Energie und Kraft im Leben

Wissen über Nahrung und mehr…


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Heilung von innen bei Histamin-Intoleranz

Bevor Du das liest bitte ich Dich, weislich zu überlegen, ob die Inhalte hier für Dich geeignet sind. Ich schreibe in diesem Artikel sehr persönliche Dinge. Wenn Du einfach neugierig bist und etwas über mich erfahren magst, dann lies nur weiter wenn Du verschwiegen sein kannst und verantwortungsvoll damit umgehen magst. Wenn Du das nicht tust, soll Dich der Blitz beim Scheißen treffen (Verzeihung, das musste sein). Falls Du ein hochsensibles Nervensystem hast könnte es sein, dass Dich die Inhalte aufregen – unruhig machen. Wenn das der Fall ist, dann lies bitte nur weiter, wenn Du Dich genügend selbst beruhigen kannst.

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Veränderungen geschehen schrittweise und hinterlassen Spuren im Gehirn

Transformation in vollem Gang

Im Halbschlaf spüre ich einen wohl bekannten Schmerz. Das Herz scheint mir zu bersten und diese Empfindung zieh die Schultern und die Arme entlang. Der gesamte Torso brennt vor Schmerz, auch hier windet er sich entlang der Gliedmaßen bis hinunter in die Füße. „So alleine, so allein.“, purzeln die Worte in den Kopf. Verstehen ist da, ich schlafe weiter. Immer wieder spüre ich diese Empfindung während der gesamten Nacht im Halbschlaf, schließlich werde ich damit wach – dankbar, dass sich das jetzt alles löst.

Endlich kann sich die emotionale Belastung aus dem Körper lösen

So lange schon war sie im Körper – genauer im Nervensystem – festgehalten. Was ich in der Nacht spüre ist alt – sehr alt. Als Säugling habe ich massive Ungeborgenheits-Situationen erlebt. Meine Mutter wurde von meiner Großmutter regelrecht bekämpft – diese war vollkommen alleine damit. Ihr Nervensystem war im Kriegs-Zustand – und konnte sich deshalb nicht empathisch auf mich einlassen. Die Folge für mich war fatal – das Nervensystem erlebte viel zu wenig Beruhigung und war mit den aggressiven Gefühlen, die ihm aus der Familien-Interaktion entgegenschlugen vollkommen überfordert. Die Folge: mein Nervensystem befand sich praktisch ständig im Ausnahmezustand, in der Schock-Starre. Deshalb war ich so ein liebes Kind, wie mir immer erzählt wird – ich war ständig auf mich alleine gestellt – obwohl die gesamte Familie um mich war. Deshalb war ich sozial so gehemmt – ich fühlte mich in Sozialverbänden einfach unsicher. Deshalb war ich so schüchtern – ich war einfach ständig in der Schockstarre, die sich seit dieser Zeit erst jetzt auflösen kann. Mein familiäres Umfeld war in meiner Kindheit so sehr mit sich beschäftigt, dass sie mich mit ihren Interaktionen mehr belasteten als sie für mich da sein konnten.

Heute entspannt sich alles immer mehr.

Ich erlebe Vertrauen und Sicherheit – das was ein Nervensystem braucht, um aus dem Flucht-Kampf-Modus auszusteigen. Dafür bin ich sehr dankbar. Wenn ich mich an meinen Mann ankuschle, lösen sich oft noch alte Gefühle – der Ekel vor dem Körperkontakt mit meiner Mutter – ich spürte ihre Verzweiflung und dass mir diese absolut nicht gut tat – es war zuviel für mein damaliges kleines Nervensystem. Ich war dem Gefühl ausgeliefert und hatte keine andere Chance, als mich vom Körper abzuspalten. Mein Körper hatte Kraft – aber keinen Zugang dazu. Mein Körper war in eine Schutz-Haltung geraten und ich hatte bis vor einigen Wochen keine Ahnung darüber. Mein gesundheitlicher Zustand machte darauf aufmerksam. Und endlich verstehe ich, was es bedeutet, verstehe ich, was mein Körper mir mit den Unverträglichkeiten sagte. Das gute ist: Ich kann mittlerweile durch mein Verhalten Einfluß nehmen darauf wie es mir geht – und es geht mir von Tag zu Tag immer besser und besser. Vieles Altes löst sich – und ich bin dankbar darüber. Die Verdauung wird immer besser – und die letzte Migräne-Attacke erlebte ich vor drei Monaten.

Und wie kommt diese Veränderung?

