Energie und Kraft im Leben

Wissen über Nahrung und mehr…


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Zuckerhunger – meine Erfahrung

Diese Woche machte ich eine sehr interessante Erfahrung. Seit langer Zeit hatte ich mal wieder einen Hunger, den ich kaum stillen konnte. Nachmittags musste ich mir Eis kaufen, ebenso wie einen Schokoriegel (meingott, die werden ja über die Jahre immer kleiner – weil ich die letzten Jahre keine mehr kaufte bemerkte ich das gar nicht) und eine Butterbrezel. Heutzutage brauche ich das nicht – ich esse meine Hauptmahlzeiten, vielleicht ein oder zwei Stück Schokolade nach dem Essen und ich bin vollkommen zufrieden.

Dieses unstillbare Verlangen

Früher hatte ich das täglich – dieses Verlangen von innen heraus, sofort etwas Süßes essen zu müssen – eine manifestierte Sucht. Von einem Tag auf den anderen war dieses Verlangen jedoch verschwunden. Langsam verstehe ich zum einen wie dies entstand – und auch wie es wieder verschwinden konnte.

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Früchte schmecken sehr lecker mit Wildkräutern und Blüten.

Frühstück mit Freunden

Normalerweise frühstücke ich zu Hause. Am Mittwoch traf ich mich mal wieder zum Frühstück für Selbständige beim Bäcker. Einen leckeren Cappuccino und zwei Croissants genehmigte ich mir. Mein Mittagessen hat mir mein Liebster gekocht – ich nehme es gerne mit zur Arbeit, weil ich Essen das mit Liebe zubereitet ist einfach noch am besten vertrage. Ich ging wieder an die Arbeit, führte Gespräche mit Patientinnen und Patienten, die in der Klinik stationär sind. Dann gab es einen Zeitpunkt, zu dem konnte ich an nichts anderes mehr denken als: Essen! Essen, essen, Essen, Schokolade, Eis, sofort, sofort, sofort, sofort! Und ich genehmigte es mir – was war nur passiert?

Meine Erklärung

Zu Hause angekommen erzählte ich es meinem Liebsten. „Das Frühstück, was hattest Du zum Frühstück?“ Klar, das Frühstück! Normalerweise frühstücke ich Reis oder Hirse mit warmem Obst oder eine schöne Gemüsesuppe. Das sind Gewohnheiten, die ich immer noch beibehalten habe aus der Zeit, in der ich nichts anderes vertragen konnte. Mittlerweile kann ich Süßes wieder essen, aber ich fühle mich wohler wenn ich zum Frühstück darauf verzichte. Offenbar kann der Genuss von Weißmehl und Zucker zum Frühstück (oder auch zu anderen Zeitpunkten des Tages) genossen, Heißhunger auf noch mehr davon auslösen. So klar hatte ich das bisher nicht erfahren.

Und meine Konsequenz?

Jetzt hab eich meine eigene Erfahrung gemacht – und kann Konsequenzen ziehen. Seit es mir wieder besser geht, konnte ich wieder mehr Zucker zu mir nehmen – aber ich werde das jetzt ganz dosiert machen – es tut mir einfach nicht gut. Seit diesem Croissant-Frühstück habe ich natürlich wieder mein Früchte-Frühstück genossen – und jeglicher Heißhunger blieb aus. Ich denke nachmittags nichtmal an Schokolade, ein Eis oder sonstige Süßigkeiten. Ich bin vollkommen zufrieden mit mir selbst. Ich kann ein Stück Schokolade essen – oder es auch lassen – ganz wie mir beliebt. Verteufeln muss man ihn ja nicht gleich.

Was ist so schlimm am Zucker?

Das waren immer meine Gedanken, wenn ich irgendwo das Wort „Zuckersucht“ gelesen habe. Bis ich draufkam, dass meine Schmerzen manchmal von Zucker ausgelöst wurden. Als mir klar wurde, dass der Blutzuckerspiegel bzw. der Insulinspiegel in direktem Zusammenhang mit dem Streßhormon Cortisol stand, wurde mir einiges klarer. Als ich dann noch erfuhr, dass Cortisol die Empfindlichkeit der Zellen für Insulin herabsetzen kann, wurde es noch klarer für mich: Der Körper schreit nach immer mehr Nahrung, nach immer mehr Zucker sobald ein gewisser Pegel mal überschritten wurde – der Körper verhungert obwohl er genügend Nahrung aufnimmt. Deshalb so wenig Süßes wie möglich – das ist mein Entschluss. Was mir zudem guttut sind meine zwei Fasten-Wochen im Jahr, eine im Frühjahr und eine im Herbst. Da kann sich der Stoffwechsel wieder erholen von allem, was ihn aus dem Lot brachte die Wochen davor.

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Bild: Shivani Vogt, geb. Allgaier (cc)


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Der „schwierige Patient“ mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeit

Eben schrieb ich einer Kollegin, die sich in einer Email-Liste Intervision (Unterstützung von KollegInnen) geholt hatte. Es gibt um einen „schwierigen Fall“. Natürlich stehe ich unter Schweigepflicht und darf inhaltlich davon nichts hier veröffentlichen.

