Energie und Kraft im Leben

Wissen über Nahrung und mehr…


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Was habe ich entdeckt auf der #veggie&freivon17

Auch wenn ich längst nicht mehr die Einschränkungen habe wie einst ist ein Besuch auf der Messe veggie&freivon für mich nach wie vor von Entdeckerfreude begleitet. Erstaunlich ist, wie unser Gehirn bei dieser Menge an Informationen immer wieder das für sich herausfischt, das relevant – oder nicht relevant ist. Ich habe nachgefragt – das Allergie-Portal war auch bisher auf der Messe präsent – wahrgenommen habe ich es bisher nicht. Sehr nützliche Informationen – zum Beispiel zum Anaphylaktischen Schock. Und das ist nicht die einzige nützliche Info, die dort zusammengetragen wurde. Es scheint mir sehr nützlich – wie so vieles, das von Betroffenen zusammengetragen wurde.

Viele Informationsmaterialien kostenlos

Auf die Größe einer Visitenkarte passen die 15 verbotenen Zutaten bei Zöliakie, das vom Zöliakie-Austausch zusammengestellt wurde. Heute gibt es zwar jede Menge Apps, die einen beim Einkaufen unterstützen – aber was ist einfacher als eine Visitenkarte, bei der ein Akku nicht leer werden kann und die in jede Geldbörse passt? Die zugehörige Gruppe bei Facebook misst über 20.000 Mitglieder, was für eine geballte Kompetenz-Ansammlung? Eine Rezeptesammlung mit Allergiker-Rezepten mit Flohsamenschalen gibt es im Blog von fiberHusk.

Wieviel Energie habe ich?

Die Frage stelle ich mir nicht nur auf der Messe – sondern auch wenn ich den Stecker in die Steckdose stecke. Kühl- und Gefrierschränke benötigen etwa 20 % des gesamten Stroms aus privaten Haushalten. Das war mir nicht bewusst – erfahre ich am Stand von Greenpeace energy – die Aktivisten haben jetzt auch einen alternativen Stromanbieter gegründet. Na dann wird’s höchste Zeit, die Kühltruhe leer zu essen, damit ich sie spätestens im März von der Steckdose nehmen kann.

Und Freunde gab es auch

Für mich ist es schon ganz natürlich und normal, mich vegetarisch zu ernähren. Aber es gibt natürlich auch jede Menge Menschen, die sich nichtmal Gedanken darüber machen. Umso mehr freue ich mich natürlich jedes Mal, andere zu treffen, denen ein nachhaltiger, achtsamer Umgang mit dem eigenen Konsumverhalten ebenso wichtig ist wie mir. Einige, die ich bei der Wildkräuterexkursion kennenlernte waren natürlich auch auf dem Bloggertreffen und auf der Messe unterwegs, so wie Verena von allmydeer. Auch Christine Volm war auf der Messe – leider habe ich ihren Vortrag verpasst – es geht eben auch hier nicht alles unter einen Hut zu bringen. Aber es hat sich gelohnt.

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Gesammelte Eindrücke von der Messe #veggie&freivon17

Artikel dazu bei Amazon

 

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Foto: Shivani Vogt (cc)
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Morgen geht es auf die #veggiefreivon17

Sie läuft schon seit heute – die #veggiefreivon17. Morgen bin ich mit dabei, deshalb habe ich mir Gedanken dazu gemacht, wie ich mit viel Kraft durch die Messe gehen kann. Zum einen habe ich beschlossen, dieses Mal einen Trolley mitzunehmen, um die Einkäufe nicht mehr tragen, sondern fahren zu können. Zum anderen habe ich einige Lösungen gefunden, die ich in meinem anderen Blog geteilt habe.


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Was gab’s auf der #veggiefreivon16 in Stuttgart?

Viel Zeit hatte ich nicht für die Messe – dieses Mal reichte es nicht, in mehreren Hallen img_3286präsent zu sein – ich wollte mich auf Halle 9 beschränken. Zwei Stunden bevor die Türen schließen ist es leicht, die Messe zu betreten – die Massen sind bereits in den Hallen und es gibt keine Warteschlangen mehr.

Menschenmassen überall

Es ist gar nicht so leicht, zur Halle 9 vorzudringen – die Gänge sind voll, jeder strömt seinem Ziel entgegen. Jeder trägt volle Taschen mit sich, Kinder quängeln, kaum einer wirkt entspannt und glücklich.

