Energie und Kraft im Leben

Wissen über Nahrung und mehr…


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Film: Wie sich Glyphosat in Deinen Körper schleicht

Mein Körper zeigt deswegen Symptome einer Histamin-Intoleranz, weil er vergiftet ist.

Nach wie vor ist unklar, woher dieses Gift kommt. Meine Vermutung ist, dass es direkt aus der Nahrung kommen könnte… Glyphosat.

In dieser Dokumentation, die von ARTE ausgestrahlt wurde wird gezeigt, wie Landwirte durch ihr trauriges Schicksal erkennen mussten, dass die Unkrautvernichtungsmittel, die ihnen als unterstützend für ihre Arbeit verkauft werden tatsächlich ihre Gesundheit ruinieren.

 

„Glyphosat wird in Verbindung mit Stoffwechselerkrankungen … gebracht.“ „Wir stehen womöglich kurz vor einer gesundheitlichen Katastrophe.“ Das sind Zitate aus dem Film.

Oder stehen wir schon mittendrin in der Katastrophe?

Ich ernähre mich schon nur mit frischen Nahrungsmitteln, die ich im Bioladen einkaufe. Ich habe angefangen, Nahrungsmittel selber anzubauen und setze dabei Effektive Mikroorganismen ein. Aber ich bin noch am Lernen, habe noch nicht viel Erfahrung.

Was sind Eure Erfahrungen – Vermutungen?

Habt Ihr Ideen, was man dagegen tun kann?

Konnte jemand die Vergiftung ärztlich nachweisen oder

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Faszinierender Darm

Das Thema hätte noch vor Jahren keiner angefasst – nur an seiner Wirkung war er erkennbar. Die Rede ist vom Darm – einem verborgenen Organ.

Doch er ist in Mode gekommen. Da ist zum einen Julia Enders, die das Buch „Darm mit Charme“ geschrieben hat. Sie gewinnt in Freiburg mit ihrem Beitrag den Science Slam im Jahr 2012 und feiert mit ihrem Buch „Darm mit Charme“ einen nicht enden wollenden Erfolg. Toll gemacht hat sie es – nicht nur beeindruckende Fakten, sondern sie hat auch einen mißreissenden Schreibstil. Der ist ihrem Auftritt beim Science Slam gar nicht so unähnlich… also empfehlenswert.

Auch die Wissenschaft hat das Thema entdeckt: Das Mikrobiom wird momentan sehr stark beforscht. So ist auch der durchlässige Darm (Leaky Gut) ins Forschungslicht gerückt. Im Zusammenhang der Durchlässigkeit des Darmes untersucht Alessio Fasano Autoimunerkrankungen und erntet große Aufmerksamkeit. Dabei „kratzen die Forscher erst an der Oberfläche“, wie er am Ende seines Vortrages betont. Er forscht in den USA und spricht englisch. Er arbeitet auch mit Neurologen und Psychiatern zusammen. Bemerkenswert finde ich, dass es mehr Mikroorganismen im Körper eines Menschen gibt als körpereigene Zellen – wer hätte das gedacht?

Und so sieht es schließlich in einem gesunden und in einem kranken Darm aus. Ein nicht alltäglicher Ausflug. Und wer unter einer Nahrungsmittel-Intoleranz leidet, der weiß auch ein Liedlein vom Darm zu singen.

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Bild(er): gibt es heute keins

 


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Histamin-Intoleranz und die Leber

Jetzt komme ich mir langsam vor wie eine Detektivin. Die Fakten reihen sich wie Perlen an einer Kette und geben eine schöne harmonische Ausstrahlung – alles ergibt endlich Sinn. Schon seit ich diese Symptome habe bin ich überzeugt – auch wenn mein Arzt mich in meinem Optimismus nicht unterstützt  – dass ich die Lösung dafür finde. Schon oft dachte, ich „jetzt hab ich’s!“ und dann hat es sich doch nur wieder als eine Wochen oder zwei-Wochen Erleichterung herausgestellt.

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Alkohol wird schlecht vertragen bei HI – ein Zeichen, dass die Leber an ihrer Grenze ist?

Aber jetzt hab‘ ich’s!

Oder doch nicht? Wir werden sehen. Was ich gefunden habe? Dieses Mal bin ich der Leber auf der Spur. Ausgelöst wurde meine neue Spurensuche durch einen Post in der Facebook-Gruppe Nebennierenschwäche Deutschland. Dort berichtete ein Mitglied, dass ein Heilpraktiker eine Methode anwendet, bei der die Spätfolgen von EBV behandelt werden. Die Kommentare sprachen in der Übersetzung alle von „Elektro-Akupunktur nach Voll“. EBV = EAV? Da stimmt doch etwas nicht! Ich fing also an zu googeln – und wo landete ich? Auf der Seite von Henning Müller-Burzler. In einer aktualisierten Fassung von Ende November 2015 (also hochaktuell) beschreibt er die Therapie und Selbstbehandlung einer chronischen Virus-, Bakterien- und Parasitenbehandlung. Natürlich meint EBV den Ebstein-Barr-Virus und nicht die EAV.

Ist das die Lösung?

