Energie und Kraft im Leben

Wissen über Nahrung und mehr…


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Was habe ich entdeckt auf der #veggie&freivon17

Auch wenn ich längst nicht mehr die Einschränkungen habe wie einst ist ein Besuch auf der Messe veggie&freivon für mich nach wie vor von Entdeckerfreude begleitet. Erstaunlich ist, wie unser Gehirn bei dieser Menge an Informationen immer wieder das für sich herausfischt, das relevant – oder nicht relevant ist. Ich habe nachgefragt – das Allergie-Portal war auch bisher auf der Messe präsent – wahrgenommen habe ich es bisher nicht. Sehr nützliche Informationen – zum Beispiel zum Anaphylaktischen Schock. Und das ist nicht die einzige nützliche Info, die dort zusammengetragen wurde. Es scheint mir sehr nützlich – wie so vieles, das von Betroffenen zusammengetragen wurde.

Viele Informationsmaterialien kostenlos

Auf die Größe einer Visitenkarte passen die 15 verbotenen Zutaten bei Zöliakie, das vom Zöliakie-Austausch zusammengestellt wurde. Heute gibt es zwar jede Menge Apps, die einen beim Einkaufen unterstützen – aber was ist einfacher als eine Visitenkarte, bei der ein Akku nicht leer werden kann und die in jede Geldbörse passt? Die zugehörige Gruppe bei Facebook misst über 20.000 Mitglieder, was für eine geballte Kompetenz-Ansammlung? Eine Rezeptesammlung mit Allergiker-Rezepten mit Flohsamenschalen gibt es im Blog von fiberHusk.

Wieviel Energie habe ich?

Die Frage stelle ich mir nicht nur auf der Messe – sondern auch wenn ich den Stecker in die Steckdose stecke. Kühl- und Gefrierschränke benötigen etwa 20 % des gesamten Stroms aus privaten Haushalten. Das war mir nicht bewusst – erfahre ich am Stand von Greenpeace energy – die Aktivisten haben jetzt auch einen alternativen Stromanbieter gegründet. Na dann wird’s höchste Zeit, die Kühltruhe leer zu essen, damit ich sie spätestens im März von der Steckdose nehmen kann.

Und Freunde gab es auch

Für mich ist es schon ganz natürlich und normal, mich vegetarisch zu ernähren. Aber es gibt natürlich auch jede Menge Menschen, die sich nichtmal Gedanken darüber machen. Umso mehr freue ich mich natürlich jedes Mal, andere zu treffen, denen ein nachhaltiger, achtsamer Umgang mit dem eigenen Konsumverhalten ebenso wichtig ist wie mir. Einige, die ich bei der Wildkräuterexkursion kennenlernte waren natürlich auch auf dem Bloggertreffen und auf der Messe unterwegs, so wie Verena von allmydeer. Auch Christine Volm war auf der Messe – leider habe ich ihren Vortrag verpasst – es geht eben auch hier nicht alles unter einen Hut zu bringen. Aber es hat sich gelohnt.

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Gesammelte Eindrücke von der Messe #veggie&freivon17

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Foto: Shivani Vogt (cc)
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Morgen geht es auf die #veggiefreivon17

Sie läuft schon seit heute – die #veggiefreivon17. Morgen bin ich mit dabei, deshalb habe ich mir Gedanken dazu gemacht, wie ich mit viel Kraft durch die Messe gehen kann. Zum einen habe ich beschlossen, dieses Mal einen Trolley mitzunehmen, um die Einkäufe nicht mehr tragen, sondern fahren zu können. Zum anderen habe ich einige Lösungen gefunden, die ich in meinem anderen Blog geteilt habe.


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Was gab’s auf der #veggiefreivon16 in Stuttgart?

Viel Zeit hatte ich nicht für die Messe – dieses Mal reichte es nicht, in mehreren Hallen img_3286präsent zu sein – ich wollte mich auf Halle 9 beschränken. Zwei Stunden bevor die Türen schließen ist es leicht, die Messe zu betreten – die Massen sind bereits in den Hallen und es gibt keine Warteschlangen mehr.