Manchmal habe ich Scheu, hier darüber zu schreiben, weil es ja auch Neugierige Menschen gibt, die mein Innerstes genau genommen nichts angeht. Mir ist aber wichtig, dass andere Betroffene von meinen Erfahrungen profitieren können. Was hat mir geholfen? Das habe ich hier schon oft geschrieben: Genau in dieser beschriebenen Abspaltung befand ich mich bis vor einigen Monaten – und genau dieser Zustand führte zu meinen Verdauungs-Problemen und auch zu den ständigen Migräne-Attacken. Was mir nach wie vor hilft sind Sitzungen in BodyTalkSystem. Durch die Sitzungen geht die Dissoziation zurück, geht die Abspaltung zurück – ich komme mehr und mehr im Körper an. Ich habe mehr Selbstvertrauen, mehr Kraft, bin gesünder, die Intuition wird stärker, ich lebe eine glückliche Beziehung und meine Wahrnehmung wird immer klarer.

Anmerkungen zu den Buchtipps:
Worunter ich leide ist ein Entwicklungstrauma. Wenn es Dich interessiert, lies mehr was Laurence Heller und Aline LaPierre dazu schreiben. Wenn Dein Nervensystem eher unruhig ist, kann Dir das Selbsthilfe-Buch von P. Levine weiterhelfen, Dich zu beruhigen. Wenn Dich das Thema Trauma näher interessiert, ist das Buch über Trauma von P. Levine ein wahrer Leckerbissen – auch als Hörbuch zu empfehlen.

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Ein Kommentar

Wie funktioniert mein Nervensystem bei Histamin-Intoleranz?

Seit meinem Psychologie-Studium habe ich viel über das Nervensystem gelernt. Sympathikus, Parasympathikus und das Zusammenspiel mit dem Hormonsystem. Vor allem im Zusammenhang mit Psychosomatik und auch den ganzen Streß-Theorien ist das Wissen um das Nervensystem ganz zentral. Dabei gelten Schlafstörungen als ein erstes Alarmzeichen, das auf die Entwicklung von Psychosomatischen Erkrankungen hinweisen kann. Nur muss ich ganz nüchtern sagen: ganz praktisch hat mir das Wissen darum für das Management meiner eigenen Erkrankung nichts genützt. Zudem bin ich Psychotherapeutin, Hypnosetherapeutin und mit Streß-Management sehr vertraut. Für mich selbst war mein Wissen jedoch bis dahin nicht nützlich gewesen, Einfluß auf die Histamin-Intoleranz zu nehmen.

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Ein zündender Funke löst ein Lächeln aus…

Und plötzlich geht mir ein Licht auf…

Ich weiss nicht mehr, was genau der Anlass war, dass ich mich mit einer ganz neuen Theorie beschäftigt habe. Wahrscheinlich war mein Anliegen, mich fortzubilden um meine Patienten noch besser unterstützen zu können. Von einer Kollegin habe ich von einer neuen Theorie gehört, die sich mit dem Nervensystem beschäftigt – vor allem mit dem Vagus-Nerv. Beim Lesen ist mir ein Licht aufgegangen – wenn es stimmt, was er schreibt, dann bin ich jetzt meinen Migräne-Anfällen nie wieder hilflos ausgeliefert. Diese Erkenntnis kam mir um den Jahreswechsel – uns sie bewahrheitet sich bis heute. Zwar hatte ich seither ein oder zweimal Migräne – aber ich konnte nachvollziehen warum ich sie bekam. Mit der Zeit gelang es mir, die Anfälle zu vermeiden und seit Februar bin ich anfallsfrei. Für mich immer noch ein Wunder und zudem ein großer Segen.

Was hat das nun mit der Theorie zu tun?

Steven Porges ist Psychiater, er beschäftigte sich in der Vergangenheit vor allem mit dem Nervensystem von Kindern. Im Rahmen seiner Arbeit machte er sich eines Tages auf die Suche, um Ungereimtheiten aufzuklären und fand faszinierende Zusammenhänge. Seine Kollegen taten die Entdeckungen zunächst als „altes Zeugs“ ab und wollten nichts davon wissen. Bis er in Kontakt mit Traumatherapeuten kam – die waren begeistert, da er mit seiner Theorie genau das erklären konnte, was die Erfahrung der Therapeuten mit ihren Patienten im Alltag war.

