Energie und Kraft im Leben

Wissen über Nahrung und mehr…


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Was habe ich entdeckt auf der #veggie&freivon17

Auch wenn ich längst nicht mehr die Einschränkungen habe wie einst ist ein Besuch auf der Messe veggie&freivon für mich nach wie vor von Entdeckerfreude begleitet. Erstaunlich ist, wie unser Gehirn bei dieser Menge an Informationen immer wieder das für sich herausfischt, das relevant – oder nicht relevant ist. Ich habe nachgefragt – das Allergie-Portal war auch bisher auf der Messe präsent – wahrgenommen habe ich es bisher nicht. Sehr nützliche Informationen – zum Beispiel zum Anaphylaktischen Schock. Und das ist nicht die einzige nützliche Info, die dort zusammengetragen wurde. Es scheint mir sehr nützlich – wie so vieles, das von Betroffenen zusammengetragen wurde.

Viele Informationsmaterialien kostenlos

Auf die Größe einer Visitenkarte passen die 15 verbotenen Zutaten bei Zöliakie, das vom Zöliakie-Austausch zusammengestellt wurde. Heute gibt es zwar jede Menge Apps, die einen beim Einkaufen unterstützen – aber was ist einfacher als eine Visitenkarte, bei der ein Akku nicht leer werden kann und die in jede Geldbörse passt? Die zugehörige Gruppe bei Facebook misst über 20.000 Mitglieder, was für eine geballte Kompetenz-Ansammlung? Eine Rezeptesammlung mit Allergiker-Rezepten mit Flohsamenschalen gibt es im Blog von fiberHusk.

Wieviel Energie habe ich?

Die Frage stelle ich mir nicht nur auf der Messe – sondern auch wenn ich den Stecker in die Steckdose stecke. Kühl- und Gefrierschränke benötigen etwa 20 % des gesamten Stroms aus privaten Haushalten. Das war mir nicht bewusst – erfahre ich am Stand von Greenpeace energy – die Aktivisten haben jetzt auch einen alternativen Stromanbieter gegründet. Na dann wird’s höchste Zeit, die Kühltruhe leer zu essen, damit ich sie spätestens im März von der Steckdose nehmen kann.

Und Freunde gab es auch

Für mich ist es schon ganz natürlich und normal, mich vegetarisch zu ernähren. Aber es gibt natürlich auch jede Menge Menschen, die sich nichtmal Gedanken darüber machen. Umso mehr freue ich mich natürlich jedes Mal, andere zu treffen, denen ein nachhaltiger, achtsamer Umgang mit dem eigenen Konsumverhalten ebenso wichtig ist wie mir. Einige, die ich bei der Wildkräuterexkursion kennenlernte waren natürlich auch auf dem Bloggertreffen und auf der Messe unterwegs, so wie Verena von allmydeer. Auch Christine Volm war auf der Messe – leider habe ich ihren Vortrag verpasst – es geht eben auch hier nicht alles unter einen Hut zu bringen. Aber es hat sich gelohnt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Gesammelte Eindrücke von der Messe #veggie&freivon17

Artikel dazu bei Amazon

 

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Foto: Shivani Vogt (cc)
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Morgen geht es auf die #veggiefreivon17

Sie läuft schon seit heute – die #veggiefreivon17. Morgen bin ich mit dabei, deshalb habe ich mir Gedanken dazu gemacht, wie ich mit viel Kraft durch die Messe gehen kann. Zum einen habe ich beschlossen, dieses Mal einen Trolley mitzunehmen, um die Einkäufe nicht mehr tragen, sondern fahren zu können. Zum anderen habe ich einige Lösungen gefunden, die ich in meinem anderen Blog geteilt habe.


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Zuckerhunger – meine Erfahrung

Diese Woche machte ich eine sehr interessante Erfahrung. Seit langer Zeit hatte ich mal wieder einen Hunger, den ich kaum stillen konnte. Nachmittags musste ich mir Eis kaufen, ebenso wie einen Schokoriegel (meingott, die werden ja über die Jahre immer kleiner – weil ich die letzten Jahre keine mehr kaufte bemerkte ich das gar nicht) und eine Butterbrezel. Heutzutage brauche ich das nicht – ich esse meine Hauptmahlzeiten, vielleicht ein oder zwei Stück Schokolade nach dem Essen und ich bin vollkommen zufrieden.

