Energie und Kraft im Leben

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Heilung von innen bei Histamin-Intoleranz

Bevor Du das liest bitte ich Dich, weislich zu überlegen, ob die Inhalte hier für Dich geeignet sind. Ich schreibe in diesem Artikel sehr persönliche Dinge. Wenn Du einfach neugierig bist und etwas über mich erfahren magst, dann lies nur weiter wenn Du verschwiegen sein kannst und verantwortungsvoll damit umgehen magst. Wenn Du das nicht tust, soll Dich der Blitz beim Scheißen treffen (Verzeihung, das musste sein). Falls Du ein hochsensibles Nervensystem hast könnte es sein, dass Dich die Inhalte aufregen – unruhig machen. Wenn das der Fall ist, dann lies bitte nur weiter, wenn Du Dich genügend selbst beruhigen kannst.

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Veränderungen geschehen schrittweise und hinterlassen Spuren im Gehirn

Transformation in vollem Gang

Im Halbschlaf spüre ich einen wohl bekannten Schmerz. Das Herz scheint mir zu bersten und diese Empfindung zieh die Schultern und die Arme entlang. Der gesamte Torso brennt vor Schmerz, auch hier windet er sich entlang der Gliedmaßen bis hinunter in die Füße. „So alleine, so allein.“, purzeln die Worte in den Kopf. Verstehen ist da, ich schlafe weiter. Immer wieder spüre ich diese Empfindung während der gesamten Nacht im Halbschlaf, schließlich werde ich damit wach – dankbar, dass sich das jetzt alles löst.

Endlich kann sich die emotionale Belastung aus dem Körper lösen

So lange schon war sie im Körper – genauer im Nervensystem – festgehalten. Was ich in der Nacht spüre ist alt – sehr alt. Als Säugling habe ich massive Ungeborgenheits-Situationen erlebt. Meine Mutter wurde von meiner Großmutter regelrecht bekämpft – diese war vollkommen alleine damit. Ihr Nervensystem war im Kriegs-Zustand – und konnte sich deshalb nicht empathisch auf mich einlassen. Die Folge für mich war fatal – das Nervensystem erlebte viel zu wenig Beruhigung und war mit den aggressiven Gefühlen, die ihm aus der Familien-Interaktion entgegenschlugen vollkommen überfordert. Die Folge: mein Nervensystem befand sich praktisch ständig im Ausnahmezustand, in der Schock-Starre. Deshalb war ich so ein liebes Kind, wie mir immer erzählt wird – ich war ständig auf mich alleine gestellt – obwohl die gesamte Familie um mich war. Deshalb war ich sozial so gehemmt – ich fühlte mich in Sozialverbänden einfach unsicher. Deshalb war ich so schüchtern – ich war einfach ständig in der Schockstarre, die sich seit dieser Zeit erst jetzt auflösen kann. Mein familiäres Umfeld war in meiner Kindheit so sehr mit sich beschäftigt, dass sie mich mit ihren Interaktionen mehr belasteten als sie für mich da sein konnten.

Heute entspannt sich alles immer mehr.

Ich erlebe Vertrauen und Sicherheit – das was ein Nervensystem braucht, um aus dem Flucht-Kampf-Modus auszusteigen. Dafür bin ich sehr dankbar. Wenn ich mich an meinen Mann ankuschle, lösen sich oft noch alte Gefühle – der Ekel vor dem Körperkontakt mit meiner Mutter – ich spürte ihre Verzweiflung und dass mir diese absolut nicht gut tat – es war zuviel für mein damaliges kleines Nervensystem. Ich war dem Gefühl ausgeliefert und hatte keine andere Chance, als mich vom Körper abzuspalten. Mein Körper hatte Kraft – aber keinen Zugang dazu. Mein Körper war in eine Schutz-Haltung geraten und ich hatte bis vor einigen Wochen keine Ahnung darüber. Mein gesundheitlicher Zustand machte darauf aufmerksam. Und endlich verstehe ich, was es bedeutet, verstehe ich, was mein Körper mir mit den Unverträglichkeiten sagte. Das gute ist: Ich kann mittlerweile durch mein Verhalten Einfluß nehmen darauf wie es mir geht – und es geht mir von Tag zu Tag immer besser und besser. Vieles Altes löst sich – und ich bin dankbar darüber. Die Verdauung wird immer besser – und die letzte Migräne-Attacke erlebte ich vor drei Monaten.

Und wie kommt diese Veränderung?