Menschenmassen überall

Es ist gar nicht so leicht, zur Halle 9 vorzudringen – die Gänge sind voll, jeder strömt seinem Ziel entgegen. Jeder trägt volle Taschen mit sich, Kinder quängeln, kaum einer wirkt entspannt und glücklich.

Zuerst treffe ich einen alten Bekannten

Zwei Mal war ich bereits dabei und habe jedes Mal habe ich etwas Neues kennen gelernt. Zunächst begegne ich dem Pfiffikus – der Gemüsebrühe, auf die ich schwöre. Zum Messepreis nehme ich einen Nachfüllpack mit. Nach wie vor ist es die einzige Instant-Brühe, die mein Körper verträgt. Vertrieben wird das verträgliche Fertigprodukt von einem Verein – der Hersteller hat längst keine Zeit mehr dafür. Und das Geheimnis? Das ist wie bei fas allem der „Content“, die guten Zutaten – sonst nichts. Mein Körper zeigt mir ja, dass es stimmt.

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Das Glück ist immer „jetzt“

Das nächste worüber ich stolpere ist glutenfreies Bier. Ich nehme gleich einen Sixpack mit – für die Party am Abend. Und ein Test ist natürlich obligatorisch. Tatsächlich bleibt die Müdigkeit aus, die ich sonst erlebe wenn ich ein Bierchen schlürfe. Das merke ich mir. Wie war noch die Brauerei? Neumarktes Lammsbräu. Glutenfrei – und Bio ist es auch noch. Wie toll ist das denn?

Einige Weine testen wir dann. Ein wenig war ich irritiert darüber, dass Winzer vegane Weine kreieren, ohne sich selber vegan zu ernähren und persönlich dahinter zu stehen. Als leidenschaftliche Gärtnerin interessiert mich dann natürlich auch, ob gespritzt wird oder nicht. Ja, wird. Oh – das geht auch anders wie ich weiß. Offenbar nicht – Biobetriebe würden sogar noch mehr spritzen als die

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Die Knödel aus Südtirol waren lecker – und verträglich.

Konventionellen. Biowinzer müssen mit Kontaktmitteln arbeiten, die dann aber vom Regen weggewaschen werden. An dieser Fragestellung werde ich mal dranbleiben. Dabei weiss ich von Biobetrieben in Österreich, die sogar dem Feuerbrand den Garaus machen konnten – und das nur mit den richtigen Bakterien – mit Effektiven Mikroorganismen. Aber das ist ein ganz anderes Thema – zurück zur Messe. Spaß hatte ich auch mit den Jungs vom Stand eines Heilpraktikers, der für seine Patienten, die unter Histamin-Intoleranz leiden extra Produkte entwickelte. Hier erstand ich leckere Hanf-Aufstriche. Tolle Idee, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei den mir bekannten und bevorzugten Chiron-Produkten (weil regional) immer noch besser.

Kein Schwein hat was dagegen

Natürlich darf Veganz auf so einer Messer nicht fehlen. Im Imbiß-Mobil gibt es tierleidfreies Essen und am Stand jede Menge vegane Süßigkeiten. Natürlich probiere ich

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Schonmal von einem Schwein überholt worden?

vegane Schokolade, beim Geschmack scheiden sich oft die Geister. Was ich teste kann sich schmecken lassen, das merke ich mir. Das riesige Schwein, das mir dann im Weg steht hat natürlich meine ganze Aufmerksamkeit. Es wirbt für die „Vegan Taste Week“ der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt. Dort kannst Du Dich in eine Email-Liste eintragen lassen und unter fachkundiger Anleitung für eine Woche vegan leben. Wenn es Dir damit gut geht, welche Konsequenzen das dann wohl hat? Das Schwein fasziniert mich. Wie das wohl ist, wenn auf der Autobahn eine Sau mit 100 Sachen an einem vorbeizieht? Das große Tier ist viel unterwegs, es ist ca. 150 Tage im Jahr auf der Straße. Auf jeden Fall lohnt es sich, bei der Stiftung vorbeizusehen, dort gibt es viele tolle Projekte.