Dieses unstillbare Verlangen

Früher hatte ich das täglich – dieses Verlangen von innen heraus, sofort etwas Süßes essen zu müssen – eine manifestierte Sucht. Von einem Tag auf den anderen war dieses Verlangen jedoch verschwunden. Langsam verstehe ich zum einen wie dies entstand – und auch wie es wieder verschwinden konnte.

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Früchte schmecken sehr lecker mit Wildkräutern und Blüten.

Frühstück mit Freunden

Normalerweise frühstücke ich zu Hause. Am Mittwoch traf ich mich mal wieder zum Frühstück für Selbständige beim Bäcker. Einen leckeren Cappuccino und zwei Croissants genehmigte ich mir. Mein Mittagessen hat mir mein Liebster gekocht – ich nehme es gerne mit zur Arbeit, weil ich Essen das mit Liebe zubereitet ist einfach noch am besten vertrage. Ich ging wieder an die Arbeit, führte Gespräche mit Patientinnen und Patienten, die in der Klinik stationär sind. Dann gab es einen Zeitpunkt, zu dem konnte ich an nichts anderes mehr denken als: Essen! Essen, essen, Essen, Schokolade, Eis, sofort, sofort, sofort, sofort! Und ich genehmigte es mir – was war nur passiert?

Meine Erklärung

Zu Hause angekommen erzählte ich es meinem Liebsten. „Das Frühstück, was hattest Du zum Frühstück?“ Klar, das Frühstück! Normalerweise frühstücke ich Reis oder Hirse mit warmem Obst oder eine schöne Gemüsesuppe. Das sind Gewohnheiten, die ich immer noch beibehalten habe aus der Zeit, in der ich nichts anderes vertragen konnte. Mittlerweile kann ich Süßes wieder essen, aber ich fühle mich wohler wenn ich zum Frühstück darauf verzichte. Offenbar kann der Genuss von Weißmehl und Zucker zum Frühstück (oder auch zu anderen Zeitpunkten des Tages) genossen, Heißhunger auf noch mehr davon auslösen. So klar hatte ich das bisher nicht erfahren.

Und meine Konsequenz?

Jetzt hab eich meine eigene Erfahrung gemacht – und kann Konsequenzen ziehen. Seit es mir wieder besser geht, konnte ich wieder mehr Zucker zu mir nehmen – aber ich werde das jetzt ganz dosiert machen – es tut mir einfach nicht gut. Seit diesem Croissant-Frühstück habe ich natürlich wieder mein Früchte-Frühstück genossen – und jeglicher Heißhunger blieb aus. Ich denke nachmittags nichtmal an Schokolade, ein Eis oder sonstige Süßigkeiten. Ich bin vollkommen zufrieden mit mir selbst. Ich kann ein Stück Schokolade essen – oder es auch lassen – ganz wie mir beliebt. Verteufeln muss man ihn ja nicht gleich.

Was ist so schlimm am Zucker?

Das waren immer meine Gedanken, wenn ich irgendwo das Wort „Zuckersucht“ gelesen habe. Bis ich draufkam, dass meine Schmerzen manchmal von Zucker ausgelöst wurden. Als mir klar wurde, dass der Blutzuckerspiegel bzw. der Insulinspiegel in direktem Zusammenhang mit dem Streßhormon Cortisol stand, wurde mir einiges klarer. Als ich dann noch erfuhr, dass Cortisol die Empfindlichkeit der Zellen für Insulin herabsetzen kann, wurde es noch klarer für mich: Der Körper schreit nach immer mehr Nahrung, nach immer mehr Zucker sobald ein gewisser Pegel mal überschritten wurde – der Körper verhungert obwohl er genügend Nahrung aufnimmt. Deshalb so wenig Süßes wie möglich – das ist mein Entschluss. Was mir zudem guttut sind meine zwei Fasten-Wochen im Jahr, eine im Frühjahr und eine im Herbst. Da kann sich der Stoffwechsel wieder erholen von allem, was ihn aus dem Lot brachte die Wochen davor.

