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Sambar, die Linsensoße aus Indien mit Rezept

Mittlerweile geht es mir von der Histamin-Intoleranz her wieder so gut, dass ich fast alles essen kann. Lediglich mit Alkohol und Süßigkeiten bin ich immer noch etwas vorsichtig. Nach und nach werde ich hier auch veröffentlichen was mir letztendlich geholfen hat. Die Lösung in meinem Fall ist ganz simpel – aber tiefgreifend. Diejenigen, die lange unter den Symptomen gelitten haben werden wissen wovon ich spreche. Das Blog wird weiter existieren – die bisherigen Beiträge bleiben erhalten. Aber die Richtung wird sich in Richtung Ernährung ganz allgemein verändern – bzw. Richtung Ernährungsberatung im Zusammenhang mit Streß. Mein neues Projekt. Darauf freue ich mich bereits sehr.

Aber nun erstmal die Erweiterung zum Rezept aus dem vorigen Post: Tomaten Chutney und Sambar. um damit die Dosas noch leckerer sind. Sambar ist eine dünne Linsensuppe, die in Südindien zu fast allen Gerichten gereicht wird – man könnte es auch als Grundnahrungsmittel der Inder bezeichnen.

Tomaten Chutney

Zutaten:

6 mittlere Tomaten, geviertelt
1 Zwiebel oder einige Knoblauchzehen
1 TL gemahlener Ingwer oder 3 cm Ingwer
4 kleine grüne Chilies, längs aufgeschnitten
1 Prise Asafoetida
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL schwarzer Senfsamen
2 Lorbeer- oder Corryblätter
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Kurkuma (oder 3 cm Kurkumawurzel)
1 TL Salz
1 TL Maisstärke
2 – 3 TL Zucker
2 TL gehackten Koriander
2 TL Öl

Zubereitung:

Öl in der Pfanne erhitzen. Sie können die Hitze testen indem Sie einen Samen vom Kreuzkümmel hineingeben. Wenn es knackt, dann ist die Hitze genau richtig. Asafetida, dunklen Senfsamen und Kreuzkümmelsamen zufügen. Wenn die Samen springen, die Lorbeerblätter, Paprika und das Kurkuma hinzufügen. Kurz durchrühren und die kleingeschnittenen Zwiebeln, grünen Chilis und Tomaten zufügen. Die Pfanne zudecken bis das Ganze zu Kochen beginnt und ca. 6-7 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Die Tomaten sollten weich – aber immer noch in Stücken sein. Vermischen Sie die Maisstärke mit 2 TL Wasser und geben es zu den Tomaten, falls Sie das Chutney etwas andicken möchten. Köcheln Sie die Soße erneut eine Minute und fügen dann Zucker und Koriander zu, schalten den Herd aus und lassen es zugedeckt noch etwas stehen. Schmecken Sie die Soße dann mit Salz, Zucker und Pfeffer noch ab.  Wenn Sie die Soße so grob mögen können Sie diese nun servieren – wenn Sie eher eine Paste mögen mixen Sie alles noch bis das Chutney eine feine Konsistenz besitzt.

Kokos-Chutney, Tomaten-Chutney, Sambar (von unten nach oben)

Kokos-Chutney, Tomaten-Chutney, Sambar (von unten nach oben)

Sambar

Vorbereitungszeit: 7-10 Minuten, Zubereitungszeit: 15 Minuten
(wenn Sie in Eile sind verwenden Sie gekochte Hülsenfrüchte)
Zutaten:
1 Tasse rote Linsen
1/2 TL Kurkuma
2 TL Öl Salz nach Geschmack
2-3 kleine rote Chilies
8 Curry Blätter
1 mittlere Zwiebel
2 cm Ingwer
1/2 TL Senfsamen
1/4 TL Asafoetida
1/2 TL Bockshornkleesamen
1 große Tomate
Zitronensaft- oder Tamarindenpaste
Zucker nach Geschmack
2 TL Samba Garam Masala
1/4 Tasse gehackte Korianderblätter
1 Tasse Gemüse nach Wahl (Grüne Bohnen, Karotten, Kartoffeln, Mais, …)

Zubereitung:

Die Hülsenfrüchte waschen und einweichen, damit sie schneller gar sind und wenn es schnell gehen soll im Dampfdrucktopf garen. Zerkleinere sie im Mixer sobald sie gar sind.
Erhitzen Sie das Öl und fügen die roten Chilies hinzu. Wenn das Öl heiß ist, die Senfsamen hinzufügen. Wenn diese springen,  Asafoetida und Currypulver zufügen. Zwiebel und Ingwer hineingeben und unter Rühren braun werden lassen. Das restliche Gemüse hinzufügen und erneut einige Minuten kochen. Alle übrigen Gewürzen und die gemixten Hülsenfrüchte beimengen. Falls das Sambar dickflüssig ist noch etwas Wasser zufügen (soll eher Eintopf-Konsistenz haben). Erneut 5-7 Minuten kochen. Mit Kokosnuss und frischem Koriander garnieren. Passt gut zu Rosa. Hier geht es zum Dosa-Rezept.

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