 

Mein Fazit: lohnenswert. Über alles, was ich entdeckte kann ich nicht bloggen – das ist zuviel. Bei den Kochshows war ich nicht dabei, das war sicher sehr interessant. Was wichtig ist: ich hatte keine Symptome von dem was ich auf der Messe getestet habe. Mich überzeugt jedes Mal wieder von neuem die Kreativität, die Menschen an den Tag legen wenn sie eine Lösung brauchen zu einem Problem. Die Messe ist sehr inspirierend.

Und: Dieses Jahr reichte es aufgrund von Terminen wieder nicht. Aber: Nächstes Jahr bin ich endlich mit dabei auf dem Bloggertreffen, das nehme ich mir ganz fest vor.

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Bild: Shivani Allgaier (cc)


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Was steht in Deinem Badezimmer? Mache den Check…

Die letzten 3 Wochen haben mir was meine Histamin-Intoleranz betrifft mehr Erkenntnisse gebracht als alles andere, das ich bisher darüber erfahren habe. Wenn es Dich interessiert, was die Produkte in Deinem Badezimmer damit zu tun haben können, dann lies weiter.

Körperpflege, die alles nur noch schlimmer macht?

Was ist passiert? Ich habe einen Krimi gelesen. Ich hatte eine Herpes-Viren-Infektion. Ich habe meine Körperpflege neu kennen gelernt und mein Badezimmer ausgeräumt. Aber der Reihe nach. Der Krimi war ziemlich spannend. Die Protagonistin hustet als sie ihr Deo verwendet, das ihr bereits jahrelang diente ihren Körpergeruch in Schach zu halten. Mehrere Tage hintereinander. Sie macht sich auf die Suche nach dem Übeltäter – und macht eine überraschende Entdeckung. Sie bringt ans Licht, dass Chemie-Giganten gefährlich giftige Substanzen in unserer Kosmetik – Cremes, Zahnpasten, Duschgels, Rasierschaum, Kinderschampoo, Deodorants und Sonnenschutzmittel untermischen. Ich staunte nicht schlecht was sie alles unternehmen muss, um die wahren Hintergründe herauszufinden – wer ihr eher hilft und wer die schockierenden Zusammenhänge auch noch hilft zu verschleiern. Noch spannender wird es bei dem Thema, was alles in die Kosmetik darf, wer das erlaubt und was davon deklariert werden muss…

Offene Lippen vom Lippenstift

Offene Lippen vom Lippenstift

Was sind die Folgen der Stoffe, die auf die Haut gelangen?

Im Krimi erkranken viele, weil die giftigen Stoffe die körpereigene Fähigkeit, freie Radikale zu bekämpfen verringern. Die Substanzen reichern sich an bestimmten Organen (Gehirn, Nieren, Leber) oder auch an Rezeptoren an oder verändern diese gar. Hormone werden nicht mehr gebildet, weil Pseudohormone sich an den Rezeptoren anlagern, Drüsen die Rückmeldung bekommen genug Hormone seien im Umlauf und die Produktion heruntergefahren bzw. einstellen. Die Substanzen schwächen auch das Immunsystem und bringen den Körper dazu, sich selbst anzugreifen – dutzende Menschen zersetzen ihre eigene Schilddrüse und leiden unter Hashimoto-Thyreoiditis. Aus gesunden Zellen bilden sich Krebszellen. Gesunde Haut altert früher. Menschen sind geschlagen mit Allergien und verschiedensten Unverträglichkeiten. Konservierungsstoffe machen den Kosmetik zersetzenden Bakterien den Garaus und machen sie so über Jahre hinweg haltbar – sorgen aber auch dafür, dass die gesunden Darmbakterien ebenso nicht mehr leben können und legen die Verdauung lahm. Die Umwelt verseucht mit Mikroplastik, das von der Natur über Jahrtausende nicht abgebaut werden kann. Eltern geschockt, weil milde Babyshampoos nicht deshalb mild sind weil sich mildere Tenside darin befinden, sondern betäubende Substanzen, die bewirken, dass Babys die Augenreizung nicht spüren. Wie bitte!?!

