Energie und Kraft im Leben

Wissen über Nahrung und mehr…


4 Kommentare

Der „schwierige Patient“ mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeit

Eben schrieb ich einer Kollegin, die sich in einer Email-Liste Intervision (Unterstützung von KollegInnen) geholt hatte. Es gibt um einen „schwierigen Fall“. Natürlich stehe ich unter Schweigepflicht und darf inhaltlich davon nichts hier veröffentlichen.

Viele Behandler sind mit den Patienten überfordert

Es ging ja nicht nur mir selber so – ich lese ja täglich in den Foren oder Facebook-Gruppen, dass Patienten, die von Histamin-Intoleranz oder andern Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten betroffen sind, sich von Ärzten oder anderen Behandeln wie Psychotherapeuten gänzlich unverstanden vorkommen. Was ich im Folgenden schreibe, trifft nicht nur auf Patienten mit NMI zu, sondern auch auf diejenigen, die unter neurologischen Symptomen leiden oder unter Problemen mit dem Immunsystem usw.

Woran könnte das liegen?

Ganz langsam verstehe ich die Ursachen, es sind aus meiner Sicht mehrere. Und diese habe ich der Kollegin geschrieben. In meinem Organismus ist zuviel Aluminium. Ich bin geimpft – in einer Sitzung mit BodyTalkSystem kam die Aluminiumbelastung aus dieser Impfung als Mit-Ursache für meinen desolaten gesundheitlichen Zustand zutage. Das sagt auch die Messung vom Oligoscan. Was Aluminium mit Körper und Psyche macht hat Bert Ehgartner sehr gut recherchiert. In seinem Institut Al-ex gibt es viele Informationen zu Aluminium, auch einen Film, den er produzierte. Bei Al-ex gibt es auch einen Text, der einen Hinweis gibt aus Aluminium-Belastung. Ich empfehle zusätzlich eine Messung mit dem Oligoscan. Ich selber habe ausserdem eine hohe Blei- und auch Qecksilberbelastung.
img_3444

Ein Entwicklungstrauma kann der Nervensystem starr machen – diese Starre kann aber auch wieder „schmelzen“.

Und wenn eine Belastung besteht?

Falls eine Belastung mit Leicht- oder Schwermetallen gemessen wird ist es Zeit, jemanden aufzusuchen, der sich mit der Ausleitung auskennt.  Es ist erwiesen, dass Leicht- und Schwermetalle Nervenschädigungen verursachen. Manche behaupten, diese seien irreversibel – sind sie auch – aber nur bedingt. Denn es gibt ein Nahrungsergänzungsmittel, das geschädigte Nervenzellen – bedingt zwar, aber dennoch – reparieren kann: Alpha-Liponsäure! Auf Selbstbehandlung sollte jeder verzichten, denn es wird sicherlich nicht ausreichen, nur damit zu behandeln, die Mittel sind komplexer, die nötig sind. Meist geht es darum, eine ganze Flut an Belastungen auszuleiten.
Woher kommt die Vergiftung?
Das erste was mein damaliger Hausarzt machte war die Diagnostik von HPU, die positiv war. Erst jetzt verstehe ich, was es damit auf sich hat. Noch ist diese Stoffwechselstörung unverstanden.  Leitsymptome können sein die weissen Flecken auf den Fingernägeln (Zinkmangel) bzw. das Fehlen von Träumen in der Nacht. HPU ist eine Entgiftungsblockade, der Körper verbraucht verschiedene Vitalstoffe, die dann zur Entgiftung von Schadstoffen nicht mehr zur Verfügung stehen. Diese Blockade kann von nur zwei Praxen deutschlandweit mit komplexen Therapiemethoden behoben werden – ich ging einen anderen Weg. Wenn es mir wieder ganz gut geht, werde ich die Diagnostik wiederholen – und bin jetzt schon neugierig auf das Ergebnis.
Aus meiner Erfahrung sitzt das Gift auch im Kopf!
 Wenn Schwermetalle im Körper sind, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es auch „Gift“ im Kopf gibt. Mit Hilfe von BodyTalkSystem wurden bei mir etliche Blockaden gelöst, die auf der Ebene des Reptilien-Gehirns entstanden waren. Ich fühlte mich nach den Behandlungen jeweils wie ein neuer Mensch – nach und nach bekam ich wieder Zugang zu meinem vollen Potenzial. Und ich spüre, dass es noch nicht ganz abgeschlossen ist.  Mittlerweile habe zwei Therapieverfahren gefunden, die mir halfen, damit klar zu kommen. Das ist zum einen
– BodyTalkSystem (ein Verfahren, das jeder lernen kann und über das ich hier schon einiges geschrieben habe) und zum anderen
NARM – Neuroaffektives Regulationsmodell (ein Therapieverfahren, das auf Somatic Experience nach P. Levine aufbaut und somit nur für Psychotherapeuten zugänglich ist)
Ein Schlüssel für ganz vieles
Beide Verfahren beruhen auf der Polyvagal-Theorie von Steven Porges. Darum ging e auch im vorherigen Artikel. Diese Theorie hat mittlerweile meine gesamte Arbeit verändert. Sie hat mir auch den Schlüssel in die Hand gegeben, meine Migräne zu verstehen und auszuheilen. Ich bin noch nicht anfallsfrei, aber ich kann Anfälle abfangen wenn ich merke, dass sie im Anmarsch sind. Dass dies möglich ist, hatte ich gar nicht zu hoffen gewagt.
Wie erkenne ich, ob das auf mich zutrifft?
Wer sich hiermit näher beschäftigen sollte, hat in den ersten Lebensjahren entweder Schocktraumen oder Entwicklungstraumen erlebt. Ein Nervensystem, das diesem Stress ständig ausgesetzt ist, entwickelt eine Entgiftungsblockade (HPU / KPU). Du müsstest dann auch recht „therapieresistent“ sein, will heissen, andere sagen über Dich, Du seist „immun“ gegen Psychotherapie, Empathie erreicht Dich nicht. Dein Nervensystem ist so im Schock / Dissoziation / Kampf / Flucht gefangen, dass es einfach nicht erreichbar ist („reden hilft nicht“).
Was hilft dann?
Es hilft aus meiner Erfahrung,  mit den Methoden der beiden oben genannten Verfahren zu arbeiten. Vielleicht gibt es ja noch mehr davon, ich kenne derzeit nur diese beiden.
Meine Empfehlung für Dich:
1. Bevor Du mit Trauer-Arbeit um Dein verlorenes Leben beginnst und Dich auf Krankheitsverarbeitung einlässt, frage Deinen Arzt oder Heilpraktiker, einen HPU/KPU-Test mit Dir zu machen.
2. Mache einen Schwermetall-Test, ich empfehle den Oligoscan.
3. Beschäftige Dich mit der Polyvagal-Theorie von Steven Porges
4. Suche Dir jemanden, der Dich mit BodyTalkSystem oder mit NARM unterstützt. Auf den oben verlinkten Seiten befinden sich jeweils auch Therapeutenlisten, auch für den deutschprachigen Raum.
5. Beschäftige Dich damit, wie Du in der Zwischenzeit Deine Symptome so gering wie möglich halten kannst – über meine Erfahrung damit habe ich hier schon zig Artikel verfasst. Du musst herausfinden, was Dir persönlich hilft – denn jede Erkrankung ist anders.
Wünsche Dir viel Erfolg, wieder Lebensqualität für Dich zu erobern.
Artikel dazu bei Amazon:

Ich freue mich wenn Sie den Artikel auf Facebook, Twitter, Google+ oder per Email weiterempfehlen.

… oder einen Kommentar hinterlassen

.… oder die neuen Artikel per RSS abonnieren.

Bild: Shivani Allgaier (cc)


Hinterlasse einen Kommentar

Stoffwechselstörung HPU / KPU und Histamin-Intoleranz

Schon lange habe ich ihn bei mir liegen – erst jetzt komme ich dazu, ihn mir auch wirklich anzuhören. Ein wenig bin ich traurig, dass ich nicht vorher schon die Zeit dazu gefunden habe.

Foto am 06.06.16 um 17.09

Dann höre ich eben meine CDs…

Jetzt habe ich Zeit, meine CDs zu hören

Ich bin umgezogen, mein Festnetzanschluss ist nach über 4 Wochen immer noch nicht installiert – und es kann noch dauern bis es wieder klappt. Sonst höre ich meine gebuchten Fortbildungen und Video-Seminare. Jetzt kann ich das leider nicht in Anspruch nehmen – also suche ich mir die CDs raus, die ich schon lange anhören wollte. Darunter finde ich auch eine, die ich schon wieder vergessen hatte: „Entgiftungsstörung HPU“.

Ich kann auch den Verlag empfehlen

Die Biologin und Heilpraktikerin Tina Maria Ritter spricht darin über die Entgiftungsstörung HPU – die auch als KPU bezeichnet wird. Den Vortrag gibt es hier beim Auditorium-Netzwerk. Ich empfehle ausserdem, sich dort in den Newsletter einzutragen. Der Inhaber Bernd Ulrich schreibt den Newsletter jeweils selber. Sein Schreibstil ist authentisch, sehr nahbar und auch unterhaltsam. Er wirbt mit seinen Zeilen nicht nur für die tollen Aufnahmen aus seinem Verlag – sondern er gibt in seinen Zeilen auch sein neu aufgesammeltes Wissen weiter. Vorteil ist: jeder Leser kann auch etwas bei ihm lernen. Außerdem gibt es von ihr auch noch einen Vortrag, in dem Sie auf den Zusammenhang von HPU und Schilddrüse eingeht.

Aber worüber spricht die Autorin denn nun?

Du erfährst im Vortrag etwas darüber was HPU mit den roten Blutkörperchen zu tun hat und warum der Körper zuwenig Mikronährstoffe hat und welche dem Körper fehlen. Sie spricht darüber wie es dazu kommt, dass das Entgiftungssystem des Körpers kippt und daraus chronische Krankheiten entstehen – auch darüber welche das sind. Sie spricht auch über die Therapie mit Mikronährstoffen und wie sie dabei vorgeht. Sie geht auch darauf ein, dass der Körper mit der Zeit ein Histamin-Problem bekommen kann.  Frau Dr. Ritter hat ihre Naturheilpraxis in Mannheim.

Dann steht bei mir wohl mal wieder ein Arztbesuch an

Mein Hausarzt hat bei den ersten Besuchen bei ihm damals einen HPU-Test gemacht, der positiv war. Heute geht es mir um Welten besser. Viele gehen ja davon aus, dass es sich bei HPU um ein chronisches Geschehen handelt. Ich mag das ehrlich gesagt mittlerweile bezweifeln. Dafür geht es mir wieder viel zu gut. Und meine BodyTalk Therapeutin (Darüber habe ich hier schon geschrieben) sagte in einer der Sitzungen: „Das Gift sitzt auch im Kopf.“ Sie scheint recht zu haben. Und man kann auch das „entgiften“. Darüber schreibe ich ein anderes Mal.

Bücher dazu bei Amazon:

Ich freue mich wenn Du ihn auf Facebook, Twitter, Google+ oder per Email weiterempfiehlst.

… oder einen Kommentar hinterlässt

.… oder die neuen Artikel per RSS abonnierst.

Bild: Shivani Allgaier (cc)


4 Kommentare

Histamin-Intoleranz und die Leber

Jetzt komme ich mir langsam vor wie eine Detektivin. Die Fakten reihen sich wie Perlen an einer Kette und geben eine schöne harmonische Ausstrahlung – alles ergibt endlich Sinn. Schon seit ich diese Symptome habe bin ich überzeugt – auch wenn mein Arzt mich in meinem Optimismus nicht unterstützt  – dass ich die Lösung dafür finde. Schon oft dachte, ich „jetzt hab ich’s!“ und dann hat es sich doch nur wieder als eine Wochen oder zwei-Wochen Erleichterung herausgestellt.

IMG_0017

Alkohol wird schlecht vertragen bei HI – ein Zeichen, dass die Leber an ihrer Grenze ist?

Aber jetzt hab‘ ich’s!