Das Nervensystem kennt nur drei Zustände

„Wenn das auch für mich gilt, dann bin ich jetzt meinen Migräne-Anfällen nie wieder ausgeliefert.“ Porges beschreibt die drei Haupt-Zustände, in denen sich unser Nervensystem befinden kann: das Beziehungs-System, das Kampf-Flucht-System und ein Schock-System. Jedes der Systeme hat unterschiedliche Fähigkeiten, die dem Organismus helfen, auf Anforderungen von aussen angemessen zu reagieren. Ich war mir gar nicht bewusst gewesen, dass ich mich überwiegend im Kampf-Flucht Modus befand und meinen gesamten Organismus ständig an die Leistungs-Grenze brachte. Die Migräne hat einfach nur als Not-Schalter diesen Zustand beendet. Danach ging es mir jeweils wieder richtig gut – besser als je zuvor. Und noch eine Erkenntnis: Ich hatte immer danach gesucht, was mich vergiftete – jetzt bin ich mir sicher: das Gift saß im Kopf!

Eine neue Basis für meine Arbeit

Jetzt habe ich eine ganz neue Basis für meine Arbeit. Ich werde meine gesamte Internet-Präsenz darauf anpassen und ebenso meine gesamte Arbeit. Denn so wie es mir erging ergeht es ja noch viel mehr Menschen. Zentral dafür ist zum einen das Wissen um die drei Zustände, wie man erkennt in welchem man sich befindet uns wie man in den Zustand kommt, in dem man Zugriff hat auf sein volles Potenzial – ausserdem Zeit, Energie und Lebensfreude zur Verfügung hat. Und wer bitte will das nicht? Was so einfach klingt, ist in der Umsetzung ganz schön komplex – und genau das möchte ich gerne ab jetzt in die Welt bringen.

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Der „schwierige Patient“ mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeit

Eben schrieb ich einer Kollegin, die sich in einer Email-Liste Intervision (Unterstützung von KollegInnen) geholt hatte. Es gibt um einen „schwierigen Fall“. Natürlich stehe ich unter Schweigepflicht und darf inhaltlich davon nichts hier veröffentlichen.

Viele Behandler sind mit den Patienten überfordert

Es ging ja nicht nur mir selber so – ich lese ja täglich in den Foren oder Facebook-Gruppen, dass Patienten, die von Histamin-Intoleranz oder andern Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten betroffen sind, sich von Ärzten oder anderen Behandeln wie Psychotherapeuten gänzlich unverstanden vorkommen. Was ich im Folgenden schreibe, trifft nicht nur auf Patienten mit NMI zu, sondern auch auf diejenigen, die unter neurologischen Symptomen leiden oder unter Problemen mit dem Immunsystem usw.

Woran könnte das liegen?

Ganz langsam verstehe ich die Ursachen, es sind aus meiner Sicht mehrere. Und diese habe ich der Kollegin geschrieben. In meinem Organismus ist zuviel Aluminium. Ich bin geimpft – in einer Sitzung mit BodyTalkSystem kam die Aluminiumbelastung aus dieser Impfung als Mit-Ursache für meinen desolaten gesundheitlichen Zustand zutage. Das sagt auch die Messung vom Oligoscan. Was Aluminium mit Körper und Psyche macht hat Bert Ehgartner sehr gut recherchiert. In seinem Institut Al-ex gibt es viele Informationen zu Aluminium, auch einen Film, den er produzierte. Bei Al-ex gibt es auch einen Text, der einen Hinweis gibt aus Aluminium-Belastung. Ich empfehle zusätzlich eine Messung mit dem Oligoscan. Ich selber habe ausserdem eine hohe Blei- und auch Qecksilberbelastung.
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Ein Entwicklungstrauma kann der Nervensystem starr machen – diese Starre kann aber auch wieder „schmelzen“.

Und wenn eine Belastung besteht?