Zuerst treffe ich einen alten Bekannten

Zwei Mal war ich bereits dabei und habe jedes Mal habe ich etwas Neues kennen gelernt. Zunächst begegne ich dem Pfiffikus – der Gemüsebrühe, auf die ich schwöre. Zum Messepreis nehme ich einen Nachfüllpack mit. Nach wie vor ist es die einzige Instant-Brühe, die mein Körper verträgt. Vertrieben wird das verträgliche Fertigprodukt von einem Verein – der Hersteller hat längst keine Zeit mehr dafür. Und das Geheimnis? Das ist wie bei fas allem der „Content“, die guten Zutaten – sonst nichts. Mein Körper zeigt mir ja, dass es stimmt.

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Das Glück ist immer „jetzt“

Das nächste worüber ich stolpere ist glutenfreies Bier. Ich nehme gleich einen Sixpack mit – für die Party am Abend. Und ein Test ist natürlich obligatorisch. Tatsächlich bleibt die Müdigkeit aus, die ich sonst erlebe wenn ich ein Bierchen schlürfe. Das merke ich mir. Wie war noch die Brauerei? Neumarktes Lammsbräu. Glutenfrei – und Bio ist es auch noch. Wie toll ist das denn?

Einige Weine testen wir dann. Ein wenig war ich irritiert darüber, dass Winzer vegane Weine kreieren, ohne sich selber vegan zu ernähren und persönlich dahinter zu stehen. Als leidenschaftliche Gärtnerin interessiert mich dann natürlich auch, ob gespritzt wird oder nicht. Ja, wird. Oh – das geht auch anders wie ich weiß. Offenbar nicht – Biobetriebe würden sogar noch mehr spritzen als die

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Die Knödel aus Südtirol waren lecker – und verträglich.

Konventionellen. Biowinzer müssen mit Kontaktmitteln arbeiten, die dann aber vom Regen weggewaschen werden. An dieser Fragestellung werde ich mal dranbleiben. Dabei weiss ich von Biobetrieben in Österreich, die sogar dem Feuerbrand den Garaus machen konnten – und das nur mit den richtigen Bakterien – mit Effektiven Mikroorganismen. Aber das ist ein ganz anderes Thema – zurück zur Messe. Spaß hatte ich auch mit den Jungs vom Stand eines Heilpraktikers, der für seine Patienten, die unter Histamin-Intoleranz leiden extra Produkte entwickelte. Hier erstand ich leckere Hanf-Aufstriche. Tolle Idee, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei den mir bekannten und bevorzugten Chiron-Produkten (weil regional) immer noch besser.

Kein Schwein hat was dagegen

Natürlich darf Veganz auf so einer Messer nicht fehlen. Im Imbiß-Mobil gibt es tierleidfreies Essen und am Stand jede Menge vegane Süßigkeiten. Natürlich probiere ich

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Schonmal von einem Schwein überholt worden?

vegane Schokolade, beim Geschmack scheiden sich oft die Geister. Was ich teste kann sich schmecken lassen, das merke ich mir. Das riesige Schwein, das mir dann im Weg steht hat natürlich meine ganze Aufmerksamkeit. Es wirbt für die „Vegan Taste Week“ der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt. Dort kannst Du Dich in eine Email-Liste eintragen lassen und unter fachkundiger Anleitung für eine Woche vegan leben. Wenn es Dir damit gut geht, welche Konsequenzen das dann wohl hat? Das Schwein fasziniert mich. Wie das wohl ist, wenn auf der Autobahn eine Sau mit 100 Sachen an einem vorbeizieht? Das große Tier ist viel unterwegs, es ist ca. 150 Tage im Jahr auf der Straße. Auf jeden Fall lohnt es sich, bei der Stiftung vorbeizusehen, dort gibt es viele tolle Projekte.

 

Mein Fazit: lohnenswert. Über alles, was ich entdeckte kann ich nicht bloggen – das ist zuviel. Bei den Kochshows war ich nicht dabei, das war sicher sehr interessant. Was wichtig ist: ich hatte keine Symptome von dem was ich auf der Messe getestet habe. Mich überzeugt jedes Mal wieder von neuem die Kreativität, die Menschen an den Tag legen wenn sie eine Lösung brauchen zu einem Problem. Die Messe ist sehr inspirierend.

Und: Dieses Jahr reichte es aufgrund von Terminen wieder nicht. Aber: Nächstes Jahr bin ich endlich mit dabei auf dem Bloggertreffen, das nehme ich mir ganz fest vor.

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Bild: Shivani Allgaier (cc)