Energie und Kraft im Leben

Wissen über Nahrung und mehr…


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Kann uns soziale Interaktion gesund machen oder krank?

Dass diese Fortbildung mein Leben in dieser Weise verändern würde, das hatte ich niemals erwartet. Manche wissen ja vielleicht – ich bin Diplompsychologin. Bei einer Fortbildung willigte ich ein, für Kollegen etwas vorzubereiten zum Thema „Selbstfürsorge in der

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Was hält eine Beziehung am Blühen und wann wird sie destruktiv?

Palliativmedizin“. Unabhängig von den Stressoren, die auftreten war mein Ansatz, dass es um Beruhigung des Nervensystems geht. Dies kann man durch zwei Möglichkeiten erreichen: zugewandte soziale Interaktion – also Zusammensein mit jemandem, der mir mit Empathie begegnet, meine Bedürfnisse sieht und mit mit in Kontakt geht oder durch Achtsamkeit. Hier möchte ich gar nicht auf die Fortbildung eingehen, sondern mehr über die Theorie schreiben, die unser Nervensystem auf ganz neue Art und Weise beschreibt.

Gut ist es zu wissen, wie das Nervensystem funktioniert

Mein Ansatz baut auf der Polyvagal-Theorie von Prof. Steven Porges auf, ich habe im vorherigen Beitrag darüber geschrieben. Jetzt möchte ich mehr darüber schreiben, einfach weil ich die Theorie für sehr wichtig halte. Wer weiß, wie sein Nervensystem funktioniert ist klar im Vorteil. Als erstes zeige ich ein Interview, das der Arzt und Hypnotherapeut Dr. Gunter Schmidt mit dem amerikanischen Psychiater in Heidelberg führte:

Prof. Porges betont, wie wichtig es ist, sich damit auszukennen, ob wir einfach nur mit jemandem sprechen, oder ob wir uns mit diesem auch verbunden fühlen, ob dieser unsere Bedürfnisse also sieht und wir das auch so empfinden. Diese Fähigkeit sei die Grundlage für eine heilsame Beziehung, für eine heilsame Partnerbeziehung, für eine heilsame Eltern-Kind-Beziehung, für jegliche soziale Beziehung. Diese Fähigkeit unseres Nervensystems teilen wir mit Säugetieren. Darauf geht er in diesem Teil eines Vortrages ein:

Komplette Vorträge gibt es entweder bei YouTube in englischer Sprache, der Verlag Auditorium Netzwerk hat einige der deutsch synchronisierten Vorträge auch mitgeschnitten, beim Shop des Verlages kann man diese beziehen und ich kann alle nur sehr empfehlen. Laien empfehle ich eher das Buch „Entwicklungstrauma heilen“, darin ist die Theorie sehr gut dargestellt. Fachleute können sich sein Buch anschaffen (Polyvagal-Theorie), in dem mehrere seiner Vorträge zusammengefasst sind. Er hat jedoch auch mehrere Papers veröffentlicht, die bei pubmed (Medizinisch-wissenschaftliche Datenbank) als open source zugänglich sind, zum Beispiel diesen Grundlagenartikel.

Wie halten wir eine Beziehung lebendig?

Was unterscheidet denn eine gute Beziehung von einer schlechten? Wie halten wir eine Beziehung am Blühen? Wie können wir beeinflussen, dass eine Beziehung reiche Früchte trägt? Wie können wir vermeiden, dass eine Beziehung uns schadet? Wie können wie unsere Beziehung nützen, dass es uns gut geht – dass es beiden gut geht? Hier ist noch ein Interview mit Prof Steven Porges – es stammt aus dem Podcast, der Paar-Coach Neil Sattin hat mit ihm gesprochen.

