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Der „schwierige Patient“ mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeit

4 Kommentare

Eben schrieb ich einer Kollegin, die sich in einer Email-Liste Intervision (Unterstützung von KollegInnen) geholt hatte. Es gibt um einen „schwierigen Fall“. Natürlich stehe ich unter Schweigepflicht und darf inhaltlich davon nichts hier veröffentlichen.

Viele Behandler sind mit den Patienten überfordert

Es ging ja nicht nur mir selber so – ich lese ja täglich in den Foren oder Facebook-Gruppen, dass Patienten, die von Histamin-Intoleranz oder andern Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten betroffen sind, sich von Ärzten oder anderen Behandeln wie Psychotherapeuten gänzlich unverstanden vorkommen. Was ich im Folgenden schreibe, trifft nicht nur auf Patienten mit NMI zu, sondern auch auf diejenigen, die unter neurologischen Symptomen leiden oder unter Problemen mit dem Immunsystem usw.

Woran könnte das liegen?

Ganz langsam verstehe ich die Ursachen, es sind aus meiner Sicht mehrere. Und diese habe ich der Kollegin geschrieben. In meinem Organismus ist zuviel Aluminium. Ich bin geimpft – in einer Sitzung mit BodyTalkSystem kam die Aluminiumbelastung aus dieser Impfung als Mit-Ursache für meinen desolaten gesundheitlichen Zustand zutage. Das sagt auch die Messung vom Oligoscan. Was Aluminium mit Körper und Psyche macht hat Bert Ehgartner sehr gut recherchiert. In seinem Institut Al-ex gibt es viele Informationen zu Aluminium, auch einen Film, den er produzierte. Bei Al-ex gibt es auch einen Text, der einen Hinweis gibt aus Aluminium-Belastung. Ich empfehle zusätzlich eine Messung mit dem Oligoscan. Ich selber habe ausserdem eine hohe Blei- und auch Qecksilberbelastung.
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Ein Entwicklungstrauma kann der Nervensystem starr machen – diese Starre kann aber auch wieder „schmelzen“.

Und wenn eine Belastung besteht?