Falls eine Belastung mit Leicht- oder Schwermetallen gemessen wird ist es Zeit, jemanden aufzusuchen, der sich mit der Ausleitung auskennt.  Es ist erwiesen, dass Leicht- und Schwermetalle Nervenschädigungen verursachen. Manche behaupten, diese seien irreversibel – sind sie auch – aber nur bedingt. Denn es gibt ein Nahrungsergänzungsmittel, das geschädigte Nervenzellen – bedingt zwar, aber dennoch – reparieren kann: Alpha-Liponsäure! Auf Selbstbehandlung sollte jeder verzichten, denn es wird sicherlich nicht ausreichen, nur damit zu behandeln, die Mittel sind komplexer, die nötig sind. Meist geht es darum, eine ganze Flut an Belastungen auszuleiten.
Woher kommt die Vergiftung?
Das erste was mein damaliger Hausarzt machte war die Diagnostik von HPU, die positiv war. Erst jetzt verstehe ich, was es damit auf sich hat. Noch ist diese Stoffwechselstörung unverstanden.  Leitsymptome können sein die weissen Flecken auf den Fingernägeln (Zinkmangel) bzw. das Fehlen von Träumen in der Nacht. HPU ist eine Entgiftungsblockade, der Körper verbraucht verschiedene Vitalstoffe, die dann zur Entgiftung von Schadstoffen nicht mehr zur Verfügung stehen. Diese Blockade kann von nur zwei Praxen deutschlandweit mit komplexen Therapiemethoden behoben werden – ich ging einen anderen Weg. Wenn es mir wieder ganz gut geht, werde ich die Diagnostik wiederholen – und bin jetzt schon neugierig auf das Ergebnis.
Aus meiner Erfahrung sitzt das Gift auch im Kopf!
 Wenn Schwermetalle im Körper sind, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es auch „Gift“ im Kopf gibt. Mit Hilfe von BodyTalkSystem wurden bei mir etliche Blockaden gelöst, die auf der Ebene des Reptilien-Gehirns entstanden waren. Ich fühlte mich nach den Behandlungen jeweils wie ein neuer Mensch – nach und nach bekam ich wieder Zugang zu meinem vollen Potenzial. Und ich spüre, dass es noch nicht ganz abgeschlossen ist.  Mittlerweile habe zwei Therapieverfahren gefunden, die mir halfen, damit klar zu kommen. Das ist zum einen
– BodyTalkSystem (ein Verfahren, das jeder lernen kann und über das ich hier schon einiges geschrieben habe) und zum anderen
NARM – Neuroaffektives Regulationsmodell (ein Therapieverfahren, das auf Somatic Experience nach P. Levine aufbaut und somit nur für Psychotherapeuten zugänglich ist)
Ein Schlüssel für ganz vieles
Beide Verfahren beruhen auf der Polyvagal-Theorie von Steven Porges. Darum ging e auch im vorherigen Artikel. Diese Theorie hat mittlerweile meine gesamte Arbeit verändert. Sie hat mir auch den Schlüssel in die Hand gegeben, meine Migräne zu verstehen und auszuheilen. Ich bin noch nicht anfallsfrei, aber ich kann Anfälle abfangen wenn ich merke, dass sie im Anmarsch sind. Dass dies möglich ist, hatte ich gar nicht zu hoffen gewagt.
Wie erkenne ich, ob das auf mich zutrifft?
Wer sich hiermit näher beschäftigen sollte, hat in den ersten Lebensjahren entweder Schocktraumen oder Entwicklungstraumen erlebt. Ein Nervensystem, das diesem Stress ständig ausgesetzt ist, entwickelt eine Entgiftungsblockade (HPU / KPU). Du müsstest dann auch recht „therapieresistent“ sein, will heissen, andere sagen über Dich, Du seist „immun“ gegen Psychotherapie, Empathie erreicht Dich nicht. Dein Nervensystem ist so im Schock / Dissoziation / Kampf / Flucht gefangen, dass es einfach nicht erreichbar ist („reden hilft nicht“).
Was hilft dann?
Es hilft aus meiner Erfahrung,  mit den Methoden der beiden oben genannten Verfahren zu arbeiten. Vielleicht gibt es ja noch mehr davon, ich kenne derzeit nur diese beiden.
Meine Empfehlung für Dich:
1. Bevor Du mit Trauer-Arbeit um Dein verlorenes Leben beginnst und Dich auf Krankheitsverarbeitung einlässt, frage Deinen Arzt oder Heilpraktiker, einen HPU/KPU-Test mit Dir zu machen.
2. Mache einen Schwermetall-Test, ich empfehle den Oligoscan.
3. Beschäftige Dich mit der Polyvagal-Theorie von Steven Porges
4. Suche Dir jemanden, der Dich mit BodyTalkSystem oder mit NARM unterstützt. Auf den oben verlinkten Seiten befinden sich jeweils auch Therapeutenlisten, auch für den deutschprachigen Raum.
5. Beschäftige Dich damit, wie Du in der Zwischenzeit Deine Symptome so gering wie möglich halten kannst – über meine Erfahrung damit habe ich hier schon zig Artikel verfasst. Du musst herausfinden, was Dir persönlich hilft – denn jede Erkrankung ist anders.
Wünsche Dir viel Erfolg, wieder Lebensqualität für Dich zu erobern.
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Kann uns soziale Interaktion gesund machen oder krank?

Dass diese Fortbildung mein Leben in dieser Weise verändern würde, das hatte ich niemals erwartet. Manche wissen ja vielleicht – ich bin Diplompsychologin. Bei einer Fortbildung willigte ich ein, für Kollegen etwas vorzubereiten zum Thema „Selbstfürsorge in der

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Was hält eine Beziehung am Blühen und wann wird sie destruktiv?