Viele Behandler sind mit den Patienten überfordert

Es ging ja nicht nur mir selber so – ich lese ja täglich in den Foren oder Facebook-Gruppen, dass Patienten, die von Histamin-Intoleranz oder andern Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten betroffen sind, sich von Ärzten oder anderen Behandeln wie Psychotherapeuten gänzlich unverstanden vorkommen. Was ich im Folgenden schreibe, trifft nicht nur auf Patienten mit NMI zu, sondern auch auf diejenigen, die unter neurologischen Symptomen leiden oder unter Problemen mit dem Immunsystem usw.

Woran könnte das liegen?

Ganz langsam verstehe ich die Ursachen, es sind aus meiner Sicht mehrere. Und diese habe ich der Kollegin geschrieben. In meinem Organismus ist zuviel Aluminium. Ich bin geimpft – in einer Sitzung mit BodyTalkSystem kam die Aluminiumbelastung aus dieser Impfung als Mit-Ursache für meinen desolaten gesundheitlichen Zustand zutage. Das sagt auch die Messung vom Oligoscan. Was Aluminium mit Körper und Psyche macht hat Bert Ehgartner sehr gut recherchiert. In seinem Institut Al-ex gibt es viele Informationen zu Aluminium, auch einen Film, den er produzierte. Bei Al-ex gibt es auch einen Text, der einen Hinweis gibt aus Aluminium-Belastung. Ich empfehle zusätzlich eine Messung mit dem Oligoscan. Ich selber habe ausserdem eine hohe Blei- und auch Qecksilberbelastung.
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Ein Entwicklungstrauma kann der Nervensystem starr machen – diese Starre kann aber auch wieder „schmelzen“.

Und wenn eine Belastung besteht?

Falls eine Belastung mit Leicht- oder Schwermetallen gemessen wird ist es Zeit, jemanden aufzusuchen, der sich mit der Ausleitung auskennt.  Es ist erwiesen, dass Leicht- und Schwermetalle Nervenschädigungen verursachen. Manche behaupten, diese seien irreversibel – sind sie auch – aber nur bedingt. Denn es gibt ein Nahrungsergänzungsmittel, das geschädigte Nervenzellen – bedingt zwar, aber dennoch – reparieren kann: Alpha-Liponsäure! Auf Selbstbehandlung sollte jeder verzichten, denn es wird sicherlich nicht ausreichen, nur damit zu behandeln, die Mittel sind komplexer, die nötig sind. Meist geht es darum, eine ganze Flut an Belastungen auszuleiten.
Woher kommt die Vergiftung?
Das erste was mein damaliger Hausarzt machte war die Diagnostik von HPU, die positiv war. Erst jetzt verstehe ich, was es damit auf sich hat. Noch ist diese Stoffwechselstörung unverstanden.  Leitsymptome können sein die weissen Flecken auf den Fingernägeln (Zinkmangel) bzw. das Fehlen von Träumen in der Nacht. HPU ist eine Entgiftungsblockade, der Körper verbraucht verschiedene Vitalstoffe, die dann zur Entgiftung von Schadstoffen nicht mehr zur Verfügung stehen. Diese Blockade kann von nur zwei Praxen deutschlandweit mit komplexen Therapiemethoden behoben werden – ich ging einen anderen Weg. Wenn es mir wieder ganz gut geht, werde ich die Diagnostik wiederholen – und bin jetzt schon neugierig auf das Ergebnis.
Aus meiner Erfahrung sitzt das Gift auch im Kopf!
 Wenn Schwermetalle im Körper sind, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es auch „Gift“ im Kopf gibt. Mit Hilfe von BodyTalkSystem wurden bei mir etliche Blockaden gelöst, die auf der Ebene des Reptilien-Gehirns entstanden waren. Ich fühlte mich nach den Behandlungen jeweils wie ein neuer Mensch – nach und nach bekam ich wieder Zugang zu meinem vollen Potenzial. Und ich spüre, dass es noch nicht ganz abgeschlossen ist.  Mittlerweile habe zwei Therapieverfahren gefunden, die mir halfen, damit klar zu kommen. Das ist zum einen
– BodyTalkSystem (ein Verfahren, das jeder lernen kann und über das ich hier schon einiges geschrieben habe) und zum anderen
NARM – Neuroaffektives Regulationsmodell (ein Therapieverfahren, das auf Somatic Experience nach P. Levine aufbaut und somit nur für Psychotherapeuten zugänglich ist)
Ein Schlüssel für ganz vieles
Beide Verfahren beruhen auf der Polyvagal-Theorie von Steven Porges. Darum ging e auch im vorherigen Artikel. Diese Theorie hat mittlerweile meine gesamte Arbeit verändert. Sie hat mir auch den Schlüssel in die Hand gegeben, meine Migräne zu verstehen und auszuheilen. Ich bin noch nicht anfallsfrei, aber ich kann Anfälle abfangen wenn ich merke, dass sie im Anmarsch sind. Dass dies möglich ist, hatte ich gar nicht zu hoffen gewagt.
Wie erkenne ich, ob das auf mich zutrifft?
Wer sich hiermit näher beschäftigen sollte, hat in den ersten Lebensjahren entweder Schocktraumen oder Entwicklungstraumen erlebt. Ein Nervensystem, das diesem Stress ständig ausgesetzt ist, entwickelt eine Entgiftungsblockade (HPU / KPU). Du müsstest dann auch recht „therapieresistent“ sein, will heissen, andere sagen über Dich, Du seist „immun“ gegen Psychotherapie, Empathie erreicht Dich nicht. Dein Nervensystem ist so im Schock / Dissoziation / Kampf / Flucht gefangen, dass es einfach nicht erreichbar ist („reden hilft nicht“).
Was hilft dann?
Es hilft aus meiner Erfahrung,  mit den Methoden der beiden oben genannten Verfahren zu arbeiten. Vielleicht gibt es ja noch mehr davon, ich kenne derzeit nur diese beiden.
Meine Empfehlung für Dich:
1. Bevor Du mit Trauer-Arbeit um Dein verlorenes Leben beginnst und Dich auf Krankheitsverarbeitung einlässt, frage Deinen Arzt oder Heilpraktiker, einen HPU/KPU-Test mit Dir zu machen.
2. Mache einen Schwermetall-Test, ich empfehle den Oligoscan.
3. Beschäftige Dich mit der Polyvagal-Theorie von Steven Porges
4. Suche Dir jemanden, der Dich mit BodyTalkSystem oder mit NARM unterstützt. Auf den oben verlinkten Seiten befinden sich jeweils auch Therapeutenlisten, auch für den deutschprachigen Raum.
5. Beschäftige Dich damit, wie Du in der Zwischenzeit Deine Symptome so gering wie möglich halten kannst – über meine Erfahrung damit habe ich hier schon zig Artikel verfasst. Du musst herausfinden, was Dir persönlich hilft – denn jede Erkrankung ist anders.
Wünsche Dir viel Erfolg, wieder Lebensqualität für Dich zu erobern.
Artikel dazu bei Amazon:

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Bild: Shivani Allgaier (cc)


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Buchtipp: Das Histaminbuch das Dein Leben leichter macht

Nicht dass es nicht schon viele davon gäbe – Bücher über und zu Histamin-Intoleranz. Ich möchte heute noch eines vorstellen: „Histaminintoleranz – der Wegweiser im Umgang mit Deiner Unverträglichkeit“.  Die Autorin lebt in Berlin, leidet selber unter Histamin-Intoleranz, ist mittlerweile als Gesundheitscoach tätig und hat im Mai ihr Buch dazu herausgebracht. Sie heisst Nora Hodeige. Es steckt voller Informationen zum Thema Histamin, Histamin-Intoleranz und wie das Leben damit leichter sein kann.

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Brotzeit beim Wandern

Die letzten Schmerzanfälle konnte ich abfangen

Mir geht es unterdessen immer besser. Die letzten drei, vier Schmerzanfälle konnte ich erfolgreich abfangen. Seit mehreren Wochen bin ich schmerzfrei. Und dabei kenne ich es noch so gut, dieses Gefühl – wenn der Schmerz von hinten den Kopf hochsteigt, die Übelkeit den unausweichlichen Schmerzanfall ankündigt, die Zeit die zu ertragen ist, durch nichts aufzuhalten, durch nichts zu mildern. Drei Tage meines Lebens wieder vom Schmerz geraubt.

Soll das jetzt vorbei sein? Kann ich dem trauen?

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Hefezopf mit Marmelade

Die letzten Anfälle habe ich kommen spüren. Dadurch, dass ich dem dahinter stehenden Mechanismus durchschaut habe, konnte ich aus dem bisherigen Geschehen aussteigen – mich förmlich gegen den Schmerz entscheiden. Wenn ich hier jetzt schreibe was ich die letzten Tage gegessen habe – Du wirst es nicht glauben: Spaghetti mit Tomatensoße, Unmengen an Brot (selbst gebacken und mit Bergkäse!!! belegt), weil ein jeder Wanderer braucht eine ordentliche Jause.  Hefezopf habe ich gegessen und jede Menge mehr an für mich die letzten Monate und Jahre verbotenen Lebensmittel. Was für eine Freiheit. Zudem war ich verreist-eine lange Zeit wäre das für mich aufgrund des Essens schlicht unmöglich gewesen, einige Tage in die Berge zu fahren. Jetzt habe ich gelernt: Das Gift sitzt eben auch im Kopf – aber darüber schreibe ich ein anderes Mal – zurück zum Buch von Nora.

Was haben wir gemeinsam?

Wie ich die Zeilen von Nora lese merke ich: wir haben einiges gemeinsam. Sie hatte auch eine Histamin-Intoleranz und sie ist sie beinahe losgeworden. Diese Nahrungsmittel-Intoleranz hat sie einiges gelehrt. Das kann ich von mir auch sagen – und wie. Um mein Wissen darum, wie es leichter wird schreibe ich ja diesen Blog. Eigentlich hatte ich vor, ein Buch zu schreiben – nun brauche ich diese Zeit gar nicht zu investieren – denn Nora hat das ja schon für mich übernommen. Toll!

Noch eine Gemeinsamkeit

Nicht nur die Krankheit scheint uns zu verbinden – sondern auch unsere Werte und was uns im Leben wichtig ist. Ich kann bei jeder Seite des Buches nur „Ja“ sagen. So auch bei dem, was Nora als unsere wahre Bestimmung ansieht: Glücklich, gesund und „ich selbst“ sein. Ja, ja, ja!

