Energie und Kraft im Leben

Wissen über Nahrung und mehr…


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Woher kommt eine Aluminium-Vergiftung?

Nachdem es nun endlich amtlich ist – ich habe eine Aluminiumvergiftung – frage ich mich natürlich: „Woher kommt so etwas?“ Einige Quellen habe ich schon ausfindig gemacht – vielleicht gibt es ja auch noch mehr davon?

Hierin kann Aluminium enthalten sein:

  • Trinkwässern (hier wird es zum Entfernen der Schlierenbildung und Mikroorganismen eingesetzt)
  • Tafelsalz (Streuhilfe)
  • Medikamente (vor allem Magensäuremittel, aber auch Schmerzmittel)
  • Industriell gefertigter Käse (jetzt weiß ich warum ich seit Jahren keinen Schmelzkäse mehr vertrug)
  • Geschirr aus Aluminium und Folie für den Haushalt (deswegen darin vor allem keine sauren Speisen aufbewahren und diese schon gar nicht erhitzen)
  • Getränkedosen oder Konserven
  • Kaffeekapseln (Kaffee ist sauer und das Wasser wird heiß durchgepresst, wodurch Sie einen aluminiumversuchten Kaffee trinken).
  • industriell hergestellte Babynahrung
  • Chemtrails – und falls es die nicht gibt und alles nur eine Verschwörungstheorie ist gilt das zumindest für die „Wetterflieger“ – Flugzeuge, die Chemikalien ausbringen, damit Niederschläge nicht zu Hagel werden sondern als Regen abgehen (z.B. über großen Autofirmen, damit die hunderte fertig produzierten Autos nicht vom Hagel beschädigt werden.)
  • Lebensmittel, die in Aluminiumtanks gesammelt oder verarbeitet werden und vor allem diese, die sauer sind (das Bundesamt für Risikobewertung warnt davor)
  • Fertigbackwaren, Backmischungen, gebleichtes Mehl, Waffeln, farbige Süßigkeiten, Vanillepulver,
  • Körperpflegemittel (Deo, Sonnenpflege, Zahnpasta, Make-ups, Lotionen)
  • Heilerde kann Aluminium enthalten (als oxid)
  • In Impfstoffen wird durch Aluminium und Quecksilber die Immunreaktion angeregt.
  • Puderförmige Lebensmittel als Rieselhilfe (Milch, Kaffee, Suppenpulver)
  • Getränke, die aus der Flasche getrunken werden – hier besteht zusätzlich die Gefahr, sich mit Phtalaten zu vergiften.
  • Lebensmittelzusatzstoffe E173, E520, E521-E522-E523, E541, E554-E555-E556-E559 (Farbstoffe, Antikoagulantien, Lebensmittel auf der Basis von Hühnereiweiß, Genussmittel)

Es gibt Hinweise, dass die Zufuhr von Zitronensäure die Aufnahme von Aluminium in den Körper und Gehirn fördert – ich habe mich mal umgesehen, das ist ja fast überall drin. Jetzt verstehe ich noch mehr, dass ich nur noch ganz, ganz unbehandelte Lebensmittel vertrug! Mit der Zitronensäure (die ja so harmlos klingt) transportieren wir die Gifte dann also noch ins Gehirn – und wir fragen uns, woher plötzlich die vielen dementen alten Menschen kommen?

Vorsicht - nicht nur Pilze sind giftig!

Vorsicht – nicht nur Pilze sind giftig!

Bei Bewusst-vegan-froh habe ich die meiste Information zu Aluminium gefunden und es gibt dort auch noch umfassendere Informationen zu folgenden weiteren Themen:

  • Gewinnung von Aluminium,
  • Zusammenhang mit Brustkrebs, Alzheimer, Allergien
  • Vermeidung von Aluminium
  • Ausleitung von Aluminium – wozu auch gehört viel zu trinken und viel Geduld zu haben!

Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass ich vergiftet werde – jetzt weiß ich, dass ich mich selber vergiftet habe, ohne zu wissen wodurch. Mir scheint durch die Komplexität des Themas, dass es gar nicht so leicht sein wird, meinen Körper von diesem Einfluß wieder zu regenerieren – aber das was mir möglich ist, tue ich dafür.

Wie sieht mein persönlicher Entgiftungs-Plan aus?