Palliativmedizin“. Unabhängig von den Stressoren, die auftreten war mein Ansatz, dass es um Beruhigung des Nervensystems geht. Dies kann man durch zwei Möglichkeiten erreichen: zugewandte soziale Interaktion – also Zusammensein mit jemandem, der mir mit Empathie begegnet, meine Bedürfnisse sieht und mit mit in Kontakt geht oder durch Achtsamkeit. Hier möchte ich gar nicht auf die Fortbildung eingehen, sondern mehr über die Theorie schreiben, die unser Nervensystem auf ganz neue Art und Weise beschreibt.

Gut ist es zu wissen, wie das Nervensystem funktioniert

Mein Ansatz baut auf der Polyvagal-Theorie von Prof. Steven Porges auf, ich habe im vorherigen Beitrag darüber geschrieben. Jetzt möchte ich mehr darüber schreiben, einfach weil ich die Theorie für sehr wichtig halte. Wer weiß, wie sein Nervensystem funktioniert ist klar im Vorteil. Als erstes zeige ich ein Interview, das der Arzt und Hypnotherapeut Dr. Gunter Schmidt mit dem amerikanischen Psychiater in Heidelberg führte:

Prof. Porges betont, wie wichtig es ist, sich damit auszukennen, ob wir einfach nur mit jemandem sprechen, oder ob wir uns mit diesem auch verbunden fühlen, ob dieser unsere Bedürfnisse also sieht und wir das auch so empfinden. Diese Fähigkeit sei die Grundlage für eine heilsame Beziehung, für eine heilsame Partnerbeziehung, für eine heilsame Eltern-Kind-Beziehung, für jegliche soziale Beziehung. Diese Fähigkeit unseres Nervensystems teilen wir mit Säugetieren. Darauf geht er in diesem Teil eines Vortrages ein:

Komplette Vorträge gibt es entweder bei YouTube in englischer Sprache, der Verlag Auditorium Netzwerk hat einige der deutsch synchronisierten Vorträge auch mitgeschnitten, beim Shop des Verlages kann man diese beziehen und ich kann alle nur sehr empfehlen. Laien empfehle ich eher das Buch „Entwicklungstrauma heilen“, darin ist die Theorie sehr gut dargestellt. Fachleute können sich sein Buch anschaffen (Polyvagal-Theorie), in dem mehrere seiner Vorträge zusammengefasst sind. Er hat jedoch auch mehrere Papers veröffentlicht, die bei pubmed (Medizinisch-wissenschaftliche Datenbank) als open source zugänglich sind, zum Beispiel diesen Grundlagenartikel.

Wie halten wir eine Beziehung lebendig?

Was unterscheidet denn eine gute Beziehung von einer schlechten? Wie halten wir eine Beziehung am Blühen? Wie können wir beeinflussen, dass eine Beziehung reiche Früchte trägt? Wie können wir vermeiden, dass eine Beziehung uns schadet? Wie können wie unsere Beziehung nützen, dass es uns gut geht – dass es beiden gut geht? Hier ist noch ein Interview mit Prof Steven Porges – es stammt aus dem Podcast, der Paar-Coach Neil Sattin hat mit ihm gesprochen.

Steven Porges geht in seinen Vorträgen darauf ein, was uns von Reptilien unterscheidet und was unser Nervensystem mit diesen Spezies gemeinsam hat. Er erklärt, was uns dazu bringt, dass wir wie Reptilien reagieren. Er zeigt sogar auf, was uns mit einer Amöbe verbindet – die Fähigkeit uns bei Lebensgefahr zusammenzuziehen oder einzufrieren, in einen Schock-Zustand zu gehen. Das sind alles wichtige Fähigkeiten unseres Nervensystems. Jedoch sind wir nicht dazu erschaffen, ständig in diesem Modus zu leben – unser Potenzial ist größer. Der Mensch besitzt zusätzlich ein Beziehungssystem, er nennt es Social Engagement System (SES). Nur wenn wir wissen, wie wir dies nützen, arbeiten unsere Organe auf eine gesunde Art und Weise. Wenn es in einer Partnerschaft kriselt oder einer krank ist, dann könnte der Grund dafür sein, dass einer oder beide der Partner einfach damit zufrieden sind, nicht ihr volles menschliches Potenzial zu nützen. Wie sieht das mit Dir aus?

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Histamin-Intoleranz und die Psyche

Mein gesundheitlicher Zustand wird immer stabiler. Lange habe ich die Ursache von meiner Nahrungsmittel-Intoleranz nicht verstanden. Deshalb hatte ich auch nicht wirklich einen Schalter, mit dem ich etwas kontinuierliches verändern konnte. Gerade lese ich ein Buch, bei dem es vor Aha-Effekten nur so wimmelt – ein Wimmelbuch.

Oder doch die Psyche?