Der Krimi vom Giftcocktail in der Körperpflege jetzt als Video

In diesem Kurzfilm sind die gesamten Zusammenhänge eindrucksvoll als Video präsentiert.

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Und was sind meine Konsequenzen?

Die Gesichtspflege von Ringana verwende ich schon seit geraumer Zeit. Ich verwendete sie, weil meine Haut sie vertrug und ich davon keine Reizungen wahrnahm wie bei anderen Produkten. Mein Hautbild wurde dadurch feiner. Jetzt wird mir auch der Zusammenhang klar warum ich das Produkt so gut vertrug. In meinem Badezimmer tummelte sich aber noch mehr: Shampoo, Duschgel, Rasierschaum, Handcreme, Fettstifte, Körpermilch und Sonnenschutz – von Lippenstiften und & Co ganz zu schweigen – daran habe ich mich noch nicht gewagt. Ich wußte nichts davon, was sich unter deren Inhaltsstoffen so alles tummelt und welche Wirkungen diese erzeugen können. Jetzt weiß ich es besser – ich habe fast restlos alles weggeschmissen. Entsorgt im Sondermüll. Denn da gehört alles hin. Mit dem Duschgel putze ich das Klo. Es ist ein Skandal. Krimi? Schön wärs! Ich bin zur Empfehlerin geworden – was ich nie machen wollte… In meinem Badezimmer steht jetzt nur noch was meinem Körper gut tut. Die Inhaltsstoffe sind so sicher – zur Not könnte ich auch alles trinken. Der Krimi, den ich gelesen habe heißt „Giftcocktail Körperpflege“ und ist ein gut recherchiertes Sachbuch. Ich kam mir beim Lesen vor, als ob ich einen Krimi lese.

Gute Kosmetik enthält keine Gifte, sondern die natürliche Ordnungskraft von gesunden Zutaten - am besten in Bioqualität.

Gute Kosmetik und Körperpflege enthält keine Gifte, sondern die natürliche Ordnungskraft von gesunden Zutaten – am besten in Bioqualität.

Aber das ist doch alles nur auf der Haut…!

Das habe ich auch erst gedacht – was ich mir auf die Haut schmiere wird schon nicht so schlimm sein. Dass dem eben nicht so ist erfuhr ich von meinem Gynäkologen. Dem habe ich freudestrahlend erzählt, dass ich jetzt Magnesium über die Haut aufnehme in Fußbädern – und dass es mich sehr erstaunt hat dass dies möglich sei. „Sie können alles über die Haut aufnehmen! Ich wundere mich schon lange wann das bei den Frauen mit ihrer Kosmetik die ersten Auswirkungen zeigt.“ Die Frauen mit ihren Auswirkungen sind die anderen – so dachte ich – ahnungslos, dass mein eigener Körper bereits genau diese Wirkungen zeigte. Seine Aussage hörte ich vor einem halben Jahr. Jetzt habe ich es auch begriffen. Im Buch habe ich erfahren, dass Substanzen schneller über die Haut ins Blut gelangen als wenn diese den Weg über den Magen nehmen – dort werden sie von der Magensäure noch zersetzt und zum Teil sogar unschädlich gemacht und wirken erst einige Zeit später. Was ich mir auf die Haut schmiere ist also so als ob ich es trinke. Das hätte ich bisher auch nicht gedacht.