Oder doch nicht? Wir werden sehen. Was ich gefunden habe? Dieses Mal bin ich der Leber auf der Spur. Ausgelöst wurde meine neue Spurensuche durch einen Post in der Facebook-Gruppe Nebennierenschwäche Deutschland. Dort berichtete ein Mitglied, dass ein Heilpraktiker eine Methode anwendet, bei der die Spätfolgen von EBV behandelt werden. Die Kommentare sprachen in der Übersetzung alle von „Elektro-Akupunktur nach Voll“. EBV = EAV? Da stimmt doch etwas nicht! Ich fing also an zu googeln – und wo landete ich? Auf der Seite von Henning Müller-Burzler. In einer aktualisierten Fassung von Ende November 2015 (also hochaktuell) beschreibt er die Therapie und Selbstbehandlung einer chronischen Virus-, Bakterien- und Parasitenbehandlung. Natürlich meint EBV den Ebstein-Barr-Virus und nicht die EAV.

Ist das die Lösung?

Ich vertiefte mich in die Lektüre und stelle fest, dass es exakt auf mich zutrifft. In der Pubertät hatte ich chronisch rezidivierende Mandelentzündungen, die vom Hausarzt durch ständige Antibiotikatherapie behandelt wurde. Das wahr wohl eine nicht erkannte Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus, mein Hausarzt hat mich also falsch behandelt. Meine Lymphknoten waren ständig angeschwollen – das spricht ebenfalls dafür – an mehr Symptome kann ich mich von damals jedoch nicht erinnern. Irgendwann hatte ich dann Ruhe damit – allerdings fing dann meine Haut an, zu jucken. Ständig litt ich an Ekzemen, Röschenflechten und schuppender Kopfhaut. Schuppenschampoo war machtlos dagegen. Ich gab auf. Bei einer Gesundheitsmesse lies ich mit ca. 20 Jahren eine Irisdiagnose machen – ich bekam den Rat, meine Leberwerte überprüfen zu lassen, da diese gar nicht gut ausschaue. Gleich beim übernächsten Stand gab es die Gelegenheit dazu – doch die Untersuchung ergab keinen auffälligen Befund. Damit hatte ich die Irisdiagnose als Fehldiagnose abgetan.

Es sollte lange dauern, bis neue Symptome dazukamen

Ich vertrug nach der Rückkehr von einer Reise nach Indien plötzlich kein Fleisch mehr – eine Histamin-Intoleranz wie ich herausfand. Die Symptome: Kopfschmerz, Hautunreinheiten, Verdauungsbeschwerden, Verspannungen, Muskel- und Gelenkschmerz, Schlafstörungen, totale Erschöpfung, Schwierigkeiten mir Sachverhalte zu merken und meine Konzentration war miserabel, ich reagierte auf verschiedenste Substanzen hypersensibel – auch bei solchen Sachen wie Lippenstift oder die Farb-Tönung meiner Haare. Mittlerweile sind nach über zehn Jahren die schlimmsten Zeiten vorbei, die starken Symptome habe ich durch eine kohlenhydratarme Kost und die Entgiftung von Aluminium recht gut im Griff – aber ich kann mich immer noch nicht normal ernähren – bin immer noch abhängig von der richtigen Nahrung.

Das nächste Experiment

Schon oft probierte ich alle möglichen Mittelchen aus und hatte oft Erfolg – ich habe jeweils einen Artikel hier geschrieben. Nach dem Durchstöbern der Seiten, die Henning Müller-Burzler für die Selbstanwendung frei veröffentlicht entschied ich, ein weiteres Mittelchen auszutesten – eine Kombination aus 7 verschiedenen Nährstoffen: Vitamin C, Vitamin E, Coenzym Q10, Beta-Carotin, Zink, Kupfer und Selen. Es gibt natürlich noch vieles weiteres zu beachten – das beschreibt er alles auf seiner Homepage.

Am Sonntag bestellt – am Dienstag geliefert

Heute nehme ich die dritte Dosis. Was Müller-Burzler schreibt stimmt – es gibt zu Beginn Entgiftungsreaktionen: Kopfschmerz und Übelkeit in meinem Fall. Außerdem waren am ersten Tag meine Mandeln angeschwollen und schmerzten leicht – nach ca. 6 Stunden war das aber wieder vorüber. Außerdem spüre ich öfters Schmerzen in den Eierstöcken – das hatte ich schon wieder vergessen, auch die letzten Jahre litt ich oft darunter. Deswegen ist es wichtig, die Kombination langsam aufzudosieren. Aber was soll ich sagen? Außer diesen unangenehmen Nebenwirkungen – oder soll ich sagen: Wirkungsbeweisen – merke ich auch schon die ersten Verbesserungen. Ich wache energiegeladen und mit diesem wertvollen „das Leben ist geil“ Gefühl um 5 Uhr morgens auf – vor dem Wecker. So kann es weiter gehen.

Wie wirkt die denkbar einfache Therapie?

Müller-Burzler geht davon aus, dass eine Infektion mit EBV oder anderen Viren, Bakterien, Parasiten nicht nur akut – sondern auch chronisch verlaufen kann. Vor allem die Leber ist dann überfordert und das Immunsystem kann sich nicht adäquat dagegen wehren. Wenn diese jedoch mit den  beschriebenen Vitalstoffen unterstützt wird, ist das Immunsystem unter bestimmten Bedingungen (die er alle auf seiner Homepage beschreibt) fähig, sich gegen die Eindringlinge zu wehren. Unter optimalen Bedingungen hat sich der Körper nach 5 Wochen wieder regeneriert und nach weiteren Wochen sind die Vitalstoff-Depots in der Leber wieder aufgefüllt – sodass diese wieder gewappnet ist für neue Aufgaben.

Für heute schließt sich der Kreis

Heute lese ich nun in eben dieser Facebook-Gruppe, dass jemand auf der Spur ist, dass die Leber eine ganz große Bedeutung habe was das Hormonsystem anbelangt. Die ganzen Allergie- und Autoimmunerkrankungen stehen ja im Zusammenhang mit einem nicht funktionierendem Hormonsystem. Die Spur mit der Leber könnte also stimmen – schließlich sind auch bei mir die Hormondrüsen ausser Rand und Band wenn ich mich falsch ernähre: Bauchspeicheldrüse, Nebennieren und die Eierstöcke sind ziemlich dysreguliert. Ich schreibe weiter was ich erlebe und herausfinde. Und Henning Müller-Burzler macht das auch – er hat offenbar schon ein neues Buch geplant. Darauf bin ich sehr gespannt – ebenso wie darauf was Du damit für Erfahrungen machst! Schreibe mir gerne einen Kommentar.