Steven Porges geht in seinen Vorträgen darauf ein, was uns von Reptilien unterscheidet und was unser Nervensystem mit diesen Spezies gemeinsam hat. Er erklärt, was uns dazu bringt, dass wir wie Reptilien reagieren. Er zeigt sogar auf, was uns mit einer Amöbe verbindet – die Fähigkeit uns bei Lebensgefahr zusammenzuziehen oder einzufrieren, in einen Schock-Zustand zu gehen. Das sind alles wichtige Fähigkeiten unseres Nervensystems. Jedoch sind wir nicht dazu erschaffen, ständig in diesem Modus zu leben – unser Potenzial ist größer. Der Mensch besitzt zusätzlich ein Beziehungssystem, er nennt es Social Engagement System (SES). Nur wenn wir wissen, wie wir dies nützen, arbeiten unsere Organe auf eine gesunde Art und Weise. Wenn es in einer Partnerschaft kriselt oder einer krank ist, dann könnte der Grund dafür sein, dass einer oder beide der Partner einfach damit zufrieden sind, nicht ihr volles menschliches Potenzial zu nützen. Wie sieht das mit Dir aus?

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Buchtipp: Das Histaminbuch das Dein Leben leichter macht

Nicht dass es nicht schon viele davon gäbe – Bücher über und zu Histamin-Intoleranz. Ich möchte heute noch eines vorstellen: „Histaminintoleranz – der Wegweiser im Umgang mit Deiner Unverträglichkeit“.  Die Autorin lebt in Berlin, leidet selber unter Histamin-Intoleranz, ist mittlerweile als Gesundheitscoach tätig und hat im Mai ihr Buch dazu herausgebracht. Sie heisst Nora Hodeige. Es steckt voller Informationen zum Thema Histamin, Histamin-Intoleranz und wie das Leben damit leichter sein kann.

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Brotzeit beim Wandern

Die letzten Schmerzanfälle konnte ich abfangen

Mir geht es unterdessen immer besser. Die letzten drei, vier Schmerzanfälle konnte ich erfolgreich abfangen. Seit mehreren Wochen bin ich schmerzfrei. Und dabei kenne ich es noch so gut, dieses Gefühl – wenn der Schmerz von hinten den Kopf hochsteigt, die Übelkeit den unausweichlichen Schmerzanfall ankündigt, die Zeit die zu ertragen ist, durch nichts aufzuhalten, durch nichts zu mildern. Drei Tage meines Lebens wieder vom Schmerz geraubt.

Soll das jetzt vorbei sein? Kann ich dem trauen?

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Hefezopf mit Marmelade

Die letzten Anfälle habe ich kommen spüren. Dadurch, dass ich dem dahinter stehenden Mechanismus durchschaut habe, konnte ich aus dem bisherigen Geschehen aussteigen – mich förmlich gegen den Schmerz entscheiden. Wenn ich hier jetzt schreibe was ich die letzten Tage gegessen habe – Du wirst es nicht glauben: Spaghetti mit Tomatensoße, Unmengen an Brot (selbst gebacken und mit Bergkäse!!! belegt), weil ein jeder Wanderer braucht eine ordentliche Jause.  Hefezopf habe ich gegessen und jede Menge mehr an für mich die letzten Monate und Jahre verbotenen Lebensmittel. Was für eine Freiheit. Zudem war ich verreist-eine lange Zeit wäre das für mich aufgrund des Essens schlicht unmöglich gewesen, einige Tage in die Berge zu fahren. Jetzt habe ich gelernt: Das Gift sitzt eben auch im Kopf – aber darüber schreibe ich ein anderes Mal – zurück zum Buch von Nora.

Was haben wir gemeinsam?

Wie ich die Zeilen von Nora lese merke ich: wir haben einiges gemeinsam. Sie hatte auch eine Histamin-Intoleranz und sie ist sie beinahe losgeworden. Diese Nahrungsmittel-Intoleranz hat sie einiges gelehrt. Das kann ich von mir auch sagen – und wie. Um mein Wissen darum, wie es leichter wird schreibe ich ja diesen Blog. Eigentlich hatte ich vor, ein Buch zu schreiben – nun brauche ich diese Zeit gar nicht zu investieren – denn Nora hat das ja schon für mich übernommen. Toll!