Vertrauenswürdiges Vorwort von einem Arzt

Im Vorwort schreibt Rüdiger Dahlke „Dieses Buch konfrontiert Sie mit vielem, was Sie schon immer über Gifte in Ihrem Umfeld hören wollten oder was Sie vielleicht überhaupt nicht hören wollten, aber unbedingt wissen sollten.“ Dann fährt er fort mit Gedanken, die sich in Deinem Kopf wahrscheinlich auch tummeln:  „Gängiger Kosmetik habe ich nie getraut, aber da ich sie nicht verwende fühlte ich mich sicher.“ An mein Duschgel und mein Shampoo hatte ich in diesem Zusammenhang auch nicht gedacht. Und welche Konsequenz solltest Du aus diesen Zeilen ziehen? „Um auszusteigen aus der Gift-Wirtschaft – wenigstens im eigenen Körperhaus – muss man einiges wissen, und dieses Buch bringt es auf den Punkt.“ schreibt er weiter. Wenn Dich diese Zeilen berührten ist es Zeit, das Buch von Marion Schimmelpfennig zu lesen. Es liest sich wie ein Krimi. Welche Konsequenz das für Dein Badezimmer hat – entscheide selbst. Auf meiner Ringana-Partnerseite könnte sich der nächste Schritt verbergen – hier findest Du Produkte, die sicher sind. Wobei Rüdiger Dahlke meint, die beste Körperpflege seien sowieso Streicheleinheiten. Wie recht er hat. Und ich creme mich gerne damit ein.

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Bild: Shivani Allgaier (cc)


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Helmkraut-Tee bei Histamin-Intoleranz?

Das erste Mal als ich bemerkte, dass ich auf Tee reagiere war, als ich mich vor einer Reise abends ins Büro setzte, um noch die liegen gebliebenen Arbeiten zu erledigen. Mit dem Glas Schwarztee wollte ich mich warm halten und mir etwas Gutes tun. Mir wurde schwummrig, ich bekam so ein „Widerstandsgefühl“, hatte Druck im Kopf, mir wurde übel und ich hatte Sehstörungen.

Auch andere scheinen auf Schwarztee zu reagieren

getrocknete Brennnessel gibt leckeren Tee

getrocknete Brennnessel gibt leckeren Tee

Diese Symptome hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt immer nur nach dem Essen bekommen. Dass sich auch der Genuss von Tee so auswirken könnte war mir neu. Ich googelte und fand, dass andere auch so extrem auf Tee reagierten. Schwarztee, Grüntee und auch verschiedene Kräutertees scheinen diese und auch andere Symptome produzieren zu können.

Welchen Tee kann man denn nun trinken?

Die Unsicherheit war groß nach dieser Erfahrung und ich beschloss zunächst, auf den Genuss von Tee zu verzichten. Dass Tee auch unterstützend sein kann erfuhr ich vom ayurvedischen Arzt Dr. Rohit in Indien. Er verbot mir Schwarztee und Kaffee – legte mir jedoch vor allem den Genus von Pfefferminztee ganz warm ans Herz. Dieser würde meine Energie herunterkühlen und mich gesundheitlich am meisten unterstützen. Mittlerweile wagte mich mich wieder mehr heran ans Tee trinken. Ich merke, dass ich ziemlich viele Tees vertrage. Am meisten mag ich momentan Tee aus frisch gepflückten Brennessel-Blättern. In der facebook-Gruppe Histaminintoleranz erfuhr ich von einem Tee, der wahre Wunder wirken soll. Das wunderbare Kraut soll dem Körper direkt helfen, Histamin abzubauen.

Darf ich vorstellen: Helmkraut

Die Gattung der Helmkräuter wird zur Familie der Lippenblütler gezählt. Heimtraut heißt auch Baikal Helmkraut und der lateinische Name lautet Scutellaria baicalensis. In der TCM zählt es zu den 50 wichtigsten Kräutern und heißt Huang Qin. Unter anderem wird dem Kraut nachgesagt, dass die Mastzellen weniger Histamin ausschütten – das ist wohl die Erklärung dafür, dass es als entzündungshemmend wirkt? Über die genaue Wirkweise können Sie bei meinem Kollegen René Gräber im Blog Natur Heilt nachlesen. Dem Kraut wird außerdem  nachgesagt, dass es dem Körper hilft, alte Zellen abzubauen und aus dem Körper zu schaffen. Über die Wirkung des Helmkrauts kann ich selber noch nicht berichten – bisher habe ich es noch nicht getestet. Sie können das Kraut entweder bei Amazon bestellen – oder auch in der Apotheke.

