Energie und Kraft im Leben

Wissen über Nahrung und mehr…


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Warum ist frische Nahrung besser bei Histamin-Intoleranz?

Wer unter Histamin-Intoleranz leidet kennt das leidige Haupt-Symptom: Energie-Mangel. Ich habe mich lange gefragt, woran es liegt, dass ich durch Hormonyoga so gute Erfolge erziele. Es tut mir einfach gut und ich fühle mich stärker und energiegeladener. Ich weiss mittlerweile, dass beim Yoga viel Prana aufgenommen wird.

Prana – was ist das?

Als ich mich damit beschäftigte stieß ich auf „Lichtnahrung“. Das finde ich weit zu abgehoben und ich hatte beinahe schon wieder aufgehört mit recherchieren. Aber ich wurde fündig. Das Wort stammt aus dem Sanskrit und bedeutet Lebensatem oder auch Lebensenergie. Es ist vergleichbar mit dem Qi aus der Chinesischen Medizin – in Japan wird es Ki genannt. Lebensenergie – genau das wonach ich suchte.

Und was hat das Essen mit Prana zu tun?

Zitronenverbene - Kräuterwissen ist wichtig!

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Laut Ayurveda bekommt der Mensch seine Lebensenergie aus fünf verschiedenen Quellen: Nahrung, Getränke, Luft, Sonnenlicht und Kraftorte bzw. andere Menschen. Diese Lehre geht also davon aus, dass in der Nahrung Prana enthalten ist. Um es optimal nutzen zu können ist es nicht nur wichtig was wir zu uns nehmen – sondern auch wie wir es zu uns nehmen. Wer Yoga praktiziert kann durch den Verzehr von Nahrung, die Prana enthält – und dies nicht wieder zerstört – seine Energie zusätzlich erhöhen.

Lebensmittel, die viel Prana enthalten

Denn es gibt sie auch – die Nahrungsmittel, die unsere Lebensenergie verändern oder vermindern. Zwiebeln und Knoblauch gehören dazu – so wie alle Lebensmittel, die laut Ayurveda tamasisch (machen träge) sind. Rajassige Nahrung hingegen verursacht Unruhe im Menschen. Und Sattvische Nahrung schließlich spendet Energie und macht satt. Auf die beiden anderen Qualitäten möchte ich hier nicht eingehen. Sattvische Nahrung ist vor allem frisch. Entweder gar nicht oder nur kurz zubereitet. So bleibt am meisten der Prana-Energie in der Nahrung erhalten. Von den Nahrungsmitteln gehören dazu: Obst, Gemüse, Salate, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Milchprodukte und vor allem frische Kräuter.

Ist sattvisch gleich histaminarm?

Interessant finde ich, dass sich die Liste mit den Nahrungsmitteln und den Regeln der Zubereitung im Rahmen einer Diät von Histamin-Intoleranz decken mit der sattvischen Nahrung. Kein Fleisch, kein Fisch, keine Wurst, frisch gekocht, kein Alkohol und so weiter.

Das „wie“ macht den Unterschied?

Und dann wird noch behauptet, dass es auch wichtig sei, wie wir die Nahrung zu uns nehmen. Wie hole ich das Prana optimal aus der Nahrung heraus? Als erstes ist es wichtig, beim Essen nicht zu schlingen. Nur wer langsam isst, kann das Prana aus der Nahrung nützen. Wer zuviel ißt fühlt sich schwer. Das bedeutet: „Esse langsam und in Maßen.“ Da das Prana im Mund absorbiert wird ist es wichtig, das Essen genügend zu kauen und auch ausreichend zu schmecken. Ich habe dabei das Bild von der SommerLinde im Hinterkopf wie sie schmatzend am Tisch sitzt und ihre Gerichte genießt, die sie mit selber gefundenen Kräutern verfeinert.

Bewußtes Essen gibt noch mehr Energie

Wer sich dessen bewußt ist, dass er beim Essen Prana aufnimmt, der profitiert noch mehr davon. Denn dadurch soll die Energie noch mehr steigen. Deshalb gilt in Klöstern oder Ashrams die Regel, bei Tisch  nicht zu reden – hier herrscht Stille. Die Nahrung soll in Dankbarkeit aufgenommen werden. Dadurch holen wir das meiste Prana aus dem Essen und nützen es optimal. Genau diese Regeln hat Marc David in seinen Büchern veröffentlicht. Im Alltag ist das Schweigen bei Tisch womöglich kaum zu vermeiden? Aber es ist realisierbar, dass keine Streitgespräche stattfinden, sondern wertschätzende, freudige Kommunikation.

In diesem Sinne wünsche ich: Guten Appetit!

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