Energie und Kraft im Leben

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Frühstück mit reduzierten Kohlenhydraten

Schon lange habe ich sie in meinem Schrank stehen. Von Zeit zu Zeit habe ich sie einfach nur über meinen Salat gestreut: geschälte Hanfsamen. Versehentlich hatte ich auch mal ungeschälte gekauft. Zunächst habe ich versucht, diese überall hineinzumischen und sie loszuwerden – jetzt lerne ich die ungewöhnliche Ölsaat langsam zu schätzen und experimentiere mit allen möglichen Rezepten. Die ungeschälte Version stecke ich einfach in den Mixer und zerkleinere die Samen – das Resultat enthält ganz viele Ballaststoffe. Die geschälte Version ist bereits fertig zum Verzehr.

Abwechslung beim ketogenen Frühstück

Seit ich mich kohlenhydratarm ernähre ist es nicht mehr so leicht, ein gutes Frühstück zuzubereiten. Ich mag nicht immer dasselbe essen. Solangsam kann ich kein Rührei mehr sehen. Ich habe das Bedürfnis nach Müsli oder einem Frühstücksbrei. Nur ist das in lowcarb-Version kaum machbar – dachte ich bisher. Bis ich das Rezept im Blog „Eat the cookie!“ gefunden habe: Hemp seed poridge – Frühstücksbrei aus Hanfsamen!

Der fertige Frühstücksbrei mit etwas warmer Birne

Der fertige Frühstücksbrei mit etwas warmer Birne

Rezept

1 Tasse Mandelmilch

1/4 Tasse geschälte Hanfsamen (in zwei Teilen)

1 TL geschrotete Leinsamen

1 TL gehackte Mandeln

1 Prise Zimt

1/2 Birne

1 EL Olivenöl oder Butter

1 EL Chiasamen

Minze zum Dekorieren

Die Chiasamen in Wasser einweichen und beiseite stellen. Die Birne in Würfel schneiden und in dem Olivenöl oder der Butter in einer Pfanne dünsten, beiseite stellen. Die Milch zum Kochen bringen und jeweils die Hälfte der Hanfsamen und der Leinsamen zugeben, außerdem den Zimt. Für ca. 10 Minuten leicht köcheln, oft umrühren. Dann vom Herd nehmen und die übrigen Zutaten einrühren. In einer Schüssel servieren und mit gehackten Mandeln servieren und mit etwas Minze dekorieren.

Was sind die Vorteile von Hanfsamen?

Oft ist mir schon aufgefallen, dass Hanfprodukte entölt werden. Für sich normal ernährende Menschen ist das ja auch wichtig. Aber wer sich ketogen oder kohlenhydratarm ernährt, für den sind die berüchtigten Samen die ideale Nahrung – enthalten sie doch viel Fett, einige Proteine und kaum Kohlenhydrate. Berüchtigt sind die Samen, da manche immer noch denken, dass darin THC enthalten wäre – ein Stoff weshalb der Anbau von weiblichen Pflanzen bei uns verboten ist – er gilt als Droge. THC ist allerdings in den Samen nicht enthalten. Hier ein Vergleich der Nährstoffe mit Haferflocken (100 g):

Hanfsamen:   638 kcal,   55,7 g Fett (davon 5,32 g gesättigte Fettsäuren), 2 g Kohlenhydrate, 30 g Protein

Haferflocken: 354 kcal, 8 g Fett, 63 g Kohlenhydrate,   10 g Protein

Zudem enthält Hanf sowohl Omega3 als auch Omega 6 Fettsäuren – und das auch noch in der günstigen, sehr gesunden Mischung von 1 : 3.

Variationen des Rezeptes

Du kannst mit dem Rezept auch experimentieren. Wenn Du den Leinsamen weglässt, dann wird alles etwas flüssiger. Wenn Du nicht so sehr auf die Kohlenhydrate achten brauchst kannst Du auch anderes Obst oder mehr davon zufügen.

Was liebst Du zum Frühstück?