Noch eine Gemeinsamkeit

Nicht nur die Krankheit scheint uns zu verbinden – sondern auch unsere Werte und was uns im Leben wichtig ist. Ich kann bei jeder Seite des Buches nur „Ja“ sagen. So auch bei dem, was Nora als unsere wahre Bestimmung ansieht: Glücklich, gesund und „ich selbst“ sein. Ja, ja, ja!

Was steht im Buch?

Du erfährst einiges zu Histamin an sich, über den Einfluss auf den Schlaf-Wach-Rhythmus, über die Geschichte von Histamin, über die Aufgaben im Körper, Ursachen, Symptome und Behandlung einer Histamin-Intoleranz, Du erfährst was Histamin mit Hormonen zu tun hat und mit Schwangerschaft, was die Unterschiede sind zur Mastzellaktivierungserkrankung, alles was in diesem Zusammenhang über Lebensmittel nützlich ist. Sie hat ein ganzes Kapitel zu Streß geschrieben – dass er sowohl Auslöser, aber auch Verstärker der Unverträglichkeit sein kann. Weil die Migräne so eine zentrale Rolle spielt bei HIT widmete sie ihr ein ganzes Kapitel im Buch. Du erfährst einiges über Anti-Histaminika, Nahrungsergänzungsmittel, Probiotika und natürlich vieles über Darmbakterien. Last but nur least beschreibt sie wie angekündigt natürlich noch ihre ganz eigene Geschichte.

Wie kommst Du an das Buch?

Zunächst noch meine Antwort auf die Frage: „Warum gerade dieses Buch?“ Weil aus der Erfahrung heraus geschrieben ist, aus persönlicher Erfahrung – und die Autorin das Herz am rechten Fleck hat. Und wo bekommst Du es? Gehe auf Nora’s Seite * – dort sind alle Versionen zugänglich. Zunächst war es als pdf erschienen, mittlerweile ist es auch als E-Publikation und auch in gedruckter Version erhältlich. Ich kann das Buch aus ganzen Herzen empfehlen – und bin neugierig über Deinen eigenen Weg, Deine eigene Geschichte zur Histamin-Intoleranz und wie Du sie überwunden hast. Vor allem möchte ich Hoffnung machen – es ist möglich. Nora und ich sind lebende Beweise dafür. Schreibe gerne hier einen Kommentar, ich freue mich drauf!

Anderes Buch von Nora bei Amazon:

 

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Faszinierender Darm

Das Thema hätte noch vor Jahren keiner angefasst – nur an seiner Wirkung war er erkennbar. Die Rede ist vom Darm – einem verborgenen Organ.

Doch er ist in Mode gekommen. Da ist zum einen Julia Enders, die das Buch „Darm mit Charme“ geschrieben hat. Sie gewinnt in Freiburg mit ihrem Beitrag den Science Slam im Jahr 2012 und feiert mit ihrem Buch „Darm mit Charme“ einen nicht enden wollenden Erfolg. Toll gemacht hat sie es – nicht nur beeindruckende Fakten, sondern sie hat auch einen mißreissenden Schreibstil. Der ist ihrem Auftritt beim Science Slam gar nicht so unähnlich… also empfehlenswert.

Auch die Wissenschaft hat das Thema entdeckt: Das Mikrobiom wird momentan sehr stark beforscht. So ist auch der durchlässige Darm (Leaky Gut) ins Forschungslicht gerückt. Im Zusammenhang der Durchlässigkeit des Darmes untersucht Alessio Fasano Autoimunerkrankungen und erntet große Aufmerksamkeit. Dabei „kratzen die Forscher erst an der Oberfläche“, wie er am Ende seines Vortrages betont. Er forscht in den USA und spricht englisch. Er arbeitet auch mit Neurologen und Psychiatern zusammen. Bemerkenswert finde ich, dass es mehr Mikroorganismen im Körper eines Menschen gibt als körpereigene Zellen – wer hätte das gedacht?

Und so sieht es schließlich in einem gesunden und in einem kranken Darm aus. Ein nicht alltäglicher Ausflug. Und wer unter einer Nahrungsmittel-Intoleranz leidet, der weiß auch ein Liedlein vom Darm zu singen.