Die wichtigste Maßnahme ist: Gifte eliminieren. Vieles habe ich ja lange schon nicht mehr vertragen – es gab aber noch alles mögliche, was Aluminium enthalten könnte. Was ich mir als erstes angeschafft habe ist ein Wasserfilter. Eine Osmose-Anlage – und zwar ein modernes Teil – keins bei dem für einen Liter Wasser zwei den Bach runter gehen. Was ich für die Entgiftung einnehme ist morgens vor dem Frühstück ein Braunalgen-Präparat. Diese sind sanfter zu dosieren als die vielfach gepriesenen Chlorella-Algen – und müssen auch nicht so hoch dosiert werden wie bei Chlorella oft beschrieben – es geht ganz sanft. Dadurch werden die Gifte aus dem Gewebe mobilisiert. Abends nehme ich dann auch vor dem Essen einen Komplex aus verschiedenen Aminosäuren – diese binden die Giftstoffe, dass sie nicht unendlich im Körper kreisen und ihn zusätzlich schwächen weil sie darin verbleiben. So werden sie ausgeleitet. Außerdem trinke ich morgens und abends jeweils einen Esslöffel voll Organisches Silizium. Damit leitet schließlich auch der Körper Aluminium aus – mit der Folge dass Haut, Bänder und Knochen schwach werden (dazu zählen auch die Blutgefäße – was dann niedrigen Blutdruck macht – jetzt weiß ich endlich warum ich plötzlich so niedrigen Blutdruck hatte!!!). Es erklärt mir auch, warum ich einen Bänderriss bekomme – einfach nur durch übertreten des Fußes (Der Arzt sagte: „Ach, das hat ausgereicht?“) Außerdem trinke ich über den Tag verteilt zwei Tassen Miso-Suppe – auch diese ist bekannt dafür, dass sie Giftstoffe ausleitet. Mein Essen bereite ich weiterhin mit frischem Kurkuma zu – das soll Giftstoffe binden und stärkt außerdem die Leber.
Zu meiner Vermeidungs-Strategie gehört auch, dass ich zur Körperpflege nur noch Produkte von Ringana verwende – die sind garantiert ohne schädliche Zusatzstoffe, weil zu 100 % aus natürlichen Zutaten – außerdem vegan. Diese Woche habe ich schon einen Menschen sagen hören: „Wenn ich jemanden vergiften wollte, dann würde ich das über die Haut machen – über den Magen ist das viel zu unzuverlässig.“

Warum nehme ich auch etwas gegen Schwermetalle ein?

Wenn es bei mir offenbar nur eine Aluminium-Belastung ist, warum nehme ich dann nicht nur einfach Silizium ein, sondern auch Braunalgen und Miso – womit man Schwermetalle ausleiten kann? Außer der hohen Aluminium-Belastung wurde in meinen Zellen auch eine hohe Quecksilber- und auch Blei-Belastung gemessen. Die Quecksilber-Belastung ist deshalb sehr bedenklich, weil sie andere Belastungen um ein vielfaches verschlimmern kann. Wer sich umfassend darüber informieren möchte, der lese den sehr gehaltvollen Artikel im Blog von Symptome.ch Die Empfehlung lautet, dass bei neurologischen Erkrankungen immer auf eine Aluminiumvergiftung geprüft werden sollte – und das lag bei meiner Migräne ja vor.

Und was ist das Resultat?

Vom Ergebnis der Entgiftung war ich schon in der ersten Woche begeistert – wer unter HIT leidet, dem muss ich nichts über die Konsistenz seiner Ausscheidung sagen. Ich sage nur soviel: Mein Stuhlgang ist dunkel, wohlgeformt und verursacht keinerlei besondere Aufmerksamkeit den ganzen Tag und auch die Nacht über. Offenbar verursachten die Gifte eine Blockade sowohl der Galle, als auch der Bauchspeicheldrüse. Denn seit ich die Präparate nehme brauche ich nicht mehr kohlenhydratarm zu essen – ich vertrage wieder Kohlenhydrate in größeren Mengen. Auf einer Fortbildung habe ich gleich mal übertrieben: mehrere Tassen Kaffee, Zimtschnecken (endlich mal wieder – lecker!), beim Italiener ein Glas Wein, Pizza und Pasta so wie es mir lieb war – was für eine neue Freiheit. Das Beste jedoch ist: Ich steh morgens um 5:30 Uhr auf, um noch vor der Arbeit Yoga zu machen – ich kann es selber noch kaum glauben. Und noch unglaublicher: ich wache schon vor dem Wecker auf und bin fit, ausgeschlafen und voller Tatendrang. Traumhaft. Das war für mich noch vor Wochen undenkbar.

Und die Konsequenz der neuen Freiheit?

Ich wartete schon darauf, dass sich ein Schmerzanfall einstellt – der kam nicht. Dafür merkte ich nach zwei Tagen, dass ich heillos übersäuert bin. Also doch wieder aufs Essen achten – so wie vorher werde ich mich wohl nie wieder ernähren – aber meine neue Freiheit schon in angenehmen Zügen geniessen. Jetzt bin ich ganz neugierig, ob jemand neben mir auch solche tollen Erfahrungen gemacht hat was Entgiftung angeht.

Und wer hilft wenn Du unter schweren Symptomen leidest?