Hatte ich vor 4 Jahren noch getitelt, dass die Symptome oft auf die Psyche geschoben werden, lerne ich gerade, dass eine Nahrungsmittel-Intoleranz doch sehr viel damit zu tun haben könnte. Streng genommen geht es gar nicht um die Psyche, sondern um den Körper. Noch strenger genommen geht es um das Nervensystem. Bei der Vorbereitung einer Fortbildung zum Thema Selbstfürsorge habe ich mich in ein Konzept des Nervensystems eingelesen, das mich einfach vom Hocker gehauen hat.

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Ein schöner Platz in der Natur beruhigt das Nervensystem

Und plötzlich kenne ich einen Schalter

Es hat nicht gleich beim ersten Lesen klick gemacht, ich habe die Texte zur Polyvagal-Theorie einige Male durchgelesen, bevor ich den Schlüssel in der Hand hatte, der für mich alles änderte. Mir ging es zwar nach wie vor gut und ich bin seit Wochen symptomfrei – aber schon eine kleine Übertretung der Regeln was ich esse wird mir einen Migräne-Anfall bescheren. Diese Unsicherheit sitzt mir im Nacken wie ein schwarzes Etwas, von dem ich nicht weiss, wann es wieder das nächste Mal zuschlagen wird. Dr. Steven Porges ist Psychiater und verheiratet mit einer Frau, die als Traumatherapeutin ausgebildet ist – in Somatic Experience nach Peter Levine.

Das Nervensystem in eine hierarchische Ordnung gebracht

Bisher ging ich davon aus, dass mein Nervensystem aus dem Parasympathikus und dem Sympathikus besteht. Da hat Porges auch keine anderen Neuigkeiten. Wo er neue Gedanken hineinbringt ist, dass es nicht willkürlich ist wann welcher Teil des Nervensystems anspringt, sondern dass es Sinn macht welcher Teil davon reagiert. Er geht davon aus, dass der Vagus-Anteil dreigliedrig aufgebaut ist – und das sogar entwicklungsgeschichtlich aufeinander aufbauend. Da ist der Teil, der unser soziales Zusammenleben regelt – dieser ist verantwortlich für die Fähigkeit von Empathie und Empfinden von Nähe, stellt also die Grundlage für unsere sozialen Fähigkeiten dar. Sobald uns Sicherheit verloren geht, schält unser Vagus auf eine entwicklungsgeschichtlich ältere Struktur um und geht entweder in Kampf- oder in Fluchthaltung. Wenn die Bedrohung noch stärker wird und wir uns in Lebensgefahr befinden, schält der Körper um in einen Schock-Modus und friert seine Energie ein. Diese Funktionen des Nervensystems ist die Grundlage von Somatic Experience und Steven Porges hat diese den Funktionen der Nervenleitungen zugeordnet.

Und was ist jetzt der Schalter?

Mir ist einfach klar geworden, dass mein Nervensystem nur diese drei Modi kennt – mehr gibt es nicht. Wenn ich im Kampf-Modus bin und mit meinem Partner streite, dann kann ich über eine klare Entscheidung da aussteigen und wieder in den Nähe-Modus gelangen. Wie? Dadurch, dass ich für Sicherheit sorge. In meiner Fortbildung ging es um Achtsamkeit. Darüber lässt sich das Nervensystem beruhigen – was übrigens auch durch soziale Interaktion möglich ist oder durch Spaziergänge in der Natur. Vielleicht war es anderen auch so klar – durch die Beruhigung des Nervensystems kann die Symptomlastk einer Nahrungsmittel-Intoleranz reduziert werden. Seit ich das verstanden habe, hatte ich nie wieder diese schwarze Wolke in meinem Nacken, von der ich nicht weiss wann sie das nächste Mal zuschlagen würde.

Was bringt aber mein Nervensystem in Aufruhr?

Die Polyvagal-Theorie war nur der Anfang – ich habe noch mehr entdeckt. Aufbauend auf dieser Theorie haben zwei andere Therapeuten ein Modell entwickelt, auf dem sie erklären können warum das Nervensystem von Menschen, die keine so einfache Kindheit hatten, anders reagiert als von Menschen, die mit einer gewissen Sicherheit in dieses Leben geplumpst sind. Sobald ein Säugling existenziellen Themen ausgesetzt ist und nicht durch das Umfeld beruhigt wird, findet Überforderung statt. Diese wiederum hat Konsequenzen für das Erleben. Und hier kommt dann wieder die Psyche ins Spiel. Das Buch liest sich für mich wie ein Krimi – und ich kann es Menschen, die an einer Nahrungsmittel-Intoleranz leiden wirklich sehr ans Herz legen. Ich empfehle es sogar jedem, der an einer chronischen Krankheit leidet. Das Buch enthält auch Lösungsstrategien, der Titel ist „Entwicklungstrauma heilen“.

