Energie und Kraft im Leben

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Heilen mit Nahrungsmitteln?

Seit Jahren schon mache ich jetzt die Erfahrung, dass meine Nahrung auch mein Befinden beeinflusst. „Mit Ernährung läßt sich so viel erreichen. Aber nur wenige wissen das – und noch viel weniger nutzen diese Chance.“ Das ist ein Zitat eines der Ernährungsdocs. Das sind Ärzte, die montags beim NDR um 21 Uhr auf Sendung sind. Anzutreffen sind sie auf dem Boot – auf der „Hausboot-Praxis“.  Die „Docs“ Anne Fleck, Matthias Riedl und Jörn Klasen,  zeigen wie sie allein mit gezielten Ernährungsstrategien Symptome deutlich verbessern und Krankheiten sogar heilen.

Bei welchen Beschwerden gibt es Hilfe?

Die Liste ist vielfältig. Sie reicht nicht von A-Z, sondern von A-W

Die zugehörigen Rezepte kann jeder beim NDR nachlesen.  Außerdem im Blog „Happy Mahlzeit„. Hier findest Du eine Sammlung von allen – hoffentlich stimmt das – Kochsendungen im TV. Und zum Glück auch die Rezepte der Ernährungs-Docs. Hier ist die Liste von den Kategorien, in die diese eingeteilt sind:

Die Konsultation bei den drei Ärzten vom Boot gibt es entweder beim NDR montags um 21 Uhr. Die Videos sind auch jeweils in der Mediathek zugänglich – oder bei youtube. Neugierig wie so ein Arztbesuch aussieht?

Ich wäre ja neugierig, was die Ärzte mir raten würden – schade, dass sie so weit entfernt von mir sind. Mich haben die Ernährungsdocs aber inspiriert, einen Gastroenterologen aufzusuchen, der die Spur einer Fettleber verfolgt. Die Symptome deuten in die beschriebene Richtung: Leberdruck, Zuckerstoffwechsel gestört, besseres Befinden bei lowcarb-Ernährung. Da bleibe ich erstmal dran. Falls Du Dir eine Sendung der Docs ansehen möchtest, in der Mediathek kannst Du auswählen, welche Du Dir ansehen möchtest.

Warst Du schonmal bei einem Ernährungsdoc?

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Bild: Shivani Allgaier (cc)

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Frühstück mit reduzierten Kohlenhydraten

Schon lange habe ich sie in meinem Schrank stehen. Von Zeit zu Zeit habe ich sie einfach nur über meinen Salat gestreut: geschälte Hanfsamen. Versehentlich hatte ich auch mal ungeschälte gekauft. Zunächst habe ich versucht, diese überall hineinzumischen und sie loszuwerden – jetzt lerne ich die ungewöhnliche Ölsaat langsam zu schätzen und experimentiere mit allen möglichen Rezepten. Die ungeschälte Version stecke ich einfach in den Mixer und zerkleinere die Samen – das Resultat enthält ganz viele Ballaststoffe. Die geschälte Version ist bereits fertig zum Verzehr.

Abwechslung beim ketogenen Frühstück

Seit ich mich kohlenhydratarm ernähre ist es nicht mehr so leicht, ein gutes Frühstück zuzubereiten. Ich mag nicht immer dasselbe essen. Solangsam kann ich kein Rührei mehr sehen. Ich habe das Bedürfnis nach Müsli oder einem Frühstücksbrei. Nur ist das in lowcarb-Version kaum machbar – dachte ich bisher. Bis ich das Rezept im Blog „Eat the cookie!“ gefunden habe: Hemp seed poridge – Frühstücksbrei aus Hanfsamen!

Der fertige Frühstücksbrei mit etwas warmer Birne

Der fertige Frühstücksbrei mit etwas warmer Birne

Rezept

1 Tasse Mandelmilch

1/4 Tasse geschälte Hanfsamen (in zwei Teilen)

1 TL geschrotete Leinsamen

1 TL gehackte Mandeln

1 Prise Zimt

1/2 Birne

1 EL Olivenöl oder Butter

1 EL Chiasamen

Minze zum Dekorieren

Die Chiasamen in Wasser einweichen und beiseite stellen. Die Birne in Würfel schneiden und in dem Olivenöl oder der Butter in einer Pfanne dünsten, beiseite stellen. Die Milch zum Kochen bringen und jeweils die Hälfte der Hanfsamen und der Leinsamen zugeben, außerdem den Zimt. Für ca. 10 Minuten leicht köcheln, oft umrühren. Dann vom Herd nehmen und die übrigen Zutaten einrühren. In einer Schüssel servieren und mit gehackten Mandeln servieren und mit etwas Minze dekorieren.