Bücher von Müller-Burzler bei Amazon:

Ich freue mich wenn Du ihn auf Facebook, Twitter, Google+ oder per Email weiterempfiehlst.

… oder einen Kommentar hinterlässt

.… oder die neuen Artikel per RSS abonnierst.

Bild: Shivani Allgaier (cc)


9 Kommentare

Werde ich jetzt wieder ganz gesund – das Ende von Histamin-Intoleranz?

Schon öfters seit meinem über 10 jährigen Leiden hatte ich gedacht: „Jetzt habe ich es gefunden – jetzt werde ich wieder ganz gesund!“ Doch die Zeit zeigt, dass der Körper die anfängliche symptomfreiheit doch nur eine zeitlang kompensieren konnte – spätestens nach 2 Wochen waren die Symptome zumindest zeitweise wieder da. Dieses Mal habe ich berechtigte Hoffnung, dass es jetzt anders ist – dass es dieses Mal anders sein könnte.

Die Ursache für meine Erkrankung?

Ich habe sie geliebt – schon als Jugendliche habe ich jede Hohlstunde in der Schule genützt, um mir eine Packung davon zu kaufen. Am liebsten genoß ich sie gemeinsam mit anderen, mit denen ich auf den Bus wartete, der uns nach der Schule nach Hause brachte. Auch später noch kaufte ich mir gerne eine Packung und aß sie meist ohne einen letzten Rest vollkommen auf. Die Rede ist von Chips. Seit ich an Histamin-Intoleranz erkrankt war musste ich darauf verzichten – ich habe bisher noch keine gefunden, in denen keine Geschmacksverstärker enthalten sind – und sei es als „grüngewaschenes“ Hefeextrakt getarnt. Mein Körper akzeptiert sie nicht mehr. Habe lange darunter gelitten – wie weise doch mein Körper ist. Heute weiß ich, dass „Salzhunger“ ein Zeichen sein kann für Streß-Erleben – denn es kann zeigen, dass die Nebennieren überlastet sind. Jedoch ist es nicht das Glutamat und auch nicht Salz was Probleme macht – es ist das Fett.

Wie kommt es zu dieser Erkenntnis?

Doch der Reihe nach. Die letzten Monate ernährte ich mich kohlenhydratarm – damit bin ich anfallsfrei. Die genauen Vorteile habe ich ja bereits in einigen Artikeln hier beschrieben. Jetzt habe ich festgestellt, dass mein gesamter Körper dennoch voll ist mit Entzündungsprozessen. Gelenke schmerzen, Muskeln schmerzen, körperliche Trägheit, ich reagiere auf Weizen (also auf Gluten) sehr extrem mit sofortigem Durchfall, die Region um den Blindarm schmerzt, es sticht manchmal in den Augen, vielleicht finde ich jetzt auch gar nicht alle Symptome. Und jetzt? Alles weg. Ja wirklich: alles weg. Das interessiert Dich sicher wie das geht, gelle?

Worin die Lösung liegt hätte ich niemals gedacht!

Seit einigen Wochen esse ich zum Frühstück Quark mit Leinöl und einigen Beerenfrüchten – das ist eine Abwechslung zum Rührei, das ich im Rahmen er kohlenhydratarmen Diät zu mir nehme. Manchmal gebe ich das Leinöl auch über den Salat oder das Gemüse, das ich mir zubereite. Jetzt habe ich festgestellt, dass es mir an Tagen, an denen ich über den Tag verteilt Leinöl zu mir nehme so gut geht wie ich es lange nicht mehr gefühlt habe: Der Körper fühlt sich leicht wie eine Feder, ich habe keinerlei Schmerzen in keinem einzigen Winkel meines Körpers, mein Köpfchen kann ganz klar denken, ich habe Energie ohne Ende, mein Körpergeruch ist ganz normal. „Das bin jetzt wieder ich.“, habe ich gestern zu meinem Partner gesagt und glücklich gestrahlt.

Ich liebe Blüten im Essen. Sie enthalten viele sekundäre Pflanzenstoffe.

Ich liebe Blüten im Essen. Sie enthalten viele sekundäre Pflanzenstoffe.

So erkläre ich mir die Veränderung

Zwar wußte ich, dass Omega3-Fettsäuren sehr gesund sein sollen – ich wußte aber nicht um deren wirkliche Potenz. Aber der Reihe nach. Unsere Zellwände bestehen aus Fettsäuren. Davon gibt es gute (die einfach oder mehrfach ungesättigten) und weniger gute (die gesättigten). Wenn wir von den zweiteren zuviel essen, dann können die Zellwände undurchlässig werden – die Zelle nimmt nicht mehr alles auf was sie für eine normale Funktion bräuchte. Könnte das vielleicht die Ursache sein für KPU? Die Zellen werden dann auch immer resistenter, Insulin aufzunehmen. Das ist endlich die Lösung – ich hatte solange gesucht, die Ursache zu finden warum meine Zellen das Insulin nicht aufnehmen können, das ich durch eine kohlenhydratreiche Nahrung zur Verfügung stelle – letztendlich der Grund dafür, dass es mir hilft, ketogen zu essen. Aber der Reihe nach: durch die blockierten Zellwände entstehen auch Entzündugnsprozesse. Wie bitte? Da wundere ich mich, dass mein Körper in jeder Ecke eine Entzündung hat und hier kommt die Erklärung. Histamin spielt ja auch eine Rolle bei Entzündungsprozessen – oder nicht? Zusätzlich entsteht dann auch noch ein Problem mit den Nebennieren – denn die feuern mit Hormonen, damit der Körper irgendwie an Energie kommt – aber es ist ein erfolgloses Unterfangen. Die Nebennieren erschöpfen sich dabei – denn die Zellen sind ja insulinresistent. Aber es geht noch weiter. Der Körper behilft sich offenbar, mit den ganzen Verdauungs-Inhalten zurecht zu kommen (die ja sonst in der Zelle landen bzw. irgendwie im Körper verändern würden – wenn die Zellen offen dafür wären) indem Pilze und falsche Bakterien ihm bei der Verstoffwechslung helfen. Das ist der Hammer!

Darum bekam ich also den Darm nicht in Schwung!