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Kohlenhydratarmes Brot selber backen

Irgendwo bin ich über Informationen zur kohlenhydratarmen Ernährung gestoßen. Das Buch von Peter Mersch hat mir gezeigt, dass man als Betroffener von Migräne ganz gut mit einer ketogenen Ernährung symptomfrei leben kann. Da zu meinen Symptomen der HI auch Migräneanfälle zählen und ich gerade ziemlich vieles vertrage habe ich mich für ein Experiment entschieden. Seit 2 Wochen lebe ich ketogen. Das was mir am meisten hilft, dabei zu bleiben sind kohlenhydratarme Brote. Zwei verschiedene habe ich bisher ausprobiert. Das eine ist mein Flohsamenbrot, bei dem ich die Getreideflocken einfach durch gemahlene Nüsse ersetzt habe. Das geht richtig gut und schmeckt auch lecker. Das andere ist ein Rezept im Blog von Blogblume und ich habe es etwas abgewandelt. Hier beschreibe ich wie ich dabei vorgegangen bin:

So sieht das Brot fertig aus

So sieht das Brot fertig aus

Die Zutatenliste

  • extrahiertes Gluten aus 1 kg Weizenmehl
  • 4 EL gemahlenen braunen Leinsamen
  • 2 EL Flohsamen
  • 2 EL Chiasamen
  • 2 EL gemahlenen Sesam
  • Brotgewürz (Koriander, Kümmel, Anis, Fenchel)
  • 1 EL Salz
  • 1 Würfel Hefe
  • ein wenig Wasser
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • Wasser um den Teig zu bestreichen

 

Das ausgewaschene Gluten

Das ausgewaschene Gluten

Zunächst wird Mehl ausgewaschen

Der erste Schritt besteht darin, mit dem Mehl und Wasser einen Teig zuzubereiten. Wenn Du alles richtig gemacht hast (Wasser nur portionsweise zuschütten und immer wieder gut durchkneten), dann hast Du am Ende einen schönen runden Teigklumpen. Diesen gibst Du in eine Schüssel, bedeckst sie mit warmem Wasser und läßt dies eine halbe Stunde ziehen. Das Wasser dürfte danach nicht mehr klar, sondern ganz weiß von der Stärke sein. Du knetest nun den Teigklumpen – am besten unter fließendem Wasser – solange bis das Wasser klar bleibt. Ich habe zum Abgießen des Wassers die Hand an den Schüsselrand gehalten, damit nicht kleine Teigklümpchen verloren gehen. Aus 1 kg Weizenmehl habe ich 370 g Gluten erhalten. Als Vegetarier könnte man das Gluten auch locker anders weiter verarbeiten. In Scheiben geschnitten, in Wasser gekocht und dann gebraten essen viele dies als „Schnitzelersatz“. Ausprobiert habe ich es selber bisher noch nicht. Mit Dinkelmehl klappt das Extrahieren des Kleber-Eiweißes genauso gut. Bei meinem ersten Versuch war die Masse nur recht lange „bröckeliger“ als beim Weizenmehl. Aber die weitere Verarbeitung ging genauso gut. Ich habe aus 1 kg Dinkelmehl 500 g Eiweiß übrig gehabt nach dem Waschen. Die Kugel sah nicht kleiner aus als beim Weizenmehl. Ob das Eiweiß des Dinkels wohl schwerer wiegt?

Alle Zutaten ins Gluten hineingeknetet.

Alle Zutaten ins Gluten hineingeknetet.

Brotteig backfertig kneten

In das trockene Gluten werden jetzt die Ölsaaten hineingeknetet: Leinsamen, Flohsamen, Chiasamen, Sesam, die Hälfte der Mandeln, Salz und Brotgewürze gut in das Klebereiweiß hineinarbeiten. Währenddessen die in ganz wenig Wasser aufgelöste Hefe stehen lassen. Sobald Du wieder eine schöne Teigkugel formen kannst mache in die Mitte eine Kuhle und schütte die aufgelöste Hefe hinein und arbeitet die Hefe durch Kneten wieder in die gesamte Teigkugel hinein. Vermutlich ist der Teig jetzt etwas klebrig und zum wieder trocken bekommen knetest Du jetzt die andere Hälfte der gemahlenen Mandeln hinein. Der Teig ist jetzt fertig und muss gehen.

Vorbereitung fürs Rohr

Stelle die Schüssel am besten mit einer Folie abgedeckt an einen warmen Ort. Falls ich zu einer Zeit backe, da ich keine Heizung anhabe schalte ich den Backofen auf 50 °C an und stelle den zugedeckten Teig für eine halbe Stunde ins Rohr. Er darf auf keinen Fall heißer werden – die Hefe verliert sonst ihre Treibkraft. Nach dieser Zeit gibst Du den Teig in eine Kastenform. Ich selber besitze keine und benutze stattdessen eine Jena-Glasform – das geht wunderbar. Lasse den Teig dann noch eine weitere halbe Stunde zugedeckt gehen. Jetzt wird der Laib mit einem Backpinsel mit Wasser bestrichen und schon geht es ab in den Backofen. Für 15 Minuten wird es bei 200 °C gebrutzelt und anschließend bei 180 °C für 45 Minuten weiter gebacken.