Wer nicht auf eigene Faust entgiften möchte – dazu zählen zum Beispiel Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen wie z.B. Multiple Sklerose – der wendet sich am besten an den Fachmann. Dieser ist zum Beispiel Peter Jennrich, Direktor der internationalen Gesellschaft für Metalltoxikologen und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Ärztegesellschaft für klinische Metalltoxikologie. In den verlinkten Seiten gibt es noch mehr Informationen dazu und auch Listen mit Ärzten, die eine Ausleitung professionell begleiten.

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Helmkraut-Tee bei Histamin-Intoleranz?

Das erste Mal als ich bemerkte, dass ich auf Tee reagiere war, als ich mich vor einer Reise abends ins Büro setzte, um noch die liegen gebliebenen Arbeiten zu erledigen. Mit dem Glas Schwarztee wollte ich mich warm halten und mir etwas Gutes tun. Mir wurde schwummrig, ich bekam so ein „Widerstandsgefühl“, hatte Druck im Kopf, mir wurde übel und ich hatte Sehstörungen.

Auch andere scheinen auf Schwarztee zu reagieren

getrocknete Brennnessel gibt leckeren Tee

getrocknete Brennnessel gibt leckeren Tee

Diese Symptome hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt immer nur nach dem Essen bekommen. Dass sich auch der Genuss von Tee so auswirken könnte war mir neu. Ich googelte und fand, dass andere auch so extrem auf Tee reagierten. Schwarztee, Grüntee und auch verschiedene Kräutertees scheinen diese und auch andere Symptome produzieren zu können.

Welchen Tee kann man denn nun trinken?

Die Unsicherheit war groß nach dieser Erfahrung und ich beschloss zunächst, auf den Genuss von Tee zu verzichten. Dass Tee auch unterstützend sein kann erfuhr ich vom ayurvedischen Arzt Dr. Rohit in Indien. Er verbot mir Schwarztee und Kaffee – legte mir jedoch vor allem den Genus von Pfefferminztee ganz warm ans Herz. Dieser würde meine Energie herunterkühlen und mich gesundheitlich am meisten unterstützen. Mittlerweile wagte mich mich wieder mehr heran ans Tee trinken. Ich merke, dass ich ziemlich viele Tees vertrage. Am meisten mag ich momentan Tee aus frisch gepflückten Brennessel-Blättern. In der facebook-Gruppe Histaminintoleranz erfuhr ich von einem Tee, der wahre Wunder wirken soll. Das wunderbare Kraut soll dem Körper direkt helfen, Histamin abzubauen.

Darf ich vorstellen: Helmkraut

Die Gattung der Helmkräuter wird zur Familie der Lippenblütler gezählt. Heimtraut heißt auch Baikal Helmkraut und der lateinische Name lautet Scutellaria baicalensis. In der TCM zählt es zu den 50 wichtigsten Kräutern und heißt Huang Qin. Unter anderem wird dem Kraut nachgesagt, dass die Mastzellen weniger Histamin ausschütten – das ist wohl die Erklärung dafür, dass es als entzündungshemmend wirkt? Über die genaue Wirkweise können Sie bei meinem Kollegen René Gräber im Blog Natur Heilt nachlesen. Dem Kraut wird außerdem  nachgesagt, dass es dem Körper hilft, alte Zellen abzubauen und aus dem Körper zu schaffen. Über die Wirkung des Helmkrauts kann ich selber noch nicht berichten – bisher habe ich es noch nicht getestet. Sie können das Kraut entweder bei Amazon bestellen – oder auch in der Apotheke.

Wer mich kennt, der weiß dass ich gerne in der Natur unterwegs bin, um Kräuter selber zu sammeln. Bisher kenne ich das Helmkraut nicht vom selber pflücken. Es liebt kalkarme Böden – deswegen wage ich nicht es hier auf den kalkhaltigen Böden um die Schwäbische Alb herum zu finden. Aber ich bin schon ganz neugierig wann das von mir so begehrte Kräutlein mir mal im Weg herumsteht?

Welchen Tee verträgt Dein Körper?

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Welchen Essig bei Histamin-Intoleranz?

Ich habe aufgehört zu testen nachdem ich feststellte, dass ich einen vertragen kann: den Surol 7 Kräuter Essig von Kühne. Ich möchte hier nochmal betonen, dass ich kein Geld dafür bekomme, dass ich hier Produkte bzw. Verträglichkeiten beschreibe. Es ist wirklich meine authentische Erfahrung was ich in meinen Artikeln wiedergebe.

Für mich war es recht einfach, die Unverträglichkeit von Essig herauszufinden

Der Essig fühlt sich wohl bei den Kräutern - nicht nur im Salat...