Was sind die Vorteile von Hanfsamen?

Oft ist mir schon aufgefallen, dass Hanfprodukte entölt werden. Für sich normal ernährende Menschen ist das ja auch wichtig. Aber wer sich ketogen oder kohlenhydratarm ernährt, für den sind die berüchtigten Samen die ideale Nahrung – enthalten sie doch viel Fett, einige Proteine und kaum Kohlenhydrate. Berüchtigt sind die Samen, da manche immer noch denken, dass darin THC enthalten wäre – ein Stoff weshalb der Anbau von weiblichen Pflanzen bei uns verboten ist – er gilt als Droge. THC ist allerdings in den Samen nicht enthalten. Hier ein Vergleich der Nährstoffe mit Haferflocken (100 g):

Hanfsamen:   638 kcal,   55,7 g Fett (davon 5,32 g gesättigte Fettsäuren), 2 g Kohlenhydrate, 30 g Protein

Haferflocken: 354 kcal, 8 g Fett, 63 g Kohlenhydrate,   10 g Protein

Zudem enthält Hanf sowohl Omega3 als auch Omega 6 Fettsäuren – und das auch noch in der günstigen, sehr gesunden Mischung von 1 : 3.

Variationen des Rezeptes

Du kannst mit dem Rezept auch experimentieren. Wenn Du den Leinsamen weglässt, dann wird alles etwas flüssiger. Wenn Du nicht so sehr auf die Kohlenhydrate achten brauchst kannst Du auch anderes Obst oder mehr davon zufügen.

Was liebst Du zum Frühstück?

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Kohlenhydratarmes Brot selber backen

Irgendwo bin ich über Informationen zur kohlenhydratarmen Ernährung gestoßen. Das Buch von Peter Mersch hat mir gezeigt, dass man als Betroffener von Migräne ganz gut mit einer ketogenen Ernährung symptomfrei leben kann. Da zu meinen Symptomen der HI auch Migräneanfälle zählen und ich gerade ziemlich vieles vertrage habe ich mich für ein Experiment entschieden. Seit 2 Wochen lebe ich ketogen. Das was mir am meisten hilft, dabei zu bleiben sind kohlenhydratarme Brote. Zwei verschiedene habe ich bisher ausprobiert. Das eine ist mein Flohsamenbrot, bei dem ich die Getreideflocken einfach durch gemahlene Nüsse ersetzt habe. Das geht richtig gut und schmeckt auch lecker. Das andere ist ein Rezept im Blog von Blogblume und ich habe es etwas abgewandelt. Hier beschreibe ich wie ich dabei vorgegangen bin:

So sieht das Brot fertig aus

So sieht das Brot fertig aus

Die Zutatenliste

  • extrahiertes Gluten aus 1 kg Weizenmehl
  • 4 EL gemahlenen braunen Leinsamen
  • 2 EL Flohsamen
  • 2 EL Chiasamen
  • 2 EL gemahlenen Sesam
  • Brotgewürz (Koriander, Kümmel, Anis, Fenchel)
  • 1 EL Salz
  • 1 Würfel Hefe
  • ein wenig Wasser
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • Wasser um den Teig zu bestreichen

 