Am liebsten mag ich es mit Hanf-Aufstrich.

Am liebsten mag ich es mit Hanf-Aufstrich.

Jetzt kannst Du das Brot genießen!

Solange es noch heiß ist wird erneut Wasser draufgepinselt – dann glänzt es schön. Bei meinem Brot war das eher unwichtig – denn ich habe es umgedreht serviert, weil es aus der Glasform so besser aussieht. Mhmmm, das Brot schmeckt lecker. Es sieht aus wie Brot und schmeckt auch so. Es eignet sich nicht nur für Ketarier oder Lowcarb-Vertreter – sondern wirklich für die ganze Familie Wenn jemand Kohlenhydrate vermeiden möchte ist dieses Brot wirklich der Renner!

histaminarm: Für diejenigen, die sich histaminarm ernähren ist dieses Brot aufgrund der Leinsamen und der Hefe nicht geeignet. Falls Du Hefe verträgst ist es ganz bestimmt möglich, die Leinsamen durch Ciasaat oder Flohsamen ganz zu ersetzen. Dann braucht es auch keinen Sesam, um den Geschmack des Leinsamens auszugleichen.

Über meine Erfahrungen mit der ketogenen bzw. lowcarb Ernährung werde ich in Kürze schreiben. Hast Du auch schon Erfahrung mit kohlenhydratarmer Ernährung?

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Suppe mit Nockerl – histaminarm oder mit Parmesan

Suppen sind wichtig geworden für mich seit ich begonnen habe unter Histaminintoleranz zu leiden. Zu Beginn war es keine bewusste Entscheidung, mir ein Süppchen zu kochen. Es war eher eine Notlösung. Wer es kennt wenn die Energie am Abend immer weniger wird, der weiß wovon ich schreibe. Heute vertrage ich zum Glück mehr Lebensmittel als zu den schlimmsten Zeiten – ich kann auch wieder Parmesan verwenden. Ohne es zu bemerken bin ich zu einer wahren Meisterin der Suppen geworden. Und meine liebsten Rezepte möchte ich hier gerne teilen.

Suppe mit Kräuternockerl

Von meiner Mutter stammt das Rezept für die Nockerl. Es war ihre „Geheimwaffe“ wenn sie wirklich mal was schnelles auf den Tisch zaubern mußte. Gerade während meinen schlimmsten Zeiten der HI habe ich mit diesem Rezept sehr viel experimentiert. Statt Parmesan kann man auch etwas gehackte Champignons zugeben (bei histaminarm verboten genauso wie der Parmesan) oder alle Möglichen anderen Zutaten, die Dir einfallen.

Ziehen lassen und ab in die Brühe...

Die Masse ziehen lassen und ab in die Brühe…

Das sind die Zutaten

1 Ei
2 EL Dinkelgrieß
2 EL geriebener Käse, z. B. Parmesan
Salz
Kräuter (Liebstöckel, Petersilie, Thymian, Majoran, Korianderkraut oder was der Garten hergibt)

Brühe

histaminarm
2 Eigelb
1,5 EL Dinkelgrieß
Salz
Kräuter nach eigener Verträglichkeit (Anfänger lassen diese weg)

So wird’s zubereitet

Das Ei öffnen und in den Blender geben. Kräuter waschen und fein zupfen. Einen Teil zur Seite stellen, um die Suppe damit zu bestreuen. Den Rest zum Ei in den Blender geben. Salz dazu und zerkleinern. Die Masse in ein flaches Gefäß füllen, den geriebenen Parmesan unterheben, abdecken und ca. 15 Minuten ziehen lassen.

Kräuternockerl in Gemüsebrühe hier mit etwas grünem Spargel

Kräuternockerl in Gemüsebrühe hier mit etwas grünem Spargel

Die Brühe entweder instant oder frisch zubereiten – aufkochen und dann bei ganz geringer Hitze ziehen lassen. Die Masse für die Nockerl mit einem Teelöffel abstechen und mit einem zweiten zu Nockerl formen. Vorsichtig in die heiße Brühe gleiten lassen. Dazu am besten den Löffel in die Brühe tauchen und warten bis die Masse von alleine in die Brühe rutscht. Erst geht die Masse unter – wenn die Nockerl auftauchen sind sie gar.

Auf Teller anrichten und nach Geschmack mit den frischen Kräutern bestreuen. Die Suppe kann noch zusätzlich mit dem Gemüse garniert werden aus dem die Brühe gekocht wurde.