Der Essig fühlt sich wohl bei den Kräutern – nicht nur im Salat…

Dass ich Essig eher schlechter vertrage als andere Nahrungsmittel habe ich recht früh schon bemerkt. Es war ein „unwohles“ Gefühl in der Magengegend und ich spürte, dass er mir eher nicht gut tut. Bei so manchem Essig habe ich schon beim Riechen Brechreiz bekommen und zu mir nehmen konnte ich ihn dann gar nicht mehr. So war es mir einfach, nach und nach herauszufinden welcher Essig für mich möglich war. Ich erinnere mich an kein anderes Nahrungs- oder Würzmittel auf das ich in dieser Weise reagierte. Salat habe ich immer gerne gegessen – deshalb war es gar nicht so einfach für mich plötzlich festzustellen, dass ich gar nicht mehr so oft „Lust“ hatte, ihn zu essen. Diese Reaktionen bemerkte ich schon zu einem Zeitpunkt da ich von Histamin-Intoleranz keinen blassen Schimmer hatte. Erst als ich dann später die Erfahrungen von anderen las konnte ich dieses Phänomen dann zuordnen.

Verträglichkeit von Essig bei HI

Essig ist wie Wein oder Parmesan ein Lebensmittel, das sehr viel Histamin enthält. Viele steigen aus diesem Grund um und verwenden Essig-Essenz. In dieser ist kein Histamin enthalten. Jedoch wirkt die Essenz als Liberator für Histamin. Sie sorgt dafür, dass im Körper Histamin ausgeschüttet wird. Von manchen wird aus diesem Grund die Essenz gut vertragen – manche müssen auf beides verzichten.

Und falls ich keinen Essig und auch keine Essig-Essenz vertrage?

Von Jörg Krebber habe ich gelernt, dass Ume Su ein Würzmittel ist, das durchaus Essig ersetzen kann. Ich wäre niemals selber darauf gekommen. Ich habe die Würzsause Ume Su und auch den Essig Ume Su immer vertragen – auch in den Zeiten in denen ich viele Symptome hatte. Anderen wird es wohl nicht so gehen, dann auch Ume Su ist ein Nahrungsmittel, das eine lange Reifezeit besitzt. Warum ich es vertragen konnte kann ich mir nicht erklären – aber ich schreibe ja hier meine Erfahrung.
Ume Su ist ein Produkte, bei dem Ume-Aprikosen milchsauer vergoren werden. Es ist deshalb sehr basisch und unterstützt den Körper deshalb sehr, in ein gesundes Säure-Basen-Gleichgewicht zu kommen. Vielleicht ist das ja der Grund?

Ich hole mir den Essig bei Edeka

Ich hole mir den Essig bei Edeka

Eher weniger Salat tut dem Magen gut

Auch wenn ich den beschriebenen Essig in den schlimmsten Zeiten, in denen ich viele Symptome hatte vertragen konnte, reduzierte ich ihn doch auf ein Mindestmaß. Zwar hatte ich oft Appetit auf Salat und konnte ihn auch vertragen – hatte aber einfach ein unwohles Gefühl im Magen. Ich kann nicht sagen, woran es lag. Von manchen habe ich schon gelesen, dass sie Salatblätter noch nach Stunden wieder erbrochen haben – wobei die übrige Nahrung die sie gegessen hatten nicht mit rückwärts kam. So schlimm war es bei mir zum Glück nie. Aber es könnte eine Erklärung sein, dass es sich nie ganz wohl anfühlte, Salat zu essen. Womöglich braucht der einfach länger, um zu verdauen? Und wenn die Verdauungskraft sowieso nicht so groß ist und dies viel Energie benötigt,  könnte das ja einfach ein Unwohlgefühl auslösen?

Welche Erfahrung hast Du mit dem Essig?

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Blütenbrot der Brotbelag nicht nur bei Histamin-Intoleranz

Seit einiger Zeit bin ich Liebhaberin von Kräutern. Ich genieße alles was ich auf meiner schönen Dachterrasse anbauen kann und vor allem was ich in der freien Natur finde.

Liebliche Rosmarinblüte im April.

Liebliche Rosmarinblüte im April.

Blüten von essbaren Pflanzen

Dass man Blüten essen kann habe ich schon als Kind von meinem Vater gelernt. Ich erinnere mich noch daran, wie er die Blüte vom  Wiesenbocksbart pflückte, sie in den Mund steckte und mir der Atem stockte: das soll essbar sein? Ich glaube, als Kind hatte ich damals sogar Angst, dass es ihm schaden könnte – hatten mir Mutter und Großmutter doch eingebläut, dass ich auf keinen Fall das Grün und die Blüten ihrer sorgsam gepflegten Zierblumen in den Mund stecken sollte. Heute weiß ich, dass auch die Blüten von Veilchen sehr gut genießbar sind. Zumindest hat mir Frau Hespeler von meiner Lieblings-Gärtnerei angeboten, dass ich mir bei Ihnen für besondre Anlässe durchaus einige der bunten Blüten „klauen“ dürfe. Es mache sich einfach gut, für Gäste das Essen als Überraschung mit einer Blüte zu garnieren. Diese seien auch garantiert biologisch gedüngt und sie verbürge sich, dass ich sie essen könne.