Manchmal habe ich Scheu, hier darüber zu schreiben, weil es ja auch Neugierige Menschen gibt, die mein Innerstes genau genommen nichts angeht. Mir ist aber wichtig, dass andere Betroffene von meinen Erfahrungen profitieren können. Was hat mir geholfen? Das habe ich hier schon oft geschrieben: Genau in dieser beschriebenen Abspaltung befand ich mich bis vor einigen Monaten – und genau dieser Zustand führte zu meinen Verdauungs-Problemen und auch zu den ständigen Migräne-Attacken. Was mir nach wie vor hilft sind Sitzungen in BodyTalkSystem. Durch die Sitzungen geht die Dissoziation zurück, geht die Abspaltung zurück – ich komme mehr und mehr im Körper an. Ich habe mehr Selbstvertrauen, mehr Kraft, bin gesünder, die Intuition wird stärker, ich lebe eine glückliche Beziehung und meine Wahrnehmung wird immer klarer.

Anmerkungen zu den Buchtipps:
Worunter ich leide ist ein Entwicklungstrauma. Wenn es Dich interessiert, lies mehr was Laurence Heller und Aline LaPierre dazu schreiben. Wenn Dein Nervensystem eher unruhig ist, kann Dir das Selbsthilfe-Buch von P. Levine weiterhelfen, Dich zu beruhigen. Wenn Dich das Thema Trauma näher interessiert, ist das Buch über Trauma von P. Levine ein wahrer Leckerbissen – auch als Hörbuch zu empfehlen.

Bücher dazu bei Amazon:

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Bild: Shivani Vogt, geb. Allgaier (cc)


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Der „schwierige Patient“ mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeit

Eben schrieb ich einer Kollegin, die sich in einer Email-Liste Intervision (Unterstützung von KollegInnen) geholt hatte. Es gibt um einen „schwierigen Fall“. Natürlich stehe ich unter Schweigepflicht und darf inhaltlich davon nichts hier veröffentlichen.

Viele Behandler sind mit den Patienten überfordert

Es ging ja nicht nur mir selber so – ich lese ja täglich in den Foren oder Facebook-Gruppen, dass Patienten, die von Histamin-Intoleranz oder andern Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten betroffen sind, sich von Ärzten oder anderen Behandeln wie Psychotherapeuten gänzlich unverstanden vorkommen. Was ich im Folgenden schreibe, trifft nicht nur auf Patienten mit NMI zu, sondern auch auf diejenigen, die unter neurologischen Symptomen leiden oder unter Problemen mit dem Immunsystem usw.

Woran könnte das liegen?

Ganz langsam verstehe ich die Ursachen, es sind aus meiner Sicht mehrere. Und diese habe ich der Kollegin geschrieben. In meinem Organismus ist zuviel Aluminium. Ich bin geimpft – in einer Sitzung mit BodyTalkSystem kam die Aluminiumbelastung aus dieser Impfung als Mit-Ursache für meinen desolaten gesundheitlichen Zustand zutage. Das sagt auch die Messung vom Oligoscan. Was Aluminium mit Körper und Psyche macht hat Bert Ehgartner sehr gut recherchiert. In seinem Institut Al-ex gibt es viele Informationen zu Aluminium, auch einen Film, den er produzierte. Bei Al-ex gibt es auch einen Text, der einen Hinweis gibt aus Aluminium-Belastung. Ich empfehle zusätzlich eine Messung mit dem Oligoscan. Ich selber habe ausserdem eine hohe Blei- und auch Qecksilberbelastung.
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Ein Entwicklungstrauma kann der Nervensystem starr machen – diese Starre kann aber auch wieder „schmelzen“.

Und wenn eine Belastung besteht?