Die Ursache für meine Blähungen (Pilze bzw. schlechte Darmbakterien) war also deswegen nicht zu bekämpfen, weil der Körper es dringend benötigte, seinen Stoffwechsel irgendwie aufrecht zu erhalten. Jetzt ist mir klar, dass es nicht gelang, die „guten“ Bakterien im Darm anzusiedeln und die „bösen“ los zu werden. Jetzt kommt noch ein Klopfer – ich habe diese Erkenntnisse aus dem Internet – sie stammen aber nicht von einem Arzt oder Heilpraktiker – sondern von einem Informatiker. Er vertreibt mittlerweile das beste Öl, mit dem man seine Zellen versorgen kann – das Leinöl und hat auf seiner tollen Internetseite für mich sehr hilfreiche Informationen gesammelt. Der nennt sie die Fett-Falle. Dort habe ich meine ganzen Körper-Symptome beschrieben gefunden und auch die Lösung. Außerdem habe ich eine geniale Lösung für die Versorgung mit ungesättigtem Öl für die Reise.

Werde ich jetzt wieder ganz gesund?

Noch reagiere ich auf Gluten – bei Verzehr gibt es immer noch Entzündungssymptome und einen Schmerzanfall. Seit ich die Zeilen der Fett-Falle gelesen habe verzichte ich soweit es mir möglich ist auf ungesättigte Fette und baue vor allem Leinöl über den Tag verteilt in meine Ernährung ein. Ich fühle mich wie neu geboren. Ich fühle mich von Tag zu Tag wohler. Ein wichtiger Punkt woran meine Therapeuten in den letzten Jahren immer wieder erfolglos mit mir gearbeitet haben ist ganz selbstverständlich stabil. Ich bin fest gegründet auf der Erde, schwebe nicht mehr halb an der „Decke“ (ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll). Im Qi Gong heißt es, man soll das Körpergewicht vor allem nach unten verlagern – so gehe ich jetzt durch den Tag, ohne mich dafür „anstrengen“ zu müssen oder darauf Aufmerksamkeit zu richten. Andere würden vielleicht sagen, ich sei gut „geerdet“. Was für mich am wichtigsten ist: Die letzten Tage war mein Guruji in einem Retreat. Früher habe ich diese tiefe, stille Präsenz auch zu Hause mitbekommen – die letzten Jahre war ich auf sonderbare Weise davon wie abgeschnitten. Jetzt kommt das Wunder: Die Liebe und Präsenz war während des gesamten Retreats sehr stark spürbar – das ist für mich das größte Geschenk, bin sehr dankbar. So darf es gerne weiter gehen. Das gibt noch ein Fest. Halleluja!

Bücher dazu bei Amazon:

Ich freue mich wenn Sie ihn auf Facebook, Twitter, Google+ oder per Email weiterempfehlen. Hier die Kurz-URL zum Kopieren: http://wp.me/p2Lqxt-cx

… oder einen Kommentar hinterlassen

.… oder die neuen Artikel per RSS abonnieren.

 Bild: Shivani Allgaier (cc)


Ein Kommentar

Aminosäuremangel bei Histamin-Intoleranz?

Zum ersten Mal bemerkte ich, dass ich mich durch Aminosäuren besser fühle als ich ein aminosäurehaltiges Nahrungsergänzungsmittel eingenommen hatte. Es lag einer Bestellung als Zugabe bei und ich merkte, dass ich mich dadurch nach dem Sport wohler fühlte. Ich entschied, es über längere Zeit zu testen. Vor allem nach dem Training mit dem bellicon nahm ich das Pulver – es sollte für den Sport viel Energie zur Verfügung stellen. Schließlich braucht der Körper Aminosäuren, um Muskelmasse aufzubauen. Zwar ist es nicht mein Ziel, Muskeln aufzubauen – aber ich fühlte mich mit den Aminosäuren

Beim Sport braucht der Körper viele Aminosäuren.

Beim Sport braucht der Körper viele Aminosäuren.

nach dem Sport einfach wohler – hatte auch den Eindruck, dass mein Körpergewebe fester ist und ich weniger Wassereinlagerungen hatte. Da ich damals noch unter vielfältigen Symptomen litt und ich gar nicht richtig wußte worauf ich meinen Fokus legen soll, verlor ich es langsam wieder aus den Augen und hörte auf damit.

Allergie-Experte empfiehlt auch Substitution

Auch Henning Müller-Burzler schreibt in seinem Buch „Die Methusalem-Ernährung“, dass die Symptome bei Nahrungsmittel-Allergien durchaus von Aminosäuremangel herrühren können. Er empfiehlt in diesem Fall, lieber Nebenwirkungen aus Unverträglichkeit eine zeitlang in Kauf zu nehmen als weiter dem Körper den Mangel zuzumuten – weil dies den größeren Schaden anrichten würde. Seine Erfahrung sei, dass die Unverträglichkeitsreaktionen bei vielen Betroffenen durch die Substitution auch wieder zurück gehen können.

Unterstützung der Immun-Polizei

Jetzt sitze ich hier und es hat mich ziemlich erwischt – ich habe mir ein Virus eingefangen. Mein Arzt hat eine Herpes-Virus-Infektion diagnostiziert. Ich huste und schnäuze Unmengen an Schleim aus dem Körper, bin sehr müde und mein Körper schmerzt an allen möglichen Stellen. Die Therapie? Ein homöopathisches Mittel gegen den Herpes und ein wenig Unterstützung für das Immunsystem: Vitamin C und L-Lysin. Was ich beim googeln nach der Aminosäure an Informationen finde erstaunt mich – davon habe ich bisher nichts gehört.

Was macht diese Substanz im Körper?