Was steht im Buch?

Du erfährst einiges zu Histamin an sich, über den Einfluss auf den Schlaf-Wach-Rhythmus, über die Geschichte von Histamin, über die Aufgaben im Körper, Ursachen, Symptome und Behandlung einer Histamin-Intoleranz, Du erfährst was Histamin mit Hormonen zu tun hat und mit Schwangerschaft, was die Unterschiede sind zur Mastzellaktivierungserkrankung, alles was in diesem Zusammenhang über Lebensmittel nützlich ist. Sie hat ein ganzes Kapitel zu Streß geschrieben – dass er sowohl Auslöser, aber auch Verstärker der Unverträglichkeit sein kann. Weil die Migräne so eine zentrale Rolle spielt bei HIT widmete sie ihr ein ganzes Kapitel im Buch. Du erfährst einiges über Anti-Histaminika, Nahrungsergänzungsmittel, Probiotika und natürlich vieles über Darmbakterien. Last but nur least beschreibt sie wie angekündigt natürlich noch ihre ganz eigene Geschichte.

Wie kommst Du an das Buch?

Zunächst noch meine Antwort auf die Frage: „Warum gerade dieses Buch?“ Weil aus der Erfahrung heraus geschrieben ist, aus persönlicher Erfahrung – und die Autorin das Herz am rechten Fleck hat. Und wo bekommst Du es? Gehe auf Nora’s Seite * – dort sind alle Versionen zugänglich. Zunächst war es als pdf erschienen, mittlerweile ist es auch als E-Publikation und auch in gedruckter Version erhältlich. Ich kann das Buch aus ganzen Herzen empfehlen – und bin neugierig über Deinen eigenen Weg, Deine eigene Geschichte zur Histamin-Intoleranz und wie Du sie überwunden hast. Vor allem möchte ich Hoffnung machen – es ist möglich. Nora und ich sind lebende Beweise dafür. Schreibe gerne hier einen Kommentar, ich freue mich drauf!

Anderes Buch von Nora bei Amazon:

 

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Bilder: Shivani Allgaier (cc)


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Histamin-Intoleranz und BodyTalkSystem

Nachdem sich mein Befinden während der letzten Monate sukzessive verbesserte, brauchte ich eine Weile, bis ich diese Veränderung der richtigen Ursache zuschreiben konnte. Ich weiß, dass es anderen auch so geht – die Intervention ist so unscheinbar und sieht so einfach aus, dass es schier unmöglich scheint, es habe etwas mit einer frappierenden Veränderung zu tun. Viele, die BodyTalkSystem anwenden und auch solche, die damit balanciert wurden bestätigten mir das gleichermaßen – dass es ihnen genauso erging.

Körperliche Entlastung

Je mehr Stress sich aus meinem Körper löst, desto weniger Beschwerden habe ich im Rücken. Die Schmerzen im unteren Rücken spüre ich nur noch ganz, ganz selten. Wenn ich aufwache, fühlt sich der Bereich weich und geschmeidig an – früher musste ich mich oft erst langsam im Bett bewegen, um den Schmerz zu lösen und den Bereich beweglich zu machen. Der Schmerz in meiner linken Schulter ist mittlerweile sogar ganz verschwunden. Meine Organe sind weniger anfällig für „Störungen“ in Form von Funktionseinschränkung – sprich die Verdauung funktioniert viel, viel besser. Die Beweglichkeit in meinem Becken ist leicht und frei, die Blockade ist verschwunden.

Psychische Verwandlung

Zunächst war die Veränderung auf der Erlebens-Ebene sehr unangenehm. Vielfältige Gefühle gewitterten durch meinen Körper: Angst, Schuld, Scham, Wut und Ekel besuchten mich sowohl tagsüber, als auch nachts. Auch wenn es sehr unangenehm war merkte ich sehr bald, dass sich der Körper dadurch offenbar entspannte. Ich vertraute einfach dem was da geschah und lies es geschehen. Ich lies die Gefühle auftauchen – sie verschwanden auch wieder. Es gelang mir, ruhig zu bleiben und nicht zusätzlich noch einen Gefühls-Angst-Kreislauf aufzubauen. Die Entspannung, die sich daraus ergab zeigte mir erst, wieviel Stress in Form von unverarbeiteten Gefühlen in meinem System gefangen waren.

Und wie finde ich jemanden, der das anwendet?

Warum sich meine Beschwerden durch die BodyTalk-Sitzungen sehr stark verbessert hatten, war mir klar: Den ganzen Stress hatte mein Körper im sogenannten Reptiliengehirn festgehalten. Da ich auch in BodyTalkSystem ausgebildet bin, werde ich auch in Zukunft die Übungen in den Alltag einbauen können, damit sich das Streß-Erleben nicht wieder im Körper manifestieren kann. Auch Du kannst davon profitieren. Auf der Seite der IBA findest Du Praktitioner, die in Deiner Nähe tätig sind. Ich werde von Jutta Blumhagen in der Praxis Blumhagen begleitet. Ich kann sie wirklich sehr empfehlen. Der Vorteil einer BodyTalkSystem Balance liegt daran, dass diese auch über die Distanz stattfinden kann. Es lohnt sich also, Kontakt mit der Praxis Blumhagen aufzunehmen, auch wenn Du weiter weg wohnst. In einem Access-Kurs kannst Du die beschriebenen Übungen auch für Deinen Alltag erlernen..