Das ausgewaschene Gluten

Das ausgewaschene Gluten

Zunächst wird Mehl ausgewaschen

Der erste Schritt besteht darin, mit dem Mehl und Wasser einen Teig zuzubereiten. Wenn Du alles richtig gemacht hast (Wasser nur portionsweise zuschütten und immer wieder gut durchkneten), dann hast Du am Ende einen schönen runden Teigklumpen. Diesen gibst Du in eine Schüssel, bedeckst sie mit warmem Wasser und läßt dies eine halbe Stunde ziehen. Das Wasser dürfte danach nicht mehr klar, sondern ganz weiß von der Stärke sein. Du knetest nun den Teigklumpen – am besten unter fließendem Wasser – solange bis das Wasser klar bleibt. Ich habe zum Abgießen des Wassers die Hand an den Schüsselrand gehalten, damit nicht kleine Teigklümpchen verloren gehen. Aus 1 kg Weizenmehl habe ich 370 g Gluten erhalten. Als Vegetarier könnte man das Gluten auch locker anders weiter verarbeiten. In Scheiben geschnitten, in Wasser gekocht und dann gebraten essen viele dies als „Schnitzelersatz“. Ausprobiert habe ich es selber bisher noch nicht. Mit Dinkelmehl klappt das Extrahieren des Kleber-Eiweißes genauso gut. Bei meinem ersten Versuch war die Masse nur recht lange „bröckeliger“ als beim Weizenmehl. Aber die weitere Verarbeitung ging genauso gut. Ich habe aus 1 kg Dinkelmehl 500 g Eiweiß übrig gehabt nach dem Waschen. Die Kugel sah nicht kleiner aus als beim Weizenmehl. Ob das Eiweiß des Dinkels wohl schwerer wiegt?

Alle Zutaten ins Gluten hineingeknetet.

Alle Zutaten ins Gluten hineingeknetet.

Brotteig backfertig kneten

In das trockene Gluten werden jetzt die Ölsaaten hineingeknetet: Leinsamen, Flohsamen, Chiasamen, Sesam, die Hälfte der Mandeln, Salz und Brotgewürze gut in das Klebereiweiß hineinarbeiten. Währenddessen die in ganz wenig Wasser aufgelöste Hefe stehen lassen. Sobald Du wieder eine schöne Teigkugel formen kannst mache in die Mitte eine Kuhle und schütte die aufgelöste Hefe hinein und arbeitet die Hefe durch Kneten wieder in die gesamte Teigkugel hinein. Vermutlich ist der Teig jetzt etwas klebrig und zum wieder trocken bekommen knetest Du jetzt die andere Hälfte der gemahlenen Mandeln hinein. Der Teig ist jetzt fertig und muss gehen.

Vorbereitung fürs Rohr

Stelle die Schüssel am besten mit einer Folie abgedeckt an einen warmen Ort. Falls ich zu einer Zeit backe, da ich keine Heizung anhabe schalte ich den Backofen auf 50 °C an und stelle den zugedeckten Teig für eine halbe Stunde ins Rohr. Er darf auf keinen Fall heißer werden – die Hefe verliert sonst ihre Treibkraft. Nach dieser Zeit gibst Du den Teig in eine Kastenform. Ich selber besitze keine und benutze stattdessen eine Jena-Glasform – das geht wunderbar. Lasse den Teig dann noch eine weitere halbe Stunde zugedeckt gehen. Jetzt wird der Laib mit einem Backpinsel mit Wasser bestrichen und schon geht es ab in den Backofen. Für 15 Minuten wird es bei 200 °C gebrutzelt und anschließend bei 180 °C für 45 Minuten weiter gebacken.

Am liebsten mag ich es mit Hanf-Aufstrich.

Am liebsten mag ich es mit Hanf-Aufstrich.

Jetzt kannst Du das Brot genießen!

Solange es noch heiß ist wird erneut Wasser draufgepinselt – dann glänzt es schön. Bei meinem Brot war das eher unwichtig – denn ich habe es umgedreht serviert, weil es aus der Glasform so besser aussieht. Mhmmm, das Brot schmeckt lecker. Es sieht aus wie Brot und schmeckt auch so. Es eignet sich nicht nur für Ketarier oder Lowcarb-Vertreter – sondern wirklich für die ganze Familie Wenn jemand Kohlenhydrate vermeiden möchte ist dieses Brot wirklich der Renner!

histaminarm: Für diejenigen, die sich histaminarm ernähren ist dieses Brot aufgrund der Leinsamen und der Hefe nicht geeignet. Falls Du Hefe verträgst ist es ganz bestimmt möglich, die Leinsamen durch Ciasaat oder Flohsamen ganz zu ersetzen. Dann braucht es auch keinen Sesam, um den Geschmack des Leinsamens auszugleichen.

Über meine Erfahrungen mit der ketogenen bzw. lowcarb Ernährung werde ich in Kürze schreiben. Hast Du auch schon Erfahrung mit kohlenhydratarmer Ernährung?

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