L-Lysin gehört zu den essentiellen Aminosäuren – kann also vom Körper nicht selber hergestellt werden. Der Körper braucht dieses Eiweiß, um Binde- und Muskelgewebe (Zellteilung und – wachstum) zu erhalten und aufzubauen. Er stellt daraus auch Carnitin her, das der Körper zum Abnehmen (regt den Fettstoffwechsel an) nützt und ist am Aufbau von Kollagen beteiligt. Außerdem ist es am Knochenwachstum beteiligt, weil es die Einlagerung von Calcium unterstützt und kann somit Osteoporose entgegen wirken. Es ist auch an der Aufrechterhaltung der Stickstoffbalance des Körpers beteiligt. Was mich besonders hellhörig machte war zu lesen, dass es auch am Aufbau von anderen Proteinen, Enzymen, Antikörpern, insbesondere des Trypsins beteiligt sei – dem proteinspaltenden Enzym der Bauchspeicheldrüse („Vielleicht war das einer der positiven Effekte während ich das Pulver aus der roten Packung einnahm?“) Mein Arzt hat es mir verschrieben weil es die Immunfunktion unterstützt – es wird vor allem ganz gezielt zur Abwehr von Herpes-Viren und anderen Virusinfektionen eingesetzt. Lysin soll außerdem hohen Blutdruck helfen zu regulieren und auch hohe Blutfettwerte normalisieren. Als Bestandteil von Kollagen ist es außerdem ein Baustein der Gefäßwände und kann so Arterienwände verstärken und so Plaques helfen zu verhindern.

In der Walnuß ist Lysin enthalten.

In der Walnuß ist Lysin enthalten.

Was passiert bei Mangel an Lysin?

Verzögertes Zell- und Knochenwachstum und eine verzögerte Wundheilung können auf einen Mangel an Lysin hindeuten. Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, gerötete Augen, Haarausfall, Anämie, Schwindelgefühle und Übelkeit können außerdem Anzeichen für einen vorliegenden Lysin-Mangel sein. Ein Hinweis auf einen Mangel stellt außerdem dar wenn zu wenig Magensäure vorhanden ist – was mich sehr hellhörig machte, da ich ja seit Jahren jetzt Magensäure substituiere. Vielleicht wird sich das ja jetzt ändern?

Worin ist L-Lysin enthalten?

Es wird gesagt, dass vor allem in Fleisch, Milch und Eiern Lysin enthalten sei. Aber auch in Pflanzen ist die Aminosäure vertreten. In Bohnen, Orangen, Mandarinen, Walnüssen, Sprossen von Soja und Alfalfa, grünem Gemüse, Petersilie, Rüben, orangenen Früchten (Aprikosen), Birnen, Trauben, Sellerie ist dieses für den Körper notwendige Eiweiß enthalten. Die Empfehlung liegt bei ca. 1-2 g pro Tag. Wer einen manifesten Mangel hat, der substituiert die Aminosäure besser eine zeitlang bis die Mängel wieder behoben sind. Wer sollte substituieren? Auf jeden Fall Betroffene von Herpes-Infektionen, Patienten mit Osteoporose, Herz-Kreislauf-Patienten und Menschen, die körperlich trainieren.

Mein Fazit

Daß die Substitution von Aminosäuren bzw. von essentiellen Aminosäuren kein Allheilmittel sind dessen bin ich mir bewußt. Mir sind lediglich mal wieder ein paar Zusammenhänge aufgefallen und die wollte ich hier darstellen. Ich bin neugierig, wer sonst noch Erfahrungen dazu beitragen kann? Hast Du bereits Erfahrungen mit Aminosäuren?

Das könnte Dich auch interessieren:

Die Bauchspeicheldrüse wieder in Gang bringen

Histamin-Intoleranz oder bin ich emotional vergiftet?

Histamin-Intoleranz und Symptome nach dem Sex?

Verträglichkeit von Kaffee bei Histamin-Intoleranz?

Histamin-Intoleranz – was hilft wirklich?

Histamin-Intoleranz und Sport

Artikel dazu bei Amazon:

 

Ich freue mich wenn Sie ihn auf Facebook, Twitter, Google+ oder per Email weiterempfehlen. Hier die Kurz-URL zum Kopieren: http://wp.me/p2Lqxt-b7

… oder einen Kommentar hinterlassen

.… oder die neuen Artikel per RSS abonnieren.

 Bild: Shivani Allgaier (cc)


2 Kommentare

Schwache Nebennieren bei Histamin-Intoleranz?

Verträgst Du Kaffee? Wenn Du unter einer Histamin-Intoleranz leidest, dann wirst Du jetzt vielleicht sagen: Ja. Denn Du bekommst davon weder Durchfall, noch Kopfschmerz, Hautausschläge, Übelkeit oder sonst eines der typischen Symptome. Es könnte jedoch sein, dass Du Kaffee doch nicht verträgst. Die Symptome einer Nebennieren-Insuffizienz überschneiden sich zum Teil mit der einer Histamin-Intoleranz – zum Teil ist auch die Behandlung dieselbe. Das Hauptsymptom ist eine bleierne Müdigkeit. Und die entsteht auch beim Genuss von Kaffee – oder sollte ich lieber sagen nach dem Genuss von Kaffee? Das trügerische daran ist, dass diese Müdigkeit nicht im engen zeitlichen Zusammenhang mit dem Trinken der schwarzen Brühe aufritt – sondern mehrere Stunden danach erst. Und für die Nebennieren ist Kaffee purer Stress…

Auf der Spur der Nebenniereninsuffizienz

Ein Heiler hat mich auf die Fährte der NNI gelockt – darüber hatte ich schon geschrieben (Histamin-Intoleranz – was hilft wirklich?). Was ich dazu fand fesselte meine Aufmerksamkeit: Ein Buch mit 480 inhaltsschweren Seiten, das so spannend geschrieben ist, dass ich es wirklich um Nu durchgelesen hatte. „Grundlos erschöpft? Nebennieren-Insuffizienz  –  das Streß-Syndrom des 21. Jahrhunderts“, das Buch von Dr. James Wilson. Die Erkenntnisse aus diesem Buch haben mir geholfen, wieder mehr Energie zu haben und vor allem wieder richtig durchschlafen zu können. Die Nebennieren erschöpfen sich durch chronischen Streß – im schlimmsten Fall entwickelt sich die Addison-Krankheit bei der die Nebennieren verschlissen sind. Dies ist lebensgefährlich und gehört in die Hände eines Fachmannes.