Hier Bücher über BodyTalkSystem bei Amazon:

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Und es bewegt sich doch – automatisch weniger Stress

Mit verbundenen Augen stehe ich in der Pyramide. Der Rhythmus der Musik treibt mir Bewegung in die Knochen. In meinem Inneren ist einiges los – an mir ziehen Situationen vorbei, in denen ich ausgegrenzt, vertrieben, ausgeschlossen, nicht dazugehören darf, alleine auf mich gestellt bin – ich sehe eine schlimme Szene nach der anderen. Es sind nicht wirklich Bilder, die ich sehe, es sind Ahnungen – jedoch spüre ich ganz genau die unangenehmen Gefühle von Hilflosigkeit, Starre, Wut, Trauer und Angst.

Warum bin ich krank? Warum bin ich blockiert?

Ich befinde mich im Trancetanz auf der SummerCelebration von Veit Lindau im Hotel Sonnenstrahl in Kißlegg im Raum Pyramide. Die Woche steht unter dem Motto „Evolution der Liebe“. Zwei Mal täglich hält Veit einen „Erlebnisvortrag“, außerdem gibt es viele Workshops und auch die Möglichkeit, Einzelsitzungen zu buchen. Endlich mal wieder jemand, der es versteht, das Ebenen-Modell wie ich es bei Ken Wilber kennen gelernt habe, lebendig und anschaulich rüberzubringen. Wer Interesse daran hat, der findet mehr dazu im Online-Kurs. Heute ist Trancetanz. Man könne mit einer Fragestellung in den Trancetanz gehen – die Antwort komme jedoch meist nicht so wie erwartet,  erläutert Veit Lindau. Ich hatte mir gewünscht zu erfahren, warum ich die letzten Jahre eine Arbeitsblockade hatte und mein Körper krank ist.

Was sich da zeigt hatte ich nicht erwartet

Die Wahrnehmungen kenne ich nicht aus diesem Leben. Es könnten Erlebnisse aus früheren Leben sein – es sind so viele – eins reicht nicht, um das alles unterzubringen was ich wahrnehme. Ein wenig denke ich noch darüber nach und vergesse es dann wieder. Was haben diese Bilder mit meiner Frage und meinem Leben zu tun? Und was kann ich tun, damit sich etwas ändert?

Wie soll eine Veränderung vor sich gehen?

Wie schon so oft in meinem Leben kam die Antwort wenn ich mich gar nicht mehr um die Frage kümmerte. Ich bin im Human Trust gelandet. Schon lange ist mir klar, dass es in meiner Kindheit einige ungünstige Umstände gab, die Grundbedürfnisse frustrierten. Laut dem Gehirnforscher Gerald Hüther sind die beiden Wichtigsten: Dazugehören und über sich hinauswachsen. Wachsen konnte ich gut, habe Wissen aufgesogen und viel gelernt. Aber ich hatte noch nie so richtig das Gefühl, dazuzugehören. Immer habe ich mich gefragt warum das so ist und habe mich mächtig angestrengt, um dabei zu sein – wo auch immer. Gleichzeitig schien mein Unterbewusstsein jedoch insgeheim dagegen zu arbeiten. Egal was ich plante, es hatte schon immer  ein As im Ärmel, das mich wieder spüren lies, dass ich eben nicht dazugehöre. Manchmal war das wirklich so – und manchmal kam es mir nur so vor.

Und wie kam es dazu?

Wer eine Situation verändern möchte tut gut daran zu verstehen wie er da hingelangen konnte wo er sich jetzt befindet. Heute weiss ich, warum ich mich nicht zugehörig fühlen konnte. Man kann es mit Erlebnissen aus früheren Leben erklären wie im Trancetanz wahrgenommen – ich habe aber die Überzeugung, dass man alles was ein menschlicher Körper an Symptomen produziert mit Ereignissen aus diesem Leben erklären kann.

Ich bin auf dem Bauernhof aufgewachsen und die Stimmung in der Familie war ziemlich feindselig. Meine Mutter wurde von meiner Großmutter nicht akzeptiert und offen abgelehnt, mein Vater stand in entscheidenden Situationen nicht zu ihr. Es gab Streit von morgens bis abends und ich mitten drin. Arbeit und Streit und ich mitten drin. Jetzt dämmert es mir: Im Streß-Modus kann ein Gehirn ja gar keine Empathie empfinden – wie soll denn da ein Gefühl von Zugehörigkeit vermittelt oder empfunden werden? Ich bekam also zwei Botschaften: Du gehörst zu uns (schließlich war ich ja dabei), aber meine Gefühle sagten ständig etwas anderes. Und das war wohl eine unlösbarer Widerspruch für ein kleines Gehirnchen, ich konnte mich einfach nicht zugehörig fühlen.