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Histamin-Intoleranz und die Leber

Jetzt komme ich mir langsam vor wie eine Detektivin. Die Fakten reihen sich wie Perlen an einer Kette und geben eine schöne harmonische Ausstrahlung – alles ergibt endlich Sinn. Schon seit ich diese Symptome habe bin ich überzeugt – auch wenn mein Arzt mich in meinem Optimismus nicht unterstützt  – dass ich die Lösung dafür finde. Schon oft dachte, ich „jetzt hab ich’s!“ und dann hat es sich doch nur wieder als eine Wochen oder zwei-Wochen Erleichterung herausgestellt.

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Alkohol wird schlecht vertragen bei HI – ein Zeichen, dass die Leber an ihrer Grenze ist?

Aber jetzt hab‘ ich’s!

Oder doch nicht? Wir werden sehen. Was ich gefunden habe? Dieses Mal bin ich der Leber auf der Spur. Ausgelöst wurde meine neue Spurensuche durch einen Post in der Facebook-Gruppe Nebennierenschwäche Deutschland. Dort berichtete ein Mitglied, dass ein Heilpraktiker eine Methode anwendet, bei der die Spätfolgen von EBV behandelt werden. Die Kommentare sprachen in der Übersetzung alle von „Elektro-Akupunktur nach Voll“. EBV = EAV? Da stimmt doch etwas nicht! Ich fing also an zu googeln – und wo landete ich? Auf der Seite von Henning Müller-Burzler. In einer aktualisierten Fassung von Ende November 2015 (also hochaktuell) beschreibt er die Therapie und Selbstbehandlung einer chronischen Virus-, Bakterien- und Parasitenbehandlung. Natürlich meint EBV den Ebstein-Barr-Virus und nicht die EAV.

Ist das die Lösung?

Ich vertiefte mich in die Lektüre und stelle fest, dass es exakt auf mich zutrifft. In der Pubertät hatte ich chronisch rezidivierende Mandelentzündungen, die vom Hausarzt durch ständige Antibiotikatherapie behandelt wurde. Das wahr wohl eine nicht erkannte Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus, mein Hausarzt hat mich also falsch behandelt. Meine Lymphknoten waren ständig angeschwollen – das spricht ebenfalls dafür – an mehr Symptome kann ich mich von damals jedoch nicht erinnern. Irgendwann hatte ich dann Ruhe damit – allerdings fing dann meine Haut an, zu jucken. Ständig litt ich an Ekzemen, Röschenflechten und schuppender Kopfhaut. Schuppenschampoo war machtlos dagegen. Ich gab auf. Bei einer Gesundheitsmesse lies ich mit ca. 20 Jahren eine Irisdiagnose machen – ich bekam den Rat, meine Leberwerte überprüfen zu lassen, da diese gar nicht gut ausschaue. Gleich beim übernächsten Stand gab es die Gelegenheit dazu – doch die Untersuchung ergab keinen auffälligen Befund. Damit hatte ich die Irisdiagnose als Fehldiagnose abgetan.

Es sollte lange dauern, bis neue Symptome dazukamen

Ich vertrug nach der Rückkehr von einer Reise nach Indien plötzlich kein Fleisch mehr – eine Histamin-Intoleranz wie ich herausfand. Die Symptome: Kopfschmerz, Hautunreinheiten, Verdauungsbeschwerden, Verspannungen, Muskel- und Gelenkschmerz, Schlafstörungen, totale Erschöpfung, Schwierigkeiten mir Sachverhalte zu merken und meine Konzentration war miserabel, ich reagierte auf verschiedenste Substanzen hypersensibel – auch bei solchen Sachen wie Lippenstift oder die Farb-Tönung meiner Haare. Mittlerweile sind nach über zehn Jahren die schlimmsten Zeiten vorbei, die starken Symptome habe ich durch eine kohlenhydratarme Kost und die Entgiftung von Aluminium recht gut im Griff – aber ich kann mich immer noch nicht normal ernähren – bin immer noch abhängig von der richtigen Nahrung.

