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Die Bauchspeicheldrüse wieder in Gang bringen

Was mir zu Beginn geholfen hat waren Verdauungsenzyme. Zu diesem Zeitpunkt war zwar bereits klar, dass die Bauchspeicheldrüse etwas schwach auf der Brust war – aber ich wußte noch nicht was ich tun konnte, um sie wieder anzukurbeln.

Enzyme helfen gegen Verdauungsbeschwerden

Also schluckte ich nach dem Essen brav meine Enzyme. Die Heilpraktikerin hat mir das Produkt Nortase verordnet. Es hat mir sehr geholfen und zur symptomatischen Behandlung würde ich es auch jedem empfehlen. Allerdings vorher unbedingt mit dem Arzt bzw. dem Heilpraktiker absprechen.

Einfache Formel zum Ankurbeln der Bauchspeicheldrüse

Später las ich dann den Artikel von Hans-Heinrich Jörgensen über die Bauchspeicheldrüse. Er stellt darin seine gesamte Erfahrung mit dem Drüsen-Organ des Bauches für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Ganz kurz zusammengefaßt sieht seine einfache Therapie so aus:

– Häufige kleine Mahlzeiten

– langsam essen (also gut kauen und damit Einspeicheln)

– in Frieden essen (kein Streß!)

– keine zusätzliche Flüssigkeit zu den Mahlzeiten (eine halbe Stunde vor oder eine Stunde nach dem Essen Trinken)

An den Füßen kommen alle Meridiane an.

An den Füßen kommen alle Meridiane an.

Durch die häufige Nahrung fangen sowohl Darm als auch Bauchspeicheldrüse wieder an, ihre Funktion aufzunehmen und Enzyme selbst zu produzieren. Die beiden Organe werden dadurch wieder viel getriggert und arbeiten reger als bei großen Mahlzeiten. Die Nahrung wird durch das gute Kauen gut eingespeichelt und so bereits vorverdaut. Und die streßfreie Aufnahme der Nahrung stellt sicher, dass der Körper nicht sympathisch aktiviert, sondern sich durch den aktiven Vagus-Nerv in einem entspannten Zustand befindet. Dadurch wird die Bauchspeicheldrüse ausreichend vom Nervensystem versorgt und hat genügend Energie für die Verdauungsarbeit. So einfach kann es sein! Auch Herr Jörgensen empfiehlt ein basisches Milieu und deswegen helfen hier auch wieder die Bitterkräuter.

Dumping auch bei Nahrungsmittel-Intoleranzen?

Durch meine Arbeit in der Klinik mit Patienten, die einen Teil des Magens entfernt bekommen habe ich auch zwei Phänomene kennen gelernt, die mich manchmal an meine eigene Symptomatik erinnerten. Die beiden sogenannten Dumping-Syndrome. Aufgrund derer kann man diese vier Essens-Regeln auch gut erklären. Vielleicht spielt das ja sogar bei einer HI eine Rolle? Beim Frühdumping verbleibt die Nahrung nicht lange genug im Magen und es erfolgt keine Vorverdauung. Der Speisebrei rutscht auf diese Weise unverdaut in den Dünndarm. Wenn das Verdauungsfeuer bei einer HI schwach ist könnte doch dasselbe passieren? Die Folgen sind: Dehnung der Dünndarmwand, Durchlässigkeit der Darmwand („leaky gutt“), sehr großer Einstrom von Flüssigkeit in die Dünndarmwand und als Symptome können spürbar werden: Blutdruckabfall, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Schwindel, Übelkeit und Blässe. Dies tritt ca. eine halbe Stunde nach dem Essen auf. Mir kommt das jetzt rückwirkend sehr bekannt vor…
Das Spätdumping ist ebenso eine Folge der fehlenden Vorverdauung. Dadurch gelangen wasserlösliche Kohlenhydrate in den Dünndarm, der Blutzucker steigt sehr schnell an und die Bauchspeicheldrüse schüttet eine große Menge Insulin aus. Wenn der Zucker dann verdaut ist bleibt jeweils noch Insulin übrig und dies führt zu Unterzuckerung mit den spezifischen Symptomen: Schwindelgefühl, Zittern, Herzklopfen, Heißhunger, kalter Schweiß auf der Stirn und Zittern der Muskulatur. Für mich klingt es mehr als schlüssig, dass bei schwachem Verdauungsfeuer genau diese beiden Syndrome in Gang kommen. Aus diesem Grund habe ich auch ein Buch zur Ernährung nach Magenentfernung unten verlinkt. Mit einem Arzt habe ich meine Vermutung bisher nicht diskutiert – ich frage mich allerdings, warum von denen bisher keiner drauf gekommen ist – die kennen doch die Symptome… vielleicht bin ich ja auch auf dem Holzweg…? Jeder kann es ja selber testen wie es sich auf die Symptome auswirkt, diese einfachen 4 Regeln einzuhalten. Und ich bin neugierig auf Kommentare diesbezüglich.

Geheimtipp um die Drüse wieder anzukurbeln

Von einer Freundin habe ich außerdem noch einen Geheimtipp erhalten, wie die Drüse noch mehr in Schwung kommt: ich soll mir die Füße massieren lassen. Das Zaubermittel war die gute alte Fußreflexzonenmassage. Diese hat zwei Vorteile. Zum einen aktiviert die Massage über die Reflexzonen die Organe. Zum anderen sorgt die Massage für Entspannung und ist damit wieder die Grundlage für die Vagus-Aktivierung, bei der die Verdauungsorgane die nötige Energie vom Nervensystem erhalten. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Betroffene sich seine Füße auch selber massieren kann.

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Bild: Shivani Allgaier

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