Was hat sich für mich dadurch verändert?

Jahrelange Gewohnheiten lassen sich nicht so schnell verändern. Heute nacht hatte ich mal wieder Schlafstörungen, ich bin nach Wochen guten Schlafes mal wieder um halb drei aufgewacht und lag lange wach. Ich habe verstanden warum das so war – weil ich vor dem Einschlafen zu lange mental aktiv war – ich habe zu lange gelesen und mir vorgenommen, vor dem Schlafengehen wieder dafür zu sorgen, dass sich mein Körper beruhigen kann. Hilfreich ist für mich auch, dass mein Partner mit mir an einem Strang zieht – unsere Kämpfe haben aufgehört. „Wir kriegen das schon hin.“ hat sich verändert in „wir lieben das schon hin.“, er unterstützt mich anstatt mir unnötig Druck zu machen. Was mir weiter hilft ist, dass ich immer wieder nachspüre in welchem Modus ich gerade bin. Wenn ich mal wieder dissoziiert bin hilft mir Achtsamkeit wieder präsent zu sein. Gerate ich in den Kampf- oder Fluchtmodus, frage ich mich was mir Sicherheit gibt, damit ich wieder mit mir und meinen Bedürfnissen verbunden bin. Ich bin nicht mehr ausgeliefert, sondern kann mein Befinden steuern. Täglich besser – und das gibt enorm viel Selbstvertrauen und die Lebensfreude wird auch immer mehr.

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Was gab’s auf der #veggiefreivon16 in Stuttgart?

Viel Zeit hatte ich nicht für die Messe – dieses Mal reichte es nicht, in mehreren Hallen img_3286präsent zu sein – ich wollte mich auf Halle 9 beschränken. Zwei Stunden bevor die Türen schließen ist es leicht, die Messe zu betreten – die Massen sind bereits in den Hallen und es gibt keine Warteschlangen mehr.

Menschenmassen überall

Es ist gar nicht so leicht, zur Halle 9 vorzudringen – die Gänge sind voll, jeder strömt seinem Ziel entgegen. Jeder trägt volle Taschen mit sich, Kinder quängeln, kaum einer wirkt entspannt und glücklich.

Zuerst treffe ich einen alten Bekannten

Zwei Mal war ich bereits dabei und habe jedes Mal habe ich etwas Neues kennen gelernt. Zunächst begegne ich dem Pfiffikus – der Gemüsebrühe, auf die ich schwöre. Zum Messepreis nehme ich einen Nachfüllpack mit. Nach wie vor ist es die einzige Instant-Brühe, die mein Körper verträgt. Vertrieben wird das verträgliche Fertigprodukt von einem Verein – der Hersteller hat längst keine Zeit mehr dafür. Und das Geheimnis? Das ist wie bei fas allem der „Content“, die guten Zutaten – sonst nichts. Mein Körper zeigt mir ja, dass es stimmt.

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Das Glück ist immer „jetzt“

Das nächste worüber ich stolpere ist glutenfreies Bier. Ich nehme gleich einen Sixpack mit – für die Party am Abend. Und ein Test ist natürlich obligatorisch. Tatsächlich bleibt die Müdigkeit aus, die ich sonst erlebe wenn ich ein Bierchen schlürfe. Das merke ich mir. Wie war noch die Brauerei? Neumarktes Lammsbräu. Glutenfrei – und Bio ist es auch noch. Wie toll ist das denn?

Einige Weine testen wir dann. Ein wenig war ich irritiert darüber, dass Winzer vegane Weine kreieren, ohne sich selber vegan zu ernähren und persönlich dahinter zu stehen. Als leidenschaftliche Gärtnerin interessiert mich dann natürlich auch, ob gespritzt wird oder nicht. Ja, wird. Oh – das geht auch anders wie ich weiß. Offenbar nicht – Biobetriebe würden sogar noch mehr spritzen als die

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Die Knödel aus Südtirol waren lecker – und verträglich.

Konventionellen. Biowinzer müssen mit Kontaktmitteln arbeiten, die dann aber vom Regen weggewaschen werden. An dieser Fragestellung werde ich mal dranbleiben. Dabei weiss ich von Biobetrieben in Österreich, die sogar dem Feuerbrand den Garaus machen konnten – und das nur mit den richtigen Bakterien – mit Effektiven Mikroorganismen. Aber das ist ein ganz anderes Thema – zurück zur Messe. Spaß hatte ich auch mit den Jungs vom Stand eines Heilpraktikers, der für seine Patienten, die unter Histamin-Intoleranz leiden extra Produkte entwickelte. Hier erstand ich leckere Hanf-Aufstriche. Tolle Idee, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei den mir bekannten und bevorzugten Chiron-Produkten (weil regional) immer noch besser.