Guten Appetit!

histaminarm
Die Eigelbe mit dem Grieß und dem Salz vermischen, in flaches Gefäß füllen und abgedeckt ca. 15 Minuten ziehen lassen und dann wie oben beschrieben zubereiten. Die Brühe frisch kochen, keine Instantbrühe verwenden. Glutamat ist auf keinen Fall verträglich. Auch wenn frei von Geschmacksverstärker auf der Brühe steht wird Dein Körper das nicht vertragen. In 99 % aller Fälle wird statt dessen Hefeextrakt verwendet – der ist auch nicht verträglich. So ist zumindest meine Erfahrung. Als es mir besser ging habe ich den „Pfiffikus“ entdeckt. Den konnte ich für die Brühe verwenden, enthält wirklich nur Kräuter, Gemüse und Salz. Nur leider habe ich keine Erfahrungen wie mein Körper in den schlimmsten Zeiten darauf reagiert hätte. Über Feedback bin ich dankbar.

Hinweis für Anfänger

Wer sich noch nicht auskennt mit den für ihn verträglichen Nahrungsmitteln, der befolgt die Hinweise, die unter histaminarm stehen. Alle anderen wandeln das Rezept entsprechend ab wie die Nahrungsmittel vertragen werden.

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Brühe als Suppengrundlage – histaminarm

Lange Zeit konnte ich keine Instantbrühe verwenden. Heute vertrage ich wunderbar den Pfiffikus und die vegetarischen & veganen Brühen von NATURA. Auch wenn ich bequem zur Instantsuppe greifen kann, bereite ich nach wie vor sehr gerne eine gehaltvolle frisch zubereitete Brühe vor. Diese fülle ich in Behälter und bewahre sie im Kühlschrank auf. Entweder ich trinke sie zum Frühstück oder sie dient mir als Grundlage für eine leckere Suppe.

Das sind die Zutaten

frisches Gemüse nach Geschmack (Karotten, Kohlsorten, Sellerie, Rettich, Petersiliengrün, Rote Beete, Zwiebeln, Petersilienwurzel, Blattgrün z.B. von Radieschen oder Kohlrabi)
1 Bund Kräuter
Gewürze (Koriandersamen, Pimentkörner, Lorbeerblätter)

Kräuternockerl in Gemüsebrühe hier mit etwas grünem Spargel

Die Brühe dient als Grundlage für leckere Suppen

Nicht in die Suppe kommen: Tomaten, Kartoffeln, Paprika (keine Nachtschattengewächse)

Wasser je nach Größe des Kochtopfes

histaminarm
Karotten, Petersiliengrün
weitere Gemüse nach Verträglichkeit (Anfänger lassen diese weg. Bitte auch mit den Karotten und der Petersilie nur dann beginnen wenn absolut sicher ist, dass diese verträglich sind)
weitere Kräuter nach eigener Verträglichkeit (Anfänger lassen diese weg)

So wird’s zubereitet

Ich fülle meinen größten Topf zur Hälfte mit Wasser und bringe dieses zum Kochen während ich das Gemüse vorbereite und zerkleinere. Nach und nach gebe ich das Gemüse in den Topf. Wie das Verhältnis von Wasser zu Gemüse ausfallen soll bestimmst Du selber. Die Brühe kann dünn oder auch sehr gehaltvoll ausfallen. Vor allem die Kräuter und die grünen Blätter geben der Brühe einen kräftigen Geschmack. Je nach Bedarf fülle ich zum Schluß den Topf noch mit Wasser bis er voll ist. Entweder Du verwendest einen normalen Kochtopf – oder einen Schnellkochtopf. Das Gemüse wird richtig gut ausgekocht und zieht im köchelnden Wasser 1 – 3 Stunden je nach Geschmack – im Schnellkochtopf eine halbe Stunde. Es ist nach dem Kochvorgang wirklich leer und kann weg geworfen werden. Die Mineralien sind alle in der Brühe – Vitamine sind dann sowieso fast keine mehr drin – diese müssen über die Suppeneinlage wieder zugefügt werden.

Zum Aufbewahren ideal - die Gläser von truefruits

Zum Aufbewahren ideal – die Gläser von truefruits

Vorrat für viele Tage

Die Brühe seihe ich ab und gebe sie in Behälter, die ich im Kühlschrank aufbewahre. Sie hält dort eine ganze Woche – theoretisch – denn vorher ist sie bei mir immer schon aufgebraucht. Am liebsten verwende ich zum Aufbewahren die Schraubgläser von truefruits. Diese haben zum einen eine sehr günstige Größe von der Menge her – zum anderen auch vom Platzverbrauch im Kühlschrank. Wenn ich die Brühe noch heiß abfülle und den Schraubdeckel sofort zudrehe, dann ist die Brühe garantiert eine Woche haltbar. Diese Brühe habe ich auch in den schlimmsten Zeiten vertragen. Da der Histamingehalt mit der Lagerung zunimmt, bitte individuell austesten. Für Rückmeldung bin ich dankbar.

