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Werde ich jetzt wieder ganz gesund – das Ende von Histamin-Intoleranz?

Schon öfters seit meinem über 10 jährigen Leiden hatte ich gedacht: „Jetzt habe ich es gefunden – jetzt werde ich wieder ganz gesund!“ Doch die Zeit zeigt, dass der Körper die anfängliche symptomfreiheit doch nur eine zeitlang kompensieren konnte – spätestens nach 2 Wochen waren die Symptome zumindest zeitweise wieder da. Dieses Mal habe ich berechtigte Hoffnung, dass es jetzt anders ist – dass es dieses Mal anders sein könnte.

Die Ursache für meine Erkrankung?

Ich habe sie geliebt – schon als Jugendliche habe ich jede Hohlstunde in der Schule genützt, um mir eine Packung davon zu kaufen. Am liebsten genoß ich sie gemeinsam mit anderen, mit denen ich auf den Bus wartete, der uns nach der Schule nach Hause brachte. Auch später noch kaufte ich mir gerne eine Packung und aß sie meist ohne einen letzten Rest vollkommen auf. Die Rede ist von Chips. Seit ich an Histamin-Intoleranz erkrankt war musste ich darauf verzichten – ich habe bisher noch keine gefunden, in denen keine Geschmacksverstärker enthalten sind – und sei es als „grüngewaschenes“ Hefeextrakt getarnt. Mein Körper akzeptiert sie nicht mehr. Habe lange darunter gelitten – wie weise doch mein Körper ist. Heute weiß ich, dass „Salzhunger“ ein Zeichen sein kann für Streß-Erleben – denn es kann zeigen, dass die Nebennieren überlastet sind. Jedoch ist es nicht das Glutamat und auch nicht Salz was Probleme macht – es ist das Fett.

Wie kommt es zu dieser Erkenntnis?

Doch der Reihe nach. Die letzten Monate ernährte ich mich kohlenhydratarm – damit bin ich anfallsfrei. Die genauen Vorteile habe ich ja bereits in einigen Artikeln hier beschrieben. Jetzt habe ich festgestellt, dass mein gesamter Körper dennoch voll ist mit Entzündungsprozessen. Gelenke schmerzen, Muskeln schmerzen, körperliche Trägheit, ich reagiere auf Weizen (also auf Gluten) sehr extrem mit sofortigem Durchfall, die Region um den Blindarm schmerzt, es sticht manchmal in den Augen, vielleicht finde ich jetzt auch gar nicht alle Symptome. Und jetzt? Alles weg. Ja wirklich: alles weg. Das interessiert Dich sicher wie das geht, gelle?

Worin die Lösung liegt hätte ich niemals gedacht!

Seit einigen Wochen esse ich zum Frühstück Quark mit Leinöl und einigen Beerenfrüchten – das ist eine Abwechslung zum Rührei, das ich im Rahmen er kohlenhydratarmen Diät zu mir nehme. Manchmal gebe ich das Leinöl auch über den Salat oder das Gemüse, das ich mir zubereite. Jetzt habe ich festgestellt, dass es mir an Tagen, an denen ich über den Tag verteilt Leinöl zu mir nehme so gut geht wie ich es lange nicht mehr gefühlt habe: Der Körper fühlt sich leicht wie eine Feder, ich habe keinerlei Schmerzen in keinem einzigen Winkel meines Körpers, mein Köpfchen kann ganz klar denken, ich habe Energie ohne Ende, mein Körpergeruch ist ganz normal. „Das bin jetzt wieder ich.“, habe ich gestern zu meinem Partner gesagt und glücklich gestrahlt.

Ich liebe Blüten im Essen. Sie enthalten viele sekundäre Pflanzenstoffe.

Ich liebe Blüten im Essen. Sie enthalten viele sekundäre Pflanzenstoffe.