Das nächste Experiment

Schon oft probierte ich alle möglichen Mittelchen aus und hatte oft Erfolg – ich habe jeweils einen Artikel hier geschrieben. Nach dem Durchstöbern der Seiten, die Henning Müller-Burzler für die Selbstanwendung frei veröffentlicht entschied ich, ein weiteres Mittelchen auszutesten – eine Kombination aus 7 verschiedenen Nährstoffen: Vitamin C, Vitamin E, Coenzym Q10, Beta-Carotin, Zink, Kupfer und Selen. Es gibt natürlich noch vieles weiteres zu beachten – das beschreibt er alles auf seiner Homepage.

Am Sonntag bestellt – am Dienstag geliefert

Heute nehme ich die dritte Dosis. Was Müller-Burzler schreibt stimmt – es gibt zu Beginn Entgiftungsreaktionen: Kopfschmerz und Übelkeit in meinem Fall. Außerdem waren am ersten Tag meine Mandeln angeschwollen und schmerzten leicht – nach ca. 6 Stunden war das aber wieder vorüber. Außerdem spüre ich öfters Schmerzen in den Eierstöcken – das hatte ich schon wieder vergessen, auch die letzten Jahre litt ich oft darunter. Deswegen ist es wichtig, die Kombination langsam aufzudosieren. Aber was soll ich sagen? Außer diesen unangenehmen Nebenwirkungen – oder soll ich sagen: Wirkungsbeweisen – merke ich auch schon die ersten Verbesserungen. Ich wache energiegeladen und mit diesem wertvollen „das Leben ist geil“ Gefühl um 5 Uhr morgens auf – vor dem Wecker. So kann es weiter gehen.

Wie wirkt die denkbar einfache Therapie?

Müller-Burzler geht davon aus, dass eine Infektion mit EBV oder anderen Viren, Bakterien, Parasiten nicht nur akut – sondern auch chronisch verlaufen kann. Vor allem die Leber ist dann überfordert und das Immunsystem kann sich nicht adäquat dagegen wehren. Wenn diese jedoch mit den  beschriebenen Vitalstoffen unterstützt wird, ist das Immunsystem unter bestimmten Bedingungen (die er alle auf seiner Homepage beschreibt) fähig, sich gegen die Eindringlinge zu wehren. Unter optimalen Bedingungen hat sich der Körper nach 5 Wochen wieder regeneriert und nach weiteren Wochen sind die Vitalstoff-Depots in der Leber wieder aufgefüllt – sodass diese wieder gewappnet ist für neue Aufgaben.

Für heute schließt sich der Kreis

Heute lese ich nun in eben dieser Facebook-Gruppe, dass jemand auf der Spur ist, dass die Leber eine ganz große Bedeutung habe was das Hormonsystem anbelangt. Die ganzen Allergie- und Autoimmunerkrankungen stehen ja im Zusammenhang mit einem nicht funktionierendem Hormonsystem. Die Spur mit der Leber könnte also stimmen – schließlich sind auch bei mir die Hormondrüsen ausser Rand und Band wenn ich mich falsch ernähre: Bauchspeicheldrüse, Nebennieren und die Eierstöcke sind ziemlich dysreguliert. Ich schreibe weiter was ich erlebe und herausfinde. Und Henning Müller-Burzler macht das auch – er hat offenbar schon ein neues Buch geplant. Darauf bin ich sehr gespannt – ebenso wie darauf was Du damit für Erfahrungen machst! Schreibe mir gerne einen Kommentar.

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Auf Reisen gehen bei Histamin-Intoleranz

Seit ich entdeckt habe was der Auslöser für meine Beschwerden ist, war ich bereits mehrmals auf Reisen. So eine Reise hat Vor- aber auch Nachteile. Zum einen scheint sie den Organismus durchaus zu schwächen – denn jeder Stressor sorgt dafür, dass potenziell mehr Histamin ausgeschüttet wird. Zum anderen stärkt eine Reise auch, weil man die persönlichen Ressourcen aufladen kann. Ich möchte gerne meine Reise-Erfahrungen hier teilen.