Kein Schwein hat was dagegen

Natürlich darf Veganz auf so einer Messer nicht fehlen. Im Imbiß-Mobil gibt es tierleidfreies Essen und am Stand jede Menge vegane Süßigkeiten. Natürlich probiere ich

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Schonmal von einem Schwein überholt worden?

vegane Schokolade, beim Geschmack scheiden sich oft die Geister. Was ich teste kann sich schmecken lassen, das merke ich mir. Das riesige Schwein, das mir dann im Weg steht hat natürlich meine ganze Aufmerksamkeit. Es wirbt für die „Vegan Taste Week“ der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt. Dort kannst Du Dich in eine Email-Liste eintragen lassen und unter fachkundiger Anleitung für eine Woche vegan leben. Wenn es Dir damit gut geht, welche Konsequenzen das dann wohl hat? Das Schwein fasziniert mich. Wie das wohl ist, wenn auf der Autobahn eine Sau mit 100 Sachen an einem vorbeizieht? Das große Tier ist viel unterwegs, es ist ca. 150 Tage im Jahr auf der Straße. Auf jeden Fall lohnt es sich, bei der Stiftung vorbeizusehen, dort gibt es viele tolle Projekte.

 

Mein Fazit: lohnenswert. Über alles, was ich entdeckte kann ich nicht bloggen – das ist zuviel. Bei den Kochshows war ich nicht dabei, das war sicher sehr interessant. Was wichtig ist: ich hatte keine Symptome von dem was ich auf der Messe getestet habe. Mich überzeugt jedes Mal wieder von neuem die Kreativität, die Menschen an den Tag legen wenn sie eine Lösung brauchen zu einem Problem. Die Messe ist sehr inspirierend.

Und: Dieses Jahr reichte es aufgrund von Terminen wieder nicht. Aber: Nächstes Jahr bin ich endlich mit dabei auf dem Bloggertreffen, das nehme ich mir ganz fest vor.

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So schmeckt das Leben nach Histamin-Intoleranz

Zu meinen schlimmsten Zeiten hätte ich mir nicht träumen lassen, was ich in den letzten drei Wochen erlebte. Ich war mal wieder im Urlaub. Neben schönen Erlebnissen gab es wieder jede Menge Erkenntnisse. Das erste was wirklich sehr erleichternd ist – mir geht es weiterhin immer besser.

Was ist anders?

Ganz konkret kann ich es gar nicht benennen – ich merke einfach, dass ich endlich richtig lebe. Ich habe aufgehört zu kämpfen. Mir scheint, ich habe bisher alles bekämpft – und das schlimme daran ist, dass es mir noch nichteinmal bewußt war. Ich merke es erst jetzt, da mein Erleben vollkommen anders ist. Heute früh wachte ich auf und hatte das Gefühl, dass ich bisher sogar gegen die Zeit kämpfte. Ich fühle mich jetzt so leicht, dass ich den Eindruck habe, mit der Zeit einfach mitzufließen.

Wie soll da ein Körper zur Ruhe kommen?

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Dolce Vita in der Toskana

Jetzt kann ich mir auch erklären, warum ich Probleme mit der Verdauung hatte. Wenn das gesamte Nervensystem sich im Kampfmodus befindet,  wie soll da der Körper zur Ruhe kommen? Wie soll da der Körper richtig verdauen können? Wie sollen die Organe da ihre Arbeit tun? Vor allem, weil ja das Verdauungssystem gerade in der Ruhephase arbeitet – also wenn das parasympathische Nervensystem aktiv ist.

Urlaubstest

Was ich im Urlaub alles gegessen oder getrunken habe, das hätte ich vor Monaten selber nicht geglaubt. Ich mag gar nicht alles aufzählen – zum Beispiel saß ich mit Freunden bei einem Aperol-Spritz in der Sonne. Dazu gab es: Chips, Essiggurken, Erdnüsse – ich habe von allem gegessen. Und wie war meine Reaktion? Bisschen Blähungen hatte ich schon – aber weder kam die Verdauung in Unordnung – noch hatte ich einen Schmerzanfall. Für mich ein Wunder.

Wie erkläre ich mir das?

Was mir wirklich nachhaltig hilft sind meine Sitzungen mit BodyTalkSystem. Ich kann es wirklich jedem nur empfehlen. Kein Kampf mehr, alte Programme, jetzt LEBEN

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