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Bild: Shivani Vogt, geb. Allgaier (cc)


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Was gab’s auf der #veggiefreivon16 in Stuttgart?

Viel Zeit hatte ich nicht für die Messe – dieses Mal reichte es nicht, in mehreren Hallen img_3286präsent zu sein – ich wollte mich auf Halle 9 beschränken. Zwei Stunden bevor die Türen schließen ist es leicht, die Messe zu betreten – die Massen sind bereits in den Hallen und es gibt keine Warteschlangen mehr.

Menschenmassen überall

Es ist gar nicht so leicht, zur Halle 9 vorzudringen – die Gänge sind voll, jeder strömt seinem Ziel entgegen. Jeder trägt volle Taschen mit sich, Kinder quängeln, kaum einer wirkt entspannt und glücklich.

Zuerst treffe ich einen alten Bekannten

Zwei Mal war ich bereits dabei und habe jedes Mal habe ich etwas Neues kennen gelernt. Zunächst begegne ich dem Pfiffikus – der Gemüsebrühe, auf die ich schwöre. Zum Messepreis nehme ich einen Nachfüllpack mit. Nach wie vor ist es die einzige Instant-Brühe, die mein Körper verträgt. Vertrieben wird das verträgliche Fertigprodukt von einem Verein – der Hersteller hat längst keine Zeit mehr dafür. Und das Geheimnis? Das ist wie bei fas allem der „Content“, die guten Zutaten – sonst nichts. Mein Körper zeigt mir ja, dass es stimmt.

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Das Glück ist immer „jetzt“

Das nächste worüber ich stolpere ist glutenfreies Bier. Ich nehme gleich einen Sixpack mit – für die Party am Abend. Und ein Test ist natürlich obligatorisch. Tatsächlich bleibt die Müdigkeit aus, die ich sonst erlebe wenn ich ein Bierchen schlürfe. Das merke ich mir. Wie war noch die Brauerei? Neumarktes Lammsbräu. Glutenfrei – und Bio ist es auch noch. Wie toll ist das denn?

Einige Weine testen wir dann. Ein wenig war ich irritiert darüber, dass Winzer vegane Weine kreieren, ohne sich selber vegan zu ernähren und persönlich dahinter zu stehen. Als leidenschaftliche Gärtnerin interessiert mich dann natürlich auch, ob gespritzt wird oder nicht. Ja, wird. Oh – das geht auch anders wie ich weiß. Offenbar nicht – Biobetriebe würden sogar noch mehr spritzen als die

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Die Knödel aus Südtirol waren lecker – und verträglich.

Konventionellen. Biowinzer müssen mit Kontaktmitteln arbeiten, die dann aber vom Regen weggewaschen werden. An dieser Fragestellung werde ich mal dranbleiben. Dabei weiss ich von Biobetrieben in Österreich, die sogar dem Feuerbrand den Garaus machen konnten – und das nur mit den richtigen Bakterien – mit Effektiven Mikroorganismen. Aber das ist ein ganz anderes Thema – zurück zur Messe. Spaß hatte ich auch mit den Jungs vom Stand eines Heilpraktikers, der für seine Patienten, die unter Histamin-Intoleranz leiden extra Produkte entwickelte. Hier erstand ich leckere Hanf-Aufstriche. Tolle Idee, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei den mir bekannten und bevorzugten Chiron-Produkten (weil regional) immer noch besser.

Kein Schwein hat was dagegen

Natürlich darf Veganz auf so einer Messer nicht fehlen. Im Imbiß-Mobil gibt es tierleidfreies Essen und am Stand jede Menge vegane Süßigkeiten. Natürlich probiere ich

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Schonmal von einem Schwein überholt worden?

vegane Schokolade, beim Geschmack scheiden sich oft die Geister. Was ich teste kann sich schmecken lassen, das merke ich mir. Das riesige Schwein, das mir dann im Weg steht hat natürlich meine ganze Aufmerksamkeit. Es wirbt für die „Vegan Taste Week“ der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt. Dort kannst Du Dich in eine Email-Liste eintragen lassen und unter fachkundiger Anleitung für eine Woche vegan leben. Wenn es Dir damit gut geht, welche Konsequenzen das dann wohl hat? Das Schwein fasziniert mich. Wie das wohl ist, wenn auf der Autobahn eine Sau mit 100 Sachen an einem vorbeizieht? Das große Tier ist viel unterwegs, es ist ca. 150 Tage im Jahr auf der Straße. Auf jeden Fall lohnt es sich, bei der Stiftung vorbeizusehen, dort gibt es viele tolle Projekte.