Ich vertiefte mich in die Lektüre und stelle fest, dass es exakt auf mich zutrifft. In der Pubertät hatte ich chronisch rezidivierende Mandelentzündungen, die vom Hausarzt durch ständige Antibiotikatherapie behandelt wurde. Das wahr wohl eine nicht erkannte Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus, mein Hausarzt hat mich also falsch behandelt. Meine Lymphknoten waren ständig angeschwollen – das spricht ebenfalls dafür – an mehr Symptome kann ich mich von damals jedoch nicht erinnern. Irgendwann hatte ich dann Ruhe damit – allerdings fing dann meine Haut an, zu jucken. Ständig litt ich an Ekzemen, Röschenflechten und schuppender Kopfhaut. Schuppenschampoo war machtlos dagegen. Ich gab auf. Bei einer Gesundheitsmesse lies ich mit ca. 20 Jahren eine Irisdiagnose machen – ich bekam den Rat, meine Leberwerte überprüfen zu lassen, da diese gar nicht gut ausschaue. Gleich beim übernächsten Stand gab es die Gelegenheit dazu – doch die Untersuchung ergab keinen auffälligen Befund. Damit hatte ich die Irisdiagnose als Fehldiagnose abgetan.

Es sollte lange dauern, bis neue Symptome dazukamen

Ich vertrug nach der Rückkehr von einer Reise nach Indien plötzlich kein Fleisch mehr – eine Histamin-Intoleranz wie ich herausfand. Die Symptome: Kopfschmerz, Hautunreinheiten, Verdauungsbeschwerden, Verspannungen, Muskel- und Gelenkschmerz, Schlafstörungen, totale Erschöpfung, Schwierigkeiten mir Sachverhalte zu merken und meine Konzentration war miserabel, ich reagierte auf verschiedenste Substanzen hypersensibel – auch bei solchen Sachen wie Lippenstift oder die Farb-Tönung meiner Haare. Mittlerweile sind nach über zehn Jahren die schlimmsten Zeiten vorbei, die starken Symptome habe ich durch eine kohlenhydratarme Kost und die Entgiftung von Aluminium recht gut im Griff – aber ich kann mich immer noch nicht normal ernähren – bin immer noch abhängig von der richtigen Nahrung.

Das nächste Experiment

Schon oft probierte ich alle möglichen Mittelchen aus und hatte oft Erfolg – ich habe jeweils einen Artikel hier geschrieben. Nach dem Durchstöbern der Seiten, die Henning Müller-Burzler für die Selbstanwendung frei veröffentlicht entschied ich, ein weiteres Mittelchen auszutesten – eine Kombination aus 7 verschiedenen Nährstoffen: Vitamin C, Vitamin E, Coenzym Q10, Beta-Carotin, Zink, Kupfer und Selen. Es gibt natürlich noch vieles weiteres zu beachten – das beschreibt er alles auf seiner Homepage.

Am Sonntag bestellt – am Dienstag geliefert

Heute nehme ich die dritte Dosis. Was Müller-Burzler schreibt stimmt – es gibt zu Beginn Entgiftungsreaktionen: Kopfschmerz und Übelkeit in meinem Fall. Außerdem waren am ersten Tag meine Mandeln angeschwollen und schmerzten leicht – nach ca. 6 Stunden war das aber wieder vorüber. Außerdem spüre ich öfters Schmerzen in den Eierstöcken – das hatte ich schon wieder vergessen, auch die letzten Jahre litt ich oft darunter. Deswegen ist es wichtig, die Kombination langsam aufzudosieren. Aber was soll ich sagen? Außer diesen unangenehmen Nebenwirkungen – oder soll ich sagen: Wirkungsbeweisen – merke ich auch schon die ersten Verbesserungen. Ich wache energiegeladen und mit diesem wertvollen „das Leben ist geil“ Gefühl um 5 Uhr morgens auf – vor dem Wecker. So kann es weiter gehen.

Wie wirkt die denkbar einfache Therapie?

Müller-Burzler geht davon aus, dass eine Infektion mit EBV oder anderen Viren, Bakterien, Parasiten nicht nur akut – sondern auch chronisch verlaufen kann. Vor allem die Leber ist dann überfordert und das Immunsystem kann sich nicht adäquat dagegen wehren. Wenn diese jedoch mit den  beschriebenen Vitalstoffen unterstützt wird, ist das Immunsystem unter bestimmten Bedingungen (die er alle auf seiner Homepage beschreibt) fähig, sich gegen die Eindringlinge zu wehren. Unter optimalen Bedingungen hat sich der Körper nach 5 Wochen wieder regeneriert und nach weiteren Wochen sind die Vitalstoff-Depots in der Leber wieder aufgefüllt – sodass diese wieder gewappnet ist für neue Aufgaben.

Für heute schließt sich der Kreis

Heute lese ich nun in eben dieser Facebook-Gruppe, dass jemand auf der Spur ist, dass die Leber eine ganz große Bedeutung habe was das Hormonsystem anbelangt. Die ganzen Allergie- und Autoimmunerkrankungen stehen ja im Zusammenhang mit einem nicht funktionierendem Hormonsystem. Die Spur mit der Leber könnte also stimmen – schließlich sind auch bei mir die Hormondrüsen ausser Rand und Band wenn ich mich falsch ernähre: Bauchspeicheldrüse, Nebennieren und die Eierstöcke sind ziemlich dysreguliert. Ich schreibe weiter was ich erlebe und herausfinde. Und Henning Müller-Burzler macht das auch – er hat offenbar schon ein neues Buch geplant. Darauf bin ich sehr gespannt – ebenso wie darauf was Du damit für Erfahrungen machst! Schreibe mir gerne einen Kommentar.

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Bild: Shivani Allgaier (cc)