Wer mich kennt, der weiß dass ich gerne in der Natur unterwegs bin, um Kräuter selber zu sammeln. Bisher kenne ich das Helmkraut nicht vom selber pflücken. Es liebt kalkarme Böden – deswegen wage ich nicht es hier auf den kalkhaltigen Böden um die Schwäbische Alb herum zu finden. Aber ich bin schon ganz neugierig wann das von mir so begehrte Kräutlein mir mal im Weg herumsteht?

Welchen Tee verträgt Dein Körper?

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Bilder: Shivani Allgaier


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Hautreaktionen mildern bei Histamin-Intoleranz

Meerwasser ist gesund für die Haut.

Meerwasser ist gesund für die Haut.

Zu Beginn konnte ich die Haut-Symptome nicht so richtig zuordnen. Erst als ich wußte woran ich litt und begann, Literatur zu lesen, kapierte ich, dass auch die Haut-Symptome mit meiner Histamin-Intoleranz zusammen hingen.

Reaktionen einfach wegbaden

Wer eine Badewanne hat, für den ist es einfach: Badewasser einlassen, Basesalz hinzufügen und fertig ist das Entspannungsbad. Doch es entspannt nicht nur – die Haut beruhigt sich. Histamin-Beulen werden kleiner und treten weniger häufig auf, Rötungen verschwinden, Juckreiz legt sich, die Haut wird insgesamt rosiger und fühlt sich angenehmer an. Vielleicht werden ja sogar über diese Art Mineralien in der Körper aufgenommen? Wer weiß – beim Magnesium funktioniert das ja auch? Und wenn Magnesiumchloridhexahydrat auch im Meerwasser enthalten ist, dann müßte es doch auch möglich sein, einen Magnesiummangel über Baden im Meerwasser zu beheben? Ich bin mir sicher, es würde sich lohnen, darüber Forschungen anzustellen – aber damit ist ja kein Geld zu verdienen, nicht wahr?

Aber auch ohne Badewanne lassen sich die Symptome mildern. Denn auch einfaches Wasser mildert die Symptome. Nicht so stark wie wenn Sie in Basesalz baden – aber dennoch spürbar. Wasser hat einfach heilende Kräfte.

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Schwache Nebennieren bei Histamin-Intoleranz?

Verträgst Du Kaffee? Wenn Du unter einer Histamin-Intoleranz leidest, dann wirst Du jetzt vielleicht sagen: Ja. Denn Du bekommst davon weder Durchfall, noch Kopfschmerz, Hautausschläge, Übelkeit oder sonst eines der typischen Symptome. Es könnte jedoch sein, dass Du Kaffee doch nicht verträgst. Die Symptome einer Nebennieren-Insuffizienz überschneiden sich zum Teil mit der einer Histamin-Intoleranz – zum Teil ist auch die Behandlung dieselbe. Das Hauptsymptom ist eine bleierne Müdigkeit. Und die entsteht auch beim Genuss von Kaffee – oder sollte ich lieber sagen nach dem Genuss von Kaffee? Das trügerische daran ist, dass diese Müdigkeit nicht im engen zeitlichen Zusammenhang mit dem Trinken der schwarzen Brühe aufritt – sondern mehrere Stunden danach erst. Und für die Nebennieren ist Kaffee purer Stress…

Auf der Spur der Nebenniereninsuffizienz

Ein Heiler hat mich auf die Fährte der NNI gelockt – darüber hatte ich schon geschrieben (Histamin-Intoleranz – was hilft wirklich?). Was ich dazu fand fesselte meine Aufmerksamkeit: Ein Buch mit 480 inhaltsschweren Seiten, das so spannend geschrieben ist, dass ich es wirklich um Nu durchgelesen hatte. „Grundlos erschöpft? Nebennieren-Insuffizienz  –  das Streß-Syndrom des 21. Jahrhunderts“, das Buch von Dr. James Wilson. Die Erkenntnisse aus diesem Buch haben mir geholfen, wieder mehr Energie zu haben und vor allem wieder richtig durchschlafen zu können. Die Nebennieren erschöpfen sich durch chronischen Streß – im schlimmsten Fall entwickelt sich die Addison-Krankheit bei der die Nebennieren verschlissen sind. Dies ist lebensgefährlich und gehört in die Hände eines Fachmannes.