Im Grünen laden die Batterien von alleine auf

Im Grünen laden die Batterien von alleine auf

Kurze Ausflüge ohne Übernachtung

Wer nicht über Nacht wegbleibt hat einen sehr großen Vorteil: Eine Tagesration Essen kann man gut vorbereiten und mitnehmen. Du weißt sicher, dass es unterwegs schwierig sein kann, verträgliches Essen zu finden. Wer auf der sicheren Seite sein will, nimmt eine Ration verträgliches Essen einfach mit. Ich esse zu dieser Gelegenheit gerne sehr einfache Mahlzeiten. Ein Butterbrot zusammen mit einem Apfel schmecken köstlich – die Butter kann auch durch Kokosöl ersetzt werden – dann ist das Vesper vegan. Wer kein Brot verträgt nimmt Reiswaffeln mit, wer Obst verträgt anderes verträgliches Obst oder auch Gemüserohkost. Aber auch eine Portion Reis mit gedünstetem Gemüse schmecken unterwegs lecker.

In der Handtasche immer mit dabei

Was auf keinen Fall fehlen darf kommt in die Handtasche. Bei mir gehört Pfefferminzöl dazu. Falls Übelkeit auftritt oder gar Kopfschmerz trage ich das unter die Nase, an den Schläfen und im Nacken auf. Wenn ich das frische Öl rieche verfliegt oft beides innerhalb von Minuten. Falls ich mal kein Pfefferminzöl zur Hand habe rieche ich an Zahnpasta – weil darin meistens Pfefferminzöl enthalten ist. Immer griffbereit habe ich auch Vitamin C Lutschtabletten. Am liebsten habe ich die von Dr. Grandel – die gibt es auch zusätzlich mit Zink. Außerdem befindet sich in meiner Handtasche ein kleines Döschen mit Bitterkräutern – die helfen schnell bei Völlegefühl oder auch bei Übelkeit. Ich bin keine Freundin von Daosin – wer es gerne verwendet dem empfehle ich, es auch in die Handtasche zu packen.

Was kommt in den Koffer?

Es ist günstig, Nahrungsmittel einzupacken, die Du an Deinem Reiseziel eher nicht kaufen kannst. Dazu zählen Reiswaffeln, Quinoa, gutes Salz oder auch sonst verträgliche Nahrungsmittel, die Du kennst und gut verträgst. Falls die Verdauung aus dem Ruder läuft bei der Reise darf auf keinen Fall Flohsamenschalen fehlen – das macht Durchfall oder Verstopfung weniger unangenehm. Falls es ganz schlimm wird und ein Kopfschmerzanfall ansteht oder ich beim Essen in der Fremde etwas erwischt habe, das ich nicht vertrage und mein Körper anfängt darauf zu reagieren packe ich in meinen Koffer einen Irrigator. Zur Not möchte ich im Urlaub einen Einlauf machen können. So dauert der Schmerz dann nicht drei Tage – sondern ist nach einem Tag vorbei. Schließlich will ich die Zeit ja genießen.

Reis mit Gemüse lässt sich leicht mitnehmen

Reis mit Gemüse lässt sich leicht mitnehmen

Vorbereitung von zu Hause aus

Einiges kannst Du schon von zu Hause aus regeln. Die Plätze, an die ich gereist bin kannte ich gut – auch die Küche und sogar den Koch bzw. die Köchin. Ich war mir jeweils sicher, dass so gekocht wird wie ich es vertrage – sonst wäre ich gar nicht dorthin gereist. Du kannst also entweder Dein Reiseziel so aussuchen, dass Du Dir ein Hotel aussuchst, das sich auf Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranzen einstellt. Oder Du rufst einfach im Hotel Deiner Wahl an und fragst nach. Frage ob frisch gekocht wird und ob der Koch es schafft, Gerichte ohne Geschmacksverstärker zuzubereiten. Vielen hilft auch, wenn Du der Küche den Link der SGIHI mit den Küchentipps weitergeben kannst.