Niemals Instantbrühe verwenden!

Auch heute noch kann ich keine Instantbrühe verwenden in der Geschmacksverstärker enthalten sind. Auch wenn dort steht „ohne Geschmacksverstärker“ könnte es sein, dass Du die Brühet nicht verträgst – so ging es zumindest mir. In 99 % aller fertigen Brühen ist dann eben Hefeextrakt enthalten – das ist ebenso unverträglich. Außer dem Pfiffikus und den Brühen von NATURA vertrage ich sonst keine fertige Brühe. Dass ich diese Produkte gefunden habe bin ich sehr, sehr dankbar dafür.

Hinweis für Anfänger

Wer sich noch nicht auskennt mit den für ihn verträglichen Nahrungsmitteln, der befolgt die Hinweise, die unter histaminarm stehen. Alle anderen wandeln das Rezept entsprechend ab wie die Nahrungsmittel vertragen werden.

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Ein Kommentar

Blütenbrot der Brotbelag nicht nur bei Histamin-Intoleranz

Seit einiger Zeit bin ich Liebhaberin von Kräutern. Ich genieße alles was ich auf meiner schönen Dachterrasse anbauen kann und vor allem was ich in der freien Natur finde.

Liebliche Rosmarinblüte im April.

Liebliche Rosmarinblüte im April.

Blüten von essbaren Pflanzen

Dass man Blüten essen kann habe ich schon als Kind von meinem Vater gelernt. Ich erinnere mich noch daran, wie er die Blüte vom  Wiesenbocksbart pflückte, sie in den Mund steckte und mir der Atem stockte: das soll essbar sein? Ich glaube, als Kind hatte ich damals sogar Angst, dass es ihm schaden könnte – hatten mir Mutter und Großmutter doch eingebläut, dass ich auf keinen Fall das Grün und die Blüten ihrer sorgsam gepflegten Zierblumen in den Mund stecken sollte. Heute weiß ich, dass auch die Blüten von Veilchen sehr gut genießbar sind. Zumindest hat mir Frau Hespeler von meiner Lieblings-Gärtnerei angeboten, dass ich mir bei Ihnen für besondre Anlässe durchaus einige der bunten Blüten „klauen“ dürfe. Es mache sich einfach gut, für Gäste das Essen als Überraschung mit einer Blüte zu garnieren. Diese seien auch garantiert biologisch gedüngt und sie verbürge sich, dass ich sie essen könne.

Der Duft der Toskana

Niemals hätte ich Rosmarin in Zusammenhang gebracht mit wunderschönen Blüten. Ich kannte früher das Harz-Gewächs mit den duftenden Nadeln nur von den legendären Rosmarin-Kartoffeln. Während der Guru Purnima Celebration mit meinem geliebten Guruji in der Toskana bin ich zum einen im Zauber des Göttlichen, im Zauber des Einssein eingehüllt. Ich verbinde jedoch diese Tage auch immer sofort mit der Erinnerung an den Duft von Lavendel und Rosmarin.

Sobald die Zeremonie und die Feier abgeschlossen sind beginnt eine freudige, ekstatische Party unter freiem Himmel, die Körper bewegen sich voller Freude bis zum Sonnenaufgang. Tanzen eingehüllt in den Duft von Lavendel und Rosmarin. Wie gesagt, von daher kannte ich Rosmarin. Dass er nicht nur wunderbar duftet, sondern auch sehr liebliche Blüten trägt, das weiß ich erst seit ich diese Pflanze auf der Dachterrasse anbaue. In meinem vorigen Garten hatte er wohl nicht so einen schönen Sonnenplatz. Seit ich in dieser Wohnung bin blüht der Rosmarin mit wunderschönen, zart fliederfarbenen Blüten.

