es ist ein Skandal. Krimi? Schön wärs! Ich bin zur Empfehlerin geworden – was ich nie machen wollte… In meinem Badezimmer steht jetzt nur noch was meinem Körper gut tut. Die Inhaltsstoffe sind so sicher – zur Not könnte ich auch alles trinken. Der Krimi, den ich gelesen habe heißt „Giftcocktail Körperpflege“ und ist ein gut recherchiertes Sachbuch. Ich kam mir beim Lesen vor, als ob ich einen Krimi lese.

Gute Kosmetik enthält keine Gifte, sondern die natürliche Ordnungskraft von gesunden Zutaten - am besten in Bioqualität.

Gute Kosmetik und Körperpflege enthält keine Gifte, sondern die natürliche Ordnungskraft von gesunden Zutaten – am besten in Bioqualität.

Aber das ist doch alles nur auf der Haut…!

Das habe ich auch erst gedacht – was ich mir auf die Haut schmiere wird schon nicht so schlimm sein. Dass dem eben nicht so ist erfuhr ich von meinem Gynäkologen. Dem habe ich freudestrahlend erzählt, dass ich jetzt Magnesium über die Haut aufnehme in Fußbädern – und dass es mich sehr erstaunt hat dass dies möglich sei. „Sie können alles über die Haut aufnehmen! Ich wundere mich schon lange wann das bei den Frauen mit ihrer Kosmetik die ersten Auswirkungen zeigt.“ Die Frauen mit ihren Auswirkungen sind die anderen – so dachte ich – ahnungslos, dass mein eigener Körper bereits genau diese Wirkungen zeigte. Seine Aussage hörte ich vor einem halben Jahr. Jetzt habe ich es auch begriffen. Im Buch habe ich erfahren, dass Substanzen schneller über die Haut ins Blut gelangen als wenn diese den Weg über den Magen nehmen – dort werden sie von der Magensäure noch zersetzt und zum Teil sogar unschädlich gemacht und wirken erst einige Zeit später. Was ich mir auf die Haut schmiere ist also so als ob ich es trinke. Das hätte ich bisher auch nicht gedacht.

Vertrauenswürdiges Vorwort von einem Arzt

Im Vorwort schreibt Rüdiger Dahlke „Dieses Buch konfrontiert Sie mit vielem, was Sie schon immer über Gifte in Ihrem Umfeld hören wollten oder was Sie vielleicht überhaupt nicht hören wollten, aber unbedingt wissen sollten.“ Dann fährt er fort mit Gedanken, die sich in Deinem Kopf wahrscheinlich auch tummeln:  „Gängiger Kosmetik habe ich nie getraut, aber da ich sie nicht verwende fühlte ich mich sicher.“ An mein Duschgel und mein Shampoo hatte ich in diesem Zusammenhang auch nicht gedacht. Und welche Konsequenz solltest Du aus diesen Zeilen ziehen? „Um auszusteigen aus der Gift-Wirtschaft – wenigstens im eigenen Körperhaus – muss man einiges wissen, und dieses Buch bringt es auf den Punkt.“ schreibt er weiter. Wenn Dich diese Zeilen berührten ist es Zeit, das Buch von Marion Schimmelpfennig zu lesen. Es liest sich wie ein Krimi. Welche Konsequenz das für Dein Badezimmer hat – entscheide selbst. Auf meiner Ringana-Partnerseite könnte sich der nächste Schritt verbergen – hier findest Du Produkte, die sicher sind. Wobei Rüdiger Dahlke meint, die beste Körperpflege seien sowieso Streicheleinheiten. Wie recht er hat. Und ich creme mich gerne damit ein.

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