Gut gerüstet für den Flug

Die letzten 2 Jahre verreiste ich jeweils mit dem Auto und muß nachträglich feststellen, dass ich das besser vertrage als einen Flug. Ich habe weder bei der Hin- noch bei der Rückreise mit den Auto wahrgenommen, dass mein Körper sensibler reagiert. Nachdem ich dieses Jahr einen etwas mehr als einstündigen Flug von Stuttgart nach Rom (und drei Stunden Autofahrt mit dem Mietwagen) gemacht habe kann ich beides vergleichen. Sowohl nach der Hin- als auch nach der Rückreise erlitt ich einen Schmerzanfall. Das Ausmaß war erträglich – aber es wäre aus meiner Sicht vermeidbar gewesen. Ich führe das darauf zurück, dass ich mich ganz „normal“ ernährte – so wie ich es die letzten Wochen und Monate zu Hause auch gemacht hatte – also nicht streng histaminarm. Ich mußte nicht mehr akribisch verschiedene Auslöser meiden und habe das auch nicht nach der Reise getan. Offenbar stellt der Flug für den Körper eine enorme Anstrengung dar. Ich habe es noch nicht selber ausprobiert. Aber ich würde Dir empfehlen – so Du einen Flug planst – sämtliche Vorbeugemaßnahmen anzuwenden und alle Dir bekannten Auslöser  am Tag des Fluges und auch die zwei Tage danach zu meiden.

Wer stressfrei verreisen kann, dem empfehle ich die Reise sehr. Was sind Deine Erfahrungen bei Reisen?

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Was hilft bei Histamin-Intoleranz?

Nachdem ich drei Jahre lang unter den unterschiedlichsten Symptomen gelitten hatte bin ich endlich weitgehend symptomfrei. Mir hat sehr vieles geholfen – einiges hätte ich  mir auch sparen können. Hier werde ich nach und nach über die einzelnen Komponenten schreiben, die mir halfen, dass das Leben wieder einfacher wird. Zu Beginn veröffentliche ich einfach eine Liste, die für den ein- oder anderen hoffentlich schon hilfreich sein wird.

Mir hat gegen die Symptome geholfen:

– histaminarme Ernährung (das hilft gegen die meisten Symptome und ist am wichtigsten)

– Enzyme, um die Verdauung wieder anzukurbeln

– Bitterkräuter, um die Leber zu unterstützen

Einläufe (dadurch war ich in der Lage, Schmerzen und schlechte Stimmung abzufangen)

– Basenbäder – damit werden die Hautreaktionen besser oder sie verschweinden sogar ganz

– Zeolith – die vulkanische Heilerde nimmt Giftstoffe im Darm auf und verhindert eine Rückvergiftung

Das Leben wird wieder leichter…

Nierenwärmer – verhindert den Energieverlust im Becken

– Curcuma ist gut für den Darm

– milde Hautpflege – gibt keine zusätzlichen Hautreaktionen

– Hormonyoga (stabilisiert körperlich sehr)

– Glutamat unbedingt meiden – verhindert viele Symptome

– frisch Kochen, keine Fertigprodukte

– Körperliche Bewegung tut sehr gut!

– Pfefferminzöl hilft gegen die Übelkeit

– entspannende CDs genießen und so Streß reduzieren

– Kräuter helfen eine Vielfalt ins Essen zu bringen

– Vitamine & Mineralien ausgleichen – Blutbild machen lassen beim Arzt

Und ich werde natürlich auch jede Menge von meinen Lieblingsrezepten hier veröffentlichen.

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Bild: pitopia


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Hallo Welt!

Hier werde ich in wöchentlichen Artikeln über Erfahrungen mit einer Stoffwechsel-Störung – der Histamin-Intoleranz bloggen.

Los geht’s hier bereist im September.

Wenn Sie einen Gastartikel beizutragen haben, der mit dem Thema zu tun hat, schreiben Sie mich an – ich freue mich darauf. Gerne stelle ich auch Ihr Blog vor. Wichtig ist mir einfach nur ein thematischer Bezug zum Thema Histamin-Intoleranz. Und vor allem ist mir wichtig, dass persönliche Erfahrungen veröffentlicht werden. Bloße Werbung kommt mir hier nicht in die Tüte.

Happy blogging!