Die mache ich mir aufs Brot

Dinkelbrot mit Rosmarinblüten

Dinkelbrot mit Butter und Rosmarinblüten

Ich verziere gerne mein Frühstück mit kleinen Salbei-Blättchen und den Blüten der Kräuter von der Terrasse. Heute früh hatte ich spontan den Impuls, mir die Farbenpracht aufs Butterbrot zu geben. Es sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch noch gut. Oft lese ich in den Gruppen im Internet wo Menschen mit Histamin-Intoleranz sich austauschen die Frage: „Was mache ich mir nur auf’s Brot?“  Wer Brot verträgt kann sich schon glücklich schätzen. Die sonst üblichen Brotaufstriche fallen weg: Fleisch, Wurst – für mich sowieso keine Frage da ich mich vegetarisch ernähre. Frischkäse enthält meist Zusatzstoffe, die unverträglich sind. Hefe-Pasten gehen gar nicht, da ich nach wie vor auf nichts schlimmer reagiere als auf Glutamat und Hefextrakte. Tomaten gehen momentan auch wieder – aber ich esse sie nur ganz selten. Was liegt da näher, als sich das frische Grün und die frischen Blüten aus dem Garten aufs Brot zu legen? Yummie… es duftet fein und schmeckt auch sehr gut.

histaminarm

Falls Du noch nicht weißt was verträglich ist experimentiere lieber nicht mit Brot. Halte erstmal Deine Diät ein und nimm ein Nahrungsmittel nach dem anderen dazu. Greife nicht zu früh zum Brot. Oft besteht gleichzeitig zur Histamin- auch eine Glutenunverträglichkeit oder zu viele Kohlenhydrate sind unverträglich. Deshalb verzichte in dieser Phase lieber erstmal auf Brot. Der Fokus sollte zunächst darauf liegen, den Darm wieder aufzubauen. Ich vertrug am allerbesten Brot aus Dinkel. Heute backe ich mir hin und wieder ein Brot aus Flohsamenschalen – der Laib Brot, der auch mein Leben verändert hat.

Welchen Brotbelag liebst Du?

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17 Kommentare

Ein Laib Brot, der Ihr Leben verändern könnte?

Brotlaib direkt aus dem Ofen.

Brotlaib direkt aus dem Ofen.

Dass ich mit Brot etwas vorsichtig sein muss liegt zum einen an den Kohlehydraten – zum anderen daran, dass Hefe sehr histaminhaltig ist. Da war ich sehr neugierig, als meine Kollegin mir ein Rezept für Brot verriet, in dem keine Hefe enthalten sein soll. Inzwischen habe ich es mehrmals selber gebacken und ich bin begeistert. Mein Partner bezeichnet es nicht als Brot, sondern als Körner-Schnitte.

Aus Liebe zu pflanzlichen Nahrungsmitteln

In ihrem Blog „My new Roots“ (meine neuen Wurzeln) veröffentlicht Sarah Britton seit 2007 alle ihre Erfahrungen im Zusammenhang mit ihrer Liebe zu guten Nahrungsmitteln. Ihre Zeit in der Küche bezeichnet sie als „Spielzeit“ – sie empfindet diese also nicht als Arbeit. Eine sehr schöne Formulierung. Aus  meiner Sicht sollte das gesamte Leben Spiel sein – und nicht Arbeit. Sie scheint also wirklich ihre Passion gefunden zu haben. Auch andere möchte sie gerne dafür begeistern. Sie zeigt deshalb in ihrem Blog wieviel Spaß es ihr macht, ihre Nahrung mit guten Lebensmitteln zuzubereiten.

Das etwas andere Brot

Es wird genauso wie anderes Brot im Backofen bei ca. 180 °C gebacken – enthält jedoch keine Hefe. Sie sagt, dass das „lebensverändernde“ an diesem Brot in den Zutaten und der Zubereitung liegt – die Arbeitsplatte nicht voller Mehl und Teigresten. Ich vermute, dass dieses Brot vor allem für Menschen mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten eine wahre Veränderung bedeuten könnte. Denn es ist einfach herzustellen, erlaubt jede Menge an Variationen, es schmeckt sogar noch gut und ist darüber hinaus auch sehr gut verträglich.

Genau vor einem Jahr postete Sarah Britton das Rezept dazu in ihrem Blog unter dem Titel „The Life-Changing Loaf of Bread„. Bis zum heutigen Tag wurden dazu 1.099 Kommentare geschrieben. Es verursacht überhaupt keine Verdauungsbeschwerden – sondern begünstigt eine gute Verdauung. Zumindest hatte es diesen Effekt bei mir. Aber jetzt erstmal zum Rezept…

Und so stellen Sie das Brot her

135 g Sonnenblumenkerne
90 g Leinsamen
65 g Haselnüsse oder Mandeln
145 g Haferflocken (oder andere Flocken, z.B. Dinkel)
2 EL Chia-Samen
4 EL Flohsamenschalen
1 TL feinkörniges Meersalz
1 EL Ahornsirup oder anderes Süßungsmittel, z. B. Stevia
3 EL Kokosöl (schmilzt bei Raumtemperatur) oder Ghee
350 ml Wasser

Läßt sich gut mit Belag bestreichen...

