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Was steht in Deinem Badezimmer? Mache den Check…

2 Kommentare

Die letzten 3 Wochen haben mir was meine Histamin-Intoleranz betrifft mehr Erkenntnisse gebracht als alles andere, das ich bisher darüber erfahren habe. Wenn es Dich interessiert, was die Produkte in Deinem Badezimmer damit zu tun haben können, dann lies weiter.

Körperpflege, die alles nur noch schlimmer macht?

Was ist passiert? Ich habe einen Krimi gelesen. Ich hatte eine Herpes-Viren-Infektion. Ich habe meine Körperpflege neu kennen gelernt und mein Badezimmer ausgeräumt. Aber der Reihe nach. Der Krimi war ziemlich spannend. Die Protagonistin hustet als sie ihr Deo verwendet, das ihr bereits jahrelang diente ihren Körpergeruch in Schach zu halten. Mehrere Tage hintereinander. Sie macht sich auf die Suche nach dem Übeltäter – und macht eine überraschende Entdeckung. Sie bringt ans Licht, dass Chemie-Giganten gefährlich giftige Substanzen in unserer Kosmetik – Cremes, Zahnpasten, Duschgels, Rasierschaum, Kinderschampoo, Deodorants und Sonnenschutzmittel untermischen. Ich staunte nicht schlecht was sie alles unternehmen muss, um die wahren Hintergründe herauszufinden – wer ihr eher hilft und wer die schockierenden Zusammenhänge auch noch hilft zu verschleiern. Noch spannender wird es bei dem Thema, was alles in die Kosmetik darf, wer das erlaubt und was davon deklariert werden muss…

Offene Lippen vom Lippenstift

Offene Lippen vom Lippenstift

Was sind die Folgen der Stoffe, die auf die Haut gelangen?

Im Krimi erkranken viele, weil die giftigen Stoffe die körpereigene Fähigkeit, freie Radikale zu bekämpfen verringern. Die Substanzen reichern sich an bestimmten Organen (Gehirn, Nieren, Leber) oder auch an Rezeptoren an oder verändern diese gar. Hormone werden nicht mehr gebildet, weil Pseudohormone sich an den Rezeptoren anlagern, Drüsen die Rückmeldung bekommen genug Hormone seien im Umlauf und die Produktion heruntergefahren bzw. einstellen. Die Substanzen schwächen auch das Immunsystem und bringen den Körper dazu, sich selbst anzugreifen – dutzende Menschen zersetzen ihre eigene Schilddrüse und leiden unter Hashimoto-Thyreoiditis. Aus gesunden Zellen bilden sich Krebszellen. Gesunde Haut altert früher. Menschen sind geschlagen mit Allergien und verschiedensten Unverträglichkeiten. Konservierungsstoffe machen den Kosmetik zersetzenden Bakterien den Garaus und machen sie so über Jahre hinweg haltbar – sorgen aber auch dafür, dass die gesunden Darmbakterien ebenso nicht mehr leben können und legen die Verdauung lahm. Die Umwelt verseucht mit Mikroplastik, das von der Natur über Jahrtausende nicht abgebaut werden kann. Eltern geschockt, weil milde Babyshampoos nicht deshalb mild sind weil sich mildere Tenside darin befinden, sondern betäubende Substanzen, die bewirken, dass Babys die Augenreizung nicht spüren. Wie bitte!?!

Der Krimi vom Giftcocktail in der Körperpflege jetzt als Video

In diesem Kurzfilm sind die gesamten Zusammenhänge eindrucksvoll als Video präsentiert.

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Und was sind meine Konsequenzen?

Die Gesichtspflege von Ringana verwende ich schon seit geraumer Zeit. Ich verwendete sie, weil meine Haut sie vertrug und ich davon keine Reizungen wahrnahm wie bei anderen Produkten. Mein Hautbild wurde dadurch feiner. Jetzt wird mir auch der Zusammenhang klar warum ich das Produkt so gut vertrug. In meinem Badezimmer tummelte sich aber noch mehr: Shampoo, Duschgel, Rasierschaum, Handcreme, Fettstifte, Körpermilch und Sonnenschutz – von Lippenstiften und & Co ganz zu schweigen – daran habe ich mich noch nicht gewagt. Ich wußte nichts davon, was sich unter deren Inhaltsstoffen so alles tummelt und welche Wirkungen diese erzeugen können. Jetzt weiß ich es besser – ich habe fast restlos alles weggeschmissen. Entsorgt im Sondermüll. Denn da gehört alles hin. Mit dem Duschgel putze ich das Klo. Es ist ein Skandal. Krimi? Schön wärs! Ich bin zur Empfehlerin geworden – was ich nie machen wollte… In meinem Badezimmer steht jetzt nur noch was meinem Körper gut tut. Die Inhaltsstoffe sind so sicher – zur Not könnte ich auch alles trinken. Der Krimi, den ich gelesen habe heißt „Giftcocktail Körperpflege“ und ist ein gut recherchiertes Sachbuch. Ich kam mir beim Lesen vor, als ob ich einen Krimi lese.