Der Duft der Toskana

Niemals hätte ich Rosmarin in Zusammenhang gebracht mit wunderschönen Blüten. Ich kannte früher das Harz-Gewächs mit den duftenden Nadeln nur von den legendären Rosmarin-Kartoffeln. Während der Guru Purnima Celebration mit meinem geliebten Guruji in der Toskana bin ich zum einen im Zauber des Göttlichen, im Zauber des Einssein eingehüllt. Ich verbinde jedoch diese Tage auch immer sofort mit der Erinnerung an den Duft von Lavendel und Rosmarin.

Sobald die Zeremonie und die Feier abgeschlossen sind beginnt eine freudige, ekstatische Party unter freiem Himmel, die Körper bewegen sich voller Freude bis zum Sonnenaufgang. Tanzen eingehüllt in den Duft von Lavendel und Rosmarin. Wie gesagt, von daher kannte ich Rosmarin. Dass er nicht nur wunderbar duftet, sondern auch sehr liebliche Blüten trägt, das weiß ich erst seit ich diese Pflanze auf der Dachterrasse anbaue. In meinem vorigen Garten hatte er wohl nicht so einen schönen Sonnenplatz. Seit ich in dieser Wohnung bin blüht der Rosmarin mit wunderschönen, zart fliederfarbenen Blüten.

Die mache ich mir aufs Brot

Dinkelbrot mit Rosmarinblüten

Dinkelbrot mit Butter und Rosmarinblüten

Ich verziere gerne mein Frühstück mit kleinen Salbei-Blättchen und den Blüten der Kräuter von der Terrasse. Heute früh hatte ich spontan den Impuls, mir die Farbenpracht aufs Butterbrot zu geben. Es sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch noch gut. Oft lese ich in den Gruppen im Internet wo Menschen mit Histamin-Intoleranz sich austauschen die Frage: „Was mache ich mir nur auf’s Brot?“  Wer Brot verträgt kann sich schon glücklich schätzen. Die sonst üblichen Brotaufstriche fallen weg: Fleisch, Wurst – für mich sowieso keine Frage da ich mich vegetarisch ernähre. Frischkäse enthält meist Zusatzstoffe, die unverträglich sind. Hefe-Pasten gehen gar nicht, da ich nach wie vor auf nichts schlimmer reagiere als auf Glutamat und Hefextrakte. Tomaten gehen momentan auch wieder – aber ich esse sie nur ganz selten. Was liegt da näher, als sich das frische Grün und die frischen Blüten aus dem Garten aufs Brot zu legen? Yummie… es duftet fein und schmeckt auch sehr gut.

histaminarm

Falls Du noch nicht weißt was verträglich ist experimentiere lieber nicht mit Brot. Halte erstmal Deine Diät ein und nimm ein Nahrungsmittel nach dem anderen dazu. Greife nicht zu früh zum Brot. Oft besteht gleichzeitig zur Histamin- auch eine Glutenunverträglichkeit oder zu viele Kohlenhydrate sind unverträglich. Deshalb verzichte in dieser Phase lieber erstmal auf Brot. Der Fokus sollte zunächst darauf liegen, den Darm wieder aufzubauen. Ich vertrug am allerbesten Brot aus Dinkel. Heute backe ich mir hin und wieder ein Brot aus Flohsamenschalen – der Laib Brot, der auch mein Leben verändert hat.

Welchen Brotbelag liebst Du?

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Wo kann ich frisches Kurkuma kaufen?

Wo ich mein erstes Kurkuma gekauft habe kann ich gar nicht mehr sagen. Ich sehe mich noch in meiner damaligen Küche stehen, die gelben Knollen schälend. Ich war ganz schön erstaunt, als ich feststellte, dass die Farbe recht hartnäckig ist und nicht mehr von den Fingern abgeht. Ich war eher noch geschockt, als ich feststellte, dass die Farbe auch in allen Textilien haften bleibt. Aber darüber habe ich ja bereits geschrieben – heute weiß ich, dass die Flecken auch wieder herausgehen. Heute schreibe ich meine Erfahrungen wo ich am besten frisches Kurkuma kaufe.