Läßt sich gut mit Belag bestreichen…

Vermischen Sie alle trockenen Zutaten in der Backform, alle feuchten Zutaten (Ahornsirup, Kokosöl und Wasser) vermengen Sie erstmal in einer anderen Schüssel. Geben Sie die flüssigen Zutaten dann zu denen in der Backform und vermengen Sie alles so lange, bis es sich gut vermischt hat. Falls der Teig zu dickflüssig ist, können Sie noch ein bis zwei Teelöffel Wasser unterrühren. Streichen Sie den Brotteig in die Backform und lassen Sie ihn nun mindestens zwei Stunden – besser über Nacht – bei Raumtemperatur ruhen.

Heizen Sie dann den Ofen auf 175 Grad vor und backen das Brot zunächst für 20 Minuten. Nehmen Sie das Brot aus der Backform und legen Sie es mit der Oberseite nach unten direkt auf das Ofengitter. Backen Sie das Brot weitere 30-40 Minuten. Klopfen Sie auf das Brot – wenn es hohl klingt ist es fertig.

Wenn Sie das Brot schneiden solange es noch warm ist, fällt es auseinander. Deswegen unbedingt mit dem Anschneiden warten bis es vollständig erkaltet ist. Ist gar nicht so einfach, denn es duftet wirklich wunderbar und ich habe einige verschiedene Beläge darauf ausprobiert – das Brot schmeckt mit allen lecker: Butter, Haselnusscreme, Auberginenmuß, Butter und Marmelade, Butter und Apfelschnitz, …

Variationen des Körner – Brotes

Das Gelingen des Brotes ist nicht abhängig davon, dass ein Teig geht und dies ganz bestimmte Bedingungen braucht. Das einzige was stimmen muss ist die Flüssigkeit bezogen zu den Zutaten. Aus diesem Grund läßt sich das Brot sehr leicht abwandeln. Hier die Tipps der Rezept-Designerin und meine eigenen Variationen:

  • Wenn Sie das Brot ohne Ghee herstellen ist es sogar vegan.
  • Wenn Sie 2 TL Zimt hinzufügen ist es sehr gut für Diabetiker geeignet. Besprechen Sie dies jedoch unbedingt mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker.
  • Statt Leinsamen verwendete ich Flohsamen (also die dunklen Samen – nicht die Schalen), diese haben ähnliche schleimende Eigenschaften wie die Leinsaat.
  • Sie können einen Teil der Sonnenblumenkerne durch Hanfsamen ersetzen (ganz oder geschält).
  • Für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen viel Kurkuma zu sich nehmen möchten ist es möglich, dem Brot 3 TL Kurkuma zuzufügen.
  • Falls Sie keine ganzen Leinsamen, sondern geschrotete Leinsamen verwenden möchten müssen Sie unbedingt die Wassermenge erhöhen.
  • Rohköstler können das Brot nach dem Ruhen in Scheiben schneiden und diese trocknen.

Mein Fazit zum Flohsamen-Brot: Lecker, einfach herzustellen und macht Spaß bei der Zubereitung. Vor allem Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranzen werden sehr froh sein über dieses Rezept.

Wie ging es Ihnen damit? Welche Variationen haben Sie gefunden?

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Verträglichkeit von Kaffee bei Histamin-Intoleranz?

Oh wie fiel mir das schwer: der Verzicht auf meinen lieb gewordenen Kaffee…

Natürlich habe ich selber schon gemerkt, dass Kaffee nicht gerade gut für mich ist – schon gar nicht wenn ich aktuell Symptome hatte. Immer wieder konnte ich das auch in verschiedenen Quellen nachlesen. Besonders James Wilson betont in seinem Buch „Grundlos erschöpft“ wie wichtig es sei, auf Kaffee zu verzichten. Sein Buch beschäftigt sich nicht mit Histamin-Intoleranz, sondern mit der Erschöpfung der Nebennieren. Jedoch gleichen sich manche der Symptome wirklich auffällig und ein Heiler hatte mir ja gesagt, dass meine Nebennieren schwach seien. Eine sehr lange Zeit verzichtete ich also auf Kaffee.

Doch wieder Kaffee trinken?

Ein guter Kaffee wird oft als Götterdrink bezeichnet.