Genügend Salz ist wichtig bei NNI

Genügend Salz ist wichtig bei NNI

NNI – eines der Stiefkinder der Medizin

Jeder Hausarzt kann den Test durchführen – es werden im Labor die Cortisol-Werte in Speichel, Blut oder Urin bestimmt. Werte über einem Referenzwert sind zu hoch – der Betreffende leidet unter dem sogenannten Cushing-Syndrom (zuviel Cortisol). Werte unter dem Referenzwert sind zu niedrig – der Betreffende leidet unter Morbus Addison. Dr. Wilson beschreibt eindringlich, dass viele Betroffene trotz erfolgter Diagnostik nicht erkannt werden – und zwar diejenigen, deren Cortisol-Wert sich  im unteren Referenzbereich befindet, jedoch noch nicht die Schwelle zu Morbus Addison überschreitet.  Diese Menschen leiden unter einer Insuffizienz der Nebennierenrinde. Wenn Du also den Verdacht hast, unter einer NNI zu leiden, dann vertraue nicht Deinem Hausarzt, sondern vergleiche Deine Werte zusätzlich mit den Referenzwerten oder finde einen Arzt, der sich mit NNI auskennt. Falls Du betroffen bist, die Gute Nachricht ist: Deine Nebennieren können sich auch wieder erholen!

Was kann ich tun, um der NNI entgegen zu steuern?

Was Du wissen solltest: es wird nicht schnell gehen – sondern langsam. Aber das bist Du ja gewohnt wenn Du unter einer HI leidest. Deine Nebennieren brauchen Zeit, sich von dem ständigen Streß zu erholen und Du musst sie entstressen. Ich habe hier die Tipps zusammengestellt, die mir selber am meisten geholfen haben. Die Zusammenhänge erkläre ich in zukünftigen Beiträgen – oder Du liest sie einfach bei Dr. Wilson nach.

  • Esse genügend Salz. Wahrscheinlich hast Du sowieso einen großen Salzhunger. Gib dem ruhig nach.
  • Achte auf eine ausgewogene Balance von Fett, Kohlehydraten und Eiweiß in Deiner Nahrung.
  • Verzehre keine ranzigen Öle. Verwende im Zweifelsfall Kokosfett. Versorge den Körper mit essentiellen Fettsäuren, zur Not mit Hilfe von  Nahrungsergänzungsmitteln
  • Verzichte auf Alkohol und Kaffee
  • Verzichte auf Transfette und raffinierten Zucker
  • Verzichte auf Obst, das hohe Kaliumanteile hat (Bananen, Rosinen, Datteln, Feigen, Orangen, Grapefruit) und iß stattdessen lieber Papaya, Mango, Pflaumen, Birnen, Äpfel, Trauben oder Kirschen
  • Verwende Nahrungsergänzungsmittel (Vitamin C, Vitamin E, Magnesium, Betain HCL)

Befinden sich Deine Werte nicht weit entfernt von denen von Morbus Addison, wird Dein Arzt womöglich sagen, Du seist gesund. Teste, ob Dir diese Regeln helfen. Das sind die Dinge, die Du selbst erstmal tun kannst. Ganz wichtig: Wer jedoch von Morbus Addison betroffen ist gehört in die Hände eines Fachmannes – damit ist nicht zu spaßen.

Der Schlaf ist enorm wichtig bei der Regeneration 

Wenn sich die Nebennierenrinde wieder erholt kannst Du wieder besser schlafen. Mir ging es so. Jedoch ist es nicht nur eine Konsequenz aus der Regeneration – der Schlaf ist auch eine wichtige Bedingung für die Regeneration der Nebennierenrinde. Dr. Wilson empfiehlt vor 22 Uhr zu schlafen und möglichst nicht vor 8 oder 9 Uhr morgens aufzustehen. Wer später schläft oder früher aufsteht, dessen Körper gerät unter großen Streß und es kostet vor allem die Nebennieren viel Kraft, die Energie dafür bereit zu stellen.

Wie geht es Deinen Nebennieren?

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Bild: Shivani Allgaier