Die tolle gelbe Knolle

Die tolle gelbe Knolle

Bio ist immer meine erste Wahl

Wenn ich die gelbe Knolle kaufe, dann fahre ich in Tübingen zuallererst zum Marktladen am Bahnhof. Dort gab es seit ich mit frischem Kurkuma koche immer welches zu kaufen. Die Knollen stehen direkt neben der Waage in der Obst- und Gemüseabteilung. Manchmal sind einige eher trockene Knollen darunter, die frischeren lassen sich aber immer herauslesen. Manchmal gibt es auch frisches Kurkuma bei denns in Reutlingen – aber oft lassen sie die Knollen ausgehen, wahrscheinlich ist die Nachfrage dort nicht so gut? Im Reformhaus Vitalia habe ich die Knollen noch nie ohne Bestellung angetroffen. Die Mitarbeiter sind jedoch immer so freundlich und bestellen für mich eine Ration mit wenn ich danach frage. Ich kann dort auch anrufen und ich werde zurückgerufen sobald die Ware angekommen ist. Das ist toller Service.

Meine zweite Wahl sind die Frische-Anbieter

Wenn ich bei den Bioläden kein Kurkuma bekomme, dann frage ich bei den Obst- und Gemüsehändlern nach. In Reutlingen in der Markthalle verkauft die Gärtnerei Hespeler immer frische Ware. Dann und wann hatten sie auch schon Kurkuma im Angebot. Falls es mal keines gibt kann ich dort auch anrufen oder vorbeifahren und welches bestellen. Genauso ist es mit dem türkischen Obst- und Gemüsehändler am oberen Ende der Wilhelmstraße. Bei ihm bekomme ich sehr viele frische Sachen, die es anderswo gar nicht gibt – zum Beispiel frisches Koriander-Blatt. Wenn ich dort sage, dass ich gerne frisches Kurkuma hätte, dann bringt er mir welches in der folgenden Woche vom Markt mit. Wer also spontan nirgends frisches Kurkuma findet, für den lohnt es sich – am besten bei den Händlern bei dem er sowieso gerne einkauft – nachzufragen. Die meisten bestellen es gerne.

Und wenn ich niemanden finde, der mir Kurkuma vor Ort verkauft?

Frisches Kurkuma kommt  ins Haus...

Frisches Kurkuma kommt ins Haus mit bringmirbio.de

Wer bei sich vor Ort tatsächlich keine Möglichkeit findet, frisches Kurkuma zu kaufen, dem sei der Bio-Versand www.bringmirbio.de empfohlen. Dieser Anbieter hat außerdem Ideen, die ich sehr toll finde. Sie können dort alle möglichen Pakete und Kisten bestellen. Darin sind dann die Zutaten für ein einzelnes Rezept, z.B. Guacamole, Hessische Grüne Soße oder auch Wraps mit Frischkäse-Spinat-Füllung enthalten. Der Versand bietet auch Familienkisten mit Obst, Gemüse und Salat. Die Menge errechnet sich an der Anzahl der Personen im Haushalt. Speziell für Berufstätige gibt es Büroobst zu bestellen. Auch hier orientiert sich die Menge an der Anzahl der teilnehmenden Personen. Es soll sogar steuerlich absetzbar sein. Kurkuma gibt es in der Rubrik „Biogemüse“ als frische Knollen oder auch als Pulver in gemahlener, getrockneter Form ebenfalls in Bio-Qualität.

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Entfernen von Kurkuma-Flecken

Das Entfernen von Kurkuma-Flecken ist denkbar einfach, es benötigt nur ein wenig Geduld und Zeit. Diesem Satz habe ich nicht immer zugestimmt. Schlimmer noch: diese gelben Flecken haben mich zu Beginn in Angst und Schrecken gestürzt – denn ich stellte fest, dass sie nach dem Waschen noch immer in der Kleidung waren und dass die gelben Flecken auch an Händen und Fingern ziemlich resistent zu sein schienen.

Die schmackhafte gelbe Knolle.

Die schmackhafte gelbe Knolle.

Es gibt bei uns auch frisches Kurkuma zu kaufen

Gehört hatte ich von Kurkuma schon sehr viel, ich wußte jedoch nicht wie es aussieht. In einem ayurvedischen Kochkurs, den ich bei der Volkshochschule absolvierte lernte ich schließlich, dass es sich bei Kurkuma um das gelbe Pulver handelte, das dem Curry die charakteristische Farbe gab. Hier erfuhr ich auch, dass Curry eine Mischung von Gewürzen ist und Curry nicht gleich Curry ist. In Indien sei es sogar üblich, dass die Familien ihre Curry-Rezepte als Geheimnis hüteten, erfuhr ich von der Kursleiterin. Ihr Wissen war jedoch nicht ganz auf dem neuesten Stand – machte sie doch damals der ganzen Gruppe weiss, dass Kurkuma außer der schönen Farbe sonst keinen großen Sinn machen würde. Dass diese Aussage so nicht stimmt kann heute jeder überall nachlesen.