Ein guter Kaffee wird oft als Götterdrink bezeichnet.

Ausgehend von den Erzählungen meines Partners fiel mir jetzt wieder ein, dass man Kaffee durchaus verträglicher machen kann. Frieder war nach unserem gemeinsamen Urlaub in Indien noch weitere vier Wochen dort geblieben. Er erzählte mir von einem Gewürz, das er im selber gekochten Essen sehr gerne mochte. Die zähe Hülle würde aussehen wie Schiffchen und innen seien viele kleine, eher schwarze Kernchen enthalten. Während die Hülle viel zu zäh sei, um sie zu essen könne man die schwarzen Kernchen sehr gut zerbeißen und diese seien auch sehr wohlschmeckend. Außerdem sei in der Dose ein Zettel enthalten gewesen, dass es zu empfehlen sei, eines der Körnchen auch in den Kaffee zu geben: „Kardamom“ Schoß es mir durch den Kopf – natürlich, er sprach von Kardamom.

Das Gewürz ist schon ein alter Bekannter

Eines Tages war meine Freundin zu Besuch gekommen und hatte Neuigkeiten mitgebracht: Sie hatte in ihrer Handtasche ein kleines Döschen mit Kardamom und gab eine Prise davon in ihren Kaffee, damit dieser besser verträglich sei. Ich probierte es, fand auch den würzigen Geschmack angenehm – dann allerdings vergaß ich diesen Tipp wieder für lange, lange Zeit. Vor zwei Tagen erst las ich einen Artikel über den sehr hohen Mineraliengehalt von Kardamom. Und Frieder weckte in mir nun den Entschluss, die würzigen Samen zu nutzen, um wieder in den Genuß meines Göttertranks zu kommen.

Die Wirkungen des wohlschmeckenden Gewürzes

Kardamom: Die Kapselhülle enthält die Samen

Kardamom: Die Kapselhülle enthält die Samen

Viele verwenden Kardamomsamen gegen Mundgeruch – selbst bei einer Knoblauch- oder Alkoholfahne sollen diese helfen.  Im Ayurveda geht man davon aus, dass das ätherische Öl des Kardamoms fördernd auf Speichel-, Magen- und Gallensaftsekretion und Darmtätigkeit wirkt. Somit wäre also eine verminderte Verdauungskraft auch steigerbar. Inder Aromatherapie geht man sogar davon aus, dass alleine der Duft ausreicht, um das Verdauungsfeuer zu erwecken. Andere behaupten sogar, dass Kardamom das Herz kräftigen und das Gedächtnis verbessern könne. Manche sprechen sogar davon, dass vom regelmäßigen Kauen sich die Stimme verschönern soll… das müßte ich allerdings erst ausprobieren… Das langsame Kauen der Samen im Mund soll sogar Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerz vertreiben und Sodbrennen lindern können. Mithilfe der entgiftenden Enzyme vertreibt Kardamom sogar den Kater am nächsten Morgen.
Was es genau ist, das die schädlichen Effekte des Koffeins und Teeins verringern soll kann ich nicht sagen – aber in vielen Artikeln wird darüber berichtet. Manche sagen sogar, dass diesem Gewürz aphrodisierende Wirkung nach – vielleicht der Grund warum in orientalischen Ländern sogar Männer ihren Kaffee damit versetzen? Und ich kann jetzt aus eigener Erfahrung sagen: Ich vertrage Kaffee mit Kardamom versetzt viel besser – allerdings belasse ich es bei einer Tasse täglich.

Kardamom für die Küche

In meiner Küche verwende ich das Gewürz schon sehr lange. Ich stelle jetzt seit Jahren mein Curry selber her. Je nach Lust und Laune streue ich Gewürze in den Mörser und zerstößele diese darin. Sie werden dann im heißen Öl oder in Ghee angeröstet – solange bis die Senfsamen beginnen zu springen. Ich liebe die orientalischen Gewürze in meinem Essen – und kein Geschmacksverstärker kann es mit den wohlriechenden Düften aufnehmen. Abgesehen davon, dass ich von Glutamat nach wie vor Symptome bekomme wie in den schlimmsten Tagen.

Darauf freue ich mich schon

Und jetzt besorge ich mir  ein schönes Döschen, gebe ein paar Kardamom-Samen rein. Sehr gut eignen sich dafür die kleinen Mini-Gläser, die einen Schraubverschluss tragen. Ich habe gesehen, dass darin oft Senf oder Honig angeboten werden.  Und mit dieser Hilfe werde wieder den ein oder auch anderen Kaffee genießen.

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Bilder: Shivani Allgaier