 

Mein Fazit: lohnenswert. Über alles, was ich entdeckte kann ich nicht bloggen – das ist zuviel. Bei den Kochshows war ich nicht dabei, das war sicher sehr interessant. Was wichtig ist: ich hatte keine Symptome von dem was ich auf der Messe getestet habe. Mich überzeugt jedes Mal wieder von neuem die Kreativität, die Menschen an den Tag legen wenn sie eine Lösung brauchen zu einem Problem. Die Messe ist sehr inspirierend.

Und: Dieses Jahr reichte es aufgrund von Terminen wieder nicht. Aber: Nächstes Jahr bin ich endlich mit dabei auf dem Bloggertreffen, das nehme ich mir ganz fest vor.

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Heilen mit Nahrungsmitteln?

Seit Jahren schon mache ich jetzt die Erfahrung, dass meine Nahrung auch mein Befinden beeinflusst. „Mit Ernährung läßt sich so viel erreichen. Aber nur wenige wissen das – und noch viel weniger nutzen diese Chance.“ Das ist ein Zitat eines der Ernährungsdocs. Das sind Ärzte, die montags beim NDR um 21 Uhr auf Sendung sind. Anzutreffen sind sie auf dem Boot – auf der „Hausboot-Praxis“.  Die „Docs“ Anne Fleck, Matthias Riedl und Jörn Klasen,  zeigen wie sie allein mit gezielten Ernährungsstrategien Symptome deutlich verbessern und Krankheiten sogar heilen.

Bei welchen Beschwerden gibt es Hilfe?

Die Liste ist vielfältig. Sie reicht nicht von A-Z, sondern von A-W

Die zugehörigen Rezepte kann jeder beim NDR nachlesen.  Außerdem im Blog „Happy Mahlzeit„. Hier findest Du eine Sammlung von allen – hoffentlich stimmt das – Kochsendungen im TV. Und zum Glück auch die Rezepte der Ernährungs-Docs. Hier ist die Liste von den Kategorien, in die diese eingeteilt sind:

Die Konsultation bei den drei Ärzten vom Boot gibt es entweder beim NDR montags um 21 Uhr. Die Videos sind auch jeweils in der Mediathek zugänglich – oder bei youtube. Neugierig wie so ein Arztbesuch aussieht?

Ich wäre ja neugierig, was die Ärzte mir raten würden – schade, dass sie so weit entfernt von mir sind. Mich haben die Ernährungsdocs aber inspiriert, einen Gastroenterologen aufzusuchen, der die Spur einer Fettleber verfolgt. Die Symptome deuten in die beschriebene Richtung: Leberdruck, Zuckerstoffwechsel gestört, besseres Befinden bei lowcarb-Ernährung. Da bleibe ich erstmal dran. Falls Du Dir eine Sendung der Docs ansehen möchtest, in der Mediathek kannst Du auswählen, welche Du Dir ansehen möchtest.

Warst Du schonmal bei einem Ernährungsdoc?

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Histamin-Intoleranz und die Leber

Jetzt komme ich mir langsam vor wie eine Detektivin. Die Fakten reihen sich wie Perlen an einer Kette und geben eine schöne harmonische Ausstrahlung – alles ergibt endlich Sinn. Schon seit ich diese Symptome habe bin ich überzeugt – auch wenn mein Arzt mich in meinem Optimismus nicht unterstützt  – dass ich die Lösung dafür finde. Schon oft dachte, ich „jetzt hab ich’s!“ und dann hat es sich doch nur wieder als eine Wochen oder zwei-Wochen Erleichterung herausgestellt.

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Alkohol wird schlecht vertragen bei HI – ein Zeichen, dass die Leber an ihrer Grenze ist?

Aber jetzt hab‘ ich’s!