Farbe nicht nur im Essen – sondern auch an den Fingern

Kurkuma

Farbenprächtiges Kurkuma

Zunächst kannte ich nur das stark gelb farbige Pulver. Ich war ganz glücklich, als ich in Tübingen im Marktladen frisches Kurkuma entdeckte. Die Knolle sieht aus wie Ingwer – von der Größe etwas kleiner. Das könnte ja bedeuten, dass diese Knolle noch nicht so verzüchtet ist wie die Ingwerknolle mittlerweile? Ich erinnere mich, dass diese früher ähnlich klein ausfielen. Am Anfang habe ich Handschuhe verwendet, um die gelben Knollen zu schneiden. Die gelbe Farbe färbt nicht nur das Essen – sondern auch die Finger. Mittlerweile stehe ich zu meinen gelben Fingern – für gesundes Essen muss ich mich ja schließlich nicht schämen. Viel zu gerne fasse ich die Knollen mit den puren Fingern an und mag ehrlich gesagt die Handschuhe zum Kochen gar nicht verwenden. Es fühlt sich einfach nicht gut an, damit Essen zuzubereiten.

Oh Graus, ein Fleck – der geht nicht weg!

Die Farbe der Knolle bleibt natürlich nicht nur im Essen und an den Fingern – sondern auch an Geschirrtüchern, Schürzen und der Kleidung. „Kein Problem“, dachte ich mir „die Waschmaschine wird’s schon richten.“ Das war zu einfach gedacht – denn der Fleck schien nicht einmal ausgebleicht durch die Bearbeitung in der Waschmaschine. Also versuchte ich Gallseife. Der Erfolg war nicht besser. Ich testete alle möglichen Fleckentferner: Handwäsche, sauerstoffaktive Reiniger und so fort. Das einzige was ich erreichte war die Erkenntnis, dass nichts half.

In Indien erreichte mich die rettende Information

Ich war in Indien im Retreat Awakening zu Füßen des Berges Arunachala in Tiruvannamalai. Ich hatte mich für Guruseva bereit erklärt – ich übernahm eine kleine Aufgabe in der Organisation des Retreats. Diese bestand unter anderem darin, die Servietten von Madhukarji zu waschen. Dies sei eine einfache Aufgabe, die mir nicht viel Mühe bereitete – so dachte ich. Zumindest bis zu dem Augenblick als ich den gelben Fleck entdeckte – oh Schreck! Blütenweiss hatte ich die Servietten aus dem feinen Leinen in Empfang genommen. Ich sah schon vor meinem geistigen Auge wie ich sie wieder zurück geben würde: voller gelber Flecken. Ich teilte meine Befürchtung mit Rita und sie meinte: „Hänge sie einfach in die Sonne.“ „Klar hänge ich sie zum Trocknen in die Sonne“, entgegnete ich ihr. „Nein, ich meine hänge sie in die Sonne und die Flecken verschwinden.“

So einfach soll das sein?

Ich muss gestehen, zunächst glaubte ich ihr kein Wort. So einfach sollte das sein? Und ich hatte mich davor so sehr abgemüht, die Flecken aus verschiedenen Geweben zu entfernen? Aber ich testete es aus – und was soll ich sagen? Nach nur drei Stunden unter der Bestrahlung indischer Sonnenstrahlen waren die Flecken verschwunden. Heute bin ich ganz ruhig wenn ich einen Kurkuma-Fleck entdecke – die Sonne macht ihn ja wieder weg.

Hier ein Video vom Retreat Awakening aus dem Jahr 2013:

Wollen Sie aus dem Hamsterrad aussteigen?

RausausdemHamsterrad

Für mehr Info auf den „Ja, ich will raus aus dem Hamsterrad!-Button drücken.

Update Januar 2017: Auch in diesem Jahr gibt es das Retreat Awakening in Tiruvannamalai, Indien. Und wer weiss, womöglich kann ich in diesem Jahr auch mit dabei sein?

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Bilder: Shivani Allgaier (cc)


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Verträglichkeit von Kaffee bei Histamin-Intoleranz?

Oh wie fiel mir das schwer: der Verzicht auf meinen lieb gewordenen Kaffee…

Natürlich habe ich selber schon gemerkt, dass Kaffee nicht gerade gut für mich ist – schon gar nicht wenn ich aktuell Symptome hatte. Immer wieder konnte ich das auch in verschiedenen Quellen nachlesen. Besonders James Wilson betont in seinem Buch „Grundlos erschöpft“ wie wichtig es sei, auf Kaffee zu verzichten. Sein Buch beschäftigt sich nicht mit Histamin-Intoleranz, sondern mit der Erschöpfung der Nebennieren. Jedoch gleichen sich manche der Symptome wirklich auffällig und ein Heiler hatte mir ja gesagt, dass meine Nebennieren schwach seien. Eine sehr lange Zeit verzichtete ich also auf Kaffee.