Falls eine Belastung mit Leicht- oder Schwermetallen gemessen wird ist es Zeit, jemanden aufzusuchen, der sich mit der Ausleitung auskennt.  Es ist erwiesen, dass Leicht- und Schwermetalle Nervenschädigungen verursachen. Manche behaupten, diese seien irreversibel – sind sie auch – aber nur bedingt. Denn es gibt ein Nahrungsergänzungsmittel, das geschädigte Nervenzellen – bedingt zwar, aber dennoch – reparieren kann: Alpha-Liponsäure! Auf Selbstbehandlung sollte jeder verzichten, denn es wird sicherlich nicht ausreichen, nur damit zu behandeln, die Mittel sind komplexer, die nötig sind. Meist geht es darum, eine ganze Flut an Belastungen auszuleiten.
Woher kommt die Vergiftung?
Das erste was mein damaliger Hausarzt machte war die Diagnostik von HPU, die positiv war. Erst jetzt verstehe ich, was es damit auf sich hat. Noch ist diese Stoffwechselstörung unverstanden.  Leitsymptome können sein die weissen Flecken auf den Fingernägeln (Zinkmangel) bzw. das Fehlen von Träumen in der Nacht. HPU ist eine Entgiftungsblockade, der Körper verbraucht verschiedene Vitalstoffe, die dann zur Entgiftung von Schadstoffen nicht mehr zur Verfügung stehen. Diese Blockade kann von nur zwei Praxen deutschlandweit mit komplexen Therapiemethoden behoben werden – ich ging einen anderen Weg. Wenn es mir wieder ganz gut geht, werde ich die Diagnostik wiederholen – und bin jetzt schon neugierig auf das Ergebnis.
Aus meiner Erfahrung sitzt das Gift auch im Kopf!
 Wenn Schwermetalle im Körper sind, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es auch „Gift“ im Kopf gibt. Mit Hilfe von BodyTalkSystem wurden bei mir etliche Blockaden gelöst, die auf der Ebene des Reptilien-Gehirns entstanden waren. Ich fühlte mich nach den Behandlungen jeweils wie ein neuer Mensch – nach und nach bekam ich wieder Zugang zu meinem vollen Potenzial. Und ich spüre, dass es noch nicht ganz abgeschlossen ist.  Mittlerweile habe zwei Therapieverfahren gefunden, die mir halfen, damit klar zu kommen. Das ist zum einen
– BodyTalkSystem (ein Verfahren, das jeder lernen kann und über das ich hier schon einiges geschrieben habe) und zum anderen
NARM – Neuroaffektives Regulationsmodell (ein Therapieverfahren, das auf Somatic Experience nach P. Levine aufbaut und somit nur für Psychotherapeuten zugänglich ist)
Ein Schlüssel für ganz vieles
Beide Verfahren beruhen auf der Polyvagal-Theorie von Steven Porges. Darum ging e auch im vorherigen Artikel. Diese Theorie hat mittlerweile meine gesamte Arbeit verändert. Sie hat mir auch den Schlüssel in die Hand gegeben, meine Migräne zu verstehen und auszuheilen. Ich bin noch nicht anfallsfrei, aber ich kann Anfälle abfangen wenn ich merke, dass sie im Anmarsch sind. Dass dies möglich ist, hatte ich gar nicht zu hoffen gewagt.
Wie erkenne ich, ob das auf mich zutrifft?
Wer sich hiermit näher beschäftigen sollte, hat in den ersten Lebensjahren entweder Schocktraumen oder Entwicklungstraumen erlebt. Ein Nervensystem, das diesem Stress ständig ausgesetzt ist, entwickelt eine Entgiftungsblockade (HPU / KPU). Du müsstest dann auch recht „therapieresistent“ sein, will heissen, andere sagen über Dich, Du seist „immun“ gegen Psychotherapie, Empathie erreicht Dich nicht. Dein Nervensystem ist so im Schock / Dissoziation / Kampf / Flucht gefangen, dass es einfach nicht erreichbar ist („reden hilft nicht“).
Was hilft dann?
Es hilft aus meiner Erfahrung,  mit den Methoden der beiden oben genannten Verfahren zu arbeiten. Vielleicht gibt es ja noch mehr davon, ich kenne derzeit nur diese beiden.
Meine Empfehlung für Dich:
1. Bevor Du mit Trauer-Arbeit um Dein verlorenes Leben beginnst und Dich auf Krankheitsverarbeitung einlässt, frage Deinen Arzt oder Heilpraktiker, einen HPU/KPU-Test mit Dir zu machen.
2. Mache einen Schwermetall-Test, ich empfehle den Oligoscan.
3. Beschäftige Dich mit der Polyvagal-Theorie von Steven Porges
4. Suche Dir jemanden, der Dich mit BodyTalkSystem oder mit NARM unterstützt. Auf den oben verlinkten Seiten befinden sich jeweils auch Therapeutenlisten, auch für den deutschprachigen Raum.
5. Beschäftige Dich damit, wie Du in der Zwischenzeit Deine Symptome so gering wie möglich halten kannst – über meine Erfahrung damit habe ich hier schon zig Artikel verfasst. Du musst herausfinden, was Dir persönlich hilft – denn jede Erkrankung ist anders.
Wünsche Dir viel Erfolg, wieder Lebensqualität für Dich zu erobern.
Artikel dazu bei Amazon:

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Bild: Shivani Allgaier (cc)

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Autor: Shivani Vogt

Psychologist and Hypnotherapist. Love to blog. Ich bin Diplompsychologin und um meine Arbeit in meiner Privatpraxis für Klinische Hypnose und Kurzzeittherapie transparent zu machen blogge ich. Das macht mir sehr viel Spaß. Außerdem blogge ich über meine Erfahrungen mit Histamin-Intoleranz und hoffe, dass diese möglichst vielen Betroffenen helfen immer weniger Symptome zu haben. In einem privaten Blog schreibe ich dann und wann Erfahrungen aus meinem privaten Leben.

4 Kommentare zu “Der „schwierige Patient“ mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeit

  1. Immer wieder *vielen Dank* dass Du das alles so öffentlich teilst. Auch ich habe mit all dem zu tun und arbeite mich so durch um meine Lebensqualität zu steigern.
    LG

  2. Unglaublich, schon wieder schreibst du über mich. Ähnliche Kindheit, HPU, Therapieresistenz – nur ich habe niemanden der BodyTalk macht, kann ich das ganz im Alleingang lernen?

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