Oder doch nicht? Wir werden sehen. Was ich gefunden habe? Dieses Mal bin ich der Leber auf der Spur. Ausgelöst wurde meine neue Spurensuche durch einen Post in der Facebook-Gruppe Nebennierenschwäche Deutschland. Dort berichtete ein Mitglied, dass ein Heilpraktiker eine Methode anwendet, bei der die Spätfolgen von EBV behandelt werden. Die Kommentare sprachen in der Übersetzung alle von „Elektro-Akupunktur nach Voll“. EBV = EAV? Da stimmt doch etwas nicht! Ich fing also an zu googeln – und wo landete ich? Auf der Seite von Henning Müller-Burzler. In einer aktualisierten Fassung von Ende November 2015 (also hochaktuell) beschreibt er die Therapie und Selbstbehandlung einer chronischen Virus-, Bakterien- und Parasitenbehandlung. Natürlich meint EBV den Ebstein-Barr-Virus und nicht die EAV.

Ist das die Lösung?

Ich vertiefte mich in die Lektüre und stelle fest, dass es exakt auf mich zutrifft. In der Pubertät hatte ich chronisch rezidivierende Mandelentzündungen, die vom Hausarzt durch ständige Antibiotikatherapie behandelt wurde. Das wahr wohl eine nicht erkannte Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus, mein Hausarzt hat mich also falsch behandelt. Meine Lymphknoten waren ständig angeschwollen – das spricht ebenfalls dafür – an mehr Symptome kann ich mich von damals jedoch nicht erinnern. Irgendwann hatte ich dann Ruhe damit – allerdings fing dann meine Haut an, zu jucken. Ständig litt ich an Ekzemen, Röschenflechten und schuppender Kopfhaut. Schuppenschampoo war machtlos dagegen. Ich gab auf. Bei einer Gesundheitsmesse lies ich mit ca. 20 Jahren eine Irisdiagnose machen – ich bekam den Rat, meine Leberwerte überprüfen zu lassen, da diese gar nicht gut ausschaue. Gleich beim übernächsten Stand gab es die Gelegenheit dazu – doch die Untersuchung ergab keinen auffälligen Befund. Damit hatte ich die Irisdiagnose als Fehldiagnose abgetan.

Es sollte lange dauern, bis neue Symptome dazukamen

Ich vertrug nach der Rückkehr von einer Reise nach Indien plötzlich kein Fleisch mehr – eine Histamin-Intoleranz wie ich herausfand. Die Symptome: Kopfschmerz, Hautunreinheiten, Verdauungsbeschwerden, Verspannungen, Muskel- und Gelenkschmerz, Schlafstörungen, totale Erschöpfung, Schwierigkeiten mir Sachverhalte zu merken und meine Konzentration war miserabel, ich reagierte auf verschiedenste Substanzen hypersensibel – auch bei solchen Sachen wie Lippenstift oder die Farb-Tönung meiner Haare. Mittlerweile sind nach über zehn Jahren die schlimmsten Zeiten vorbei, die starken Symptome habe ich durch eine kohlenhydratarme Kost und die Entgiftung von Aluminium recht gut im Griff – aber ich kann mich immer noch nicht normal ernähren – bin immer noch abhängig von der richtigen Nahrung.

Das nächste Experiment

Schon oft probierte ich alle möglichen Mittelchen aus und hatte oft Erfolg – ich habe jeweils einen Artikel hier geschrieben. Nach dem Durchstöbern der Seiten, die Henning Müller-Burzler für die Selbstanwendung frei veröffentlicht entschied ich, ein weiteres Mittelchen auszutesten – eine Kombination aus 7 verschiedenen Nährstoffen: Vitamin C, Vitamin E, Coenzym Q10, Beta-Carotin, Zink, Kupfer und Selen. Es gibt natürlich noch vieles weiteres zu beachten – das beschreibt er alles auf seiner Homepage.