Genügend Salz ist wichtig bei NNI

Genügend Salz ist wichtig bei NNI

NNI – eines der Stiefkinder der Medizin

Jeder Hausarzt kann den Test durchführen – es werden im Labor die Cortisol-Werte in Speichel, Blut oder Urin bestimmt. Werte über einem Referenzwert sind zu hoch – der Betreffende leidet unter dem sogenannten Cushing-Syndrom (zuviel Cortisol). Werte unter dem Referenzwert sind zu niedrig – der Betreffende leidet unter Morbus Addison. Dr. Wilson beschreibt eindringlich, dass viele Betroffene trotz erfolgter Diagnostik nicht erkannt werden – und zwar diejenigen, deren Cortisol-Wert sich  im unteren Referenzbereich befindet, jedoch noch nicht die Schwelle zu Morbus Addison überschreitet.  Diese Menschen leiden unter einer Insuffizienz der Nebennierenrinde. Wenn Du also den Verdacht hast, unter einer NNI zu leiden, dann vertraue nicht Deinem Hausarzt, sondern vergleiche Deine Werte zusätzlich mit den Referenzwerten oder finde einen Arzt, der sich mit NNI auskennt. Falls Du betroffen bist, die Gute Nachricht ist: Deine Nebennieren können sich auch wieder erholen!

Was kann ich tun, um der NNI entgegen zu steuern?

Was Du wissen solltest: es wird nicht schnell gehen – sondern langsam. Aber das bist Du ja gewohnt wenn Du unter einer HI leidest. Deine Nebennieren brauchen Zeit, sich von dem ständigen Streß zu erholen und Du musst sie entstressen. Ich habe hier die Tipps zusammengestellt, die mir selber am meisten geholfen haben. Die Zusammenhänge erkläre ich in zukünftigen Beiträgen – oder Du liest sie einfach bei Dr. Wilson nach.

  • Esse genügend Salz. Wahrscheinlich hast Du sowieso einen großen Salzhunger. Gib dem ruhig nach.
  • Achte auf eine ausgewogene Balance von Fett, Kohlehydraten und Eiweiß in Deiner Nahrung.
  • Verzehre keine ranzigen Öle. Verwende im Zweifelsfall Kokosfett. Versorge den Körper mit essentiellen Fettsäuren, zur Not mit Hilfe von  Nahrungsergänzungsmitteln
  • Verzichte auf Alkohol und Kaffee
  • Verzichte auf Transfette und raffinierten Zucker
  • Verzichte auf Obst, das hohe Kaliumanteile hat (Bananen, Rosinen, Datteln, Feigen, Orangen, Grapefruit) und iß stattdessen lieber Papaya, Mango, Pflaumen, Birnen, Äpfel, Trauben oder Kirschen
  • Verwende Nahrungsergänzungsmittel (Vitamin C, Vitamin E, Magnesium, Betain HCL)

Befinden sich Deine Werte nicht weit entfernt von denen von Morbus Addison, wird Dein Arzt womöglich sagen, Du seist gesund. Teste, ob Dir diese Regeln helfen. Das sind die Dinge, die Du selbst erstmal tun kannst. Ganz wichtig: Wer jedoch von Morbus Addison betroffen ist gehört in die Hände eines Fachmannes – damit ist nicht zu spaßen.

Der Schlaf ist enorm wichtig bei der Regeneration 

Wenn sich die Nebennierenrinde wieder erholt kannst Du wieder besser schlafen. Mir ging es so. Jedoch ist es nicht nur eine Konsequenz aus der Regeneration – der Schlaf ist auch eine wichtige Bedingung für die Regeneration der Nebennierenrinde. Dr. Wilson empfiehlt vor 22 Uhr zu schlafen und möglichst nicht vor 8 oder 9 Uhr morgens aufzustehen. Wer später schläft oder früher aufsteht, dessen Körper gerät unter großen Streß und es kostet vor allem die Nebennieren viel Kraft, die Energie dafür bereit zu stellen.

Wie geht es Deinen Nebennieren?

Diese Artikel könnten Dir auch gefallen:

Histamin-Intoleranz – was hilft wirklich?

Verträglichkeit von Kaffee bei Histamin-Intoleranz

Magnesiummangel – Symptome und Behandlung

Sie haben keine Histamin-Intoleranz – Sie sind durstig?

Die Bücher dazu bei Amazon:

Kindle-Version

Ich freue mich wenn Sie ihn auf Facebook, Twitter, Google+ oder per Email weiterempfehlen. Hier die Kurz-URL zum Kopieren: http://wp.me/p2Lqxt-7d

… oder einen Kommentar hinterlassen

.… oder die neuen Artikel per RSS abonnieren.

Bild: Shivani Allgaier


8 Kommentare

Magnesiummangel – Symptome und Behandlung

Stellen Sie sich vor, Sie bauen ein Haus. Alle Baumaterialien sind vorhanden. Der Lieferant sagte Ihnen jedoch, dass eine Kleinigkeit fehle. Sie können mit dem Bau dennoch beginnen. Und das machen Sie auch. Sie vertrauen dem Lieferanten und Ihr Haus ist nach einiger Zeit fertig. Jedoch zwickt und zwackt es an allen Ecken und Enden: hier wackelt ein Stein, dort zieht es durchs Gemäuer, hier dringt Wasser ins Bauwerk. Kurzum: Es ist ein Desaster, das Haus auch nur zu beziehen, geschweige denn darin zu wohnen.

Genauso ergeht es Menschen, die unter einer Nahrungsmittel-Intoleranz leiden. Ursachen dafür scheint es viele zu geben. Und was ist, wenn es eine mögliche Ursache gibt, die ähnlich klein – und dennoch genauso desaströs ist in der Auswirkung wie der kleine Baustein, der fehlt beim Haus? Manche sagen, dass das kleine Molekül Magnesium für den Körper genau diese Auswirkungen haben kann wenn der Körper einen Mangel daran leidet.

Zusammenarbeit ist alles – ohne Zusammenarbeit ist alles nichts?