Gute Kosmetik enthält keine Gifte, sondern die natürliche Ordnungskraft von gesunden Zutaten - am besten in Bioqualität.

Gute Kosmetik und Körperpflege enthält keine Gifte, sondern die natürliche Ordnungskraft von gesunden Zutaten – am besten in Bioqualität.

Aber das ist doch alles nur auf der Haut…!

Das habe ich auch erst gedacht – was ich mir auf die Haut schmiere wird schon nicht so schlimm sein. Dass dem eben nicht so ist erfuhr ich von meinem Gynäkologen. Dem habe ich freudestrahlend erzählt, dass ich jetzt Magnesium über die Haut aufnehme in Fußbädern – und dass es mich sehr erstaunt hat dass dies möglich sei. „Sie können alles über die Haut aufnehmen! Ich wundere mich schon lange wann das bei den Frauen mit ihrer Kosmetik die ersten Auswirkungen zeigt.“ Die Frauen mit ihren Auswirkungen sind die anderen – so dachte ich – ahnungslos, dass mein eigener Körper bereits genau diese Wirkungen zeigte. Seine Aussage hörte ich vor einem halben Jahr. Jetzt habe ich es auch begriffen. Im Buch habe ich erfahren, dass Substanzen schneller über die Haut ins Blut gelangen als wenn diese den Weg über den Magen nehmen – dort werden sie von der Magensäure noch zersetzt und zum Teil sogar unschädlich gemacht und wirken erst einige Zeit später. Was ich mir auf die Haut schmiere ist also so als ob ich es trinke. Das hätte ich bisher auch nicht gedacht.

Vertrauenswürdiges Vorwort von einem Arzt

Im Vorwort schreibt Rüdiger Dahlke „Dieses Buch konfrontiert Sie mit vielem, was Sie schon immer über Gifte in Ihrem Umfeld hören wollten oder was Sie vielleicht überhaupt nicht hören wollten, aber unbedingt wissen sollten.“ Dann fährt er fort mit Gedanken, die sich in Deinem Kopf wahrscheinlich auch tummeln:  „Gängiger Kosmetik habe ich nie getraut, aber da ich sie nicht verwende fühlte ich mich sicher.“ An mein Duschgel und mein Shampoo hatte ich in diesem Zusammenhang auch nicht gedacht. Und welche Konsequenz solltest Du aus diesen Zeilen ziehen? „Um auszusteigen aus der Gift-Wirtschaft – wenigstens im eigenen Körperhaus – muss man einiges wissen, und dieses Buch bringt es auf den Punkt.“ schreibt er weiter. Wenn Dich diese Zeilen berührten ist es Zeit, das Buch von Marion Schimmelpfennig zu lesen. Es liest sich wie ein Krimi. Welche Konsequenz das für Dein Badezimmer hat – entscheide selbst. Auf meiner Ringana-Partnerseite könnte sich der nächste Schritt verbergen – hier findest Du Produkte, die sicher sind. Wobei Rüdiger Dahlke meint, die beste Körperpflege seien sowieso Streicheleinheiten. Wie recht er hat. Und ich creme mich gerne damit ein.

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Bild: Shivani Allgaier (cc)

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Autor: Shivani Vogt

Psychologist and Hypnotherapist. Love to blog. Ich bin Diplompsychologin und um meine Arbeit in meiner Privatpraxis für Klinische Hypnose und Kurzzeittherapie transparent zu machen blogge ich. Das macht mir sehr viel Spaß. Außerdem blogge ich über meine Erfahrungen mit Histamin-Intoleranz und hoffe, dass diese möglichst vielen Betroffenen helfen immer weniger Symptome zu haben. In einem privaten Blog schreibe ich dann und wann Erfahrungen aus meinem privaten Leben.

2 Kommentare zu “Was steht in Deinem Badezimmer? Mache den Check…

  1. das buch zieht demnächst bei mir ein.
    ich bin begeistert über diesen artikel. du beschreibst die zusammenhänge so eindringlich! das gefällt mir und war mir so noch nicht bewusst.
    ich bin froh, dass es in unserem bad schon längst keine chemie mehr gibt.
    und jetzt wird mir auch immer klarer, warum es seifensiedern so schwer gemacht wird, ihre seifen zu verkaufen.
    ich nutze übrigens zur hautpflege ( für die haare auch) straußenfett.
    das schlägt das kokosfett um längen.

    meine oma hat immer gesagt, schmiere dir niemals was auf die haut, das du nicht auch essen könntest.
    wie weise sie doch war. vor hashimoto und intoleranzen hat mich das nicht bewahrt. aber es ist jetzt leichter damit umzugehen.

    herzlichst kerstin

    • Danke Kerstin,
      was Du schreibst klingt ja höchst interessant.
      Ja, ich kann das nur unterschreiben. Über die Haut werden Substanzen genauso aufgenommen als würden wir diese essen. Das ist mir auch klar geworden. Deswegen kommt auch auf die Haut nur noch das was essbar wäre.
      Viele Grüße

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