Am Sonntag bestellt – am Dienstag geliefert

Heute nehme ich die dritte Dosis. Was Müller-Burzler schreibt stimmt – es gibt zu Beginn Entgiftungsreaktionen: Kopfschmerz und Übelkeit in meinem Fall. Außerdem waren am ersten Tag meine Mandeln angeschwollen und schmerzten leicht – nach ca. 6 Stunden war das aber wieder vorüber. Außerdem spüre ich öfters Schmerzen in den Eierstöcken – das hatte ich schon wieder vergessen, auch die letzten Jahre litt ich oft darunter. Deswegen ist es wichtig, die Kombination langsam aufzudosieren. Aber was soll ich sagen? Außer diesen unangenehmen Nebenwirkungen – oder soll ich sagen: Wirkungsbeweisen – merke ich auch schon die ersten Verbesserungen. Ich wache energiegeladen und mit diesem wertvollen „das Leben ist geil“ Gefühl um 5 Uhr morgens auf – vor dem Wecker. So kann es weiter gehen.

Wie wirkt die denkbar einfache Therapie?

Müller-Burzler geht davon aus, dass eine Infektion mit EBV oder anderen Viren, Bakterien, Parasiten nicht nur akut – sondern auch chronisch verlaufen kann. Vor allem die Leber ist dann überfordert und das Immunsystem kann sich nicht adäquat dagegen wehren. Wenn diese jedoch mit den  beschriebenen Vitalstoffen unterstützt wird, ist das Immunsystem unter bestimmten Bedingungen (die er alle auf seiner Homepage beschreibt) fähig, sich gegen die Eindringlinge zu wehren. Unter optimalen Bedingungen hat sich der Körper nach 5 Wochen wieder regeneriert und nach weiteren Wochen sind die Vitalstoff-Depots in der Leber wieder aufgefüllt – sodass diese wieder gewappnet ist für neue Aufgaben.

Für heute schließt sich der Kreis

Heute lese ich nun in eben dieser Facebook-Gruppe, dass jemand auf der Spur ist, dass die Leber eine ganz große Bedeutung habe was das Hormonsystem anbelangt. Die ganzen Allergie- und Autoimmunerkrankungen stehen ja im Zusammenhang mit einem nicht funktionierendem Hormonsystem. Die Spur mit der Leber könnte also stimmen – schließlich sind auch bei mir die Hormondrüsen ausser Rand und Band wenn ich mich falsch ernähre: Bauchspeicheldrüse, Nebennieren und die Eierstöcke sind ziemlich dysreguliert. Ich schreibe weiter was ich erlebe und herausfinde. Und Henning Müller-Burzler macht das auch – er hat offenbar schon ein neues Buch geplant. Darauf bin ich sehr gespannt – ebenso wie darauf was Du damit für Erfahrungen machst! Schreibe mir gerne einen Kommentar.

Bücher von Müller-Burzler bei Amazon:

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Woher kommt eine Aluminium-Vergiftung?

Nachdem es nun endlich amtlich ist – ich habe eine Aluminiumvergiftung – frage ich mich natürlich: „Woher kommt so etwas?“ Einige Quellen habe ich schon ausfindig gemacht – vielleicht gibt es ja auch noch mehr davon?

Hierin kann Aluminium enthalten sein:

  • Trinkwässern (hier wird es zum Entfernen der Schlierenbildung und Mikroorganismen eingesetzt)
  • Tafelsalz (Streuhilfe)
  • Medikamente (vor allem Magensäuremittel, aber auch Schmerzmittel)
  • Industriell gefertigter Käse (jetzt weiß ich warum ich seit Jahren keinen Schmelzkäse mehr vertrug)
  • Geschirr aus Aluminium und Folie für den Haushalt (deswegen darin vor allem keine sauren Speisen aufbewahren und diese schon gar nicht erhitzen)
  • Getränkedosen oder Konserven
  • Kaffeekapseln (Kaffee ist sauer und das Wasser wird heiß durchgepresst, wodurch Sie einen aluminiumversuchten Kaffee trinken).
  • industriell hergestellte Babynahrung
  • Chemtrails – und falls es die nicht gibt und alles nur eine Verschwörungstheorie ist gilt das zumindest für die „Wetterflieger“ – Flugzeuge, die Chemikalien ausbringen, damit Niederschläge nicht zu Hagel werden sondern als Regen abgehen (z.B. über großen Autofirmen, damit die hunderte fertig produzierten Autos nicht vom Hagel beschädigt werden.)
  • Lebensmittel, die in Aluminiumtanks gesammelt oder verarbeitet werden und vor allem diese, die sauer sind (das Bundesamt für Risikobewertung warnt davor)
  • Fertigbackwaren, Backmischungen, gebleichtes Mehl, Waffeln, farbige Süßigkeiten, Vanillepulver,
  • Körperpflegemittel (Deo, Sonnenpflege, Zahnpasta, Make-ups, Lotionen)
  • Heilerde kann Aluminium enthalten (als oxid)
  • In Impfstoffen wird durch Aluminium und Quecksilber die Immunreaktion angeregt.
  • Puderförmige Lebensmittel als Rieselhilfe (Milch, Kaffee, Suppenpulver)
  • Getränke, die aus der Flasche getrunken werden – hier besteht zusätzlich die Gefahr, sich mit Phtalaten zu vergiften.
  • Lebensmittelzusatzstoffe E173, E520, E521-E522-E523, E541, E554-E555-E556-E559 (Farbstoffe, Antikoagulantien, Lebensmittel auf der Basis von Hühnereiweiß, Genussmittel)