Sie kennen sicherlich die Vorteile davon wenn andere mit Ihnen zusammen arbeiten. Und Sie wissen auch wie anstrengend es ist, wenn andere gegen Sie arbeiten. Genauso ergeht es auch Ihrem Körper auf der molekularen Ebene. Auch hier arbeiten viele Substanzen zusammen, um den Stoffwechsel aufrechtzuerhalten: Mineralien, Vitamine, Aminosäuren sind die Bausteine, aus denen der Körper Hormone, Enzyme und andere Stoffwechselprodukte synthetisiert. Wenn alles funktioniert gibt es keine Probleme, der Mensch fühlt sich wohl. Wenn allerdings ein einziger Bestandteil fehlt, dann kann es sehr unangenehme Folgen haben.
Viele Menschen wissen um die positive Wirkung von Vitamin C.  Für Menschen, die unter einer Histamin-Intoleranz leiden ist es eine wichtige Substanz, weil es helfen kann, Histamin zu reduzieren. Nur wenige wissen allerdings, dass der Körper dieses Vitamin nur dann wirklich verwerten kann, wenn genügend Magnesium zur Verfügung steht. Ist dies nicht der Fall, wird das gute Vitamin C wieder ausgeschieden. Schon alleine deswegen sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Körper genügend Magnesium zur Verfügung hat. Aber es gibt noch mehr Gründe.

Welche Symptome können auf einen Magnesium-Mangel hinweisen?

Die Liste der möglichen Symptome ist lang: Muskelkrämpfe (Lidzucken, Muskelzucken, nächtliche Wadenkrämpfe, Zähneknirschen, Krampf in der Kaumuskulatur), Anspannung und innere Unruhe, Reizbarkeit, Müdigkeit, Mattigkeit, schnelle Erschöpfbarkeit, Angstzustände, Depression, Migräne, Hyperaktivität, Schlafstörungen, taubes Gefühl in den Gliedmaßen, Kribbeln in den Gliedmaßen, kariöse Zähne, Impotenz, Unfruchtbarkeit, Kinderlosigkeit, Herzrhythmusstörungen, Schmerzerkrankungen, kalte Hände und Füße, ständiges Frieren und vieles mehr. Wer unter einer Histamin-Intoleranz leidet hat einige seiner Symptome sicher schon entdeckt?

Therapie bzw. Supplementierung

Wahrscheinlich nehmen Sie sowieso schon Magnesium ein. Ihr Arzt hat Ihnen wahrscheinlich bisher Magnesium als Pulver empfohlen oder verschrieben. Dies nahmen Sie bisher oral ein. Allerdings zeigt es sich immer wieder, dass Mineralien bei bestehenden Resorptionsproblemen gar nicht oder nur unvollständig vom Körper aufgenommen werden. Zudem dauert es bis zu einem Jahr, einen Magnesiummangel rein über orale Aufnahme anzugehen. Wer die Dosis zu hoch setzt bemerkt außerdem sehr schnell, dass er unter Durchfällen leidet – das braucht bei einer Histamin-Intoleranz keiner…  Oft ist der einzige Ausweg die intravenöse Gabe durch den Arzt.

Die etwas andere Art…

Gleich geht's los… Wanne, Handtuch, Wasser und das Salz

Gleich geht’s los… Wanne, Handtuch, Wasser und das Salz

Aber es gibt auch noch die Möglichkeit, das Mineral über die Haut aufzunehmen. Transdermale Supplementierung. Durch tägliche Fußbäder mit Magnesiumchlorid kann ein Mangel in 6-7 Wochen behoben werden. Es wird gesagt, dass durch diese Art der Supplementierung 100 % des Magnesiums wirklich aufgenommen werden – es gibt nicht mehr die großen Verluste wie über den Weg der Verdauung. Sie können den Mangel auch beheben, in dem Sie das Magnesiumchlorid als sogenanntes Magnesiumöl direkt auf die Haut aufsprühen. Beziehen können Sie das Präparat entweder in der Apotheke (Magnesiumchlorid Hexahydrat), im Aquaristikbedarf (wenn er Meerwasseraquarien führt) oder bei verschiedenen Anbietern im Internet. Meiner Apothekerin musste ich versprechen, dass ich das Pulver auf keinen Fall einnehmen, sondern nur über die Haut anwenden werde. Und vielleicht müssen Sie es in verschiedenen Apotheken versuchen bis Sie Erfolg haben – in einer war das Produkt wohl nicht in der Artikelliste vorhanden.

Meine Erfahrung mit der transdermalen Aufnahme

Entspannendes Fußbad mit Magnesiumchlorid

Entspannendes Fußbad mit Magnesiumchlorid

Abends ein warmes Fußbad ist vor allem in den Wintermonaten eine sehr angenehme Sache. Angenehm ist es auch dann, wenn Sie unter einem Magnesium-Mangel leiden und darin Magnesiumclorid Hexahydrat auflösen. So heißt die Substanz, die wie Haushaltssalz aussieht und vom Körper über die Haut aufgenommen werden kann offiziell mit vollständigem Namen. Bereits zwei Jahre vor der Entdeckung dieser Möglichkeit verordnete mir der Arzt eine Magnesiumsupplementierung. Ich hatte mich für das Magnesiumcitrat entschieden und nahm es regelmäßig ein. Erst durch die Fußbäder stellte ich fest, dass die Aufnahme wohl nicht so gut funktioniert hatte. Schnell verschwanden die Krämpfe an den Waden und ich schlief bedeutend besser in der Nacht. Was noch zu beachten ist? Die Temperatur des Wassers sollte die Körpertemperatur nicht überschreiten – sonst werden Mineralien vom Körper in das Bad abgegeben.

.

Diese Artikel könnten Dir auch gefallen:

Entspannung leicht gemacht

Histamin-Intoleranz und Symptome nach dem Sex?

Suppe mit Nockerl – histamin arm oder mit Parmesan

Ein Laib Brot, der Ihr Leben verändern könnte?

Was steht in Deinem Badezimmer? Mache den Check…

Weiterführende Literatur und Produkte, die Sie mit Ihrem Arzt besprechen könnten:

 

Wichtig:

Sämtliche Aussagen in diesem Artikel haben lediglich Informations- bzw. Aufklärungscharakter und dienen nicht als Ersatz für eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bitte sehen Sie von Selbstdiagnose und Selbstbehandlung ab. Die Informationen auf dieser Seite sind keine Heilsversprechen bzw. Heilausagen im rechtlichen Sinne sondern sollen Ihnen als Grundlage dienen, mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker darüber zu sprechen.

Ich freue mich wenn Sie ihn auf Facebook, Twitter, Google+ oder per Email weiterempfehlen. Hier die Kurz-URL zum Kopieren: http://wp.me/p2Lqxt-2I

… oder einen Kommentar hinterlassen

.… oder die neuen Artikel per RSS abonnieren.

 

Bilder: Shivani Allgaier