Doch wieder Kaffee trinken?

Ein guter Kaffee wird oft als Götterdrink bezeichnet.

Ein guter Kaffee wird oft als Götterdrink bezeichnet.

Ausgehend von den Erzählungen meines Partners fiel mir jetzt wieder ein, dass man Kaffee durchaus verträglicher machen kann. Frieder war nach unserem gemeinsamen Urlaub in Indien noch weitere vier Wochen dort geblieben. Er erzählte mir von einem Gewürz, das er im selber gekochten Essen sehr gerne mochte. Die zähe Hülle würde aussehen wie Schiffchen und innen seien viele kleine, eher schwarze Kernchen enthalten. Während die Hülle viel zu zäh sei, um sie zu essen könne man die schwarzen Kernchen sehr gut zerbeißen und diese seien auch sehr wohlschmeckend. Außerdem sei in der Dose ein Zettel enthalten gewesen, dass es zu empfehlen sei, eines der Körnchen auch in den Kaffee zu geben: „Kardamom“ Schoß es mir durch den Kopf – natürlich, er sprach von Kardamom.

Das Gewürz ist schon ein alter Bekannter

Eines Tages war meine Freundin zu Besuch gekommen und hatte Neuigkeiten mitgebracht: Sie hatte in ihrer Handtasche ein kleines Döschen mit Kardamom und gab eine Prise davon in ihren Kaffee, damit dieser besser verträglich sei. Ich probierte es, fand auch den würzigen Geschmack angenehm – dann allerdings vergaß ich diesen Tipp wieder für lange, lange Zeit. Vor zwei Tagen erst las ich einen Artikel über den sehr hohen Mineraliengehalt von Kardamom. Und Frieder weckte in mir nun den Entschluss, die würzigen Samen zu nutzen, um wieder in den Genuß meines Göttertranks zu kommen.

Die Wirkungen des wohlschmeckenden Gewürzes

Kardamom: Die Kapselhülle enthält die Samen

Kardamom: Die Kapselhülle enthält die Samen

Viele verwenden Kardamomsamen gegen Mundgeruch – selbst bei einer Knoblauch- oder Alkoholfahne sollen diese helfen.  Im Ayurveda geht man davon aus, dass das ätherische Öl des Kardamoms fördernd auf Speichel-, Magen- und Gallensaftsekretion und Darmtätigkeit wirkt. Somit wäre also eine verminderte Verdauungskraft auch steigerbar. Inder Aromatherapie geht man sogar davon aus, dass alleine der Duft ausreicht, um das Verdauungsfeuer zu erwecken. Andere behaupten sogar, dass Kardamom das Herz kräftigen und das Gedächtnis verbessern könne. Manche sprechen sogar davon, dass vom regelmäßigen Kauen sich die Stimme verschönern soll… das müßte ich allerdings erst ausprobieren… Das langsame Kauen der Samen im Mund soll sogar Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerz vertreiben und Sodbrennen lindern können. Mithilfe der entgiftenden Enzyme vertreibt Kardamom sogar den Kater am nächsten Morgen.
Was es genau ist, das die schädlichen Effekte des Koffeins und Teeins verringern soll kann ich nicht sagen – aber in vielen Artikeln wird darüber berichtet. Manche sagen sogar, dass diesem Gewürz aphrodisierende Wirkung nach – vielleicht der Grund warum in orientalischen Ländern sogar Männer ihren Kaffee damit versetzen? Und ich kann jetzt aus eigener Erfahrung sagen: Ich vertrage Kaffee mit Kardamom versetzt viel besser – allerdings belasse ich es bei einer Tasse täglich.

Kardamom für die Küche

In meiner Küche verwende ich das Gewürz schon sehr lange. Ich stelle jetzt seit Jahren mein Curry selber her. Je nach Lust und Laune streue ich Gewürze in den Mörser und zerstößele diese darin. Sie werden dann im heißen Öl oder in Ghee angeröstet – solange bis die Senfsamen beginnen zu springen. Ich liebe die orientalischen Gewürze in meinem Essen – und kein Geschmacksverstärker kann es mit den wohlriechenden Düften aufnehmen. Abgesehen davon, dass ich von Glutamat nach wie vor Symptome bekomme wie in den schlimmsten Tagen.

Darauf freue ich mich schon

Und jetzt besorge ich mir  ein schönes Döschen, gebe ein paar Kardamom-Samen rein. Sehr gut eignen sich dafür die kleinen Mini-Gläser, die einen Schraubverschluss tragen. Ich habe gesehen, dass darin oft Senf oder Honig angeboten werden.  Und mit dieser Hilfe werde wieder den ein oder auch anderen Kaffee genießen.

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Bilder: Shivani Allgaier