Es gibt Hinweise, dass die Zufuhr von Zitronensäure die Aufnahme von Aluminium in den Körper und Gehirn fördert – ich habe mich mal umgesehen, das ist ja fast überall drin. Jetzt verstehe ich noch mehr, dass ich nur noch ganz, ganz unbehandelte Lebensmittel vertrug! Mit der Zitronensäure (die ja so harmlos klingt) transportieren wir die Gifte dann also noch ins Gehirn – und wir fragen uns, woher plötzlich die vielen dementen alten Menschen kommen?

Vorsicht - nicht nur Pilze sind giftig!

Vorsicht – nicht nur Pilze sind giftig!

Bei Bewusst-vegan-froh habe ich die meiste Information zu Aluminium gefunden und es gibt dort auch noch umfassendere Informationen zu folgenden weiteren Themen:

  • Gewinnung von Aluminium,
  • Zusammenhang mit Brustkrebs, Alzheimer, Allergien
  • Vermeidung von Aluminium
  • Ausleitung von Aluminium – wozu auch gehört viel zu trinken und viel Geduld zu haben!

Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass ich vergiftet werde – jetzt weiß ich, dass ich mich selber vergiftet habe, ohne zu wissen wodurch. Mir scheint durch die Komplexität des Themas, dass es gar nicht so leicht sein wird, meinen Körper von diesem Einfluß wieder zu regenerieren – aber das was mir möglich ist, tue ich dafür.

Wie sieht mein persönlicher Entgiftungs-Plan aus?

Die wichtigste Maßnahme ist: Gifte eliminieren. Vieles habe ich ja lange schon nicht mehr vertragen – es gab aber noch alles mögliche, was Aluminium enthalten könnte. Was ich mir als erstes angeschafft habe ist ein Wasserfilter. Eine Osmose-Anlage – und zwar ein modernes Teil – keins bei dem für einen Liter Wasser zwei den Bach runter gehen. Was ich für die Entgiftung einnehme ist morgens vor dem Frühstück ein Braunalgen-Präparat. Diese sind sanfter zu dosieren als die vielfach gepriesenen Chlorella-Algen – und müssen auch nicht so hoch dosiert werden wie bei Chlorella oft beschrieben – es geht ganz sanft. Dadurch werden die Gifte aus dem Gewebe mobilisiert. Abends nehme ich dann auch vor dem Essen einen Komplex aus verschiedenen Aminosäuren – diese binden die Giftstoffe, dass sie nicht unendlich im Körper kreisen und ihn zusätzlich schwächen weil sie darin verbleiben. So werden sie ausgeleitet. Außerdem trinke ich morgens und abends jeweils einen Esslöffel voll Organisches Silizium. Damit leitet schließlich auch der Körper Aluminium aus – mit der Folge dass Haut, Bänder und Knochen schwach werden (dazu zählen auch die Blutgefäße – was dann niedrigen Blutdruck macht – jetzt weiß ich endlich warum ich plötzlich so niedrigen Blutdruck hatte!!!). Es erklärt mir auch, warum ich einen Bänderriss bekomme – einfach nur durch übertreten des Fußes (Der Arzt sagte: „Ach, das hat ausgereicht?“) Außerdem trinke ich über den Tag verteilt zwei Tassen Miso-Suppe – auch diese ist bekannt dafür, dass sie Giftstoffe ausleitet. Mein Essen bereite ich weiterhin mit frischem Kurkuma zu – das soll Giftstoffe binden und stärkt außerdem die Leber.
Zu meiner Vermeidungs-Strategie gehört auch, dass ich zur Körperpflege nur noch Produkte von Ringana verwende – die sind garantiert ohne schädliche Zusatzstoffe, weil zu 100 % aus natürlichen Zutaten – außerdem vegan. Diese Woche habe ich schon einen Menschen sagen hören: „Wenn ich jemanden vergiften wollte, dann würde ich das über die Haut machen – über den Magen ist das viel zu unzuverlässig.“