Falls eine Belastung mit Leicht- oder Schwermetallen gemessen wird ist es Zeit, jemanden aufzusuchen, der sich mit der Ausleitung auskennt.  Es ist erwiesen, dass Leicht- und Schwermetalle Nervenschädigungen verursachen. Manche behaupten, diese seien irreversibel – sind sie auch – aber nur bedingt. Denn es gibt ein Nahrungsergänzungsmittel, das geschädigte Nervenzellen – bedingt zwar, aber dennoch – reparieren kann: Alpha-Liponsäure! Auf Selbstbehandlung sollte jeder verzichten, denn es wird sicherlich nicht ausreichen, nur damit zu behandeln, die Mittel sind komplexer, die nötig sind. Meist geht es darum, eine ganze Flut an Belastungen auszuleiten.
Woher kommt die Vergiftung?
Das erste was mein damaliger Hausarzt machte war die Diagnostik von HPU, die positiv war. Erst jetzt verstehe ich, was es damit auf sich hat. Noch ist diese Stoffwechselstörung unverstanden.  Leitsymptome können sein die weissen Flecken auf den Fingernägeln (Zinkmangel) bzw. das Fehlen von Träumen in der Nacht. HPU ist eine Entgiftungsblockade, der Körper verbraucht verschiedene Vitalstoffe, die dann zur Entgiftung von Schadstoffen nicht mehr zur Verfügung stehen. Diese Blockade kann von nur zwei Praxen deutschlandweit mit komplexen Therapiemethoden behoben werden – ich ging einen anderen Weg. Wenn es mir wieder ganz gut geht, werde ich die Diagnostik wiederholen – und bin jetzt schon neugierig auf das Ergebnis.
Aus meiner Erfahrung sitzt das Gift auch im Kopf!
 Wenn Schwermetalle im Körper sind, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es auch „Gift“ im Kopf gibt. Mit Hilfe von BodyTalkSystem wurden bei mir etliche Blockaden gelöst, die auf der Ebene des Reptilien-Gehirns entstanden waren. Ich fühlte mich nach den Behandlungen jeweils wie ein neuer Mensch – nach und nach bekam ich wieder Zugang zu meinem vollen Potenzial. Und ich spüre, dass es noch nicht ganz abgeschlossen ist.  Mittlerweile habe zwei Therapieverfahren gefunden, die mir halfen, damit klar zu kommen. Das ist zum einen
– BodyTalkSystem (ein Verfahren, das jeder lernen kann und über das ich hier schon einiges geschrieben habe) und zum anderen
NARM – Neuroaffektives Regulationsmodell (ein Therapieverfahren, das auf Somatic Experience nach P. Levine aufbaut und somit nur für Psychotherapeuten zugänglich ist)
Ein Schlüssel für ganz vieles
Beide Verfahren beruhen auf der Polyvagal-Theorie von Steven Porges. Darum ging e auch im vorherigen Artikel. Diese Theorie hat mittlerweile meine gesamte Arbeit verändert. Sie hat mir auch den Schlüssel in die Hand gegeben, meine Migräne zu verstehen und auszuheilen. Ich bin noch nicht anfallsfrei, aber ich kann Anfälle abfangen wenn ich merke, dass sie im Anmarsch sind. Dass dies möglich ist, hatte ich gar nicht zu hoffen gewagt.
Wie erkenne ich, ob das auf mich zutrifft?
Wer sich hiermit näher beschäftigen sollte, hat in den ersten Lebensjahren entweder Schocktraumen oder Entwicklungstraumen erlebt. Ein Nervensystem, das diesem Stress ständig ausgesetzt ist, entwickelt eine Entgiftungsblockade (HPU / KPU). Du müsstest dann auch recht „therapieresistent“ sein, will heissen, andere sagen über Dich, Du seist „immun“ gegen Psychotherapie, Empathie erreicht Dich nicht. Dein Nervensystem ist so im Schock / Dissoziation / Kampf / Flucht gefangen, dass es einfach nicht erreichbar ist („reden hilft nicht“).
Was hilft dann?
Es hilft aus meiner Erfahrung,  mit den Methoden der beiden oben genannten Verfahren zu arbeiten. Vielleicht gibt es ja noch mehr davon, ich kenne derzeit nur diese beiden.
Meine Empfehlung für Dich:
1. Bevor Du mit Trauer-Arbeit um Dein verlorenes Leben beginnst und Dich auf Krankheitsverarbeitung einlässt, frage Deinen Arzt oder Heilpraktiker, einen HPU/KPU-Test mit Dir zu machen.
2. Mache einen Schwermetall-Test, ich empfehle den Oligoscan.
3. Beschäftige Dich mit der Polyvagal-Theorie von Steven Porges
4. Suche Dir jemanden, der Dich mit BodyTalkSystem oder mit NARM unterstützt. Auf den oben verlinkten Seiten befinden sich jeweils auch Therapeutenlisten, auch für den deutschprachigen Raum.
5. Beschäftige Dich damit, wie Du in der Zwischenzeit Deine Symptome so gering wie möglich halten kannst – über meine Erfahrung damit habe ich hier schon zig Artikel verfasst. Du musst herausfinden, was Dir persönlich hilft – denn jede Erkrankung ist anders.
Wünsche Dir viel Erfolg, wieder Lebensqualität für Dich zu erobern.
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Bild: Shivani Allgaier (cc)