Und plötzlich glaube ich mir

Wenn ich auf meine Vergangenheit schaue, hatte ich immer das Gefühl, dass ich mich anstrengen musste, um dazuzugehören. Plötzlich habe ich ein anderes Gefühl dazu. Wenn ich daran denke, dann ist der Satz: „Aber ich habe mich durchgesetzt.“ jetzt richtig – so in dem Sinne „die Umstände waren hart, aber ich bin stärker.“ Und die Arbeitsblockade hat mich nicht mehr total im Griff.

Und wie kam die Veränderung?

In gewisser Weise ist es so geschehen wie ich es mir immer gewünscht habe – als Nebeneffekt:
Ich bin Teil einer starken Gemeinschaft geworden, in der ich die Sicherheit habe, dass ich mich so zeigen kann wie ich bin. Ich habe dort die Sicherheit, dass authentisch auf mich reagiert wird – entsprechend von Werten, die auch meine sind. Falls ich mich selber nicht zeigen möchte, dann kann ich miterleben wie andere das tun. Ich sauge die Empathie und die Wertschätzung auf, die dort gelebt werden. Genau das scheint die Sicherheit zu bieten, die mein ganzes System braucht, um Klarheit über diese Zusammenhänge zu haben und schließlich alte Verhaltensmuster und alte emotionale Verschaltungen zu entrümpeln und durch brauchbare Neue zu ersetzen. Und ich fühle mich zugehörig. Die Illusion von ausgeschlossen fühlen ist immer weniger vorhanden.

Kostprobe gefällig?

Was sich bei mir getan hat ist vor allem beim Ansehen der Beziehungslounge passiert. Diese hier ist öffentlich – die meisten finden im geschützten Rahmen innerhalb der Community statt:

Beziehungslounge – dort konnte ich einfach durch Zuschauen tief in mir aufsaugen wie es „normal“ funktioniert und Altes wurde ganz automatisch entrümpelt und durch Neues ersetzt.

So eine Veränderung auch für Dich?

Jetzt habe ich viel über mich geschrieben. Wenn Du bis hier gelesen hast, scheint es Dich irgendwie zu berühren. Ich möchte Dich gerne für den Human Trust gewinnen. Über das Beschriebene hinaus gibt es nämlich noch viel mehr – was ich beschrieben habe ist nebenher passiert. Was genau hier geboten ist, das erklärt dieses Video.

 

Veit Lindau erklärt es Dir so:

Ich bin natürlich nicht in den HT gegangen, weil ich diese Veränderung anstrebte – das hat sich beiläufig ergeben. Was ich hier wollte ist Unterstützung für meine Selbständigkeit – und da werde ich weiter dran bleiben.

Ja, ich interessiere mich für den Human Trust!

Bis zum 15. Januar 2016 gibt es 10 % Reduktion und Du kannst die Community für 14 Tage kostenlos testen.

Wie ein Teil meines Gewinns bisher aussah, das habe ich oben beschrieben. Der wird für mich sicher noch weiter gehen – und was Du gewinnen kannst, darauf wäre ich neugierig…

Bücher von Veit bei Amazon:


 

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Woher kommt eine Aluminium-Vergiftung?

Nachdem es nun endlich amtlich ist – ich habe eine Aluminiumvergiftung – frage ich mich natürlich: „Woher kommt so etwas?“ Einige Quellen habe ich schon ausfindig gemacht – vielleicht gibt es ja auch noch mehr davon?

Hierin kann Aluminium enthalten sein:

  • Trinkwässern (hier wird es zum Entfernen der Schlierenbildung und Mikroorganismen eingesetzt)
  • Tafelsalz (Streuhilfe)
  • Medikamente (vor allem Magensäuremittel, aber auch Schmerzmittel)
  • Industriell gefertigter Käse (jetzt weiß ich warum ich seit Jahren keinen Schmelzkäse mehr vertrug)
  • Geschirr aus Aluminium und Folie für den Haushalt (deswegen darin vor allem keine sauren Speisen aufbewahren und diese schon gar nicht erhitzen)
  • Getränkedosen oder Konserven
  • Kaffeekapseln (Kaffee ist sauer und das Wasser wird heiß durchgepresst, wodurch Sie einen aluminiumversuchten Kaffee trinken).
  • industriell hergestellte Babynahrung
  • Chemtrails – und falls es die nicht gibt und alles nur eine Verschwörungstheorie ist gilt das zumindest für die „Wetterflieger“ – Flugzeuge, die Chemikalien ausbringen, damit Niederschläge nicht zu Hagel werden sondern als Regen abgehen (z.B. über großen Autofirmen, damit die hunderte fertig produzierten Autos nicht vom Hagel beschädigt werden.)
  • Lebensmittel, die in Aluminiumtanks gesammelt oder verarbeitet werden und vor allem diese, die sauer sind (das Bundesamt für Risikobewertung warnt davor)
  • Fertigbackwaren, Backmischungen, gebleichtes Mehl, Waffeln, farbige Süßigkeiten, Vanillepulver,
  • Körperpflegemittel (Deo, Sonnenpflege, Zahnpasta, Make-ups, Lotionen)
  • Heilerde kann Aluminium enthalten (als oxid)
  • In Impfstoffen wird durch Aluminium und Quecksilber die Immunreaktion angeregt.
  • Puderförmige Lebensmittel als Rieselhilfe (Milch, Kaffee, Suppenpulver)
  • Getränke, die aus der Flasche getrunken werden – hier besteht zusätzlich die Gefahr, sich mit Phtalaten zu vergiften.
  • Lebensmittelzusatzstoffe E173, E520, E521-E522-E523, E541, E554-E555-E556-E559 (Farbstoffe, Antikoagulantien, Lebensmittel auf der Basis von Hühnereiweiß, Genussmittel)