Warum nehme ich auch etwas gegen Schwermetalle ein?

Wenn es bei mir offenbar nur eine Aluminium-Belastung ist, warum nehme ich dann nicht nur einfach Silizium ein, sondern auch Braunalgen und Miso – womit man Schwermetalle ausleiten kann? Außer der hohen Aluminium-Belastung wurde in meinen Zellen auch eine hohe Quecksilber- und auch Blei-Belastung gemessen. Die Quecksilber-Belastung ist deshalb sehr bedenklich, weil sie andere Belastungen um ein vielfaches verschlimmern kann. Wer sich umfassend darüber informieren möchte, der lese den sehr gehaltvollen Artikel im Blog von Symptome.ch Die Empfehlung lautet, dass bei neurologischen Erkrankungen immer auf eine Aluminiumvergiftung geprüft werden sollte – und das lag bei meiner Migräne ja vor.

Und was ist das Resultat?

Vom Ergebnis der Entgiftung war ich schon in der ersten Woche begeistert – wer unter HIT leidet, dem muss ich nichts über die Konsistenz seiner Ausscheidung sagen. Ich sage nur soviel: Mein Stuhlgang ist dunkel, wohlgeformt und verursacht keinerlei besondere Aufmerksamkeit den ganzen Tag und auch die Nacht über. Offenbar verursachten die Gifte eine Blockade sowohl der Galle, als auch der Bauchspeicheldrüse. Denn seit ich die Präparate nehme brauche ich nicht mehr kohlenhydratarm zu essen – ich vertrage wieder Kohlenhydrate in größeren Mengen. Auf einer Fortbildung habe ich gleich mal übertrieben: mehrere Tassen Kaffee, Zimtschnecken (endlich mal wieder – lecker!), beim Italiener ein Glas Wein, Pizza und Pasta so wie es mir lieb war – was für eine neue Freiheit. Das Beste jedoch ist: Ich steh morgens um 5:30 Uhr auf, um noch vor der Arbeit Yoga zu machen – ich kann es selber noch kaum glauben. Und noch unglaublicher: ich wache schon vor dem Wecker auf und bin fit, ausgeschlafen und voller Tatendrang. Traumhaft. Das war für mich noch vor Wochen undenkbar.

Und die Konsequenz der neuen Freiheit?

Ich wartete schon darauf, dass sich ein Schmerzanfall einstellt – der kam nicht. Dafür merkte ich nach zwei Tagen, dass ich heillos übersäuert bin. Also doch wieder aufs Essen achten – so wie vorher werde ich mich wohl nie wieder ernähren – aber meine neue Freiheit schon in angenehmen Zügen geniessen. Jetzt bin ich ganz neugierig, ob jemand neben mir auch solche tollen Erfahrungen gemacht hat was Entgiftung angeht.

Und wer hilft wenn Du unter schweren Symptomen leidest?

Wer nicht auf eigene Faust entgiften möchte – dazu zählen zum Beispiel Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen wie z.B. Multiple Sklerose – der wendet sich am besten an den Fachmann. Dieser ist zum Beispiel Peter Jennrich, Direktor der internationalen Gesellschaft für Metalltoxikologen und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Ärztegesellschaft für klinische Metalltoxikologie. In den verlinkten Seiten gibt es noch mehr Informationen dazu und auch Listen mit Ärzten, die eine Ausleitung professionell begleiten.

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