So erkläre ich mir die Veränderung

Zwar wußte ich, dass Omega3-Fettsäuren sehr gesund sein sollen – ich wußte aber nicht um deren wirkliche Potenz. Aber der Reihe nach. Unsere Zellwände bestehen aus Fettsäuren. Davon gibt es gute (die einfach oder mehrfach ungesättigten) und weniger gute (die gesättigten). Wenn wir von den zweiteren zuviel essen, dann können die Zellwände undurchlässig werden – die Zelle nimmt nicht mehr alles auf was sie für eine normale Funktion bräuchte. Könnte das vielleicht die Ursache sein für KPU? Die Zellen werden dann auch immer resistenter, Insulin aufzunehmen. Das ist endlich die Lösung – ich hatte solange gesucht, die Ursache zu finden warum meine Zellen das Insulin nicht aufnehmen können, das ich durch eine kohlenhydratreiche Nahrung zur Verfügung stelle – letztendlich der Grund dafür, dass es mir hilft, ketogen zu essen. Aber der Reihe nach: durch die blockierten Zellwände entstehen auch Entzündugnsprozesse. Wie bitte? Da wundere ich mich, dass mein Körper in jeder Ecke eine Entzündung hat und hier kommt die Erklärung. Histamin spielt ja auch eine Rolle bei Entzündungsprozessen – oder nicht? Zusätzlich entsteht dann auch noch ein Problem mit den Nebennieren – denn die feuern mit Hormonen, damit der Körper irgendwie an Energie kommt – aber es ist ein erfolgloses Unterfangen. Die Nebennieren erschöpfen sich dabei – denn die Zellen sind ja insulinresistent. Aber es geht noch weiter. Der Körper behilft sich offenbar, mit den ganzen Verdauungs-Inhalten zurecht zu kommen (die ja sonst in der Zelle landen bzw. irgendwie im Körper verändern würden – wenn die Zellen offen dafür wären) indem Pilze und falsche Bakterien ihm bei der Verstoffwechslung helfen. Das ist der Hammer!

Darum bekam ich also den Darm nicht in Schwung!

Die Ursache für meine Blähungen (Pilze bzw. schlechte Darmbakterien) war also deswegen nicht zu bekämpfen, weil der Körper es dringend benötigte, seinen Stoffwechsel irgendwie aufrecht zu erhalten. Jetzt ist mir klar, dass es nicht gelang, die „guten“ Bakterien im Darm anzusiedeln und die „bösen“ los zu werden. Jetzt kommt noch ein Klopfer – ich habe diese Erkenntnisse aus dem Internet – sie stammen aber nicht von einem Arzt oder Heilpraktiker – sondern von einem Informatiker. Er vertreibt mittlerweile das beste Öl, mit dem man seine Zellen versorgen kann – das Leinöl und hat auf seiner tollen Internetseite für mich sehr hilfreiche Informationen gesammelt. Der nennt sie die Fett-Falle. Dort habe ich meine ganzen Körper-Symptome beschrieben gefunden und auch die Lösung. Außerdem habe ich eine geniale Lösung für die Versorgung mit ungesättigtem Öl für die Reise.

Werde ich jetzt wieder ganz gesund?

Noch reagiere ich auf Gluten – bei Verzehr gibt es immer noch Entzündungssymptome und einen Schmerzanfall. Seit ich die Zeilen der Fett-Falle gelesen habe verzichte ich soweit es mir möglich ist auf ungesättigte Fette und baue vor allem Leinöl über den Tag verteilt in meine Ernährung ein. Ich fühle mich wie neu geboren. Ich fühle mich von Tag zu Tag wohler. Ein wichtiger Punkt woran meine Therapeuten in den letzten Jahren immer wieder erfolglos mit mir gearbeitet haben ist ganz selbstverständlich stabil. Ich bin fest gegründet auf der Erde, schwebe nicht mehr halb an der „Decke“ (ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll). Im Qi Gong heißt es, man soll das Körpergewicht vor allem nach unten verlagern – so gehe ich jetzt durch den Tag, ohne mich dafür „anstrengen“ zu müssen oder darauf Aufmerksamkeit zu richten. Andere würden vielleicht sagen, ich sei gut „geerdet“. Was für mich am wichtigsten ist: Die letzten Tage war mein Guruji in einem Retreat. Früher habe ich diese tiefe, stille Präsenz auch zu Hause mitbekommen – die letzten Jahre war ich auf sonderbare Weise davon wie abgeschnitten. Jetzt kommt das Wunder: Die Liebe und Präsenz war während des gesamten Retreats sehr stark spürbar – das ist für mich das größte Geschenk, bin sehr dankbar. So darf es gerne weiter gehen. Das gibt noch ein Fest. Halleluja!

Bücher dazu bei Amazon:

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 Bild: Shivani Allgaier (cc)