Es gibt Hinweise, dass die Zufuhr von Zitronensäure die Aufnahme von Aluminium in den Körper und Gehirn fördert – ich habe mich mal umgesehen, das ist ja fast überall drin. Jetzt verstehe ich noch mehr, dass ich nur noch ganz, ganz unbehandelte Lebensmittel vertrug! Mit der Zitronensäure (die ja so harmlos klingt) transportieren wir die Gifte dann also noch ins Gehirn – und wir fragen uns, woher plötzlich die vielen dementen alten Menschen kommen?

Vorsicht - nicht nur Pilze sind giftig!

Vorsicht – nicht nur Pilze sind giftig!

Bei Bewusst-vegan-froh habe ich die meiste Information zu Aluminium gefunden und es gibt dort auch noch umfassendere Informationen zu folgenden weiteren Themen:

  • Gewinnung von Aluminium,
  • Zusammenhang mit Brustkrebs, Alzheimer, Allergien
  • Vermeidung von Aluminium
  • Ausleitung von Aluminium – wozu auch gehört viel zu trinken und viel Geduld zu haben!

Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass ich vergiftet werde – jetzt weiß ich, dass ich mich selber vergiftet habe, ohne zu wissen wodurch. Mir scheint durch die Komplexität des Themas, dass es gar nicht so leicht sein wird, meinen Körper von diesem Einfluß wieder zu regenerieren – aber das was mir möglich ist, tue ich dafür.

Wie sieht mein persönlicher Entgiftungs-Plan aus?

Die wichtigste Maßnahme ist: Gifte eliminieren. Vieles habe ich ja lange schon nicht mehr vertragen – es gab aber noch alles mögliche, was Aluminium enthalten könnte. Was ich mir als erstes angeschafft habe ist ein Wasserfilter. Eine Osmose-Anlage – und zwar ein modernes Teil – keins bei dem für einen Liter Wasser zwei den Bach runter gehen. Was ich für die Entgiftung einnehme ist morgens vor dem Frühstück ein Braunalgen-Präparat. Diese sind sanfter zu dosieren als die vielfach gepriesenen Chlorella-Algen – und müssen auch nicht so hoch dosiert werden wie bei Chlorella oft beschrieben – es geht ganz sanft. Dadurch werden die Gifte aus dem Gewebe mobilisiert. Abends nehme ich dann auch vor dem Essen einen Komplex aus verschiedenen Aminosäuren – diese binden die Giftstoffe, dass sie nicht unendlich im Körper kreisen und ihn zusätzlich schwächen weil sie darin verbleiben. So werden sie ausgeleitet. Außerdem trinke ich morgens und abends jeweils einen Esslöffel voll Organisches Silizium. Damit leitet schließlich auch der Körper Aluminium aus – mit der Folge dass Haut, Bänder und Knochen schwach werden (dazu zählen auch die Blutgefäße – was dann niedrigen Blutdruck macht – jetzt weiß ich endlich warum ich plötzlich so niedrigen Blutdruck hatte!!!). Es erklärt mir auch, warum ich einen Bänderriss bekomme – einfach nur durch übertreten des Fußes (Der Arzt sagte: „Ach, das hat ausgereicht?“) Außerdem trinke ich über den Tag verteilt zwei Tassen Miso-Suppe – auch diese ist bekannt dafür, dass sie Giftstoffe ausleitet. Mein Essen bereite ich weiterhin mit frischem Kurkuma zu – das soll Giftstoffe binden und stärkt außerdem die Leber.
Zu meiner Vermeidungs-Strategie gehört auch, dass ich zur Körperpflege nur noch Produkte von Ringana verwende – die sind garantiert ohne schädliche Zusatzstoffe, weil zu 100 % aus natürlichen Zutaten – außerdem vegan. Diese Woche habe ich schon einen Menschen sagen hören: „Wenn ich jemanden vergiften wollte, dann würde ich das über die Haut machen – über den Magen ist das viel zu unzuverlässig.“

Warum nehme ich auch etwas gegen Schwermetalle ein?

Wenn es bei mir offenbar nur eine Aluminium-Belastung ist, warum nehme ich dann nicht nur einfach Silizium ein, sondern auch Braunalgen und Miso – womit man Schwermetalle ausleiten kann? Außer der hohen Aluminium-Belastung wurde in meinen Zellen auch eine hohe Quecksilber- und auch Blei-Belastung gemessen. Die Quecksilber-Belastung ist deshalb sehr bedenklich, weil sie andere Belastungen um ein vielfaches verschlimmern kann. Wer sich umfassend darüber informieren möchte, der lese den sehr gehaltvollen Artikel im Blog von Symptome.ch Die Empfehlung lautet, dass bei neurologischen Erkrankungen immer auf eine Aluminiumvergiftung geprüft werden sollte – und das lag bei meiner Migräne ja vor.

Und was ist das Resultat?

Vom Ergebnis der Entgiftung war ich schon in der ersten Woche begeistert – wer unter HIT leidet, dem muss ich nichts über die Konsistenz seiner Ausscheidung sagen. Ich sage nur soviel: Mein Stuhlgang ist dunkel, wohlgeformt und verursacht keinerlei besondere Aufmerksamkeit den ganzen Tag und auch die Nacht über. Offenbar verursachten die Gifte eine Blockade sowohl der Galle, als auch der Bauchspeicheldrüse. Denn seit ich die Präparate nehme brauche ich nicht mehr kohlenhydratarm zu essen – ich vertrage wieder Kohlenhydrate in größeren Mengen. Auf einer Fortbildung habe ich gleich mal übertrieben: mehrere Tassen Kaffee, Zimtschnecken (endlich mal wieder – lecker!), beim Italiener ein Glas Wein, Pizza und Pasta so wie es mir lieb war – was für eine neue Freiheit. Das Beste jedoch ist: Ich steh morgens um 5:30 Uhr auf, um noch vor der Arbeit Yoga zu machen – ich kann es selber noch kaum glauben. Und noch unglaublicher: ich wache schon vor dem Wecker auf und bin fit, ausgeschlafen und voller Tatendrang. Traumhaft. Das war für mich noch vor Wochen undenkbar.

Und die Konsequenz der neuen Freiheit?

Ich wartete schon darauf, dass sich ein Schmerzanfall einstellt – der kam nicht. Dafür merkte ich nach zwei Tagen, dass ich heillos übersäuert bin. Also doch wieder aufs Essen achten – so wie vorher werde ich mich wohl nie wieder ernähren – aber meine neue Freiheit schon in angenehmen Zügen geniessen. Jetzt bin ich ganz neugierig, ob jemand neben mir auch solche tollen Erfahrungen gemacht hat was Entgiftung angeht.

Und wer hilft wenn Du unter schweren Symptomen leidest?

Wer nicht auf eigene Faust entgiften möchte – dazu zählen zum Beispiel Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen wie z.B. Multiple Sklerose – der wendet sich am besten an den Fachmann. Dieser ist zum Beispiel Peter Jennrich, Direktor der internationalen Gesellschaft für Metalltoxikologen und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Ärztegesellschaft für klinische Metalltoxikologie. In den verlinkten Seiten gibt es noch mehr Informationen dazu und auch Listen mit Ärzten, die eine Ausleitung professionell begleiten.

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Wo bekomme ich Informationen zu einer Histamin-Intoleranz?

Ich schreibe hier über meine Erfahrungen im Umgang mit meiner Nahrungsmittel-Intoleranz. Ich bekomme viele Rückmeldungen zu meinen Artikeln. Mittlerweile geht es mir sehr gut – ich kann vieles wieder essen. Du merkst sicher auch, dass meine Artikel in immer größerem zeitlichen Abstand erscheinen. Mir ist wichtig zu sagen, dass was ich schreibe meine eigenen Erfahrungen darstellt.

Anbau im Garten kann sehr viel Freude machen.

Ich kann nicht wissen, was Dir hilft.

Jede Nahrungsmittel-Intoleranz ist individuell – bei jedem hilft auch individuell etwas anderes. Auch wenn einiges für Dich hilfreich sein kann was meine Erfahrung ist – könnte es genauso sein, dass es Dir gar nicht weiter hilft.

Was dann?

In jedem Fall empfehle ich Dir, eine Selbsthilfegruppe zu finden. Vor Ort gibt es sicherlich auch einige. Am sinnvollsten ist es jedoch, Dich mit Betroffenen online auszutauschen. Ich habe die besten Erfahrungen gemacht mit einer Gruppe bei facebook. Auch zu anderen Themen bin ich dort aktiv – muss jedoch sagen, dass die Herzlichkeit und Offenheit in der Histaminintoleranz – Selbsthilfegruppe wirklich außergewöhnlich ist. Es gibt Informationen, emotionale Unterstützung, Hilfe beim Auswerten von Testergebnissen, Hilfe zum Finden eines Arztes oder Heilpraktikers und ganz vieles mehr. Auf jeden Fall nur ganz selten unangenehme Kommunikation. Es ist eine Gruppe, die ich sehr empfehlen kann. Ein Nachteil dieser Gruppe ist, dass die Beiträge tagesaktuell gelesen werden können – was älter ist rutscht schnell aus dem Aufmerksamkeitsfokus.

Wo gibt es dann konstante Information?

Aus diesem Grund hat sich ein Mitglied der Gruppe – Frank – entschieden ein Forum zu starten. Er hat dafür auch einen Hippen Namen gefunden. Ich bin ganz begeistert davon: Hi-lfe – also Hilfe für HI – Hilfe für Betroffene von Histamin-Intoleranz

An diese beiden Stellen kannst Du Dich jederzeit wenden – es gibt nicht nur Informationen – sondern auch wertschätzenden Austausch. Und genau dieser Respekt, die Herzlichkeit und die Wertschätzung ist ja so wichtig heutzutage.

Viel Spaß und Erhellung dort!